Produktbild: Alle Farben der Kamelien

Alle Farben der Kamelien

11

10,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2023

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/2,8 cm

Gewicht

442 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Paint and Nectar

Übersetzt von

Dorothee Dziewas

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-310-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2023

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/2,8 cm

Gewicht

442 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Paint and Nectar

Übersetzt von

Dorothee Dziewas

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-310-3

Herstelleradresse

Francke-Buch
Am Schwanhof 19
35037 Marburg
DE
info@francke-buch.de

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  • Bewertung

    5/5

    01.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    wunderschön

    Bei „ Alle Farben der Kamelien“ von Ashley Clark handelt es sich um einen Roman. Ich kenne den losen Vorgängerband „ Die Dame mit dem roten Hut“ nicht. Daher hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten, die vielen Protagonisten zuordnen zu können. Aber mit der Zeit , ging es . Die Protagonisten werden tief beschrieben und sie sind mir ans Herz gewachsen. In dem Nachwort der Autorin, erfährt man noch, welche Personen fiktiv und welche real sind – sehr interessant im Nachhinein. Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Dieser Roman lässt sich flüssig lesen. Die einzelnen Szenen werden ausführlich beschrieben, ohne dass Längen entstehen. Konnte mich gut in die Vergangenheit, als auch in die Jetztzeit hineinversetzen. Beide Erzählstränge sind interessant, spannend und haben eine schöne Botschaft. Charleston ist eine interessante Stadt. Diese wird bildhaft beschrieben Von Seite zu Seite, eröffnen sich mehr Fragen, die bis zum Ende des Buches fast alle erklärt werden. Es wird lt. Autorin einen Nachfolgeband geben, da wird wohl noch einiges aufgeklärt werden. Ich empfehle dieses Buch weiter.

  • Klaudia K.

    aus Emden

    5/5

    29.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Lucy entdeckt das Geheimnis

    Alle Farben der Kamelien" von Ashley Clark ist die Fortsetzung des Roman "Die Dame mit dem roten Hut". Die Story fließt in zwei Zeitebenen. Zum einen spielt ein Handlungsstrang um das Jahr 1929 zum Anderen im Jahr 2000 jeweils in Charleston, USA: 1929 malt die begabte Künstlerin Eliza Ravenel viele hübsche Aquarelle mit denen sie versucht die Schönheit ihres herrlichen Gartens und ihrer Umgebung in eindrucksvollen Bildern wiederzugeben. Bei einer Feier lernt sie William Pinckney kennen, in den sie sich schon beim ersten Blick verliebt hat. Auch William ist von Eliza fasziniert. Unglücklicherweise ist William nicht vollkommen ehrlich zu Eliza. Es gibt allerdings Gründe für Williams Schweigen und warum er so handelt wie er handeln muss. Schon bald entbrennt zwischen den Familien eine alte Fehde, bei der sich das verliebte Paar die bange Frage stellt, ob die Liebe überhaupt noch gewinnen kann? Im zweiten Handlungsstrang erfährt der Leser, wie im Charleston des Jahres 2000 Lucy Legare von einer Wohltäterin ein schönes altes Haus erbt, in das sich Lucy sofort verliebt. Nach einiger Zeit findet sie heraus, dass das wunderschöne alte Haus ihrer Urgroßmutter Eliza gehörte. Declan Pinckney, ein erfolgreicher Bauunternehmer möchte das Anwesen sehr von Lucy kaufen. Lucy stellt Nachforschungen an, in dem sie ein uraltes Geheimnis erfährt, das schon Elizas Leben enorm erschwerte. Der Roman ist außerordentlich interessant und durch seine geheimnisvolle Story enorm faszinierend. Besonders schön ist es, dass einige Personen des ersten Teils "Die Dame mit dem roten Hut" auch in dieser Geschichte ihren Auftritt haben. Im geplanten dritten Teil dieser Romanserie erwartet die gespannten Leser noch der Abschluß der spannenden Serie. Die wertvollen Botschaften dieses zweiten Teils "Alle Farben der Kamelien" sind Vertrauen, Vergebung und Neuanfang. Letztendlich gewinnt die Stärke der Liebe. Elizas Begabung war besonders, denn sie hat mit ihren tiefblickenden Augen die Schönheit ihrer Umgebung gesehen und in eine malerische Beschreibung der göttlichen Schöpfung für ihre Mitmenschen eröffnet. Diese wunderschönen Aspekte des künstlerischen Schaffens haben mir besonders gut gefallen. Leicht floss diese Botschaft während der Lektüre in mein Herz und bot mir für meinen eigenen Tagesablauf wohltuende Impulse und besinnliche Momente, von denen ich zehren konnte. Lucy mochte ich schon deswegen, weil sie das schöne alte Haus erhalten und den herrlichen Garten wieder im Sinne ihrer Urgroßmutter zum Blühen bringen wollte. Der Leser bangt mit ihr, dass dieses wohl gelingen möge... Ich kann den Roman von ganzem Herzen uneingeschränkt empfehlen. Er hat mich außerordentlich gut unterhalten.

  • Buchweltenreise

    4/5

    28.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Von der Schönheit der Kunst und Natur

    "In der Landschaft [...] verschwammen Sonnenuntergang, Bäume, Sumpf und Blumen durch die Wasserfarben. Anstatt Einzelheiten zu zeigen, rief dieses Werk Gefühle hervor - indem die Farbtropfen Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbanden, das Sichtbare mit dem Unsichtbaren." (S. 158) Inhalt: Charleston 2020: Lucy Legare hat gerade ihren Abschluss in Kunstgeschichte gemacht und eine kleine Stelle im Kunstmuseum in Charleston gefunden, welches u.a. eine Sammlung von Werken aus der sogenannten Charleston Renaissance beherbergt. Doch eines Tages entdeckt sie bei der Inventarisierung der Aquarelle von Eliza Ravenel ein in die 1920er Jahre zurückreichendes Geheimnis, sondern erbt beinahe zur gleichen Zeit ein historisches Anwesen. Doch wer hat sie als Erbin ausgewählt? Und wer war die vorherige Besitzerin Eliza, die ihr nur einen prächtigen Ring samt mysteriösen Brief hinterlässt? Lucy begibt sich auf Recherche und entdeckt dabei nicht nur ihre eigene Familiengeschichte.. Meinung: Ashley Clark legt mit "Alle Farben der Kamelien" einen grundlegend ruhigen, poetischen Roman vor, welcher à la Lucinda Riley auf zwei Zeitebenen angesiedelt ist. In sich abwechselnden Kapiteln erfährt der Leser die bewegende und anrührende Geschichte Elizas, einer wahrhaftigen Künstlernatur - eine gleichsam zarte wie starke Persönlichkeit und in der Gegenwart Lucys Recherche, welche letztlich gleichsam eine Selbstfindungsreise darstellt. Erfrischend gestaltet sich hierbei, dass die Autorin es nicht nur versteht eine spannende und emotional-menschliche Geschichte erzählt, die jedoch ohne das im Genre häufig präsent in den Fokus geückte Thema "Krieg" auskommt und so den Fokus auf eine von der Ästhetik und Schönheit der Kunst ausgehende tiefere, zeitweise sogar philosophisch anmutende Sinnebene inkorporieren kann. Dabei gestalten sich die Beschreibungen von Elizas Aquarellen gar nicht so ausführlich, wie vielleicht anzunehmen wäre, sondern zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Sinngehalt, die über das primäre Motiv eines Bildes hinausgehende Bedeutungsebene des Künstlers in Worte zu fassen. Dies leitet nicht allein zum sanft eingefügten christlichen Thema des Romans über - der einzigartigen Schönheit der göttlichen Schöpfung -, sondern formuliert in kurzen poetischen Passagen den gewichtigen Wert von Kunst gleichermaßen als biografisches Zeugnis eines Künstlers oder einer Künstlerin wie auch als Stimmungs- und Gedankenimpuls. Interessant war auch die Zusammstellung eines relativ kleinen Figurenspektrums, welches vor dem Hintergrund der verschiedenen Zeitebenen äußerst positiv auf Lesbarkeit und Verständlichkeit ausgewirkt hat. Dabei muss jedoch noch angemerkt werden, dass der Fokus eindeutig auf den Protagonisten liegt, sodass einige Nebencharaktere ein wenig als handlungsunterstützende Statisten erscheinen mögen. Die Wechsel zwischen den Eliza und Lucy gewidmeten Kapiteln haben angenehme Spannung auf weitere Entwicklungen, Entdeckungen oder Geschehnisse erzeugt. Anders als bei einigen Genrevertretern, wo gerade die zeitgenössische Partie häufiger zu einem die Geschehnisse in der Vergangenheit erklärend stützenden Beiwerk reduziert wird, sind in Ashley Clarks Roman eide Erzählstränge gleichgewichtet sowie ebenfalls in der Charakterzeichnung der Protagonisten durch Authentizität und Vielschichtigkeit geprägt, sodass ich beide "Geschichten" mit selben Interesse verfolgt habe. Zum Schluss wurden die auf den zu Beginn entworfenen Fragestellungen gründenden einzelnen Ereignisfäden zu einem kohärenten und schlüssigen Muster verwoben. Doch natürlich ist auch der Romantik ein größerer Anteil reserviert, ohne hierbei die persönliche Entwicklung von Eliza und Lucy zu begrenzen. Um an dieser Stelle nichts vorwegzunehmen, sei gesagt, dass Ashley Clark es gelungen ist, der Persönlichkeit der Protagonistinnen entsprechende Liebesgeschichten zu zu weisen. Es wird somit dem Selbstbewusstsein großer Gefühle genauso eine Bühne gegeben wie der im Stillen keimenden und häufig von Unsicherheiten begleiteten tiefen Zuneigung. Wenngleich ich die Geschichte und ihre Botschaft gerne gelesen habe, sie darüber hinaus auch inspirierend und hinsichtlich der historischen Einsprengsel zu Charleston auch lehrreich fand, müssen doch zwei kleinere Kritikpunkte Erwähnung finden: - Die für Elizas Geschichte gewählte Zeitspanne war mir persönlich etwas zu groß und somit auch teilweise auf Lücke angelegt, sodass gerade in den späteren Kapiteln bei mir der Eindruck von schnellszenigen Einblenden in das spätere Leben der Künstlerib aufkam. - Die im weiteren Verlauf Raum einnehmende Familienfehde ist grundsätzlich gut inszenierter Spannungsträger im Buch, bedingt jedoch m.E. aber auch eine zeitweise zu starke schwarz-weiß-Zeichnung im Figurenpersonal FAZIT: Insgesamt handelt es sich jedoch bei "Alle Farben der Kamelien" um einen gelungenen Roman, welcher in Gestalt und Umsetzung überzeugend die Thematik des Familiengeheimnisses aufgreift, jedoch über das in den Mittelpunkt gerückte Kunstsujet leiser, dafür aber auch tiefgreifender von Zwistigkeiten überwindender Seelenverwandtschaft wie auch der Schönheit der Natur und alles Geschaffenen erzählt.

  • Bewertung

    aus Steinwenden

    4/5

    29.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein schönes Buch für kurzweilige Lesestunden

    In "Alle Farben der Kamelien" werden abwechselnd zwei Geschichten erzählt, die von Eliza und William im Jahr 1929, sowie die von Lucy und Declan im Jahr 2020. Im Kern geht es um eine Familienfehde, verschollenes Silber und die Frage, ob Liebe trotz Widrigkeiten bestehen kann. Nach und nach werden die beiden Geschichten verknüpft, Geheimnisse aufgedeckt und alles bekommt einen Sinn. Ich fand es schwierig, mich in die Personen hineinzuversetzen, wegen den vielen Zeitsprüngen. Aber es gab viele unverhoffte Wendungen, die die Spannung hochhielten. Und die Beschreibung der Stadt Charleston und der Natur dort war sehr eindrücklich. Einen Bezug zu Gott hatte die Geschichte leider kaum. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, am besten in ihrer Art hat mir Eliza gefallen. Ich finde die Idee der Geschichte gut und auch der Schluss hat mich zufrieden zurückgelassen.

  • Belis

    4/5

    27.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Das Kommen und Gehen des Schönen akzeptieren lernen

    Charleston, 1929. In ihren Aquarellen malt die junge Eliza die Schönheit ihres Gartens und fängt mit der ihr eigenen Hingabe Farben und Stimmungen ein. Obwohl die aufkeimende Liebe zu William von ihrer Familie nicht gern gesehen ist möchte das junge Paar die alte Familienfehde begraben und einen Neuanfang wagen. Jedoch hat William noch ein weiteres Geheimnis verschwiegen. Immer weitere Verstrickungen zwingen die beiden zu ungewollten Entscheidungen. Viele Jahre später erbt Lucy unverhofft ein Haus mit Garten in Charleston. Im Inneren findet sie einen geheimnisvollen Brief samt filigran gestaltetem Ring. Viele Fragen brennen auf ihrer Seele. Sie widmet sich hingebungsvoll der Restaurierung des Kleinods. Dank ihrer Chefin darf sie sich beruflich mit den bezaubernden Gemälden von Eliza beschäftigen und erkennt im Laufe der Zeit gewisse Zusammenhänge. Dem Bauunternehmer Pinckney gefällt Lucys Engagement für das historische Gebäude überhaupt nicht. Er weist seinen Sohn Declan an das Haus zu Kaufen. Die sich abzeichnenden Schwierigkeiten spitzen sich zu als Declan und Lucy Sympathie füreinander entdecken. Die zwei Zeitebenen sind erkennbar und wechseln sich im Laufe der Handlung immer wieder ab. Der Schreibstil lässt mich nach kurzer Orientierungsphase eintauchen in die authentische Darstellung der sich ändernden Gesellschaft der zwanziger Jahre. Auch im Jahre 2020 geht es um den Erhalt der Häuser und emotionaler Werte. Die Charaktere sind mal klar durchschaubar, mal geheimnisvoll mit verborgenen Schwächen und Stärken. Durch die unterschiedlichen Sichtweisen und Berührungspunkte in den Zeitebenen wird die Spannung von Anfang an gehalten. Immer wieder einfließende Hinweise lassen mich rätseln. Allerdings hat mich im letzten Teil des Buches die Geschichte nicht mehr so eingefangen. Fragen bleiben offen und mir kommt manche Lösung etwas zu konstruiert rüber. Am Ende des Buches habe ich erfahren es gibt einen losen Vorgängerband „Die Dame mit dem roten Hut“. Vielleicht hätte mich ein Vorwissen daraus besser auf das Ende vorbereitet. Außerdem plant Ashley Clark ein Folgebuch um Hintergründe der Vergangenheit zu dieser Erzählung weiter aufzuklären. Mein Fazit lautet daher. Eine unterhaltsame Story in der fiktive Personen mit historischen Ereignissen in Charleston verwoben sind. Bezaubernde Schilderungen und teils emotionale Ereignisse lassen mich eintauchen. Nur mit dem Schluss konnte mich die Autorin leider nicht ganz erreichen. Aber ich möchte auf jeden Fall weitere Bücher von ihr lesen. Ich vergebe 3,5 Sterne

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