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Manfred Krug

1. Ich bin zu zart für diese Welt

Ich bin zu zart für diese Welt Tagebücher 1998 - 1999

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Daniel Krug + weitere

Spieldauer

11 Stunden und 8 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.01.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

184

Verlag

Kanon Verlag Berlin

Sprache

Deutsch

EAN

9783985680368

Beschreibung

Rezension

»Krugs Sprache ist kraftvoll, schnörkellos und von einer existenziellen Wahrhaftigkeit, wie sie nur in wenigen Büchern zu finden ist. Seine privaten Erlebnisse bettet er ein in die gesellschaftlichen Verhältnisse, es entsteht ein Sittengemälde des ausgehenden 20. Jahrhunderts.« Janko Tietz, Der Spiegel
»Das Tagebuch zeigt ihn als einen Autor, der genau das, was ihn als Schauspieler so erfolgreich gemacht hat, nämlich immer und mit Nachdruck er selbst, Manfred Krug, zu sein, auch im Schreiben praktizierte. Sein Witz war unschlagbar. Seine Respektlosigkeit eine Waffe. Und so ist es ein Trost, ihm beim Leben und Überleben zuzusehen.« Jörg Magenau, Deutschlandfunk
»Elegant geschrieben und zugleich genau beobachtet. […] Er hatte Witz und Biss.« Andreas Platthaus, FAZ
»Ein schonungslos-witziges Tagebuch. […] Da haben wir den ganzen Manfred Krug – in seiner Patzigkeit, in seiner Unbeirrbarkeit und seinem mangelnden Sinn für die Ängstlichkeit und fragile Selbstliebe anderer. Wenn man sich die Frage nach dem erstaunlichen Charisma stellt, dem Charisma, das er als Schauspieler und Jazzsänger in der DDR, aber unvermindert auch als mitunter wenig ehrgeiziger Fernsehschauspieler im Westen entfaltete, dann haben wir hier die Antwort. Manfred Krug war der Mann, der sich nicht einschüchtern lässt, nicht einmal von seinen eigenen Torheiten.« Jens Jessen, Die ZEIT
»Bitte gern mehr davon« Denis Scheck, Druckfrisch

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

11 Stunden und 8 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.01.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

184

Verlag

Kanon Verlag Berlin

Sprache

Deutsch

EAN

9783985680368

Herstelleradresse

Kanon Verlag Berlin GmbH
Belziger Str. 35
10823 Berlin
Deutschland
Email: info@kanon-verlag.de
Url: www.kanon-verlag.de
Telephone: +49 30 40045990

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Ein wunderbares Hörbuch!

Bewertung aus Quickborn am 06.02.2023

Bewertungsnummer: 1874758

Bewertet: Hörbuch-Download

Ein wunderbares Hörbuch! Zu schade, dass ich den ersten Teil von 1996/97 noch nicht gehört habe. Das hole ich umgehend nach. Ich kenne Manfred Krug seit meiner Kindheit als Filmschauspieler, später waren seine Ostberliner Auftritte legendär. Ich habe damals in Pankow gewohnt - und plötzlich war er weg. Dann tauchte er ab 1978 im „Westfernsehen“ wieder auf. 1998/1999 schreibt Krug also dieses Tagebuch, aus 800 Seiten hat Christa Maria Schädlich ein Extrakt erstellt, das von Krugs Sohn Daniel gelesen wird. Es ist der reine Wahnsinn, zuerst war mir die Stimme etwas fremd, im Laufe der Zeit wurde sie der des Vaters immer ähnlicher. Wenn man fast körperlich spürt, wie sehr Krug seinen verstorbenen Freund Jurek Becker vermisst, wenn man das leise Zittern der Stimme hört, das ist nicht nur gut vorgelesen, das ist echtes Gefühl auch bei Daniel Krug. Dass fast ein Drittel der Texte sich um Marlene, die kleine, nicht eheliche Tochter, Manfred Krugs Augenstern, seine Püppi dreht, zeigt die riesige Bedeutung dieses Kindes deutlich. Sie ist das hübscheste und klügste Kind unter der Sonne! Es ist herzzerreißend, wenn man die Angst aus Krugs Worten heraushört, dass er sie vielleicht nicht wird aufwachsen sehen. Otti, Krugs Frau, muss wirklich viel Geduld und noch mehr Liebe gehabt haben für ihren Mann. Auch wenn beide unterschiedliche Wohnungen im gleichen Haus bewohnten, sie kocht unverdrossen für jeden Anlass und jede Menge Gäste, geht mit Krug aus und begleitet ihn überall hin. Nur Marlene, die verkraftet sie wohl schlecht. Das Tagebuch ist zudem ein Fenster in unsere eigene Geschichte der 1990er Jahre. Die Namen von Kollegen und Freunden purzeln Krug nur so aus der Feder, an viele habe ich als Zuhörerin meine ganz eigenen Erinnerungen. Gerade bei Schauspielernamen musste ich deshalb machmal schmunzeln, Krug hat eine unnachahmliche Art, die Leute zu kritisieren und auch in Schubladen zu stecken. Z. B. Hilmar Thate, Evelyn Hermann usw. Jeder kriegt ein bisschen sein Fett weg. Regisseure und Drehbuchautoren muss Krug ein Greuel oder eine Freude gewesen sein, reine Ansichtssache. Die politischen und Weltereignisse jener Tage ließen mich mehrfach Parallelen ziehen zu heutigen Ereignissen. Es ist erschreckend, wie wenig die Menschheit lernt in 25 Jahren. Damals Kosovo und Tschetschenien, heute Ukraine, damals Erdbeben in der Türkei, gerade vorgestern wieder, die maroden Häuser begraben die Menschen wie eh und je. Was hätte wohl Krug heute an Kommentaren abgegeben, wenn er nach Russland und zu Putin schauen würde? Vernichtende ganz sicher. Auch die Werbebranche bekommt ordentlich Zunder von Krug, aber von der Telekomwerbung könnten wohl noch seine Urenkel ein Scheichen Erbschaft abbekommen. Was soll‘s, es war lustig. Es ist der ganzen Familie hoch anzurechnen, dass sie so persönliche Aufzeichnungen freigegeben hat. Ich habe vor Jahren Abgehauen als Hörbuch gehört und werde auch das noch einmal hervorholen. Das hat Krug selbst gelesen, schon deshalb gut für Nostalgiker. Danke für diese wunderbaren Stunden.

Ein wunderbares Hörbuch!

Bewertung aus Quickborn am 06.02.2023
Bewertungsnummer: 1874758
Bewertet: Hörbuch-Download

Ein wunderbares Hörbuch! Zu schade, dass ich den ersten Teil von 1996/97 noch nicht gehört habe. Das hole ich umgehend nach. Ich kenne Manfred Krug seit meiner Kindheit als Filmschauspieler, später waren seine Ostberliner Auftritte legendär. Ich habe damals in Pankow gewohnt - und plötzlich war er weg. Dann tauchte er ab 1978 im „Westfernsehen“ wieder auf. 1998/1999 schreibt Krug also dieses Tagebuch, aus 800 Seiten hat Christa Maria Schädlich ein Extrakt erstellt, das von Krugs Sohn Daniel gelesen wird. Es ist der reine Wahnsinn, zuerst war mir die Stimme etwas fremd, im Laufe der Zeit wurde sie der des Vaters immer ähnlicher. Wenn man fast körperlich spürt, wie sehr Krug seinen verstorbenen Freund Jurek Becker vermisst, wenn man das leise Zittern der Stimme hört, das ist nicht nur gut vorgelesen, das ist echtes Gefühl auch bei Daniel Krug. Dass fast ein Drittel der Texte sich um Marlene, die kleine, nicht eheliche Tochter, Manfred Krugs Augenstern, seine Püppi dreht, zeigt die riesige Bedeutung dieses Kindes deutlich. Sie ist das hübscheste und klügste Kind unter der Sonne! Es ist herzzerreißend, wenn man die Angst aus Krugs Worten heraushört, dass er sie vielleicht nicht wird aufwachsen sehen. Otti, Krugs Frau, muss wirklich viel Geduld und noch mehr Liebe gehabt haben für ihren Mann. Auch wenn beide unterschiedliche Wohnungen im gleichen Haus bewohnten, sie kocht unverdrossen für jeden Anlass und jede Menge Gäste, geht mit Krug aus und begleitet ihn überall hin. Nur Marlene, die verkraftet sie wohl schlecht. Das Tagebuch ist zudem ein Fenster in unsere eigene Geschichte der 1990er Jahre. Die Namen von Kollegen und Freunden purzeln Krug nur so aus der Feder, an viele habe ich als Zuhörerin meine ganz eigenen Erinnerungen. Gerade bei Schauspielernamen musste ich deshalb machmal schmunzeln, Krug hat eine unnachahmliche Art, die Leute zu kritisieren und auch in Schubladen zu stecken. Z. B. Hilmar Thate, Evelyn Hermann usw. Jeder kriegt ein bisschen sein Fett weg. Regisseure und Drehbuchautoren muss Krug ein Greuel oder eine Freude gewesen sein, reine Ansichtssache. Die politischen und Weltereignisse jener Tage ließen mich mehrfach Parallelen ziehen zu heutigen Ereignissen. Es ist erschreckend, wie wenig die Menschheit lernt in 25 Jahren. Damals Kosovo und Tschetschenien, heute Ukraine, damals Erdbeben in der Türkei, gerade vorgestern wieder, die maroden Häuser begraben die Menschen wie eh und je. Was hätte wohl Krug heute an Kommentaren abgegeben, wenn er nach Russland und zu Putin schauen würde? Vernichtende ganz sicher. Auch die Werbebranche bekommt ordentlich Zunder von Krug, aber von der Telekomwerbung könnten wohl noch seine Urenkel ein Scheichen Erbschaft abbekommen. Was soll‘s, es war lustig. Es ist der ganzen Familie hoch anzurechnen, dass sie so persönliche Aufzeichnungen freigegeben hat. Ich habe vor Jahren Abgehauen als Hörbuch gehört und werde auch das noch einmal hervorholen. Das hat Krug selbst gelesen, schon deshalb gut für Nostalgiker. Danke für diese wunderbaren Stunden.

Tagebücher - die Zweite

Bewertung aus Brandis am 04.08.2023

Bewertungsnummer: 1994197

Bewertet: Hörbuch-Download

Nachdem ich von "Ich sammle mein Leben zusammen" doch sehr enttäuscht war, wollte ich doch wissen, ob meine Meinung zur Fortsetzung der Tagebücher vielleicht anders ausfällt. Die, den Notitzen geschuldete, monotone Schilderung durch Daniel Krug (welcher mit seiner Stimme in diesem Hörbuch etwas mehr der seines Vaters ähnelt) wirkt einlullend. Hervorzuheben ist auch hier wieder die regelrechte Schwärmerei für Marlene, bei der es mich wundert, das die Familie damit so gelassen umgeht. Denn kein Kind sollte in den Augen seiner Eltern mehr wert sein, als ein anderes. Der Inhalt ist ebenfalls wenig berauschend und birgt keine sensationellen Neuigkeiten. Und auch mit dem Titelkann ich nicht wirklich etwas verbinden. Lediglich Manfred Krug's eigenem Humor gelegentlich spezielle Formelierung sorgt für ein Schmunzeln. Ich habe es mal gehört, würde dies aber nicht noch einmal tun.

Tagebücher - die Zweite

Bewertung aus Brandis am 04.08.2023
Bewertungsnummer: 1994197
Bewertet: Hörbuch-Download

Nachdem ich von "Ich sammle mein Leben zusammen" doch sehr enttäuscht war, wollte ich doch wissen, ob meine Meinung zur Fortsetzung der Tagebücher vielleicht anders ausfällt. Die, den Notitzen geschuldete, monotone Schilderung durch Daniel Krug (welcher mit seiner Stimme in diesem Hörbuch etwas mehr der seines Vaters ähnelt) wirkt einlullend. Hervorzuheben ist auch hier wieder die regelrechte Schwärmerei für Marlene, bei der es mich wundert, das die Familie damit so gelassen umgeht. Denn kein Kind sollte in den Augen seiner Eltern mehr wert sein, als ein anderes. Der Inhalt ist ebenfalls wenig berauschend und birgt keine sensationellen Neuigkeiten. Und auch mit dem Titelkann ich nicht wirklich etwas verbinden. Lediglich Manfred Krug's eigenem Humor gelegentlich spezielle Formelierung sorgt für ein Schmunzeln. Ich habe es mal gehört, würde dies aber nicht noch einmal tun.

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