Produktbild: Sarahs Schlüssel

Sarahs Schlüssel Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

42716

Erscheinungsdatum

16.08.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2875 KB

Originaltitel

Elle s'appelait Sarah

Übersetzt von

Angelika Kaps

Sprache

Deutsch

EAN

9783641296988

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

42716

Erscheinungsdatum

16.08.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2875 KB

Originaltitel

Elle s'appelait Sarah

Übersetzt von

Angelika Kaps

Sprache

Deutsch

EAN

9783641296988

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  • Bewertung

    5/5

    06.09.2025

    eBook (ePUB)

    Sehr gut

    Ein spannender Roman, sehr bewegend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. An einigen Stellen kaum zu ertragen, wie Menschen mit Menschen umgegangen sind. Wie kann man Kinder so leiden lassen. Schön dass die Geschichte der Familie aufgearbeitet wurde.

  • Eva_G

    5/5

    10.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ich bin tief berührt...…

    Ich bin tief berührt... Paris, 1942: Im Rahmen der Deportation von Juden wurden auch hier ganze Arrondissements bei Razzien durchkämmt. Die Familie von Sarah wurde im Vélodrome d'Hiver gemeinsam mit tausenden anderen Juden eingesperrt und nach einigen Tagen mit Bussen abtransportiert. Allerdings wusste niemand, dass Sarah beinahe verzweifelte, hatte sie doch ihren vierjährigen Bruder im versteckten Wandschrank eingeschlossen und ihm versprochen, bald wieder zu kommen. Den Schlüssel hält sie gut verborgen in ihrer Tasche, dennoch gelingt es ihr nicht, vor den französischen Polizisten zu flüchten und sich um ihren Bruder zu kümmern... Paris, 2002: Die Journalistin Julia bekommt den Auftrag, für ihre Zeitung über das Vél d'Hiv zu recherchieren und einen Beitrag zum sechzigsten Jahrestag zu verfassen. Allerdings sagt Julia dieses Ereignis gar nichts und erst nach gründlichen Nachforschungen erfährt sie, was die Pariser so erfolgreich verdrängt und schließlich vergessen haben. Das Schicksal der vielen tausend Familien lässt sie einfach nicht mehr los und sie geht immer weiter in die Tiefe. Allerdings hätte sie niemals gedacht, dass auch die Familie ihres Mannes von diesen Deportationen profitiert und ihren Schwiegervater und dessen Vater ihr ganzes Leben verfolgt hat... Tatiana de Rosnay hat als Grundlage für diesen Roman ein geschichtliches Ereignis gewählt, das zwar von immenser Bedeutung für den kompletten Verlauf des Holocaust in Paris war, den Menschen heute aber kaum mehr ein Begriff ist. Leider ist das vorallem deswegen der Fall, da die Leute sich nicht vorstellen wollten, dass auch ihre eigenen, französischen Polizisten eine große Rolle bei der Judenverfolgung gespielt haben und die Schuld gerne den Deutschen zuschoben, die natürlich durch Hitler als Hauptbeteiligte agiert haben. Obwohl die Protagonisten, allen voran Sarah, allesamt fiktive Charaktere sind, geben sie das Geschehen der damaligen Zeit sehr eindrücklich und berührend wieder. Die Erzählweise auf zwei Zeitebenen sorgt für mehr Tiefe und Spannung. Umso gelungener ist es auch, dass die beiden Handlungsstränge bereits im zweiten Drittel des Romanes zusammenfließen, aber trotzdem nichts an Spannung und Tiefgang verloren geht. Ich wusste bei diesem Roman nicht so genau, was mich wohl erwartet und wollte es auf mich zukommen lassen. Obwohl bereits der Klappentext eine sehr emotionale Geschichte erahnen lässt, war ich doch positiv überrascht, wie sehr mich das Schicksal von Sarah berührt. Aber auch Julias Leben, das längst nicht nur aus den Recherchearbeiten für ihren Artikel besteht, ist so viel mehr als nur eine Rahmenhandlung und Verbindung zur Gegenwart. Leider habe auch ich noch nie etwas über diese brutale Art und Weise der Deportation gehört und war sehr ergriffen. Doch ich kann das Vorhaben der Autorin nur noch einmal wiederholen: "Ich möchte den Kindern des "Vél d'Hiv" meinen Tribut zollen, die nie mehr zurückgekommen sind. Und denen, die überlebt haben, um davon zu berichten.". Das ist ihr perfekt gelungen! Und auch ich möchte nochmals daran erinnern, dass die Geschichte niemals vergessen werden darf!

  • Eva_G

    5/5

    10.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ich bin tief berührt...

    Paris, 1942: Im Rahmen der Deportation von Juden wurden auch hier ganze Arrondissements bei Razzien durchkämmt. Die Familie von Sarah wurde im Vélodrome d'Hiver gemeinsam mit tausenden anderen Juden eingesperrt und nach einigen Tagen mit Bussen abtransportiert. Allerdings wusste niemand, dass Sarah beinahe verzweifelte, hatte sie doch ihren vierjährigen Bruder im versteckten Wandschrank eingeschlossen und ihm versprochen, bald wieder zu kommen. Den Schlüssel hält sie gut verborgen in ihrer Tasche, dennoch gelingt es ihr nicht, vor den französischen Polizisten zu flüchten und sich um ihren Bruder zu kümmern... Paris, 2002: Die Journalistin Julia bekommt den Auftrag, für ihre Zeitung über das Vél d'Hiv zu recherchieren und einen Beitrag zum sechzigsten Jahrestag zu verfassen. Allerdings sagt Julia dieses Ereignis gar nichts und erst nach gründlichen Nachforschungen erfährt sie, was die Pariser so erfolgreich verdrängt und schließlich vergessen haben. Das Schicksal der vielen tausend Familien lässt sie einfach nicht mehr los und sie geht immer weiter in die Tiefe. Allerdings hätte sie niemals gedacht, dass auch die Familie ihres Mannes von diesen Deportationen profitiert und ihren Schwiegervater und dessen Vater ihr ganzes Leben verfolgt hat... Tatiana de Rosnay hat als Grundlage für diesen Roman ein geschichtliches Ereignis gewählt, das zwar von immenser Bedeutung für den kompletten Verlauf des Holocaust in Paris war, den Menschen heute aber kaum mehr ein Begriff ist. Leider ist das vorallem deswegen der Fall, da die Leute sich nicht vorstellen wollten, dass auch ihre eigenen, französischen Polizisten eine große Rolle bei der Judenverfolgung gespielt haben und die Schuld gerne den Deutschen zuschoben, die natürlich durch Hitler als Hauptbeteiligte agiert haben. Obwohl die Protagonisten, allen voran Sarah, allesamt fiktive Charaktere sind, geben sie das Geschehen der damaligen Zeit sehr eindrücklich und berührend wieder. Die Erzählweise auf zwei Zeitebenen sorgt für mehr Tiefe und Spannung. Umso gelungener ist es auch, dass die beiden Handlungsstränge bereits im zweiten Drittel des Romanes zusammenfließen, aber trotzdem nichts an Spannung und Tiefgang verloren geht. Ich wusste bei diesem Roman nicht so genau, was mich wohl erwartet und wollte es auf mich zukommen lassen. Obwohl bereits der Klappentext eine sehr emotionale Geschichte erahnen lässt, war ich doch positiv überrascht, wie sehr mich das Schicksal von Sarah berührt. Aber auch Julias Leben, das längst nicht nur aus den Recherchearbeiten für ihren Artikel besteht, ist so viel mehr als nur eine Rahmenhandlung und Verbindung zur Gegenwart. Leider habe auch ich noch nie etwas über diese brutale Art und Weise der Deportation gehört und war sehr ergriffen. Doch ich kann das Vorhaben der Autorin nur noch einmal wiederholen: "Ich möchte den Kindern des "Vél d'Hiv" meinen Tribut zollen, die nie mehr zurückgekommen sind. Und denen, die überlebt haben, um davon zu berichten.". Das ist ihr perfekt gelungen! Und auch ich möchte nochmals daran erinnern, dass die Geschichte niemals vergessen werden darf!

  • Renas Wortwelt

    5/5

    15.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte einer verdrängten französischen Schuld – einfühlsam und berührend

    Auf zwei Zeitebenen erzählt die französische Autorin vom Schicksal eines kleinen jüdischen Mädchens während der deutschen Besatzung in Frankreich. Sarah ist zehn Jahre alt, als die Deutschen ihre Familie deportieren wollen. Als die Männer sie und ihre Mutter abholen, versteckt das Mädchen ihren vierjährigen Bruder in einem Wandschrank, schließt ab und nimmt den Schlüssel mit sich. Sie glaubt daran, dass alles ein Missverständnis ist und sie bald zurückkommen wird. Doch Sarah wird mit ihren Eltern erst in einem großen Stadion zusammen mit tausenden anderen Juden und Jüdinnen eingesperrt, ohne Essen und Trinken, und anschließend in ein Lager verbracht. Dort trennt man sie von ihrer Mutter. Nach Tagen und Wochen gelingt Sarah jedoch die Flucht, verzweifelt versucht sie, nach Paris zurückzukommen, immer noch hoffend, ihren Bruder zu retten. Sechzig Jahre später plant die amerikanische Journalistin Julia, die mit dem französischen Architekten Bertrand verheiratet ist, in die ehemalige Wohnung von Sarahs Familie einzuziehen. Dort hatte bisher die Großmutter Bertrands gelebt, die nun in ein Heim ziehen musste. Durch Zufall erfährt Julia von der Vorgeschichte dieser Wohnung und beginnt zu recherchieren, auch weil sie für das Magazin, bei dem sie arbeitet, einen Bericht über dieses Stadion schreiben soll, um an die Ereignisse von damals zu erinnern. Dabei stößt Julia immer wieder auf Ablehnung, die meisten Franzosen wollen nichts mehr davon wissen. Denn es waren französische Polizisten, die die Juden damals den Deutschen übergaben, es waren französische Nachbarn, die sie verrieten. Und auch in der eigenen Schwiegerfamilie wird Julia angefeindet wegen ihrer Nachforschungen, auch sie will nicht, dass die damaligen Ereignisse ans Licht kommen. Auf diese Weise vermittelt die Verfasserin dieses berührenden Romans ihre Botschaft: Es geht um Schuld, um Aufarbeitung, um Wahrheit. Mich hat dieser Roman sehr berührt, auch wenn ich die Geschichte bereits aus der Verfilmung des Buches kannte. Besonders der Teil, der die Erlebnisse Sarahs schildert, ist herzzerreißend, gerade auch aufgrund des angemessenen Tons und Schreibstils. Der Kniff, statt ihren Namen nur den Ausdruck „das Mädchen“ zu verwenden, schafft eine ganz eigene, bedrückende Atmosphäre. Im Grunde wäre die Geschichte Sarahs allein einen Roman wert gewesen, hätte es die in Ich-Form geschriebene Rahmenhandlung um Julia und ihre persönlichen Probleme und Befindlichkeiten nicht gebraucht. Denn diese erscheinen geradezu belanglos im Vergleich mit dem Schicksal des kleinen jüdischen Mädchens. Auch gerade die ständigen überschwänglichen Beschreibungen ihres eigenen Aussehens und das ihrer Schwester oder ihrer Tochter stören ungemein. Leider hören die Teile aus Sicht Sahras auf, nachdem sie zurückkam in die Wohnung. Ihr weiteres Schicksal erfährt man dann nur noch im Zuge von Julias weiteren Nachforschungen. Insgesamt ist dieser Roman aber überzeugend in seiner Botschaft. Und allemal lesenswert. Tatiana de Rosnay - Sarahs Schlüssel aus dem Englischen von Angelika Kaps Penguin, August 2023 Taschenbuch, 412 Seiten, 12,00 €

  • Bewertung

    5/5

    25.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Nachhaltig geprägt

    Selten hat sich ein Buch dermaßen „eingebrannt“. Habe es vor Jahren als Hardcover gekauft und denke immer wieder daran. Es ist unfassbar ergreifend. Wozu Menschen fähig und, aber auch was welches unbeschreibliches Urvertrauen Kinder haben. Definitiv Empfehlung.

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    Damaris Kächele

    OSIANDER Metzingen

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    5/5

    19.08.2023

    eBook (ePUB)

    Eine Geschichte die lange nachhallt

    Als die amerikanische Journalistin Julia zum Jahrestag des Vel d’Hiv in Paris recherchiert, stößt sie auf die Geschichte des jüdischen Mädchens Sarah, die damals mit ihrer Familie im Juli 1942 nach Auschwitz deportiert wurde. Auf zwei Zeitebenen wird diese erschütternde und sehr zu Herzen gehende Geschichte erzählt, die an eine wahre Begebenheit angelehnt ist.

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