Produktbild: Second-Class Citizen: Der Klassiker der Schwarzen feministischen Literatur

Second-Class Citizen: Der Klassiker der Schwarzen feministischen Literatur Roman

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23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

20,5/14,2/2,7 cm

Gewicht

423 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Marion Kraft

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05114-3

Beschreibung

Rezension

»Ihr Werk hat dazu beigetragen, die lange unsichtbare Perspektive der Frauen vom afrikanischen Kontinent und afrikanischen Diaspora in die Literatur einzubringen. Und ›Second-Class Citizen‹ ist ein lebendiges und wichtiges Zeugnis von weiblicher Unabhängigkeit.« ("SWR 2")
»Buchi Emechetas Roman ›Second Class Citizen‹ ist Autofiktion im besten Sinn: Adahs Schicksal ist exemplarisch, alles Private ist in diesem Roman politisch.« ("Deutschlandfunk")
»Ein wichtiges, spannendes Buch.« ("Jungle World")
»[...]so aktuell und wichtig ist, dass man es beim Hören oder Lesen manchmal kaum glauben kann.« ("WDR 5")
»Das muss einen einfach tief berühren.« ("RBB Kulturradio")
»ein großes, ermutigendes Zeugnis der Selbstbehauptung« ("Buchkultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

20,5/14,2/2,7 cm

Gewicht

423 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Marion Kraft

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05114-3

Herstelleradresse

Blumenbar
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • Bewertung

    aus Freiberg

    5/5

    09.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Wir alle sind zweitklassig“ – Sehr bewegendes und wichtiges Buch

    In „Second-Class Citizen“ verarbeitet die nigerianische Autorin Buchi Emecheta ihre eigene Lebensgeschichte in Romanform: Adah wird in einfachen Verhältnissen in Nigeria geboren. Von klein auf hat sie den unbändigen Wunsch nach Bildung und einem selbstbestimmten Leben sowie den großen Traum, eines Tages Schriftstellerin zu werden. Es ist ein steiniger Lebensweg voller Hass und Abwertung, Demütigungen und Entbehrungen, der hier beschrieben wird. Ich fand ihre Geschichte unfassbar bewegend und beeindruckend. Jede Seite war lesenswert, sowohl der Schreibstil als auch der Aufbau des Buchs haben mir sehr gut gefallen. „Aber an dem Tag, an dem du in England landest, bist du Second-Class Citizen. Du kannsdt also nicht deine eigenen Leute diskriminieren. Wir alle sind zweitklassig.“ „In ihrer Freude darüber vergaß sie, dass Francis aus einer anderen Kultur stammte. Er war kein Mann, der sich leicht an neue Bedingungen anpasste, der sein Frauenbild änderte. Für ihn war eine Frau ein Mensch zweiter Klasse. Man konnte mit ihr zu jeder Zeit schlafen, selbst am Tag. Wenn sie sich weigerte, konnte man sie durch Schläge zur Vernunft bringen, bis sie nachgab. Man konnte sie aus dem Bett werfen, wenn man mit ihr fertig war, damit sie seine Sachen wusch und sein Essen rechtzeitig fertig war. Es gab keinen Grund, intelligente Gespräche mit seiner Frau zu führen, denn dann könnte sie auf falsche Gedanken kommen. Adah wusste, dass sie ein Stachel in seinem Fleisch war. Sie verstand, was er durchmachte, denn er litt so sehr darunter. Doch obwohl er leidtat und sie Verständnis für ihn aufbrachte, würde sie nicht diese Art von Ehefrau sein. Francis konnte sie totschlagen, aber sie würde sich nicht auf dieses Niveau herablassen.“ „Second-Class Citizen“ von Buchi Emecheta ist ein Buch, das man so schnell nicht vergessen wird. Ich hoffe sehr, dass von dieser Autorin noch mehr ihrer Werke auf Deutsch veröffentlicht werden, denn das hätte sie mehr als verdient, auch nach ihrem Tod noch – sie sollte nicht vergessen werden!

  • CK

    aus Raum Stuttgart

    5/5

    09.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Wir alle sind zweitklassig“…

    „Wir alle sind zweitklassig“ – Sehr bewegendes und wichtiges Buch In „Second-Class Citizen“ verarbeitet die nigerianische Autorin Buchi Emecheta ihre eigene Lebensgeschichte in Romanform: Adah wird in einfachen Verhältnissen in Nigeria geboren. Von klein auf hat sie den unbändigen Wunsch nach Bildung und einem selbstbestimmten Leben sowie den großen Traum, eines Tages Schriftstellerin zu werden. Es ist ein steiniger Lebensweg voller Hass und Abwertung, Demütigungen und Entbehrungen, der hier beschrieben wird. Ich fand ihre Geschichte unfassbar bewegend und beeindruckend. Jede Seite war lesenswert, sowohl der Schreibstil als auch der Aufbau des Buchs haben mir sehr gut gefallen. „Aber an dem Tag, an dem du in England landest, bist du Second-Class Citizen. Du kannsdt also nicht deine eigenen Leute diskriminieren. Wir alle sind zweitklassig.“ „In ihrer Freude darüber vergaß sie, dass Francis aus einer anderen Kultur stammte. Er war kein Mann, der sich leicht an neue Bedingungen anpasste, der sein Frauenbild änderte. Für ihn war eine Frau ein Mensch zweiter Klasse. Man konnte mit ihr zu jeder Zeit schlafen, selbst am Tag. Wenn sie sich weigerte, konnte man sie durch Schläge zur Vernunft bringen, bis sie nachgab. Man konnte sie aus dem Bett werfen, wenn man mit ihr fertig war, damit sie seine Sachen wusch und sein Essen rechtzeitig fertig war. Es gab keinen Grund, intelligente Gespräche mit seiner Frau zu führen, denn dann könnte sie auf falsche Gedanken kommen. Adah wusste, dass sie ein Stachel in seinem Fleisch war. Sie verstand, was er durchmachte, denn er litt so sehr darunter. Doch obwohl er leidtat und sie Verständnis für ihn aufbrachte, würde sie nicht diese Art von Ehefrau sein. Francis konnte sie totschlagen, aber sie würde sich nicht auf dieses Niveau herablassen.“ „Second-Class Citizen“ von Buchi Emecheta ist ein Buch, das man so schnell nicht vergessen wird. Ich hoffe sehr, dass von dieser Autorin noch mehr ihrer Werke auf Deutsch veröffentlicht werden, denn das hätte sie mehr als verdient, auch nach ihrem Tod noch – sie sollte nicht vergessen werden!

  • Lesendes Federvieh

    aus München

    5/5

    06.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtiges, intensives und hochemotionales Buch gegen Rassismus

    Unbeirrt und mit einer unglaublichen Stärke und Durchhaltevermögen kämpft sie gegen unendlich viele Hindernisse an. Dieses großartige Porträt einer außergewöhnlichen Frau, die versucht im England der 1960er Jahre akzeptiert zu werden und für sich und ihre Kinder ein ganz normales Leben aufzubauen, hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Adah ist nicht nur permanent Rassismus ausgesetzt, sie hat unter diesen katastrophalen Bedingungen die Mühen und die Verantwortung als Alleinverdienerin für ihre Familie zu tragen. „Nebenbei“ bringt sie fünf Kinder zur Welt, die ihr Ein und Alles sind. Auf ihren Ehemann kann sie sich dabei nicht verlassen, denn dieser zeichnet sich durch Nichtstun und Rücksichtslosigkeit aus. Die Kluft zwischen den beiden wird durch den Konflikt zwischen nigerianischen Traditionen und modernem, offenem europäischen Leben im Laufe der Zeit immer größer und größer. Doch Adah ist eine Kämpfernatur und schafft es mit eisernem Willen und großem persönlichen Einsatz ihre Ziele, auch als Schriftstellerin zu erreichen. Adah ist geradlinig, direkt, warmherzig und genau so ist auch die wundervolle Sprache dieses Romans. Sie ist ein absolutes Vorbild, denn sie lässt sich nicht verbiegen und hält an ihren Träumen fest, wie die wundervolle Autorin Buchi Emecheta (1944 - 2017), die in diesem Buch ihre eigenen Erlebnisse und Erfahrungen verarbeitet hat. Sie hat damit einen herausragenden, leuchtenden Meilenstein gegen Diskriminierung, Rassismus und Klassengesellschaft gesetzt, der gerade heute, so viele Jahre später, immer noch außerordentlich wichtig ist, um die Gesellschaft endlich zum Umdenken zu bewegen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    14.02.2023

    eBook (ePUB 3)

    Eine starke Frau und Mutter

    Die Autorin Buchi Emecheta lebte von 1944 bis 20017. In ihrem Roman „Second – Class Citizen:Der Klassiker der Schwarzen feministischen Literatur“ verarbeitet sie ihr eigenes Leben. Der Roman wurde erstmals 1974 herausgebracht. Das Ego Ada erzählt, wie es ihr als Kind erging. Es war schwierig als Mädchen die Schule zu besuchen, aber sie war ehrgeizig. In Nigeria haben die Männer das Sagen und sie durften ihre Frauen ungestraft verprügeln.. Da Ada einen guten Job hatte, durfte sie ihren Mann unterhalten und auch noch dessen Geschwister. Wenn man bedenkt, das sie mit 22 Jahren schon 5 Kinder hatte, ist es bewundernswert, das sie dann auch noch schreiben konnte. Für mich war es ein erlesenes Werk, das es verdient hat, immer wieder gelesen zu werden.

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