Produktbild: Dunkelzeit

Dunkelzeit

17

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.05.2023

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

1322 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Cornelius Hartz + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783037922255

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

18.05.2023

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

1322 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Cornelius Hartz
  • Stefanie Kremer

Sprache

Deutsch

EAN

9783037922255

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Nebraska -Trumpland?

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 01.04.2024

Bewertungsnummer: 2167478

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das erste Wochenende der Hirschsaison – Titel des englischen Originals „Deer Season“ - in Gunthrum, Nebraska, 1985 und Alma Costagans geistig behinderter Landarbeiter Hal Bullard ist mit seinen Freunden Larry und Sam - laut Alma zwei nichtsnutzige Kerle - auf die Jagd gegangen. Doch Hal fährt frühzeitig zurück, mit einer Hirschkuh auf seinem Pickup und ergibt vor, diese selbst erlegt zu haben. Am selben Wochenende wird Peggy, ein 17jähriges Mädchen vermisst. Hal kehrt mit einer fadenscheinigen Geschichte über das Blut in seinem Truck und Beschädigungen auf die Farm der Costagans zurück. Alma und ihr Mann Clyle müssen sich damit auseinandersetzen, wozu Hal fähig sein könnte, zumal sich Hal an besagtem Tag im OK total betrunken hat und an nichts mehr erinnern kann. Es kommt heraus, dass Peggy und Hal gleichzeitig auf der Partylocation Castle Farm gesehen wurde. Nicht nur das Kaff Gunthrum ist beschissen, sondern auch deren Bewohner. „Ein Dorf sucht seinen Mörder“ (Film 2002), nein dieses Dorf hat seinen Mörder bereits gefunden: Hal. Obwohl nichts über das Schicksal von Peggy bekannt ist, haben sich die Bewohner von Gunthrum bereits auf ihn als Täter eingeschossen. Selbst seine Mutter, die den damals zweijährigen Hal fast ersaufen hat lassen, hält ihn für besonders gewalttätig und die „richtigen“ Gene hätte er ebenfalls, denn sein Vater saß schon im Gefängnis. Hat Hal etwas mit dem Verschwinden Peggys zu tun? Hal ist zwar ein fescher Bursche, geistig in der Entwicklung zurückgeblieben, aber sobald er den Mund aufmacht laufen die Mädels kreischend davon. Peggy hatte einst aus Langeweile mit Hal bei einem Picknick flirtet, ihn aber abblitzen lassen, doch er hatte sich in sie unsterblich verliebt. Die unerbittlich direkte Alma, selbst nie Mutter geworden, die in Hal sowas wie einen Ersatzsohn sieht mit brutalem Statement: „Dieses Mädchen hat heute ungefähr zehn Jungs Hoffnungen gemacht. Und von diesen zehn bist du der Letzte auf ihrer Liste, das garantiere ich dir.“ „Dunkelzeit“ ist kein Krimi im eigentlichen Sinn, vielmehr ein schonungsloses Sezieren von menschlichen Beziehungen, familiären Strukturen und dörflichen Gemeinschaft. Es ist eine kleinbürgerliche, scheinheilige, moralisch verkommene, verlogene und letztlich kriminelle Bagage, ohne einen Funken Ehrgefühl, in dumpfen Egoismus versinkend. Alma und Clyle: Schweinefarmer, Clyle in Gunthrum aufgewachsen, Alma, Städterin auch Chicago, verbitterte Einzelgängerin und unbeliebte Wahrheitsfanatikerin, notorische Nörglerin und Besserwisserin mit ungezügeltem Helfersyndrom, gezeichnet durch Schicksalsschläge, zerfressen durch Eifersucht; „…, dass sie jemanden brauchte, der sie brauchte?“ Punktum. Linda und Joe mit ihren Kindern Peggy und dem 12jährigen Milo. Milo dient Flanagan als Antithese zur fiesen Gesellschaft Gunthrums. Noch unverdorben, etwas naiv, wahrheitsliebend und er liebte seine Schwester. Ein nachdenklicher Roman, ein packendes, tolles Debüt über Verlierer, Außenseiter und Gesetzesbrecher in der gottverlassenen amerikanischen Provinz Nebraskas ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft. 2022 ausgezeichnet mit dem Edgar Award und es macht mich neugierig auf kommende Veröffentlichungen von Erin Flanagan.

Nebraska -Trumpland?

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 01.04.2024
Bewertungsnummer: 2167478
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das erste Wochenende der Hirschsaison – Titel des englischen Originals „Deer Season“ - in Gunthrum, Nebraska, 1985 und Alma Costagans geistig behinderter Landarbeiter Hal Bullard ist mit seinen Freunden Larry und Sam - laut Alma zwei nichtsnutzige Kerle - auf die Jagd gegangen. Doch Hal fährt frühzeitig zurück, mit einer Hirschkuh auf seinem Pickup und ergibt vor, diese selbst erlegt zu haben. Am selben Wochenende wird Peggy, ein 17jähriges Mädchen vermisst. Hal kehrt mit einer fadenscheinigen Geschichte über das Blut in seinem Truck und Beschädigungen auf die Farm der Costagans zurück. Alma und ihr Mann Clyle müssen sich damit auseinandersetzen, wozu Hal fähig sein könnte, zumal sich Hal an besagtem Tag im OK total betrunken hat und an nichts mehr erinnern kann. Es kommt heraus, dass Peggy und Hal gleichzeitig auf der Partylocation Castle Farm gesehen wurde. Nicht nur das Kaff Gunthrum ist beschissen, sondern auch deren Bewohner. „Ein Dorf sucht seinen Mörder“ (Film 2002), nein dieses Dorf hat seinen Mörder bereits gefunden: Hal. Obwohl nichts über das Schicksal von Peggy bekannt ist, haben sich die Bewohner von Gunthrum bereits auf ihn als Täter eingeschossen. Selbst seine Mutter, die den damals zweijährigen Hal fast ersaufen hat lassen, hält ihn für besonders gewalttätig und die „richtigen“ Gene hätte er ebenfalls, denn sein Vater saß schon im Gefängnis. Hat Hal etwas mit dem Verschwinden Peggys zu tun? Hal ist zwar ein fescher Bursche, geistig in der Entwicklung zurückgeblieben, aber sobald er den Mund aufmacht laufen die Mädels kreischend davon. Peggy hatte einst aus Langeweile mit Hal bei einem Picknick flirtet, ihn aber abblitzen lassen, doch er hatte sich in sie unsterblich verliebt. Die unerbittlich direkte Alma, selbst nie Mutter geworden, die in Hal sowas wie einen Ersatzsohn sieht mit brutalem Statement: „Dieses Mädchen hat heute ungefähr zehn Jungs Hoffnungen gemacht. Und von diesen zehn bist du der Letzte auf ihrer Liste, das garantiere ich dir.“ „Dunkelzeit“ ist kein Krimi im eigentlichen Sinn, vielmehr ein schonungsloses Sezieren von menschlichen Beziehungen, familiären Strukturen und dörflichen Gemeinschaft. Es ist eine kleinbürgerliche, scheinheilige, moralisch verkommene, verlogene und letztlich kriminelle Bagage, ohne einen Funken Ehrgefühl, in dumpfen Egoismus versinkend. Alma und Clyle: Schweinefarmer, Clyle in Gunthrum aufgewachsen, Alma, Städterin auch Chicago, verbitterte Einzelgängerin und unbeliebte Wahrheitsfanatikerin, notorische Nörglerin und Besserwisserin mit ungezügeltem Helfersyndrom, gezeichnet durch Schicksalsschläge, zerfressen durch Eifersucht; „…, dass sie jemanden brauchte, der sie brauchte?“ Punktum. Linda und Joe mit ihren Kindern Peggy und dem 12jährigen Milo. Milo dient Flanagan als Antithese zur fiesen Gesellschaft Gunthrums. Noch unverdorben, etwas naiv, wahrheitsliebend und er liebte seine Schwester. Ein nachdenklicher Roman, ein packendes, tolles Debüt über Verlierer, Außenseiter und Gesetzesbrecher in der gottverlassenen amerikanischen Provinz Nebraskas ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft. 2022 ausgezeichnet mit dem Edgar Award und es macht mich neugierig auf kommende Veröffentlichungen von Erin Flanagan.

Zwei Seiten einer Medaille

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 17.11.2023

Bewertungsnummer: 2070656

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist das Jahr 1985, Hal lebt in der Kleinstadt Gunthrum, Nebraska, und arbeitet als Landarbeiter auf der Farm von Alma und Clyle, die ihn fast wie einen Adoptivsohn behandeln. Der junge Mann ist geistig beeinträchtigt, was dazu führt, dass er der erste Verdächtige ist, als die siebzehnjährige Peggy verschwindet und man einen Schuldigen sucht. An dem fraglichen Wochenende war Hal auf einem Jagdausflug, allerdings kehrt er mit einer Delle im Pick-up und Blut auf der Ladefläche früher nach Hause zurück, ohne seinen Arbeitgebern eine zufriedenstellende Auskunft über die letzten Tage geben zu können. Ich kann kaum glauben, dass Dunkelzeit das Debüt von Erin Flanagan sein soll, denn dieser Kriminalroman war eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit lesen durfte. Aus verschiedenen Blickwinkeln näherte sich die Autorin dem Geschehen an, schilderte das Leben in einer Kleinstadt so authentisch und realistisch, dass ich das Gefühl hatte, mittendrin zu sein. Ob Klatsch und Tratsch, die kleinen und großen Geheimnisse, Freundschaften, Verbrüderungen, Sticheleien oder die übliche Eifersucht; es gab von allem etwas, die Figuren waren mit Leben gefüllt, die Handlung dramatisch und die Geschichte wendungsreich. Ich hätte nicht gedacht, dass die Story es schafft, mich dermaßen gut zu unterhalten, der Ausgang war überraschend und die folgende Enthüllung absolut genial. So wünsche ich mir einen Kriminalroman! Volle Punktzahl gibt es dafür von mir und natürlich eine Leseempfehlung.

Zwei Seiten einer Medaille

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 17.11.2023
Bewertungsnummer: 2070656
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist das Jahr 1985, Hal lebt in der Kleinstadt Gunthrum, Nebraska, und arbeitet als Landarbeiter auf der Farm von Alma und Clyle, die ihn fast wie einen Adoptivsohn behandeln. Der junge Mann ist geistig beeinträchtigt, was dazu führt, dass er der erste Verdächtige ist, als die siebzehnjährige Peggy verschwindet und man einen Schuldigen sucht. An dem fraglichen Wochenende war Hal auf einem Jagdausflug, allerdings kehrt er mit einer Delle im Pick-up und Blut auf der Ladefläche früher nach Hause zurück, ohne seinen Arbeitgebern eine zufriedenstellende Auskunft über die letzten Tage geben zu können. Ich kann kaum glauben, dass Dunkelzeit das Debüt von Erin Flanagan sein soll, denn dieser Kriminalroman war eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit lesen durfte. Aus verschiedenen Blickwinkeln näherte sich die Autorin dem Geschehen an, schilderte das Leben in einer Kleinstadt so authentisch und realistisch, dass ich das Gefühl hatte, mittendrin zu sein. Ob Klatsch und Tratsch, die kleinen und großen Geheimnisse, Freundschaften, Verbrüderungen, Sticheleien oder die übliche Eifersucht; es gab von allem etwas, die Figuren waren mit Leben gefüllt, die Handlung dramatisch und die Geschichte wendungsreich. Ich hätte nicht gedacht, dass die Story es schafft, mich dermaßen gut zu unterhalten, der Ausgang war überraschend und die folgende Enthüllung absolut genial. So wünsche ich mir einen Kriminalroman! Volle Punktzahl gibt es dafür von mir und natürlich eine Leseempfehlung.

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Dunkelzeit

von Erin Flanagan

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