Produktbild: Das eigensinnige Kind – Teil 2

Das eigensinnige Kind – Teil 2 Vom Umgang mit einem sehr deutschen Gefühl

5

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.03.2023

Verlag

Büchner

Seitenzahl

136

Maße (L/B/H)

20,3/14,5/1,2 cm

Gewicht

231 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96317-331-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.03.2023

Verlag

Büchner

Seitenzahl

136

Maße (L/B/H)

20,3/14,5/1,2 cm

Gewicht

231 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96317-331-8

Herstelleradresse

Büchner-Verlag eG
Bahnhofstr. 5
35037 Marburg
DE
info@buechner-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    31.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch, das zum Nachdenken anregt

    Das eigensinnige Kind" ist das Märchen der Gebrüder Grimm, das sehr ungewöhnlich und verstörend ist. In dem Märchen wird erzählt, was mit Kindern passiert, die nicht tun, was ihre Mütter haben wollen. Aber was ist Eigensinn und welche Konsequenzen hat seine Unterdrückung? Dieser wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Das Buch ist ein fesselnder Essay, der zum Nachdenken über Beziehungen zwischen Kindern und Eltern anregt. Eine empfehlenswerte Lektüre, nicht nur für Eltern!

  • Bewertung

    aus Frankfurt

    5/5

    29.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Plädoyer für einen respektvollen Umgang mit Kindern

    Das Buch „Das eigensinnige Kind – Teil 2“ setzt sich – ausgehend von einem Märchen der Brüder Grimm – mit der dem Eigensinn und dem Umgang mit diesem, wie das Autorenpaar Wolfram Ette und Karin Nungeßer befindet, sehr deutschen Gefühl. Das Autorenpaar beleuchtet das Thema in sieben Kapiteln aus verschiedenen Blickwinkeln, vor allem aus psychoanalytischer Sicht. Es vermittelt so ein echtes Verständnis für die Bedeutung des kindlichen Eigensinns und zeigt auf, welche fatalen Folgen die Unterdrückung des kindlichen Strebens nach Selbstbestimmung und Autonomie haben kann. Diese war vor allem das Ziel der Schwarzen Pädagogik, für die beispielhaft der berüchtigte Erziehungsratgeber von Johanna Haarer steht, dem das Autorenpaar ein ausführliches Kapitel widmet. Dieser Ratgeber wurde noch bis in die 1990er Jahre in leicht abgewandelter Form aufgelegt und teilweise als Lehrbuch genutzt. Besonders interessant war für mich die Analyse der Geschichte des Zappelphilips aus dem Struwwelpeter und wieviel Interessantes in diese kurze Geschichte hinein- und herausgelesen wird. Daran anschließen folgt ein Kapitel mit (für mich) sehr bedrückenden Lebensläufen. Es handelt sich dabei um kurze Geschichten, die durch ihre Intensität und oft auch literarische Qualität beeindrucken – ihnen allen ist gemeinsam, dass sie zeigen, welche Auswirkungen eine repressive Erziehung haben kann. In dem letzten Kapitel wird ein Bogen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Problemen geschlagen. Das Autorenpaar benennt, untersucht und analysiert Probleme wie die Klimakrise, das Erstarken des Rechtsradikalismus und Verschwörungstheorien, Konsumterror und ADHS vorwiegend aus psychoanalytischer Sicht. Das Autorenpaar betont die Notwendigkeit eines empathischen und respektvollen Umgangs mit Kindern. Es unterstreicht, dass der Eigensinn keine störende Eigenschaft ist, sondern notwendig für die gesunde Entwicklung des Kindes. Ich habe das Buch mit sehr viel Interesse und größtem Gewinn gelesen. Es hat mir die Augen geöffnet und mich dazu angeregt, meine eigenen Einstellungen und mein eigenes Verhalten immer wieder neu zu überdenken und zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren – immer in Hinsicht auf einen respektvollen und empathischen Umgang mit Kindern.

  • Leseratte

    aus Frankfurt

    5/5

    29.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch „Das eigensinnige…

    Das Buch „Das eigensinnige Kind – Teil 2“ setzt sich – ausgehend von einem Märchen der Brüder Grimm – mit der dem Eigensinn und dem Umgang mit diesem, wie das Autorenpaar Wolfram Ette und Karin Nungeßer befindet, sehr deutschen Gefühl. Das Autorenpaar beleuchtet das Thema in sieben Kapiteln aus verschiedenen Blickwinkeln, vor allem aus psychoanalytischer Sicht. Es vermittelt so ein echtes Verständnis für die Bedeutung des kindlichen Eigensinns und zeigt auf, welche fatalen Folgen die Unterdrückung des kindlichen Strebens nach Selbstbestimmung und Autonomie haben kann. Diese war vor allem das Ziel der Schwarzen Pädagogik, für die beispielhaft der berüchtigte Erziehungsratgeber von Johanna Haarer steht, dem das Autorenpaar ein ausführliches Kapitel widmet. Dieser Ratgeber wurde noch bis in die 1990er Jahre in leicht abgewandelter Form aufgelegt und teilweise als Lehrbuch genutzt. Besonders interessant war für mich die Analyse der Geschichte des Zappelphilips aus dem Struwwelpeter und wieviel Interessantes in diese kurze Geschichte hinein- und herausgelesen wird. Daran anschließen folgt ein Kapitel mit (für mich) sehr bedrückenden Lebensläufen. Es handelt sich dabei um kurze Geschichten, die durch ihre Intensität und oft auch literarische Qualität beeindrucken – ihnen allen ist gemeinsam, dass sie zeigen, welche Auswirkungen eine repressive Erziehung haben kann. In dem letzten Kapitel wird ein Bogen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Problemen geschlagen. Das Autorenpaar benennt, untersucht und analysiert Probleme wie die Klimakrise, das Erstarken des Rechtsradikalismus und Verschwörungstheorien, Konsumterror und ADHS vorwiegend aus psychoanalytischer Sicht. Das Autorenpaar betont die Notwendigkeit eines empathischen und respektvollen Umgangs mit Kindern. Es unterstreicht, dass der Eigensinn keine störende Eigenschaft ist, sondern notwendig für die gesunde Entwicklung des Kindes. Ich habe das Buch mit sehr viel Interesse und größtem Gewinn gelesen. Es hat mir die Augen geöffnet und mich dazu angeregt, meine eigenen Einstellungen und mein eigenes Verhalten immer wieder neu zu überdenken und zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren – immer in Hinsicht auf einen respektvollen und empathischen Umgang mit Kindern.

  • Karinlu

    aus Berlin

    5/5

    19.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Lektüre des kleinformatige…

    Die Lektüre des kleinformatigen Essays, dafür mit bedeutungsschwerem, erhellendem Inhalt, kann ich sehr empfehlen. Für mich hat der innere Kosmos, den die Autorin und der Autor anhand des kurzen Märchens entfalten, über ein intellektuelles Verständnis hinaus überraschend die Reichweite bis ins Heute deutlich spürbar gemacht. Sehr bereichernd empfinde ich dabei deren wechselseitigen Perspektiven, sie fördern und erweitern ein Verständnis, mit dem ich mir grundlegende Fragen beantworten konnte, von denen ich nicht wusste, dass ich sie mir gestellt hatte.

  • Bewertung

    4/5

    14.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der Eigensinn im Märchen, der Geschichte und Gesellschaft

    Dieser scheinbar kleine Buchband hat es in sich und ist ein recht harter Brocken, der manchmal beim Lesen schwer verdaulich ist und zum Nachdenken anregt. Ich habe ihn unabhängig von Band 1 gelesen. Hier, im 2. Band, werden, wie es scheint, Ergänzungen zu den Überlegungen des ersten über das Kernstück dieses kurzen, aber grausamen Märchens der Gebrüder Grimm diskutiert. Erst werden die Kernelemente dieses Märchens bedacht, assoziiert, interpretiert, in einem weiteren Kapitel werden authentische Lebensgeschichten nacherzählt und literarisch auf den Punkt gebracht. Sie handeln von kindlichem Missbrauch jeglicher Form, von traumatischen Erfahrungen, der Kindheit unter Beschuss im Krieg, den Kindern der Soldaten, von Flucht, von der transgenerationalen Weitergabe voller Unverständnis der initial Betroffenen und ihrem Altern. Alles dreht sich um den Eigensinn. Verschiedene Herangehensweisen an das Thema werden tiefgründig in den verschiedenen Kapiteln eröffnet. Zu den beschriebenen kommt auch die historische Aufarbeitung zur Kindererziehung im dritten Reich und ihren Folgen bis zur heutigen Zeit und ihren Verbreitern wie z. B. Johanna Haarer, die differenziert biografisch besprochen wird. Abschliessend wird der Eigensinn in den gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Kontext gestellt, was absolut wichtig und relevant ist, und nochmal zum Nachdenken über einen möglichen Wandel und Ausstieg aus der Abwärtsentwicklung anregt. Die Themen sind unglaublich relevant, verbreitet, tiefgründig und bedürfen einer gesellschaftlichen Diskussion und Verarbeitung, was in diesem Buch durch die hohe literarische Ausdrucksweise und Textanalyse vermutlich nur eine kleine Leserschaft anspricht und anzieht. Die Themen und Abschnitte konnte ich nur stückweise lesen, auf mich wirken lassen, da sie dicht und einnehmend sind. Nichtsdestotrotz war die Lektüre wertvoll und ist für jeden gesellschaftsinteressierten, kritischen Leser empfehlenswert.

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Das eigensinnige Kind – Teil 2