Produktbild: STONE BLIND - Der Blick der Medusa

STONE BLIND - Der Blick der Medusa Roman | Der Medusa-Mythos neu erzählt - »klug, fesselnd, kompromisslos!« (Margaret Atwood, auf Twitter)

199

19,99 €

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ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Book Tropes

Victim Gets Revenge + weitere

Verkaufsrang

51361

Erscheinungsdatum

16.02.2023

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1358 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Babette Schröder + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783423441346

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Book Tropes

  • Victim Gets Revenge
  • Mythology
  • Strong FMC

Verkaufsrang

51361

Erscheinungsdatum

16.02.2023

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1358 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Babette Schröder
  • Wolfgang Thon

Sprache

Deutsch

EAN

9783423441346

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  • Bewertung

    5/5

    12.03.2023

    eBook (ePUB 3)

    Natalie Haynes hat ein Herz für Monster und meines für Medusa entflammt

    Die tragische Figur der Medusa hat schon immer eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt. Doch egal welchen Film oder welches Buch ich bislang gelesen habe, Medusa wurde immer als Antagonistin - das Monster, welches im steinernen Garten auf ihre Opfer wartet, dargestellt. Natalie Haynes räumt mit diesem verstaubten Bild auf und erzählt "die wahre Geschichte". Wer ist hier das Monster? Von ihren Eltern den Meeresgöttern Phorkys und Keto als Baby ausgesetzt, wächst Medusa bei ihren Schwestern , den Gorgonen, auf. Im Gegensatz zu ihren Schwestern, den geflügelten Wesen mit Reißzähnen und Schlangenhaaren, ist Medusa wunderschön und sterblich. Einzig kleine Flügel unterscheidet Medusa von den Menschen. Anfangs wissen die Gorgonen nicht so recht wie sie mit dem zerbrechlich wirkenden Kind umgehen sollen. Doch nach und nach lernen sie die Bedürfnisse der kleinen Medusa kennen und ziehen diese auf liebevolle Art groß. Medusa wächst zu einer gerechten Frau heran, die anderen in der Not hilft und immerzu das Schöne sieht. Auch dem Meeresgott Poseidon ist Medusa bereits aufgefallen. Im Tempel der Athene wird Medusa von Poseidon bedrängt und missbraucht. Aus Rache, dass ihr Tempel "beschmutzt" und entweiht wurde, entlädt Athene ihren gesamten Zorn auf Medusa und verflucht diese. Medusa wird zum Monster gemacht, durch dessen Blick alle zu Stein erstarren. Zu lesen wie Medusa den Grausamkeiten der Götter ausgesetzt wird, hat mich sehr mitfühlen lassen. Als der junge Perseus, Sohn des Zeus und Prinzessin Danaes, den Auftrag erhält, den Kopf der Medusa zu erbeuten und von Athene dabei unterstützt wird, wird Medusas Schicksal erneut von den Göttern geformt. Natalie Haynes erzählt Medusas leidvolle Geschichte mit sehr viel Gefühl und lässt dabei zahlreiche Personen der griechischen Mythologie zu Wort kommen. Während am Anfang noch Medusa selbst erzählt, sind es in weiteren Verlauf vorallem Athene, Perseus und Zeus, die die Geschichte bestimmen. Auch Hermes und Hephaistos tragen zum Verlauf der Geschichte bei. Die Handlung ist komplex und ausschweifend. Vorkenntnisse können auf jeden Fall nicht schaden, da man sich in dem göttlichen Geflecht leicht verlieren kann. Einige Passagen - wie z.B. die Geburt der Athene - wirken zunächst lose und zusammenhangslos. Am Ende fügt sich jedoch alles. Die einzelnen Episoden rücken an ihren Platz und Meduas tragisches Schicksal wird ganz und gar offenbart. Mich hat das Buch sehr beeindruckt und es hat definitiv eine nachhallende Wirkung. Fazit Natalie Haynes erzählt bild- und wortgewaltig die tragische Geschichte der Medusa, einer jungen Gorgone, die von den Göttern missbraucht und zum Monster gemacht wird. Dabei lässt sie zahlreiche Charaktere aus der griechischen Mythologie sprechen und uns tief in diese eintauchen. Auch wenn Medusa selbst gar nicht so oft selbst zu Wort kommt, ist es doch eindeutig ihre Geschichte, die enthüllt wird. Eine Geschichte, die mein Herz sehr berührt hat. Große Leseempfehlung für all jene, die sich gerne mit Griechischer Mythologie beschäftigen.

  • Bewertung

    aus Stadthagen

    5/5

    29.01.2023

    eBook (ePUB 3)

    Fein gewobener Mythenteppich

    Ich bin seit meiner Kindheit fasziniert von Mythologie jeglicher Art und Pantheon - selbstverständlich auch von der Griechischen. Dementsprechend freue ich mich immer über gelungene Nacherzählungen wie z. B. von Madeline Miller oder Stephen Fry. Auch dieser Titel ist ein kleines Juwel. Die Geschichte der Medusa ist den meisten geläufig, doch dieses Buch schlägt einen weiten Bogen. Wie bei einem Teppich werden verschiedene Handlungsstränge zu einem großen Ganzen verknüpft. In einer melodischen, geradezu poetischen Sprache erzählt die Autorin woher Medusa stammt, wie Perseus zu dem Perseus wurde, wie die Götter sie zusammenführten und wie es weiterging. Man bekommt also einmal die Hintergründe, den eigentlichen Mythos und seine Konsequenzen. Die Götter sind dabei gleichgültig, egoistisch und rachsüchtig dargestellt, Menschen sind für sie eher lästig beziehungsweise Spielbälle zwischen ihren Intrigen. Einfach großartig dargestellt und spannend zu lesen!

  • Bewertung

    4/5

    24.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Wie definiert man ein Monster

    Das Buch "Stone Blind -Der Blick der Medusa" beschäftigt sich mit der griechischen Mythologie. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Geschichte von Medusa. Bis zu einem gewissen Punkt ist das Buch allerdings etwas verwirrend. Es werden nach und nach immer mehr mythologische Persönlichkeiten eingeführt, dass man schnell den Überblick verliert. Mit der Zeit gibt sich das aber, da nach und nach alle Personen und ihre jeweiligen Geschichten miteinander verknüpft werden und man einen Zusammenhang erkennt. Für Interessierte an griechischer Mythologie ist das Buch sehr zu empfehlen, da es sich auf spannende Weise der Thematik nähert und nicht nur eine Abfolge der Handlung aufgelistet wird, sondern auch auf mögliche Gedanken und Gefühle der dargestellten Personen eingegangen wird. Dabei kommt auch langsam die Frage auf, was genau ein Monster ausmacht.

  • geschichten.von.buechern

    4/5

    26.02.2023

    eBook (ePUB 3)

    Lesenswertes Retelling Das…

    Lesenswertes Retelling Das Cover ist hübsch gestaltet, ein echter Eyecatcher, der einem besonderen Mythologie-Werk würdig ist. Zum Inhalt: Natalie Haynes erzählt die Geschichte von Medusa neu. Dabei hinterfragt sie aus verschiedenen Blickwinkeln, inwiefern die Medusa anhaftende Bezeichnung eines Monsters tatsächlich zutreffend ist, und wagt damit eine moderne Neuinterpretation des Mythos. Gleich vorab sei erwähnt, dass ich in letzter Zeit viele Neuerzählungen von Mythen verschlungen habe, besonders solche, die sich rühmten, einen feministischen Ansatz zu präsentieren. Und siehe da, hier habe ich endlich einen Roman gefunden, der in dieser Hinsicht all seine Versprechen zu halten vermag. Der Roman ist grundsätzlich gut lesbar, allerdings braucht man ein gewisses Maß an Konzentration, da mit jedem kurzen Kapitel das Setting und die handelnden Personen wechseln und man sich so ständig in einen neuen Kontext hineindenken muss. Dabei sind auch Vorkenntnisse in griechischer Mythologie durchaus nützlich. Im Klartext heißt das, dass Medusas Perspektive bzw. Geschichte nicht durchgängig im Fokus der Handlung steht. Die vielen Nebenschauplätze haben mich anfangs verwirrt, werden allerdings später gelungen zusammengeführt, sodass alles einen höheren Sinn ergibt. Das bedeutet allerdings auch, das wir immer nur einen schlaglichtartigen Einblick in Charaktere bekommen, weshalb immer eine gewisse Distanz zu ihnen bestehen bleibt. So kommen zwar viele weibliche Charaktere zu Wort, hier hätte ich mir gelegentlich jedoch mehr Charakterfokus gewünscht. Langweilig wird es aufgrund der komplizierten Erzählstruktur aber wenigstens nie und die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass man das Buch schnell weggelesen hat. Das alles, was mit griechischer Mythologie zu tun hat, eher düster, tragisch und emotional ist, brauche ich hoffentlich nicht zu erwähnen. Der Schreibstil ist bissig, provokant und trieft teilweise herrlich vor Ironie. Damit könnte die Geschichte potenziell bei einigen LeserInnen anecken, mir hat es aber gefallen. Ich mochte die Denkanstöße, die uns geboten werden. So regt die Lektüre tatsächlich zum Bilden einer eigenen Meinung über einen wohlbekannten Mythos an und erzählt diesen nicht einfach nach. Damit vereint das Buch vieles, was ich mir von einem Mythos-Retelling wünsche. Insgesamt konnte das Buch mich mit kleineren Abstrichen überzeugen. Wer eine anspruchsvolle mythologische Neuerzählung mit scharfer Zunge und bissigem Humor sucht, die starke weibliche Figuren in den Vordergrund stellt, sollte hier unbedingt einmal reinlesen.

  • geschichten.von.buechern

    4/5

    26.02.2023

    eBook (ePUB 3)

    Lesenswertes Retelling

    Das Cover ist hübsch gestaltet, ein echter Eyecatcher, der einem besonderen Mythologie-Werk würdig ist. Zum Inhalt: Natalie Haynes erzählt die Geschichte von Medusa neu. Dabei hinterfragt sie aus verschiedenen Blickwinkeln, inwiefern die Medusa anhaftende Bezeichnung eines Monsters tatsächlich zutreffend ist, und wagt damit eine moderne Neuinterpretation des Mythos. Gleich vorab sei erwähnt, dass ich in letzter Zeit viele Neuerzählungen von Mythen verschlungen habe, besonders solche, die sich rühmten, einen feministischen Ansatz zu präsentieren. Und siehe da, hier habe ich endlich einen Roman gefunden, der in dieser Hinsicht all seine Versprechen zu halten vermag. Der Roman ist grundsätzlich gut lesbar, allerdings braucht man ein gewisses Maß an Konzentration, da mit jedem kurzen Kapitel das Setting und die handelnden Personen wechseln und man sich so ständig in einen neuen Kontext hineindenken muss. Dabei sind auch Vorkenntnisse in griechischer Mythologie durchaus nützlich. Im Klartext heißt das, dass Medusas Perspektive bzw. Geschichte nicht durchgängig im Fokus der Handlung steht. Die vielen Nebenschauplätze haben mich anfangs verwirrt, werden allerdings später gelungen zusammengeführt, sodass alles einen höheren Sinn ergibt. Das bedeutet allerdings auch, das wir immer nur einen schlaglichtartigen Einblick in Charaktere bekommen, weshalb immer eine gewisse Distanz zu ihnen bestehen bleibt. So kommen zwar viele weibliche Charaktere zu Wort, hier hätte ich mir gelegentlich jedoch mehr Charakterfokus gewünscht. Langweilig wird es aufgrund der komplizierten Erzählstruktur aber wenigstens nie und die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass man das Buch schnell weggelesen hat. Das alles, was mit griechischer Mythologie zu tun hat, eher düster, tragisch und emotional ist, brauche ich hoffentlich nicht zu erwähnen. Der Schreibstil ist bissig, provokant und trieft teilweise herrlich vor Ironie. Damit könnte die Geschichte potenziell bei einigen LeserInnen anecken, mir hat es aber gefallen. Ich mochte die Denkanstöße, die uns geboten werden. So regt die Lektüre tatsächlich zum Bilden einer eigenen Meinung über einen wohlbekannten Mythos an und erzählt diesen nicht einfach nach. Damit vereint das Buch vieles, was ich mir von einem Mythos-Retelling wünsche. Insgesamt konnte das Buch mich mit kleineren Abstrichen überzeugen. Wer eine anspruchsvolle mythologische Neuerzählung mit scharfer Zunge und bissigem Humor sucht, die starke weibliche Figuren in den Vordergrund stellt, sollte hier unbedingt einmal reinlesen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Frank Selinka

    Frank Selinka

    OSIANDER Stuttgart

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Medusa? Her damit!

    Da kein griechisches Retelling vor mir sicher ist, musste ich natürlich auch das hier lesen. Und als großer Medusa-Fan sowieso. Da würde ich vermutlich auch noch die hundertste Version dieses Mythos lesen. Wir erfahren am Anfang viel über Medusa und die Beziehung mit ihren Schwestern, die Medusa über alles lieben. Bis zu dem Punkt, an dem ihr Kopf abgeschlagen wird. Aber hier endet die Geschichte nicht, denn Medusas Kopf lebt noch weiter und erzählt uns, was danach passiert ist. Ich fand es sehr lesenwert!
  • Zum Bewerterprofil von Evelyn Lehmann

    Evelyn Lehmann

    OSIANDER Memmingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und vielschichtig

    Von Medusa hat jeder schon mal gehört, aber Natalie Haynes gelingt es, ihre ganze Geschichte spannend und aus mehreren Blickwinkeln zu erzählen. Eine tolle Art, die griechische Mythologie greifbar und verständlich zu machen! Ich bin gespannt auf die weiteren Titel, die in den nächsten Monaten von ihr auf Deutsch erscheinen werden.
  • Zum Bewerterprofil von Ash Hahn

    Ash Hahn

    OSIANDER Heilbronn

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geliebt von ihren Schwestern,...

    Geliebt von ihren Schwestern, begehrt von Poseidon, gehasst von Athene. Ein spannender neuer Blick auf das Leben der Medusa

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