"L'héroïne intelligente et complexe que nous attendions tous" Stylist Pour Queenie, jeune Londonienne d'origine jamaïcaine, la vie n'est pas rose. Entre chagrin d'amour, pépins de santé, soucis au bureau, Queenie perd le goût de la vie. Et ses rencontres catastrophiques d'un soir ne lui remontent en rien le moral. Malgré sa ténacité, son humour sans pareil et ses amies incroyables, Queenie s'enfonce dans une spirale. Pour ne pas sombrer, elle va devoir se battre et affronter ses démons, relever la tête et prouver au monde que sa vie de femme noire compte tout autant que les autres. Entre humour décalé et plume très vivante, Queenie est un premier roman aussi détonant que profond, honnête et bouleversant. C'est aussi une rare occasion de découvrir dans une fiction les déboires amoureux d'une jeune femme issue de la diversité
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Buechermango
5/5
03.12.2022
Buch (Taschenbuch)
Bewegendes Buch, das zum Nachdenken anregt
Nachdem ich von People Person absolut begeistert war, wollte ich natürlich mehr von Candice Carty-Williams. Dass ich Queenie dann auf Bookbeat gefunden hab, war einfach großes Glück. Mal abgesehen davon, dass mir die Geschichte sehr gut gefallen hat, hat auch Patricia Cordiun einen tollen Job als Sprecherin gemacht. Sie hat die Emotionen wirklich gut transportiert und die Geschichte noch bedeutender gemacht.
Queenie ist eine sehr eigene Protagonistin. Mit Mitte 20 denkt sie, ihr Leben sei vorbei. Die Beziehung zu ihrem Freund Tom kriselt, mit der Beziehungspause kann sie nicht umgehen. Auch mit ihrer Arbeit ist sie nicht besonders zufrieden. In der Zeitungsredaktion scheint sie sich nicht durchsetzen zu können, ihre halbherzigen Versuche, über Feminismus und Rassismus zu schreiben, werden abgeschmettert.
Ihre Verzweiflung wird immer greifbarer und zeigt sich in selbstzerstörerischen Handlungen. Sie lässt sich auf Männer ein, die offensichtlich nicht gut für sie sind, nimmt Dinge hin, die sie offensichtlich nicht möchte, Hauptsache jemand ist da. Auf dieser Abwärtsspirale begleiten wir sie sehr lange und auch sexuelle Handlungen, mit denen sie nicht immer einverstanden ist, werden explizit beschrieben. Wartet unbedingt mit dem Buch, wenn ihr euch da nicht stabil genug fühlt.
Als sie ganz unten angekommen ist, ohne Wohnung, mit gefährdetem Job und einem geschundenen Körper, wird es endlich Zeit für sie, etwas zu verändern. Der Weg zurück in ihr Leben ist steinig und erfordert viel Mut, aber Queenie ist bereit, Verantwortung zu übernehmen.
Ich wusste nicht ganz, was mich erwarten würde, aber damit hab ich nicht gerechnet. Die Tiefgründigkeit und die Härte, die diese Geschichte mitbringen, haben mich doch überrascht. Ich hatte eher mit einer leichteren, lustigeren Geschichte gerechnet, nach den kurze, begeisterten Sätzen, die ich so gelesen hatte.
Aber das, was ich bekommen habe, war so viel besser. Es liefert eine wertvolle Perspektive, die, einer schwarzen Frau mit psychischen Problemen. Eine, die es hasst, wenn ihre Haare angefasst werden. Die aufgeklärt ist Rassismus klar benennt. Aber auch eine, die sich selbst nicht genug ist. Die eigentlich weiß, dass das alles so nicht okay ist, aber trotzdem mitmacht.
Nein, Queenie ist nicht die größte Sympathieträgerin. Sie kann frustrierend sein und trifft Entscheidungen, die auf den ersten Blick absolut unlogisch sind. Aber Candice Carty-Williams schafft es in meinen Augen, sie nachvollziehbar zu machen. Ohne ihr Handeln durchgängig zu erklären, bekommen wir gute Einblicke in ihre Gedanken und ihre Vergangenheit. Es ist keine Überraschung, dass Queenie fühlt, wie sie fühlt, auch wenns nicht immer angenehm ist.
Ihre größte Stütze sind ihre Freundinnen, die es mit ihr alles andere als leicht haben. Trotzdem bleiben sie an ihrer Seite, sind ehrlich zu ihr, auch wenn es weh tut. Mich bewegen solche Dynamiken ja immer sehr. Der Konkurrenzkampf wird unter Frauen zu gern befeuert und es ist wunderschön, hier eine Gruppe starker, unterschiedlicher Frauen zu haben, die sich gegenseitig unterstützen und verzeihen.
Das Buch greift unheimlich viele wichtige Faktoren auf. Zum einen geht es sehr viel um die Fetischisierung schwarzer Frauen. Um den Druck, der westlichen Leistungsgesellschaft und vor allem darum, dass wir unser Glück am Ende bei uns selbst und nicht in einer Beziehung finden.
Queenie wird nicht jedem gefallen und sie wird euch zwischendurch frustrieren. Aber wenn ihr euch darauf einlassen könnt und empathisch an ihre Geschichte herangeht, wird sie euch berühren. Ich werde sie nicht vergessen und kann euch dieses Buch nur ans Herz legen.
Bewertung
aus Lindhorst
5/5
26.10.2021
eBook (ePUB)
Ein unbeschreiblich gutes Buch
Mir wurde "Queenie" als etwas depressivere Bridget Jones-Geschichte verkauft, jedoch aus Sicht einer schwarzen Frau. Das ist allerdings ein sehr schlechter Vergleich. Queenie ist vielleicht eine Frau mit Problemen, aber ist in diesem Buch nicht der Witz zu finden, den man bei Bridget Jones so liebt. Tatsächlich gelingt es Queenie, einen in ihren immer tiefer werdenden, depressiven Strudel mitzureißen, bestehend aus schlechten Männern und schlechten Entscheidungen, einer Kultur, in der Therapien verteufelt werden und es schwer ist, sich psychische Erkrankungen einzustehen. Ich habe Queenie fast in eins verschlungen, so mitgerissen hat mich die Geschichte. Auch die ein oder andere Träne musste ich mir verkneifen. Ich habe so häufig das drängende Gefühl verspürt, Queenie fest in den Arm nehmen zu wollen oder dafür zu sorgen, dass endlich alles besser wird. Es passiert einfach so viel, ohne, dass es je zu viel wird. Alles in allem eine großartige Geschichte, die man auch als weiße Person lesen kann, um einen Einblick in den Alltag einer Nicht-weißen Frau zu bekommen und dringend beherzigen sollte.
Bewertung
aus Bern
5/5
28.06.2020
eBook (ePUB)
Gut
Das Buch wurde mir von mehreren empfohlen und ist so gut wie alle gesagt haben!
Bewertung
2/5
18.07.2022
Buch (Taschenbuch)
Zu großer Hype
Ich habe viel Gutes über das Buch gehört und gelesen. Ich wollte es auch gerade mit Blick auf das Thema "Alltagsrassismus" lesen und fand die darin beschriebenen Situationen aber so eindeutig rassistisch, dass ich wenig davon lernen konnte, wie ich mich in meinem Alltag -- nicht -- rassistisch verhalten kann. Manchmal war mir auch ein Schuss zu viel Ironie dabei, was gerade bei den beschriebenen Sexdates in meiner Wahrnehmung dazu führte, dass ich kein Entsetzen über das Verhalten der Männer verspüren konnte - trotz aller Gewalt.
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