Produktbild: Ich hab ein Rad in Kathmandu

Ich hab ein Rad in Kathmandu Mein Leben mit den Achttausendern. Bergsteigen im Himalaya und Alltag in den Krisengebieten unserer Welt. Mit einem Vorwort von Gerlinde Kaltenbrunner.

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28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2023

Abbildungen

68 farbige Abbildungen

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

23/15,6/2,2 cm

Gewicht

638 g

Farbe

Ozeanblau / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-4103-2

Beschreibung

Rezension

„Ehrlich und persönlich. Ohne Getöse und Krach. Lesenswert.“
Garmisch-Partenkirchener Tagblatt, März 23

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2023

Abbildungen

68 farbige Abbildungen

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

23/15,6/2,2 cm

Gewicht

638 g

Farbe

Ozeanblau / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-4103-2

Herstelleradresse

Tyrolia Verlagsanstalt Gm
Exlgasse 20
6020 Innsbruck
AT

Email: buchverlag@tyrolia.at

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Eine wunderschöne Beschreibung des Lebens in der Bergwelt des Himalaya

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 03.11.2023

Bewertungsnummer: 2060523

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein ganz besonderes Buch über das Leben in Kathmandu und auch in anderen Ländern wie Pakistan und der Ukraine, bei humanitären Einsätzen, ist Billi Bierling gelungen. Die Autorin lebt jeweils im Frühling und Herbst für einige Monate in Kathmandu, arbeitet im Winter in Bern und geniesst den Sommer bei der Familie in ihrer Heimat Garmisch. Man erfährt sehr viel über die Bergsteiger im Himalaya und auch wie die Besteigung der höchsten Gipfel der Welt leider immer mehr kommerzialisiert wird. Ausserdem berichtet die Autorin über die von Miss Hawley gegründete Himalayan Database, in der alle Expeditionen festgehalten wurden, was Billi nach der Pensionierung im hohen Alter von Miss Hawley weiterführte. Unterdessen sind jedoch so viele Bergsteiger unterwegs, dass es unmöglich geworden ist alle Begehungen festzuhalten. Ein weiteres wichtiges Thema ist das Leben der Sherpas, die oft ein Schattendasein fristen, was in der nachfolgenden jungen Generation zum Glück bereits etwas besser geworden ist. Nach dem Erdbeben im Jahr 2015 mussten die Sherpas allerdings um ihre Arbeit fürchten, wie auch während der Pandemie 2020 - 2022, als fast keine Touristen mehr ins Land kamen. Billie Bierling hat sich zu Beginn ihres Aufenthalts in Kathmandu ein Fahrrad gekauft. Da sie dieses praktische Fortbewegungsmittel sehr schätzt, fährt sie auch bei anderen humanitären Einsätzen Rad, sogar in der grossen Hitze Islamabads. Damit und mit Wanderungen sowie Ultraläufen hält sie sich zudem fit für das Bergsteigen. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle Berggänger und alle an diesem Thema interessierte.

Eine wunderschöne Beschreibung des Lebens in der Bergwelt des Himalaya

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 03.11.2023
Bewertungsnummer: 2060523
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein ganz besonderes Buch über das Leben in Kathmandu und auch in anderen Ländern wie Pakistan und der Ukraine, bei humanitären Einsätzen, ist Billi Bierling gelungen. Die Autorin lebt jeweils im Frühling und Herbst für einige Monate in Kathmandu, arbeitet im Winter in Bern und geniesst den Sommer bei der Familie in ihrer Heimat Garmisch. Man erfährt sehr viel über die Bergsteiger im Himalaya und auch wie die Besteigung der höchsten Gipfel der Welt leider immer mehr kommerzialisiert wird. Ausserdem berichtet die Autorin über die von Miss Hawley gegründete Himalayan Database, in der alle Expeditionen festgehalten wurden, was Billi nach der Pensionierung im hohen Alter von Miss Hawley weiterführte. Unterdessen sind jedoch so viele Bergsteiger unterwegs, dass es unmöglich geworden ist alle Begehungen festzuhalten. Ein weiteres wichtiges Thema ist das Leben der Sherpas, die oft ein Schattendasein fristen, was in der nachfolgenden jungen Generation zum Glück bereits etwas besser geworden ist. Nach dem Erdbeben im Jahr 2015 mussten die Sherpas allerdings um ihre Arbeit fürchten, wie auch während der Pandemie 2020 - 2022, als fast keine Touristen mehr ins Land kamen. Billie Bierling hat sich zu Beginn ihres Aufenthalts in Kathmandu ein Fahrrad gekauft. Da sie dieses praktische Fortbewegungsmittel sehr schätzt, fährt sie auch bei anderen humanitären Einsätzen Rad, sogar in der grossen Hitze Islamabads. Damit und mit Wanderungen sowie Ultraläufen hält sie sich zudem fit für das Bergsteigen. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle Berggänger und alle an diesem Thema interessierte.

Ich hab ein Rad in Kathmandu – ein autobiographischer Roman über das Leben Billi Bierlings

Bewertung aus Tulfes am 01.10.2023

Bewertungsnummer: 2034546

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer im Himalaya Höhenbergsteigen möchte, kommt seit nahezu 20 Jahren an Billi Bierling nicht vorbei. Die Journalistin unterstützt seit 2004 die Himalayan Database, das Archiv der legendären Chronistin Liz Hawley, in Tibet. Zunächst war sie als deren Assistentin tätig, was laut ihren Schilderungen nicht immer ganz einfach war. Mit fortschreitendem Alter von Frau Hawley übernahm Billi zunehmend mehr an Arbeit, bis sie 2016 schließlich das Lebenswerk der legendären Frau zur Gänze übernahm. In ihrem autobiographischen Werk erzählt die gebürtige Bayerin von diesen Jahren, in welchen sie zahlreiche, namhafte Bergsteiger interviewte und dabei viele schöne, manchmal aber auch schmerzhafte Begegnungen erlebte. Insbesondere bei Todesfällen am Berg, bei Menschen, die zu Freunden geworden waren und nicht mehr wiederkehrten, fiel es ihr oft schwer, in ihrer Routine fortzufahren. Über all dies schreibt Billi Bierling in ihrem Buch und gibt dem Leser dadurch Einblick in eine völlig fremde, aber spannende Welt. Neben dem Job als Leiterin der Database war Billi selbst auch immer wieder selbst am Berg unterwegs, unter anderem bestieg sie den Mount Everest sowie sechs weitere Achttausender. Dem nicht genug, arbeitet die Expertin für Höhenbergsteigen auch noch für die Humanitäre Hilfe der Schweiz und unternahm in deren Namen zahlreiche Einsätze in Krisenregionen, wie etwa nach Pakistan, Griechenland oder die Ukraine. Ein Bild, das mir dabei im Gedächtnis bleibt, sind ihre Laufschuhe, die sie stets bei sich trug. Kaum ein Land, das Billi Bierling nicht laufend erwandert hat, selbst in Pakistan fand man sie trabend, gekleidet in traditionelle Kleidung. Auch ihre Liebe zum Trailrunning kommt in ihrer Erzählung nicht zu kurz. So nahm sie an zahlreichen Marathons teil, aber auch an einem Ultra-Trail-Run und gibt ganz offen zu, ohne Laufen nicht gut leben zu können. Daher hätte mir persönlich der Titel „Ich trage Laufschuhe in Kathmandu“ besser gefallen. Insgesamt spiegelt das Buch das vielschichtige und farbenfrohe Leben einer abenteuerlustigen Frau wider, die immer in Bewegung zu sein scheint. Allerdings fehlt es mir in diesem Buch ein wenig an emotionalem Tiefgang. Es gleicht einer Aneinanderreihung von spannenden Momenten und Begegnungen, wobei der Fokus stets auf das Gegenüber gerichtet ist. Dabei kommt mir die Frau Billi zu kurz, bleibt schwer greifbar und fahl. Wie kommt es, dass sich eine junge Frau der offenbar damals noch recht zähen und nicht leichten Fittiche von Elizabeth Hawley unterordnete?, ist eine der Fragen, die sich mir beim Lesen stellte. Und wie verarbeitete sie Todesfälle von Freunden am Berg? Wie steht es mit der Liebe? Diese und ähnliche Fragen werden, wenn überhaupt, nur angeschnitten, bleiben aber unbeantwortet und hätten doch auch die Frau hinter der Geschichte deutlicher werden lassen. Fazit: Ein interessantes und abwechslungsreiches Buch zum Thema Begegnungen mit spannenden Menschen bzw. humanitäre Hilfe im Ausland, das für mich aber zu wenig von der Autorin und deren Motivation und Sehnsüchten selbst preisgibt.

Ich hab ein Rad in Kathmandu – ein autobiographischer Roman über das Leben Billi Bierlings

Bewertung aus Tulfes am 01.10.2023
Bewertungsnummer: 2034546
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer im Himalaya Höhenbergsteigen möchte, kommt seit nahezu 20 Jahren an Billi Bierling nicht vorbei. Die Journalistin unterstützt seit 2004 die Himalayan Database, das Archiv der legendären Chronistin Liz Hawley, in Tibet. Zunächst war sie als deren Assistentin tätig, was laut ihren Schilderungen nicht immer ganz einfach war. Mit fortschreitendem Alter von Frau Hawley übernahm Billi zunehmend mehr an Arbeit, bis sie 2016 schließlich das Lebenswerk der legendären Frau zur Gänze übernahm. In ihrem autobiographischen Werk erzählt die gebürtige Bayerin von diesen Jahren, in welchen sie zahlreiche, namhafte Bergsteiger interviewte und dabei viele schöne, manchmal aber auch schmerzhafte Begegnungen erlebte. Insbesondere bei Todesfällen am Berg, bei Menschen, die zu Freunden geworden waren und nicht mehr wiederkehrten, fiel es ihr oft schwer, in ihrer Routine fortzufahren. Über all dies schreibt Billi Bierling in ihrem Buch und gibt dem Leser dadurch Einblick in eine völlig fremde, aber spannende Welt. Neben dem Job als Leiterin der Database war Billi selbst auch immer wieder selbst am Berg unterwegs, unter anderem bestieg sie den Mount Everest sowie sechs weitere Achttausender. Dem nicht genug, arbeitet die Expertin für Höhenbergsteigen auch noch für die Humanitäre Hilfe der Schweiz und unternahm in deren Namen zahlreiche Einsätze in Krisenregionen, wie etwa nach Pakistan, Griechenland oder die Ukraine. Ein Bild, das mir dabei im Gedächtnis bleibt, sind ihre Laufschuhe, die sie stets bei sich trug. Kaum ein Land, das Billi Bierling nicht laufend erwandert hat, selbst in Pakistan fand man sie trabend, gekleidet in traditionelle Kleidung. Auch ihre Liebe zum Trailrunning kommt in ihrer Erzählung nicht zu kurz. So nahm sie an zahlreichen Marathons teil, aber auch an einem Ultra-Trail-Run und gibt ganz offen zu, ohne Laufen nicht gut leben zu können. Daher hätte mir persönlich der Titel „Ich trage Laufschuhe in Kathmandu“ besser gefallen. Insgesamt spiegelt das Buch das vielschichtige und farbenfrohe Leben einer abenteuerlustigen Frau wider, die immer in Bewegung zu sein scheint. Allerdings fehlt es mir in diesem Buch ein wenig an emotionalem Tiefgang. Es gleicht einer Aneinanderreihung von spannenden Momenten und Begegnungen, wobei der Fokus stets auf das Gegenüber gerichtet ist. Dabei kommt mir die Frau Billi zu kurz, bleibt schwer greifbar und fahl. Wie kommt es, dass sich eine junge Frau der offenbar damals noch recht zähen und nicht leichten Fittiche von Elizabeth Hawley unterordnete?, ist eine der Fragen, die sich mir beim Lesen stellte. Und wie verarbeitete sie Todesfälle von Freunden am Berg? Wie steht es mit der Liebe? Diese und ähnliche Fragen werden, wenn überhaupt, nur angeschnitten, bleiben aber unbeantwortet und hätten doch auch die Frau hinter der Geschichte deutlicher werden lassen. Fazit: Ein interessantes und abwechslungsreiches Buch zum Thema Begegnungen mit spannenden Menschen bzw. humanitäre Hilfe im Ausland, das für mich aber zu wenig von der Autorin und deren Motivation und Sehnsüchten selbst preisgibt.

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Ich hab ein Rad in Kathmandu

von Billi Bierling, Karin Steinbach

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