Produktbild: Du bist so schön, sogar der Tod erblasst

Du bist so schön, sogar der Tod erblasst Roman

17

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Book Tropes

Queer Romance + weitere

Erscheinungsdatum

17.04.2023

Verlag

Basilisk

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2741 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

YOU MADE A FOOL OF DEATH WITH YOUR BEAUTY

Übersetzt von

Anabelle Assaf

Sprache

Deutsch

EAN

9783446278189

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Book Tropes

  • Queer Romance
  • Forbidden Love/Romance
  • Spicy Romance

Erscheinungsdatum

17.04.2023

Verlag

Basilisk

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2741 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

YOU MADE A FOOL OF DEATH WITH YOUR BEAUTY

Übersetzt von

Anabelle Assaf

Sprache

Deutsch

EAN

9783446278189

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  • Cha

    aus Baden-Baden

    3/5

    17.04.2023

    eBook (ePUB)

    Sommerliches Setting und interessante Charaktere

    Klappentext: Fünf Jahre nach dem tragischen Tod ihrer großen Liebe ist Feyi Adekola bereit für Neues, für neue Körper und neue Erfahrungen. Doch schon die erste Begegnung mit einem Fremden stellt ihr Leben völlig auf den Kopf: Sie wird auf eine Privatinsel in der Karibik eingeladen, leckt Mangosaft von den Fingern des gastgebenden Starkochs und steht kurz vor dem langersehnten Durchbruch als Künstlerin. Ihre neue Beziehung scheint perfekt – wäre da nicht dieses überwältigende Verlangen nach der einen Person, die definitiv tabu ist. Akwaeke Emezi denkt die klassische Liebesgeschichte neu in diesem sinnlichen, opulenten Roman über eine junge Frau, die es wagt, sich allen Wunden zum Trotz erneut ins Leben zu stürzen. Meinung: Feyi war eine extrem interessante und taffe Protagonistin, die ich gerne begleitet habe. Natürlich ist sie nicht perfekt, aber das hat das Bild von ihr für mich erst abgerundet. Sie kommt zurück ins Leben nach dem Tod ihres Mannes, ist endlich wieder richtig bereit und verarbeitet nebenher alles in ihrer Kunst. Das ganze Buch hat dabei einen ganz besonderen sexy Urlaubsvibe mit der Privatinsel in der Karibik und der Verliebtheit. Auch die anderen Figuren waren interessant und authentisch. Allerdings habe ich mich teilweise im Laufe der Geschichte gefragt, was das Ganze mir eigentlich sagen soll. Also natürlich ist es schön Feyis Entwicklung zu betrachten, das Ganze in einem tollen Setting und mit einem scheinbar unüberwindbaren Hindernis, aber zwischenzeitlich wusste ich nicht so genau, weswegen ich das Buch jetzt gerade lese. Es liest sich an sich schön, aber auch im Nachhinein weiß ich jetzt nicht, was ich eigentlich mitnehme. Damit möchte ich nicht sagen, dass das Buch nicht gut war, es war nur irgendwie nichts für mich.

  • Fee04

    5/5

    22.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnlich

    Wahnsinn und Chaos also. Etwas, das Raum einnahm. Das sich teuflisch lebendig anfühlte, weil zu überleben manchmal höllisch wütend machte. …..Wahnsinn und Chaos, Leben und Wut, aber eine spezifische Wut, ein von Trauer entfachtes Inferno. (Seite 302) Gewaltig, gefühlvoll, eine Story voller Lebendigkeit, Lust und Trauer. Ein Roman, der mich unvorbereitet getroffen hat. Bindungsängste, moralische Vorstellungen und Begierde wechseln sich ab. Fünf Jahre nach dem tödlichen Unfall ihrer großen Liebe beginnt die Nigerianerin Feyi Adelola in New York wieder am Leben teilzunehmen. Ihre Freundin Joy versucht mit viel derben Sprüchen Feyi auf andere Gedanken zu bringen und ihr wieder das pulsieren zwischen den Beinen bewusst zu machen. Unwiderstehlich schön ist die Künstlerin Feyi und die Männer verschlingen sie mit Blicken. Gleich zu Beginn wird eine Sexszene beschrieben, welche vor Geilheit trieft. Endlich kann sich die junge Künstler wieder hingeben. Aber kann sie sich auch emotional hingeben oder nur der puren Lust? Partys und Sex sind anfangs die Hauptthemen und es ist alles sehr intensiv. Bis Feyi den smarten Nasir kennenlernt; er bietet ihr Freundschaft und emotionalen Halt. Die Beziehung ist rein platonisch und doch der erste Schritt für die junge Künstlerin wieder sich selbst zu spüren. Nasir verhilft ihr zu einer exklusiven Ausstellung auf einer tropischen Insel. Er ist dort aufgewachsen und sein Vater und seine Schwester wohnen auf der Insel. Nasir und Feyi können im Haus seines Vater in den Bergen wohnen, während der Ausstellung und im Anschluss für ein paar Urlaubstage. Vier Tage hat Feyi fürs Kofferpacken gebraucht; Gold in ihren Braids, Fuß-/Fingernägel in Metallicgold, Nippelpiercings und das beste Kompliment von ihrer Freundin Joy: „Du siehst kostbar aus“ geben Feyi ein großartiges Gefühl für die Reise. Die Insel ist traumhaft und Nasirs Vater ist ein berühmter Sternekoch. Allmählich heilen ihre Wunden und sie kann sich wieder auf einen Mann einlassen. Auch ihre Karrierechancen gehen steil nach oben. Feyi verarbeitet in ihrer Kunst die Trauer, die Wut, das Blut und die Tränen. Sehr emotional und intensiv wird ihre Kunst beschrieben; auch ihre Sehnsucht nach einer (verbotenen) Liebe wird immer drängender und präsenter. „…..als wären sie eben durch ein Loch in eine andere Welt gefallen und noch nicht bereit, loszulassen. „ (Seite 320) Sinnlich wird die Story einer wunderschönen, facettenreichen Frau erzählt. Ein Leben mit all seinen Höhen und Tiefen wird beschrieben und man kann die Ängste, Begierde und Zweifel der Protagonistin nachempfinden. Ein unglaublicher Schreibstil, der Lust macht, das Buch zu lesen. Eine Story, die fesselt und zeigt, dass das Leben gelebt werden muss. Mit all seinen Widersprüchen, intensiv und offen.

  • Bewertung

    aus Lauchhammer

    5/5

    18.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über die Liebe und neue Wege...

    Ein wirklich schöne Liebesgeschichte, die Autorin schafft es mit ihrer Schreibweise einem Bilder in den Kopf zu zeichnen, sodass man denkt man wäre dabei...so bildgewaltig erzählt, die Gedanken der Protagonisten so gut erzählt, die innere Zerrissenheit so greifbar...darf man denn wieder lieben, wenn die grosse Liebe nicht mehr da sein darf! Kann man wieder glücklich sein?? In Feyis Fall gleich doppelt so schwer, begehrt sie doch jemanden, von dem sie sich eigentlich fern halten sollte... Man spürt mit, man fiebert mit, man kann die Bedenken fühlen! Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, ich hab es sehr gern gelesen und ich denke jeder hat eine weitere Chance verdient sich neu zu verlieben...egal wie, wer und wann!

  • Bewertung

    5/5

    18.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für offene Gemüter

    Das Buch beginnt mit einer heißen Sexszene. Ich fand es interessant. Noch nie habe ich eine so genau beschriebene Sexszenen gelesen. Ich gebe zu, es ist auch nicht mein Genre. Fast alle Menschen, die in dem Roman auftauchen sind schön und sexy. Die meisten sind reich. Ich hätte gedacht, es würde mich stören, tat es aber nicht. Auch die derbe Sprache der beiden Freundinnnen ist in diesem Fall sehr direkt und vielleicht auch passend. Sprache ist ein Medium, um etwas zu vermittleln, ich versuche aus dem Schematischen zu treten und es einfach auf mich zukommen zu lassen, fühlen wie es wirkt. Eigentlich geht es in diesem Roman gar nicht um Schönheit, um Reichtum und auch nicht um Sex. Es geht aber um tiefere Gefühle, um Trauma und Trauerbewältigung, um echte Liebe. Die Hauptfigur, eine New Yorker Künstlerin mit nigerianischen Wurzeln durchlebt eine Entwicklung, in der sie erst wieder ihren Körper spürt und freien Sex auslebt. Dann erweckt da etwas in ihr, was sie geglaubt hatte, es sei für immer tot, so tot wie ihr vor fünf Jahren gestorbener Partner. Sie reist in in die Karibik, in ein fast onirisches Reich, wohnt in einem Haus mit vielen Zimmern, einen großen Garten, auf einem Berg. Dort erfährt sie ihre körperlich-geistige Begierde nach einem anderen Menschen. Diese Begierde wird so stark, dass sie sie nicht mehr beherrschen kann. Genauso wie ihr Gegenpart. Sie explodieren sozusagen und es wird zu Liebe. Diese Liebe ist Tabu. Das Durchbrechen dieses Tabus verlangt auch beim Leser geistige Offenheit, mehr als Denken ist hier das Gefühl gefragt, sich Fallen lassen und mitschweifen. Diese Liebe stürzt die Hauptfigur ins Chaos und verlangt von ihr einen kompletten Neuanfang. Das Buch liest sich flüssig und man legt es nicht mehr zur Seite.

  • Diamondine

    aus Königsberg

    5/5

    11.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswerte, etwas andere New-Adult-Geschichte, die Trauer und Beziehungsängste auf gefühlvolle Weise thematisiert

    Dieses Buch hat mich auf vielerlei Weise berührt, da es die Themen tiefe Trauer und Bindungsängste aufgreift, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte ziehen. Zudem fand ich es spannend, ein Buch komplett aus der Sicht einer Nigerianerin zu lesen. Das begann bereits mit den Haarfrisuren (Braids, Locs) und setzte sich mit der beschriebenen Kleidung fort. Einige Dinge musste ich erst einmal googeln, um eine optische Vorstellung davon zu bekommen. Erwähnenswert ist hier auch der spannende Bezug zu Künstlerinnen und Kunstwerken der erwähnten Ethnie. Der Einstieg ins Buch beginnt mit einer Sexszene. Feyi hat nach fünf Jahren das erste Mal wieder Sex. So lange ist es her, dass ihr Ehemann verunglückt ist. Ihr erstes Mal ist ungeschützt und frei von emotionaler Bindung und doch ist es genau das, was Feyi braucht, um kein schlechtes Gewissen gegenüber ihrem toten Ehemann zu haben, aber dennoch wieder im Leben und damit auch ihrem Körper anzukommen und sich selbst wieder als sexuelles Wesen wahrzunehmen. »Wenn sie losließ und nur im Hier und Jetzt, ohne Vergangenheit existierte, ging es. Es machte sogar Spaß.« Eine Weile wirkte Feyis Leben für mich, als gebe es nichts Wichtigeres als Sex, Party, Klamotten und Haare. Das habe ich durchaus nicht als negativ empfunden, es hat mich nur gewundert und dazu geführt, dass ich mich gefragt habe, ob das möglicherweise ein kultureller Unterschied dazu ist, wie ich aufgewachsen bin, der mir so noch gar nicht bewusst war. Im Deutschland meiner Generation war Arbeit immer das wichtigste Element. Spaß durfte man haben, diesen aber nicht überbewerten. Also ist es möglicherweise ein Generationending, wie viel Spaß erlaubt ist, und ich bin da durchaus offen für mehr Spaß. :) Feyi selbst hat nicht den typischen Job – ein weiterer spannender Aspekt dieses Buches –, sondern ist Künstlerin, die ihre Kunst nutzt, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. So richtig tiefsinnig wird der Roman, als Feyi Alim begegnet, der sie von Anfang an wie magnetisch anzieht. »›War es nur ein Kuss?‹, drängte sie schroff, damit sie der Mut nicht verließ.« Wirkt das anfänglich oberflächlich, so wird im Laufe der Geschichte klar, dass die seelische Anziehungskraft die körperliche bei Weitem übersteigt. Im Laufe vieler Gespräche stellt Feyi Alim Fragen, die allzu oft in Beziehungen oder bei der Anbahnung von Beziehungen gerade eben nicht gestellt werden. Feyi konfrontiert sich dabei immer wieder mit ihrer Verletzlichkeit, dem alten Schmerz und den neuen und alten Ängsten. Und das ist es, was mich wirklich nachhaltig berührt hat: Diese Ehrlichkeit, diese Schonungslosigkeit beim immer wieder Nachfragen. Dieses nicht darauf vertrauen, dass der andere schon versteht, was ich meine. Dieses Klarstellen und Dranbleiben, auch und besonders wenn es wehtut. Und Alim bietet ihr dafür den perfekten Sparringspartner, denn er betont nicht nur immer wieder, dass er da bleibt, was er will und was er sich wünscht, sondern er wirft Feyi auch wieder auf sich zurück, wenn sie sich hinter Ausflüchten versteckt. »Woran merken wir, ob’s echt ist? Ich hab Angst, dass du plötzlich aufwachst, mich ansiehst und denkst: Was zur Hölle war mit mir los? Ich habe Angst, dass du aufwachst und ich nicht.« … »Was passiert, wenn du genug von mir hast?« … »Du glaubst nicht, dass ich die Wahrheit sage.« »Ich glaube, du denkst, dass du die Wahrheit sagst. … Das entspricht vielleicht jetzt gerade deinen Gefühlen.« »Ich kann dich nicht zwingen, mir zu glauben, Feyi. Den Schritt musst du selbst gehen.« Alles in allem eine sehr lesenswerte, etwas andere New-Adult-Geschichte mit Protagonisten kurz vor der 30, die bei Weitem nicht so queer wie erwartet ist. Obgleich die Liebesgeschichte letztendlich eher konventionell ist, spricht sie genau das an, woran es in vielen Beziehungen krankt, nämlich auch in einer Beziehung für sich selbst zu sorgen und in allem klar zu sein, gerade bei den Aspekten, bei denen einem das am schwersten fällt. Ein kleiner Bonus sind die leckeren Gerichte, die der Zwei-Sterne-Koch zaubert, die mich direkt inspiriert haben, selbst wieder ein wenig ausgefallener zu würzen.

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