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Lena Elfrath

1. Leicht wie Blei

Leicht wie Blei

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Linda Holly

Spieldauer

6 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

07.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

35

Verlag

ABOD Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783987850578

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Linda Holly

Spieldauer

6 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

07.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

35

Verlag

ABOD Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783987850578

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Die Zeit davor, die Zeit…

yellowdog am 14.01.2023

Bewertungsnummer: 3002533

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Zeit davor, die Zeit danach Das bei Edition W erschienene Buch lässt einen alles Leser nicht kalt, denn die 18jährige Protagonistin hatte einen langen Leidensweg. Jahrelang vom Vater missbraucht, erschießt sie ihn schließlich. Sie wollte nicht mehr Opfer sein. Sie kommt dafür ins Gefängnis. Für sie ist es aber eine Erleichterung. Ohne Männer in der Umgebung fühlt sie sich ruhiger und kann sogar ein paar freundschaftliche Beziehungen zu ihren Mitgefangenen schließen. Sie fühlt sich leicht wie Blei. Eine Metapher, die man sich in der Situation der Figur gut vorstellen kann. Eine große Stärke der Autorin Lena Elfrath ist die Figurenentwicklung, auch die Nebenfiguren halte ich für glaubhaft. Die Handlung ist basierend auf einen länger zurückliegenden realen Fall, wurde aber in die heutige Zeit transportiert. Sprachlich ist der Roman ansprechend. Es lässt den Leser die Emotionen nachempfinden, bleibt aber ohne Pathos und der Realität entsprechend. Ich kann das Buch auch trotz des harten Themas empfehlen.

Die Zeit davor, die Zeit…

yellowdog am 14.01.2023
Bewertungsnummer: 3002533
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Zeit davor, die Zeit danach Das bei Edition W erschienene Buch lässt einen alles Leser nicht kalt, denn die 18jährige Protagonistin hatte einen langen Leidensweg. Jahrelang vom Vater missbraucht, erschießt sie ihn schließlich. Sie wollte nicht mehr Opfer sein. Sie kommt dafür ins Gefängnis. Für sie ist es aber eine Erleichterung. Ohne Männer in der Umgebung fühlt sie sich ruhiger und kann sogar ein paar freundschaftliche Beziehungen zu ihren Mitgefangenen schließen. Sie fühlt sich leicht wie Blei. Eine Metapher, die man sich in der Situation der Figur gut vorstellen kann. Eine große Stärke der Autorin Lena Elfrath ist die Figurenentwicklung, auch die Nebenfiguren halte ich für glaubhaft. Die Handlung ist basierend auf einen länger zurückliegenden realen Fall, wurde aber in die heutige Zeit transportiert. Sprachlich ist der Roman ansprechend. Es lässt den Leser die Emotionen nachempfinden, bleibt aber ohne Pathos und der Realität entsprechend. Ich kann das Buch auch trotz des harten Themas empfehlen.

Opfer oder Täter? Ab wann ist man eine richtige Mörderin?

Lia48 am 22.05.2023

Bewertungsnummer: 1946576

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

CN: V. a. Se*ueller Missbrauch & Abtreibung „,Aber du bist doch keine richtige Mörderin…‘, sagt Fran und ich bin mir nicht sicher, ob das eine Frage ist oder eine vage Hoffnung. ,Ich weiß es nicht. Gibt es eine nicht richtige Mörderin?‘ ,Bestimmt. Da gibt es Grauzonen, nicht wie bei Leben oder Tod.‘ ‚Ich kenne weder lebendig noch tot. Obwohl, tot kenne ich ja jetzt.‘“ INHALT: Emma hat ihren Vater erschossen. Den Mann, der sie jahrelang se*uell missbraucht hat. Statt Freiheit winkt ihr nun die Jugendstrafanstalt. Acht Schüsse gelten als Vorsatz und nicht mehr als Notwehr. Und trotzdem fühlt sich die 18-Jährige endlich sicher: „Ich finde das nicht schrecklich. Ich finde das nur neu.“ Sie freut sich sogar über die Gefängniskleidung: „Die Frau kann nicht wissen, dass ich bis zu diesem Tag nie Hosen tragen durfte. Der Mann wollte mich im Kleid oder Rock. Mädchenhafte Erscheinung, einfacher Zugang. Wenn ich es wagen wollte, Hosen anzuziehen, wurde ich früher oder später bestraft.“ Nur um ihre Geschwister macht sie sich Sorgen. Die Mutter hat die Familie schon vorher verlassen. Keiner der Erwachsenen hat sie je ernst genommen. Doch nach der Tat wird ihre Geschichte im Internet publik und plötzlich wird sie auch im Gefängnis zu einer Art Heldin. Aber kann man eine Heldin sein, wenn man den eigenen Vater erschossen hat? Wer ist Opfer und wer Täter? KURZMEINUNG: Mich haben Klappentext und Ausgangssituation hier neugierig gemacht. Außerdem hatte ich vorher von dem Buch noch nie gehört oder gelesen. Vor allem die erste Hälfte habe ich mit großem Interesse verfolgt. Nach und nach erfährt man bruchstückhaft, was Emma zu Hause erleiden musste und was schließlich zu dieser furchtbaren Tat geführt hat. Diese Rückblenden sind teilweise recht nüchtern erzählt (beachtet hier bitte unbedingt meine Triggerwarnung bzgl. Se*uellem Missbrauch & Abtreibung!). Die unglaubliche Wut und die ruppige Art der Protagonistin kommen gut zum Ausdruck und ließen mich mit Emma mitfühlen. Später stehen der Knastalltag und ihre Beziehung zu den Mithäftlingen mehr im Fokus. Dabei sollte man sich auf jede Menge Jugendslang einstellen. Diese war mir manchmal etwas zu viel. Ansonsten hat mir das Buch aber gut gefallen und es regt definitiv zum Nachdenken an, bzgl. der Täter- und Opferrolle. Von mir gibt es 4/5 Sterne!

Opfer oder Täter? Ab wann ist man eine richtige Mörderin?

Lia48 am 22.05.2023
Bewertungsnummer: 1946576
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

CN: V. a. Se*ueller Missbrauch & Abtreibung „,Aber du bist doch keine richtige Mörderin…‘, sagt Fran und ich bin mir nicht sicher, ob das eine Frage ist oder eine vage Hoffnung. ,Ich weiß es nicht. Gibt es eine nicht richtige Mörderin?‘ ,Bestimmt. Da gibt es Grauzonen, nicht wie bei Leben oder Tod.‘ ‚Ich kenne weder lebendig noch tot. Obwohl, tot kenne ich ja jetzt.‘“ INHALT: Emma hat ihren Vater erschossen. Den Mann, der sie jahrelang se*uell missbraucht hat. Statt Freiheit winkt ihr nun die Jugendstrafanstalt. Acht Schüsse gelten als Vorsatz und nicht mehr als Notwehr. Und trotzdem fühlt sich die 18-Jährige endlich sicher: „Ich finde das nicht schrecklich. Ich finde das nur neu.“ Sie freut sich sogar über die Gefängniskleidung: „Die Frau kann nicht wissen, dass ich bis zu diesem Tag nie Hosen tragen durfte. Der Mann wollte mich im Kleid oder Rock. Mädchenhafte Erscheinung, einfacher Zugang. Wenn ich es wagen wollte, Hosen anzuziehen, wurde ich früher oder später bestraft.“ Nur um ihre Geschwister macht sie sich Sorgen. Die Mutter hat die Familie schon vorher verlassen. Keiner der Erwachsenen hat sie je ernst genommen. Doch nach der Tat wird ihre Geschichte im Internet publik und plötzlich wird sie auch im Gefängnis zu einer Art Heldin. Aber kann man eine Heldin sein, wenn man den eigenen Vater erschossen hat? Wer ist Opfer und wer Täter? KURZMEINUNG: Mich haben Klappentext und Ausgangssituation hier neugierig gemacht. Außerdem hatte ich vorher von dem Buch noch nie gehört oder gelesen. Vor allem die erste Hälfte habe ich mit großem Interesse verfolgt. Nach und nach erfährt man bruchstückhaft, was Emma zu Hause erleiden musste und was schließlich zu dieser furchtbaren Tat geführt hat. Diese Rückblenden sind teilweise recht nüchtern erzählt (beachtet hier bitte unbedingt meine Triggerwarnung bzgl. Se*uellem Missbrauch & Abtreibung!). Die unglaubliche Wut und die ruppige Art der Protagonistin kommen gut zum Ausdruck und ließen mich mit Emma mitfühlen. Später stehen der Knastalltag und ihre Beziehung zu den Mithäftlingen mehr im Fokus. Dabei sollte man sich auf jede Menge Jugendslang einstellen. Diese war mir manchmal etwas zu viel. Ansonsten hat mir das Buch aber gut gefallen und es regt definitiv zum Nachdenken an, bzgl. der Täter- und Opferrolle. Von mir gibt es 4/5 Sterne!

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