Der "alte" Glaube und "Volksweisheiten" im christlichen Mittelalter Umgang mit existentiellen Ängsten und Illusionen von einem besseren Leben in der "neuen" christlichen Lebensart
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.11.2022
Verlag
Akademische Verlagsgemeinschaft MünchenSeitenzahl
521 (Printausgabe)
Dateigröße
4107 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783960916031
Dieses Buch gibt einen Einblick in die Kontinuität von Volksweisheiten und altem Glauben. Es beschäftigt sich geografisch mit den Siedlungs- und Eroberungsgebieten der Franken. Der Zeitrahmen umfasst das Wirken der ersten irischen Missionare auf dem Kontinent bis zur Missionstätigkeit im bereits christianisierten Sachsen.
Kontinuitäten lassen sich etwa im Hinblick auf Orte, Feste, und Frömmigkeit feststellen. Für alle sichtbar sind bspw. die Wochentage, deren deutsche und englische Namen teilweise auf alte Götternamen zurück gehen. Im Hinblick auf die Gesellschaft und ihre Ordnung werden ebenfalls Kontinuitäten festgestellt. Hier wird näher auf die Fehde und die Blutrache eingegangen. Diese Art der Gerechtigkeitsfindung war zwar von Seiten der Kirche verboten, doch gab es Geistliche, die sich ihrer bedienten.
Mit Hilfe der "Volkssprachlichen Texte" wird festgestellt, inwieweit sich Wertvorstellungen der vorchristlichen Gesellschaft im Christentum wiederfinden. Besonders die Umwelt der christlichen Texte wird an die gewohnte Umgebung angepasst, um der neu christianisierten Bevölkerung den U¿bergang zum christlichen Glauben zu erleichtern.
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