Ein altes Familiengeheimnis.Eine eigenwillige junge Frau.Und eine düstere Sage ...An der Nordküste Cornwalls spukt es, wenn man den Küstenbewohnern glaubt. Menschen sind verschwunden, geholt vom fahlen Seemann, der dazu verdammt ist über die Meere zu fahren, bis ihn jemand aus seiner Einsamkeit erlöst. Luna Walker, eine junge Frau aus London, hält nichts von dieser Sagengestalt. Sie hat das Häuschen ihrer Tante geerbt und möchte an der Küste Fuß fassen, sich aus der versnobten Londoner Gesellschaft lösen.Robert Byrne, der aus der Gegend stammt, aber längst nicht mehr dort lebt, belächelt den Aberglauben der Küstenbewohner ebenfalls. Er ist nur zurück, um endlich sein Elternhaus zu verkaufen. Zu viele schlechte Erinnerungen lasten auf dem schlossähnlichen Gebäude oben auf den Klippen. Erinnerungen an die Familie, die Byrne dort verlor. Er und Luna begegnen sich im Pub. Die junge Frau macht Eindruck auf Byrne. Doch dann geschieht etwas, was niemals geschehen dürfte ...-
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Sagenumwobener und düsterer Roman
Melanie Schultz am 23.06.2024
Bewertungsnummer: 2229038
Bewertet: Hörbuch-Download
In "Schattenkind" - Ein Luna Walker Roman von Eva Lirot wird man in eine sagenumwobene und düstere Geschichte gezogen.
"Luna hat genug von ihrer Familie und geht nach Cornwall. Dort geht allerdings die Sage vom "fahlen Seemann" um, wobei immer wieder Menschen verschwunden sind. Was hat es wirklich mit dieser geheimnisvollen Sage auf sich?"
Der Roman wird aus der Sicht mehrerer Protagonisten geschrieben. Das finde ich persönlich sehr gut. Wir lernen diese dadurch auch sehr gut kennen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Wobei die Beschreibungen des rauhen Cornwall einen richtig positiven Einfluss nehmen, man findet sich gedanklich an den Küsten in England wieder.
Durch die einnehmende Schreibweise fliegt man nur so durch die Seiten.
Lediglich der Schluss des Romans ist für mich "zu abgehakt". Da hätten es ein paar mehr Seiten sein können. Daher auch leider einen Punkt Abzug.
etwas geisterhaft
Bewertung aus Gronau am 09.12.2022
Bewertungsnummer: 1840391
Bewertet: Hörbuch-Download
Eva Lirot Schattenkind Editionnova 2020
Luna zieht sich in das geerbte Haus an der Nordküste Cornwalls zurück, fern von ihrer Familie in London, die sehr oberflächlich und reich ist. Es soll hier spuken. Ihre Tante hat ihr einige Geschichten erzählt. Robert Byrne, der sein Haus nicht verkaufen kann, in dem seine Familie ums Leben kam, ist zur selben Zeit hier. Beide lernen sich an einem Abend im Pub kennen. Am nächsten Morgen ist Luna verschwunden.
Auf dieses Buch stieß ich, weil die Autorin in 2022 ein Buch rausbrachte, das auf der Insel Fehmarn spielt. Also besorgte ich mir erst mal das Buch Schattenkind, um zu sehen, ob ich vielleicht das Fehmarn Buch auch noch besorgen könnte. Schließlich wenn mir schon der Schreibstil nicht gefällt, was für eine Bewertung würde dann der Fehmarnkrimi bekommen?
Erst mal fand ich den Schreibstil der Autorin nicht ganz so flüssig? wie ich mir das vorstellte. Flüssig ist vielleicht das falsche Wort, ich kann es nicht erklären. Es war nicht so, dass ich sofort im Buch DRIN war. Also keine Wohnung, wo man gleich einziehen möchte.
Die Charaktere waren interessant und teilweise authentisch, fand ich. Die Pubbesitzerin. Die Geschichte wird aus der Sicht des Spielers (erst am Ende war mir klar, WARUM er so hieß, zuerst hab ich auf das falsche getippt), Lunas und Robert Byrnes geschrieben. Ich konnte mir alle drei vorstellen, auch wenn sie insgesamt alle ein wenig blass wirkten.
Die Einordnung in ein Genre fällt mir schwer. Amazon schlägt vor Geister oder Familiensaga. Auch das passt nicht ganz so, aber insgesamt sind die meisten Geschichten eh fließend und betreffen mehrere Genres. Daher möchte ich das mal so stehen lassen.
Achtung: Der nächste Absatz könnte Spoiler enthalten.
Die Geschichte fließt etwas zäh und langweilig dahin. Ortsbeschreibungen, Charaktere, es dröppelt wie der Regen am Fenster. Langsam und leise, trotz des Spielers Geschichte, der etwas Spannung verheißt. Leider weiß man sofort, wen er sich ausgesucht hat und ich ahnte, was er mit Robert Byrnes zu tun hat. Gegen Ende wird es leicht spannend, doch das wird schnell aufgelöst, da Robert Byrnes nicht aufgibt. Auch das Ende selber ist dann doch eher überraschend und tatsächlich in eine Familiensaga einzuordnen.
Tja, wie soll ich das bewerten? Die Geschichte war nicht schlecht. Ich kann es auch nicht in ein einziges Genre sortieren. Es ist so, wie die Schriftstellerin beschreibt, sie schreibt und die Geschichte fließt zusammen. Sie hat nicht 1000 Zettel, sondern die Geschichte wird durch ihr Schreiben ein ganzes, wenn auch ungeplantes, und vielleicht überraschend zum Schluss.
Positiv aus meiner Sicht. An 3 Abenden ausgelesen, nur ein Buch dazwischen gelesen. Zu Ende gelesen.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Manchen Büchern würde ich gerne keine Sternebewertung zukommen lassen, weil ich mir nicht schlüssig bin. Ich hab das Buch aber ausgelesen und so schlecht war es nicht, von daher bin ich gespannt auf die Fehmarngeschichte, also 4 Sterne und eine Empfehlung.
PS: Das Cover ist anders und ich konnte nicht die Buchkategorie finden. Als Hörbuch ist es sicher noch besser, wenn die Stimme stimmt. Ich habe ins Hörbuch reingehört und fand die Stimme passend, so zynisch wie sie Isabella die Schwester von Molly (Luna) beschreibt.
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