Manifesto. Warum ich niemals aufgebe
Ein inspirierendes Buch über den Lebensweg der ersten Schwarzen Booker-Prize-Gewinnerin und Bestseller-Autorin von »Mädchen, Frau etc.«
Frau. Schwarz. Lesbisch. Prekär. Schriftstellerin. Vierzig Jahre lang waren das die Stigmata, mit denen Bernardine Evaristo konfrontiert wurde. Doch von Anfang an hat sie dagegen angekämpft, dagegen angeschrieben, sich eingesetzt. Für einen Raum der Vielfalt und Toleranz für alle. In »Manifesto« geht die Tochter einer englischen Mutter und eines nigerianischen Vaters, aufgewachsen im armen Süden Londons, erstmals die Stationen ihres Lebens durch, die Höhen und die Tiefen, und erzählt davon, wie sie schließlich die erste Schwarze Booker-Preisträgerin wurde – ein Manifest dafür, niemals aufzugeben. Ein augenöffnendes Buch und mitreißendes Leseerlebnis. »Bernardine Evaristo gehört zu denen, die überall und von allen gelesen werden sollten.« Elif Shafak
Ausstattung: 16-seitiger Bildteil, davon 16 Bilder s/w, 8 in Farbe
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Kirschkompott
5/5
01.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Das Buch hat mich sehr gut…
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und es war wirklich eine Freude es zu lesen. Spannend war der Bericht der Autorin über ihren Lebensweg und die Stigmata mit denen sie zu kämpfen hat, als schwarze lesbische Frau. Schön waren auch die Bilder die das Buch enthält. Es ist keine schwere Lektüre, sondern das Buch ist leicht und gut verständlich zu lesen. Das Buch hat mir Lust darauf gemacht mehr von der Autorin Bernadine Evaristo zu lesen, und ich werde auch ihre anderen Bücher im Auge behalten. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, habe ich es ohne zu zögern einer Freundin empfehlen und gleich ausgeliehen, diese Freundin war nach der Lektüre genauso begeistert wie ich. Fazit: Ein durch und durch gelungenes Buch und sehr interresant zu lesen. Klare Weiterempfehlung von mir, von dem Buch möchte ich mich nicht trennen, somit bekommt es einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal.
Leselöwin
5/5
29.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Das schön gestaltete Cover…
Das schön gestaltete Cover und der Titel haben mich direkt angesprochen und ich wollte mehr darüber erfahren, wer hier was für ein Manifest verfasst hat. Denn - ehrlich gesagt - gehört hatte ich von Bernardine Evaristo bisher noch nichts. Ich lese generell sehr gerne Biographien, bei diesem Buch hat mich direkt der Untertitel "Warum ich niemals aufgebe" angesprochen, sodass ich mich für die Lektüre entschied. Das Buch hat mir gut gefallen, es war beeindruckend lesend mitzuerleben, wie Bernardine Evaristo zu der Powerfrau geworden ist, die sie heute ist. Damit die Spannung nicht für andere Leser verloren geht, sei nur so viel gesagt: Eine starke Frau war sie schon immer und es war durch die Welt um sie herum nicht immer leicht für sie. Dennoch - oder vielleicht gerade deshalb - hat sie es geschafft, zu einer mutigen und starken Frau heranzuwachsen und ich fand es toll, durch das Buch "Manifesto" mehr über ihre Geschichte und ihr Wachsen und Werden zu der Frau, die sie heute ist, zu erfahren. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, finde, man kann aus Biographien starker Persönlichkeiten sehr viel mitnehmen, so auch bei der Lektüre dieses Buches.
ElenasZeilenZauber
aus Hamburg
4/5
03.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Manifesto - Warum ich niemals aufgebe
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich erfuhr gleich von ihrem Leben, von der Kindheit in der Großfamilie, ihrer Schulzeit bis hin zu ihren unterschiedlichen Jobs. Dabei ließ Evaristo auch ihr Privat- und Liebesleben nicht aus.
Als wenn es damals nicht schon hart genug war, dass die Mutter weiß und der nigerianische Vater schwarz ist, ist der Vater auch noch ein echter Despot und sieht sich als Herrscher der Familie. Da wurde nicht nur mit der flachen Hand gezüchtigt, aber nachher verzeiht Evaristo alles und hat Mitleid mit ihm, da er jeglichen Kontakt mit der Heimat abgebrochen hatte. Wie bitte? Warum finden Kinder, egal welchen Alters, immer eine Entschuldigung für ihre unfähigen Eltern? Auch wenn sie an diesen Erfahrungen wachsen, heißt das nicht, dass alles wieder gut ist.
Obwohl die Mutter eine Engländerin war und die Autorin und ihre Geschwister auch dort geboren wurden, wurden sie nicht als Engländer gesehen. Denn sie entsprachen nicht dem typischen Äußeren. Und das war in den 60er, 70er und 80er noch viel außergewöhnlicher als heutzutage.
Und mal ehrlich, wie oft fragen wir uns auch noch heute: wo kommt diese Person her, wenn sie nicht europäisch aussieht?
Aber zurück zum Buch. Es hat mit sehr gut gefallen, dass Evaristo sich nicht als Opfer sieht. Sie hat reflektiert, ist sich treu geblieben und hat ihr Leben so gelebt, wie sie es leben wollte. Dabei hatte sie immer wieder mit den üblichen Themen „Rassismus“ und „Feminismus“ zu tun. Doch sie ist damit auf ihre eigene Weise umgegangen und hat ihren Weg für sich gefunden.
Der Abschluss passt irgendwie nicht so wirklich zum Rest des Buches. Denn hier fehlte mir das Reflektieren, Durchhalten und Differenzieren. Um es kurz und knapp zusammenzufassen: Denk positiv und alles fluppt. Nein, denn das passt nicht zum Buch und schon gar nicht zum Untertitel „Warum ich nie aufgebe“. Denn „nicht aufgeben“ bedeutet, dass auch negative Dinge geschehen, die bewältigt werden müssen. Da reicht „positives Denken“ nicht.
Ja, Evaristo schreibt positiv, aber mir fehlte irgendwie der Einblick, wie sie mit negativen Erlebnissen umgegangen ist. Mir ist klar, dass nicht alles reibungslos in ihrem Leben lief, aber die Hürden wurden ziemlich klein beschrieben und z.B. Existenzängste recht flott als „es hat sich immer alles gefunden“ abgehandelt. Ich denke, da hat sie ihre Zähigkeit und Resilienz unter den Scheffel gestellt.
Das Buch zeigt das Leben einer beeindruckenden Frau, die nie aufgegeben hat und ich gebe gern gute 4 Manifesto-Sterne.
‘*‘ Klappentext ‘*‘
Bernardine Evaristo erzählt ihre einzigartige Geschichte, die Höhen und die Tiefen ihres Lebens, von der Kindheit im armen Süden Londons in den 1960er-Jahren bis hin zum Durchbruch mit dem Gewinn des Booker Prizes, als erste Schwarze Frau - ein Manifest dafür, niemals aufzugeben. Und ein Appell für Vielfalt und Toleranz. Von einer der wichtigsten Stimmen der britischen Gegenwartsliteratur.
ElenasZeilenZauber
aus Hamburg
4/5
03.09.2023
Buch (Taschenbuch)
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Es ist…
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich erfuhr gleich von ihrem Leben, von der Kindheit in der Großfamilie, ihrer Schulzeit bis hin zu ihren unterschiedlichen Jobs. Dabei ließ Evaristo auch ihr Privat- und Liebesleben nicht aus. Als wenn es damals nicht schon hart genug war, dass die Mutter weiß und der nigerianische Vater schwarz ist, ist der Vater auch noch ein echter Despot und sieht sich als Herrscher der Familie. Da wurde nicht nur mit der flachen Hand gezüchtigt, aber nachher verzeiht Evaristo alles und hat Mitleid mit ihm, da er jeglichen Kontakt mit der Heimat abgebrochen hatte. Wie bitte? Warum finden Kinder, egal welchen Alters, immer eine Entschuldigung für ihre unfähigen Eltern? Auch wenn sie an diesen Erfahrungen wachsen, heißt das nicht, dass alles wieder gut ist. Obwohl die Mutter eine Engländerin war und die Autorin und ihre Geschwister auch dort geboren wurden, wurden sie nicht als Engländer gesehen. Denn sie entsprachen nicht dem typischen Äußeren. Und das war in den 60er, 70er und 80er noch viel außergewöhnlicher als heutzutage. Und mal ehrlich, wie oft fragen wir uns auch noch heute: wo kommt diese Person her, wenn sie nicht europäisch aussieht? Aber zurück zum Buch. Es hat mit sehr gut gefallen, dass Evaristo sich nicht als Opfer sieht. Sie hat reflektiert, ist sich treu geblieben und hat ihr Leben so gelebt, wie sie es leben wollte. Dabei hatte sie immer wieder mit den üblichen Themen „Rassismus“ und „Feminismus“ zu tun. Doch sie ist damit auf ihre eigene Weise umgegangen und hat ihren Weg für sich gefunden. Der Abschluss passt irgendwie nicht so wirklich zum Rest des Buches. Denn hier fehlte mir das Reflektieren, Durchhalten und Differenzieren. Um es kurz und knapp zusammenzufassen: Denk positiv und alles fluppt. Nein, denn das passt nicht zum Buch und schon gar nicht zum Untertitel „Warum ich nie aufgebe“. Denn „nicht aufgeben“ bedeutet, dass auch negative Dinge geschehen, die bewältigt werden müssen. Da reicht „positives Denken“ nicht. Ja, Evaristo schreibt positiv, aber mir fehlte irgendwie der Einblick, wie sie mit negativen Erlebnissen umgegangen ist. Mir ist klar, dass nicht alles reibungslos in ihrem Leben lief, aber die Hürden wurden ziemlich klein beschrieben und z.B. Existenzängste recht flott als „es hat sich immer alles gefunden“ abgehandelt. Ich denke, da hat sie ihre Zähigkeit und Resilienz unter den Scheffel gestellt. Das Buch zeigt das Leben einer beeindruckenden Frau, die nie aufgegeben hat und ich gebe gern gute 4 Manifesto-Sterne.
Bewertung
5/5
19.06.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Selbstbewußt und Taff
Das Cover gefällt mir sehr gut , es symbolisiert Kraft und Mut und Selbstbewusstsein. Die Geschichte des Lebensweges der Autorin Bernardine Evaristo ist spannend und lehrreich geschrieben. Es ist interessant zu lesen wie der Lebensweg der Autorin verlaufen ist und mit wie viel Problemen und Ausgrenzungen sie zeitweise konfrontiert wurde. Es macht einem selbst Mut und gibt Kraft zu lesen wie eine starke Frau mit Selbstvertrauen und Beharrlichkeit in ihrem Leben Stück für Stück , auch nach Niederlagen und Zurückweisungen , doch Erfolg und Anerkennung zu teil wird . Ich bin von der Lebensgeschichte ergriffen und neugierig auf weitere Werke der Schriftstellerin
Bernardine Evaristo, welche ich dann in naher Zukunft lesen werde.
Manifesto besteht aus 7 Kapiteln, einer Einleitung, einer Schlussbemerkung, einer Danksagung und einer editorischen Notiz
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.