Die sechzigjährige Hella Weingarten lebt in Scheidung. Um sich von ihren Depressionen zu befreien, begibt sie sich auf einer Nordseeinsel in therapeutsche Behandlung. Während dieses Aufenthaltes trifft sie auf den geistig eingeschränkten jungen Fotografen Enno, der den Tod seiner Schwester und die abweisende Haltung seiner Mutter nur schwer verkraften kann. Tägliche Strandbegegnungen bringen Hella und Enno einander näher. Hella überwindet durch Enno ihr seelisches Tief und auch Ennos Verhältnis zu seiner Mutter erfährt eine Veränderung.
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5.0/5.0
Bewertung
aus Berlin
5/5
07.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Eine beeindruckende, sehr berührende Geschichte!
Die Geschichte ist sehr einfühlsam geschrieben. Ich hatte das Gefühl beim Geschehen dabei zu sein, so real waren die Romanfiguren für mich.
Diese spezielle Beziehung, die zwischen Hella und Enno entsteht, zeigt auf, wie schön und ganz "normal" der Umgang mit Behinderungen sein kann und sollte.
Mich hat die Geschichte sehr berührt und beschäftigt mich gedanklich immer noch.
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