Produktbild: Kalt fließt die Mosel

Kalt fließt die Mosel Historischer Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.03.2023

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3323 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987070105

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

23.03.2023

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3323 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987070105

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"Wo die Mosel sich windet, das Herz zur Ruhe findet."

Bewertung am 03.02.2026

Bewertungsnummer: 3034370

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Endlich ist der Krieg zu Ende und doch geht das Sterben weiter. Eine hochschwangere Frau wird schwer verletzt in einem Hang oberhalb der Mosel aufgefunden und erliegt wenig später ihren Verletzungen. Hebamme Ello nimmt ihr das Versprechen ab, sich um des kleine Mädchen zu kümmen. Doch wie hängen der Unfall, sofern er denn einer war, mit dem Tod eines Mannes im Steinbruch zusammen ? Waren beide Menschen einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort oder steckt da mehr dahinter ? Ello und und Hilfsgendarm Bucheim stehen zunächst vor einem Rätsel.... Mit "Kalt fließt die ;osel" leigt Petra Reategui einen leisen, eindringlichen historischen Roman vor, den ohne viel Blutvergießen auskommt und trotzdem lange im Gedächtnis der Leser;innen bleiben wird. Die Stärke des Roman liegt nicht nur in der plakativen Landschaftsbeschreibung, sondern von den zwischenemenschlichen Tönen, die uns daran erinnern, dass wir alle Menschen sind, die egal wohin es ihren Weg aus welchen Gründen schkägt, auch Fremde in der Fremde sind. Vorurteile schüren Abneigung und Missverständisse und genau mit diesem räumt die Autorin auf. Sie zeigt in ihrem Roman, dass das Herz den einzigen Weg zu einem friedlichen Miteinander kennt und Brücken baut, wenn Worte versagen. Dier Plot wird sanft vom stetigen Fließen der Mosel getragen, ist dabei weder langatmig noch träge, sondern überzeugt mit einer atmosphärisch dichten Handlung, die der Leserschaft, auch über achtzig Jahre nach Kriegsende, den Spiegel vorhält. Das Buch lebt von den zeitgenössischen Details, die von Reategui sorgsam recherchiert und aufbereitet werden, und befasst sich mit dem Schicksal derer, die unter dem Folgen des Krieges leiden - sei es die Zivilbevölkerung oder Soldaten jeglicher Herkunft. Der lebhaft gesprochene regionale Dialekt bingt Authentizität mit ins Spiel, lässt sich gut lesen und ist verständlich in der Aussage. Ein leichter Spannungsabogen sorgt dafür, dass die Seiten nur so durch die Finger gleiten und es braucht nicht immer großartiges Gemetzel, um einen guten Krimi zu lesen. Vielmehr sind es die Feinheiten, die kleine Hoffnungslichter aus den Trümmern steigen lassen und zeigen, dass Menschlichkeit und Gerechtigkeit immer siegen werden. Ein Roman, der von Gerechtigkeit in einer unwirklichen Zeit erzählt - sehr flüssig zu lesen und aktueller in der Aussage denn je

"Wo die Mosel sich windet, das Herz zur Ruhe findet."

Bewertung am 03.02.2026
Bewertungsnummer: 3034370
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Endlich ist der Krieg zu Ende und doch geht das Sterben weiter. Eine hochschwangere Frau wird schwer verletzt in einem Hang oberhalb der Mosel aufgefunden und erliegt wenig später ihren Verletzungen. Hebamme Ello nimmt ihr das Versprechen ab, sich um des kleine Mädchen zu kümmen. Doch wie hängen der Unfall, sofern er denn einer war, mit dem Tod eines Mannes im Steinbruch zusammen ? Waren beide Menschen einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort oder steckt da mehr dahinter ? Ello und und Hilfsgendarm Bucheim stehen zunächst vor einem Rätsel.... Mit "Kalt fließt die ;osel" leigt Petra Reategui einen leisen, eindringlichen historischen Roman vor, den ohne viel Blutvergießen auskommt und trotzdem lange im Gedächtnis der Leser;innen bleiben wird. Die Stärke des Roman liegt nicht nur in der plakativen Landschaftsbeschreibung, sondern von den zwischenemenschlichen Tönen, die uns daran erinnern, dass wir alle Menschen sind, die egal wohin es ihren Weg aus welchen Gründen schkägt, auch Fremde in der Fremde sind. Vorurteile schüren Abneigung und Missverständisse und genau mit diesem räumt die Autorin auf. Sie zeigt in ihrem Roman, dass das Herz den einzigen Weg zu einem friedlichen Miteinander kennt und Brücken baut, wenn Worte versagen. Dier Plot wird sanft vom stetigen Fließen der Mosel getragen, ist dabei weder langatmig noch träge, sondern überzeugt mit einer atmosphärisch dichten Handlung, die der Leserschaft, auch über achtzig Jahre nach Kriegsende, den Spiegel vorhält. Das Buch lebt von den zeitgenössischen Details, die von Reategui sorgsam recherchiert und aufbereitet werden, und befasst sich mit dem Schicksal derer, die unter dem Folgen des Krieges leiden - sei es die Zivilbevölkerung oder Soldaten jeglicher Herkunft. Der lebhaft gesprochene regionale Dialekt bingt Authentizität mit ins Spiel, lässt sich gut lesen und ist verständlich in der Aussage. Ein leichter Spannungsabogen sorgt dafür, dass die Seiten nur so durch die Finger gleiten und es braucht nicht immer großartiges Gemetzel, um einen guten Krimi zu lesen. Vielmehr sind es die Feinheiten, die kleine Hoffnungslichter aus den Trümmern steigen lassen und zeigen, dass Menschlichkeit und Gerechtigkeit immer siegen werden. Ein Roman, der von Gerechtigkeit in einer unwirklichen Zeit erzählt - sehr flüssig zu lesen und aktueller in der Aussage denn je

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Kalt fließt die Mosel

von Petra Reategui

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