Produktbild: Die Suche nach Heimat. Mascha Kalékos leuchtende Jahre
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Indra Maria Janos

1. Die Suche nach Heimat. Mascha Kalékos leuchtende Jahre

Die Suche nach Heimat. Mascha Kalékos leuchtende Jahre

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Julia Nachtmann

Spieldauer

9 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.11.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

109

Verlag

Goyalit

Sprache

Deutsch

EAN

4066339225565

Beschreibung

Rezension

Julia Nachtmann finde ich wirklich richtig großartig mit ihrer schönen dunklen Stimme…Sie fühlt sich sehr gut ein in diese neugierige, ehrgeizige junge Person und man spürt auch richtig Julia Nachtmanns Lust an der Lesung. Mit ihr taucht man dann sehr gerne ein, in dieses pulsierende Leben Berlins…Insgesamt ein sehr guter Roman: spannend, prall, gut geschrieben und auch gut interpretiert.

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Julia Nachtmann

Spieldauer

9 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.11.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

109

Verlag

Goyalit

Sprache

Deutsch

EAN

4066339225565

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  • Bewertung

    aus Straubenhardt

    5/5

    13.02.2023

    Hörbuch (CD)

    Mascha Kaléko, die unvergessene Dichterin

    Die Romanbiografie in Hörbuchformat über die Dichterin Mascha Kaléko hat mir sehr gut gefallen. Die angenehme und zu der Geschichte passende Stimme von Julia Nachtmann bescherte mir unvergessliche Hörstunden. Indra Maria Janos ist es sehr gut gelungen, das Leben von Mascha Kaléko während ihrer Berliner Zeit lebendig werden zu lassen. Die Atmosphäre der 1920iger und 1930iger Jahre kommt sehr gut rüber und man ist versetzt in die Welt der Künstler der Vorkriegsjahre im quirligen Berlin. Viele bekannte Namen tauchen auf. Mascha Kaléko hat es sehr früh geschafft sich mit ihren Gedichten bekannt zu machen und sich in den Berliner Künstlerkreisen zu etablieren. Leider beginnt sich der Nationalsozialismus in den 1930iger Jahren immer mehr breit zu machen und das gesellschaftliche Leben zu verändern. Auch Mascha und ihr Mann Saul, ihre Familie und viele ihrer Bekannten sind als Juden besonders davon betroffen und der Künstlerkreis lichtet sich mehr und mehr, da viele ins Ausland emigrieren. Mascha verliert langsam ihre Heimat. Schließlich verlässt auch sie mit ihrem zweiten Mann, dem Musiker Chemjo Vinaver und ihrem gemeinsamen Sohn Deutschland. Ihre weiteren Jahre in den USA und später in Israel sind nur kurz angerissen. Als sie 1956 Berlin besucht findet sie ihre Heimat nicht mehr. Alles ist zerstört bzw. von den Nazis genommen worden. Immer wieder sind passende Gedichte von Mascha Kaléko in die Romanbiografie eingeschoben. Das Hörbuch hat mich inspiriert, mich weiter mit ihr, ihren Gedichten und ihrem Leben zu befassen.

  • Trixi

    aus Kissing

    5/5

    10.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Berlin, eine Frau und ihre Träume

    Mascha kommt in die "heutige" Zeit nach Berlin zurück. Sie sucht an allen Ecken, Plätzen und Straßen nach ihrem geliebten Berlin, ihrer vergangenen Heimat. Erinnerungen, Schmerz, Trauer und Wut werden in ihr geweckt. Wo ist all das Vertraute, Geliebte, ihre Wohlfühlheimat geblieben? Die junge Frau mit jüdischen Wurzeln, eine begabte, noch unbekannte Dichterin hat einen Traum: ihre Gedichte, ihre Worte allen zugänglich zu machen. Sie heiratet ihre erste Liebe Saul, der sie abgöttisch liebt und sie unterstützt ihren Traum zu verwirklichen, den Rücken stärkt und ihr alle Freiheiten lässt. Auf ihrem Weg zu großem Erfolg und Berühmtheit, begleitet von der Machtergreifung des Naziregimes, entfernt sie sich innerlich immer mehr von Saul. Hin und her gerissen von großen Gefühlen, Ruhm und Erfolg, innerer Zerrissenheit und Zweifel aber auch Rückhalt und Sicherheit in ihrer Ehe muss sie sich schließlich zwischen Saul und ihrer großen Liebe Chemjo entscheiden. Als die Bedrohung durch die Machtübernahme der Nazis zu nimmt, fühlt sie sich nicht mehr sicher in ihrer Herzensheimat und muss schließlich fliehen. Die historisch belegten Ereignisse sind geschickt mit den fiktiven Handlungen verwoben und unterstreichen das authentische Bild. Sehr gefühlsbetont und mit viel Herzblut der Autorin werden die Geschehnisse und die Protagonisten dargestellt. Bereits auf den ersten Seiten wird der Leser von der Geschichte gefesselt, die Kapitel und Seiten fliegen nur so dahin. Durch die eingefügten Gedichte und Zitate der Dichterin, die einen direkten Bezug zu den jeweiligen Abschnitten haben, bekommen diese eine besondere Tiefe und Bedeutung. Die einzelnen Kapiteln sind mit den Jahreszahlen versehen, die den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart deutlich machen und den Lesefluss nicht unterbrechen. Mir hat diese hervorragend umgesetzte Romanbiographie sehr berührt und noch lange nach dem Schluss zum Nachdenken angeregt.

  • Daniela Weigel

    5/5

    24.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Diese Romanbiografie hat mich berührt

    Mir war Mascha Kaléko bisher kein Begriff. Das liegt daran, dass ich nicht unbedingt Lyrik lese. Ich war mir nicht sicher, ob das Buch etwas für mich ist, da ich bisher aber alle Bücher der Autorin gelesen und geliebt habe, musste ich diese Romanbiografie einfach auch lesen und ich habe es nicht bereut. Maschas Geschichte hat mich fasziniert. Die Autorin hat sie und Ihr Leben so lebendig geschildert. Gemeinsam mit ihr bin ich im Romanischen Café gesessen, habe die verschiedensten Künstler kennengelernt. Mascha musste als junges Mädchen mit ihren Eltern ihre Heimat Galizien verlassen. Sie landen in Berlin, hier fühlt sie sich heimisch. Das Verhältnis zu ihren Eltern ist nicht gut. Als sie den neun Jahre älteren Saul kennenlernt, erlebt sie das erste Mal in Ihrem Leben Liebe und Unterstützung. Viel zu früh heiraten die beiden. Saul war ihr ein guter Mann der ihr jede Freiheit gelassen hat, nur so konnte sie sich künstlerisch ausleben und sich einen Namen in der Szene machen. Die beiden entwickeln sich in unterschiedliche Richtungen weiter und Mascha merkt, dass diese Ehe sie nicht mehr erfüllt. Als sie Chemio trifft, steht sie zwischen zwei Männern. 1933 ist nichts mehr, wie es war. Es herrscht Angst und Schrecken. Juden sind nicht mehr sicher, obwohl viele ihrer Freunde Berlin mittlerweile verlassen haben, hält Mascha an ihrer neuen Heimat fest. Doch irgendwann kann sie einfach nicht mehr bleiben. Wie wird das Leben für sie weitergehen? Die Autorin hat es hier geschafft, Mascha Kaléko lebendig werden zu lassen. Ich habe beim Lesen ihre Leidenschaft für diese Künstlerin gespürt. Das Romanische Café ist so toll beschrieben, dass ich Bilder davon im Kopf habe. Die Angst als sich die politische Lage verschärft hat, war greifbar. Mich hat Maschas Geschichte sehr berührt und ich kann nur empfehlen sie zu lesen. Hier merkt man die gute Recherche. Von mir gibt es 5 Sterne.

  • Brenda_wolf

    aus Bad Berneck

    5/5

    06.01.2023

    Hörbuch (CD)

    Mascha und ihr Berlin

    Rezension zum Hörbuch, gelesen von Julia Nachtmann. Ich muss gestehen, ich habe die „Die Suche nach Heimat“ bereits als Buch gelesen und so ist das Hörbuch für mich eine Vertiefung. Ich konnte mich voll auf die Stimme von Julia Nachtmann konzentrieren und mich auf die Geschichte einlassen. Ich spürte das lebendige Berlin der 1930-iger Jahre, die Atmosphäre im Romanischen Café, aber auch die aufkommende negative Strömung des Nationalsozialismus, dem zunehmenden Antisemitismus. Mir lief stellenweise Gänsehaut über den ganzen Körper. Besonders gut haben mir Mascha Kalékos Gedichte gefallen, die die Sprecherin wunderschön vorgetragen hat. Das ist der Vorteil von einem Hörbuch. Fazit: Das Hörbuch kann ich uneingeschränkt empfehlen. Julia Nachtmann hat einen wundervollen Job gemacht. Sie gibt der wundervollen Dichterin Mascha Kaléko eine eindringliche Stimme.

  • Gabriela

    aus Leopoldshöhe

    5/5

    05.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Freigeist in einer schweren Zeit

    Das Buch die such nach Heimat beginnt mit im Prolog mit Maschas Rückkehr nach Berlin im Jahr 1956. Doch die Biografie von Mascha Kaléko fängt 1928 in Berlin an. Sie findet in ihrem Elternhaus nur Kälte und Nichtachtung vor. So flieht sie aus dem selben mit 19 Jahren in eine Ehe mit einem 9 Jahre älteren Hebräischlehrer Saul Kaléko. Er akzeptiert ihre Ambitionen, sich als Dichterin verwirklichen zu wollen. In einem Berliner Kaffeehaus lernt sie viele berühmte, zeitgenössische Künstler kennen. Mit diesen Kontakten fasst sie Fuß in der Künstlerscene und wird selbst eine kleine Berühmtheit. Doch mit der Machtergreifung von Adolf Hitler 1933 wird ihr Leben als Jüdin immer schwieriger. Ihre Gedichte dürfen nicht mehr veröffentlicht werden. Sie und ihr Mann wollen nach Palästina emigrieren, bekommen aber keine Papiere! Das Leben wird immer gefährlicher und angsterfüllter. Als eines Tages der Chorleiter Chemjo, den sie schon vor einigen Jahren kennengelernt hatte, wieder in Maschas leben tritt, werden die Karten neu gemischt. Bevor ich dieses Buch gelesen hatte, kannte ich Mascha Kaléko nicht. Doch ihre Gedichte, die die Autorin Indra Maria Janos zwischen jeden Kapitel setzte, haben mich begeistert. Man muß zwischen den Zeilen lesen, um die Brillanz dieser Worte zu begreifen. Alles in allem bin ich von diesem Buch restlos begeistert und kann es nur empfehlen, es zu lesen

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