Produktbild: Das Schloss & Der Prozess

Das Schloss & Der Prozess Bürokratische Willkür, absurde Justiz und existenzielle Schuld in der Prager Moderne

7

13,10 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Verlag

Musaicum Books

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

1,3/15,2/22,9 cm

Gewicht

357 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-80-272-6228-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Verlag

Musaicum Books

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

1,3/15,2/22,9 cm

Gewicht

357 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-80-272-6228-1

Herstelleradresse

OK Publishing s.r.o.
Zahradníckova 1220/20a, Kosíre
150 00 Prague
CZ
obrody@gmail.com

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Das 1922 entstandene Romanfrag…

MaWiOr aus Halle am 07.12.2023

Bewertungsnummer: 2833090

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das 1922 entstandene Romanfragment „Das Schloss“ ist Franz Kafkas letzter großer Roman, der posthum 1926 erschien und von einem gewissen Herr K. erzählt, der vom Grafen eines ländlich gelegenen Schlosses als Landvermesser beauftragt wird. Doch alle seine Versuche, ins Schloss zu gelangen, scheitern. Dies wird ihm sogar ausdrücklich für alle Zukunft untersagt. Sämtliche Bemühungen werden von der geheimnisvollen Macht der Schlossbehörde durchkreuzt. Er erhält zwar zwei Gehilfen, aber keine Arbeit. K. kämpft verzweifelt um Anerkennung und eine sinnvolle Eingliederung ins Dorfleben, er bleibt jedoch ein Fremder und für die allgegenwärtige und anonyme Schlossbehörde ein Störenfried. Am vierten Tag erhält er zwar vom Dorfvorsteher die Stelle eines Schuldieners, aber im Grunde wird er auch in diese Stellung weder gebraucht noch anerkannt. Alle seine weiteren Bemühungen scheitern immer wieder an der Schlossbürokratie und der Stumpfheit der Dorfbewohner, aber auch an der Hoffnungslosigkeit von K. selbst. Nur in den Anfangskapiteln gibt es überhaupt eine Handlung, die weiteren Kapitel werden dagegen von sich stets kreisenden Gespräche geprägt. Der kausale Ablauf verliert sich zunehmend. Auch die Frage, ob der Herr K. wirklich ein Landvermesser oder nur ein Querulant ist - darüber wird der Leser nie richtig aufgeklärt. Über den geplanten Schluss gibt es nur wenige Überlieferungen. So lässt K. in seinem Kampf um Anerkennung nicht nach, doch schließlich stirbt er vor Entkräftung. Um sein Sterbebett versammelt sich die Gemeinde und vom Schloss gelangt die Entscheidung, dass er hier leben und arbeiten darf. Zu spät. Die Reclam-Neuerscheinung wird neben einer Zeittafel durch ein Nachwort von Michael Müller ergänzt. Der Literaturwissenschaftler beleuchtet darin Kafkas jahrelange Arbeit und Auseinandersetzung an dem Roman – mit zahlreichen Unterbrechungen und Wiederaufnahmen. Die Neuerscheinung, die zum 100. Todestag von Franz Kafka am 3. Juni 1924 erscheint, ist eine willkommene Gelegenheit, ein rätselhaftes Werk der Weltliteratur ken-nenzulernen.

Das 1922 entstandene Romanfrag…

MaWiOr aus Halle am 07.12.2023
Bewertungsnummer: 2833090
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das 1922 entstandene Romanfragment „Das Schloss“ ist Franz Kafkas letzter großer Roman, der posthum 1926 erschien und von einem gewissen Herr K. erzählt, der vom Grafen eines ländlich gelegenen Schlosses als Landvermesser beauftragt wird. Doch alle seine Versuche, ins Schloss zu gelangen, scheitern. Dies wird ihm sogar ausdrücklich für alle Zukunft untersagt. Sämtliche Bemühungen werden von der geheimnisvollen Macht der Schlossbehörde durchkreuzt. Er erhält zwar zwei Gehilfen, aber keine Arbeit. K. kämpft verzweifelt um Anerkennung und eine sinnvolle Eingliederung ins Dorfleben, er bleibt jedoch ein Fremder und für die allgegenwärtige und anonyme Schlossbehörde ein Störenfried. Am vierten Tag erhält er zwar vom Dorfvorsteher die Stelle eines Schuldieners, aber im Grunde wird er auch in diese Stellung weder gebraucht noch anerkannt. Alle seine weiteren Bemühungen scheitern immer wieder an der Schlossbürokratie und der Stumpfheit der Dorfbewohner, aber auch an der Hoffnungslosigkeit von K. selbst. Nur in den Anfangskapiteln gibt es überhaupt eine Handlung, die weiteren Kapitel werden dagegen von sich stets kreisenden Gespräche geprägt. Der kausale Ablauf verliert sich zunehmend. Auch die Frage, ob der Herr K. wirklich ein Landvermesser oder nur ein Querulant ist - darüber wird der Leser nie richtig aufgeklärt. Über den geplanten Schluss gibt es nur wenige Überlieferungen. So lässt K. in seinem Kampf um Anerkennung nicht nach, doch schließlich stirbt er vor Entkräftung. Um sein Sterbebett versammelt sich die Gemeinde und vom Schloss gelangt die Entscheidung, dass er hier leben und arbeiten darf. Zu spät. Die Reclam-Neuerscheinung wird neben einer Zeittafel durch ein Nachwort von Michael Müller ergänzt. Der Literaturwissenschaftler beleuchtet darin Kafkas jahrelange Arbeit und Auseinandersetzung an dem Roman – mit zahlreichen Unterbrechungen und Wiederaufnahmen. Die Neuerscheinung, die zum 100. Todestag von Franz Kafka am 3. Juni 1924 erscheint, ist eine willkommene Gelegenheit, ein rätselhaftes Werk der Weltliteratur ken-nenzulernen.

Kafkas letzter großer Roman

Bewertung am 27.11.2023

Bewertungsnummer: 2077046

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum 100. Todestag von Franz Kafka im nächsten Jahr (3. Juni 2024) hat der Fischer Verlag eine Edition mit den sieben wichtigsten Werken des Jahrhundertschriftstellers gestartet, darunter das 1922 entstandene Romanfragment „Das Schloss“. Es ist Kafkas letzter großer Roman, der posthum 1926 erschien und von einem gewissen Herr K. erzählt, der vom Grafen eines ländlich gelegenen Schlosses als Landvermesser beauftragt wird. Doch alle seine Versuche, ins Schloss zu gelangen, scheitern. Dies wird ihm sogar ausdrücklich für alle Zukunft untersagt. Sämtliche Bemühungen werden von der geheimnisvollen Macht der Schlossbehörde durchkreuzt. Er erhält zwar zwei Gehilfen, aber keine Arbeit. K. kämpft verzweifelt um Anerkennung und eine sinnvolle Eingliederung ins Dorfleben, er bleibt jedoch ein Fremder und für die allgegenwärtige und anonyme Schlossbehörde ein Störenfried. Am vierten Tag erhält er zwar vom Dorfvorsteher die Stelle eines Schuldieners, aber im Grunde wird er auch in diese Stellung weder gebraucht noch anerkannt. Alle seine weiteren Bemühungen scheitern immer wieder an der Schlossbürokratie und der Stumpfheit der Dorfbewohner, aber auch an der Hoffnungslosigkeit von K. selbst. Nur in den Anfangskapiteln gibt es überhaupt eine Handlung, die weiteren Kapitel werden dagegen von sich stets kreisenden Gespräche geprägt. Der kausale Ablauf verliert sich zunehmend. Auch die Frage, ob der Herr K. wirklich ein Landvermesser oder nur ein Querulant ist - darüber wird der Leser nie richtig aufgeklärt. Über den geplanten Schluss gibt es nur wenige Überlieferungen. So lässt K. in seinem Kampf um Anerkennung nicht nach, doch schließlich stirbt er vor Entkräftung. Um sein Sterbebett versammelt sich die Gemeinde und vom Schloss gelangt die Entscheidung, dass er hier leben und arbeiten darf. Zu spät. Fazit: Die Neuerscheinung ist eine willkommene Gelegenheit, ein rätselhaftes Werk der Weltliteratur kennenzulernen.

Kafkas letzter großer Roman

Bewertung am 27.11.2023
Bewertungsnummer: 2077046
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum 100. Todestag von Franz Kafka im nächsten Jahr (3. Juni 2024) hat der Fischer Verlag eine Edition mit den sieben wichtigsten Werken des Jahrhundertschriftstellers gestartet, darunter das 1922 entstandene Romanfragment „Das Schloss“. Es ist Kafkas letzter großer Roman, der posthum 1926 erschien und von einem gewissen Herr K. erzählt, der vom Grafen eines ländlich gelegenen Schlosses als Landvermesser beauftragt wird. Doch alle seine Versuche, ins Schloss zu gelangen, scheitern. Dies wird ihm sogar ausdrücklich für alle Zukunft untersagt. Sämtliche Bemühungen werden von der geheimnisvollen Macht der Schlossbehörde durchkreuzt. Er erhält zwar zwei Gehilfen, aber keine Arbeit. K. kämpft verzweifelt um Anerkennung und eine sinnvolle Eingliederung ins Dorfleben, er bleibt jedoch ein Fremder und für die allgegenwärtige und anonyme Schlossbehörde ein Störenfried. Am vierten Tag erhält er zwar vom Dorfvorsteher die Stelle eines Schuldieners, aber im Grunde wird er auch in diese Stellung weder gebraucht noch anerkannt. Alle seine weiteren Bemühungen scheitern immer wieder an der Schlossbürokratie und der Stumpfheit der Dorfbewohner, aber auch an der Hoffnungslosigkeit von K. selbst. Nur in den Anfangskapiteln gibt es überhaupt eine Handlung, die weiteren Kapitel werden dagegen von sich stets kreisenden Gespräche geprägt. Der kausale Ablauf verliert sich zunehmend. Auch die Frage, ob der Herr K. wirklich ein Landvermesser oder nur ein Querulant ist - darüber wird der Leser nie richtig aufgeklärt. Über den geplanten Schluss gibt es nur wenige Überlieferungen. So lässt K. in seinem Kampf um Anerkennung nicht nach, doch schließlich stirbt er vor Entkräftung. Um sein Sterbebett versammelt sich die Gemeinde und vom Schloss gelangt die Entscheidung, dass er hier leben und arbeiten darf. Zu spät. Fazit: Die Neuerscheinung ist eine willkommene Gelegenheit, ein rätselhaftes Werk der Weltliteratur kennenzulernen.

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Das Schloss

von Franz Kafka

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