Nach einer wahren Geschichte: eine Hommage an Bücher, Bibliotheken und die Kraft der Hoffnung
Der historische Roman Die Bibliothek der Hoffnung erzählt die Geschichte der U-Bahn-Station Bethnal Green in London, die während des 2. Weltkriegs für 5.000 Menschen zu einer Art Zuhause wurde.
London, 1944: In der stillgelegten U-Bahn-Station Bethnal Green suchen die Londoner Schutz vor den Fliegerbomben. Hier haben sie sich eine Art neues Leben aufgebaut, es gibt sogar ein Theater, einen Kindergarten - und eine kleine Bibliothek. Die hilfsbereite Clara Button und die rebellische Ruby Munroe haben unzählige Bücher vor den Bomben gerettet, jetzt schenken sie vor allem Frauen und Kindern Ablenkung, Wissen und Hoffnung. Doch je länger der Krieg dauert, desto härter wird die Entschlossenheit der Frauen, stark zu bleiben, auf die Probe gestellt - denn es könnte die Leben derer kosten, die ihnen am nächsten stehen.
Anrührend und hochspannend erzählt die britische Autorin Kate Thompson eine wahre Geschichte: Eine kleine Bibliothek unter den Straßen von London schenkt den Menschen die Kraft, auch in dunklen Zeiten ein Licht zu sehen.
Der liebevoll recherchierte historische Roman aus der Zeit des 2. Weltkriegs wird alle Leser:innen von Antonio Iturbes Die Bibliothekarin von Auschwitz oder Lea Kampes Der Engel von Warschau begeistern.
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Basierend auf einer Geschichte…
Isabel (engi) aus Bietigheim-Bissingen am 05.04.2024
Bewertungsnummer: 3008854
Bewertet: Hörbuch-Download
Basierend auf einer Geschichte, die sich während des Zweiten Weltkriegs in London zugetragen hatte, widmet sich die Autorin Kate Thompson der „Bibliothek der Hoffnung“. Diese befand sich tief unter der Erde in der damals stillgelegten U-Bahn-Station Bethnal Green. Die Kinderbibliothekarin Clara Button und ihre Assistentin, die wilde Ruby Munroe, geben alles um den Menschen im immer stärker zerbombten London eine Zufluchtsstätte und, wie der Titel so schön beschreibt, ein wenig Hoffnung zu geben. Besonders die Kleinen haben es ihnen angetan, können diese doch am wenigsten dafür und gegen den Horror unternehmen. Beide Frauen kämpfen leidenschaftlich und auf ihre ganz eigene Art, obwohl auch sie Schuldgefühle in sich tragen, denen sie sich stellen müssen. Wann ist dieser unsägliche Krieg nur endlich vorbei? Sehr anschaulich und unglaublich nah an der Wirklichkeit erzählt, rüttelt dieses Hörbuch auf, lässt den Hörer mit fiebern und mitleiden. Zwischendurch verliert sich die Autorin jedoch manchmal in zu vielen Details und erzeugt somit ein paar eigentlich unnötige Längen. Dennoch würde ich die Geschichte unbedingt weiterempfehlen und vergebe mit einem Sternchen Abzug satte vier von fünf Sternen. Wenn mich das Hörbuch eines gelehrt hat, dann ist es, nie die Hoffnung zu verlieren auch wenn es noch so schwer erscheint und dafür bin ich dankbar.
Zuflucht und Hoffnung in der Bücherei Bethnal Green
NiniSte aus Kiel am 12.04.2023
Bewertungsnummer: 1920600
Bewertet: Hörbuch-Download
In ihrer Geschichte,, Die Bibliothek der Hoffnung " nimmt die Autorin mit in die unterirdische Bücherei nach Bethnal Green.
Auf wahren Begebenheiten basierend wird die Geschichte von Clara und ihrer Freundin Ruby erzählt, die im 2. Weltkrieg in Londoner Stadtteil Bethnal Green in einem stillgelegten U-Bahnschacht eine Bücherei betreiben.
Dieser U-Bahnschacht hat für viele Menschen , die bei einem Luftangriff 1940 , dem Blitz, die einzige sichere Zuflucht bedeutet. Dort lebten mehrere tausend Menschen. Es war wie eine kleine unterirdische Stadt, mit Theater, Café, Tanzschule und eben den vielen geretteten Büchern.
Die verwitwete Kinderbibliothekarin Clara Button rettet nach dem verheerenden Bombenangriff die Bücher ihrer Bücherei und baut mit Hilfe ihrer Freundin Ruby Munroe die unterirdische Bibliothek auf. Diese Bücher geben den vielen Menschen im Shelter( dt. Zuflucht, Schutz ) ein wenig das Gefühl eines normalen Lebens. Obwohl Clara und Ruby selbst schwere Päckchen zu tragen haben, sind sie für ihre Besucher immer da. Besonders Clara kümmert sich liebevoll um die Kinder,die auch Tunnelratten genannt werden, und zum Teil gar kein normales Leben außerhalb kennen. So bringt sie Sparrow zum Lesen , kümmert sich um Marie und Beatie, die von den Jersey-Inseln evakuiert wurden.
Als sie auf ihrem Weg im Dunkeln überfallen wird, kommt ihr der Rettungssanitäter Billy zu Hilfe. Es knistert zwischen ihnen, doch Clara traut sich nicht zu lieben, obwohl ihr Mann schon seit einigen Jahren gefallen ist. Auch Billy scheint ein Geheimnis zu haben. Ruby dagegen ist nach außen hin eine Frohnatur, doch auch sie hat Schlimmes erlebt , was sie nicht vergessen kann.
Die Freundinnen sind immer füreinander da und meistern gemeinsam Hindernisse, die ihnen das Leben und Menschen in den Weg legen. Sie sind unglaublich, eine Stütze für die Gemeinschaft. Die Bücher geben so viel Kraft , Mut und Hoffnung, lassen die Menschen die Welt draußen vergessen, geben Hoffnung auf ein normales Leben, wenn der Krieg endlich vorbei ist.
Trotz aller Widrigkeiten und Grausamkeiten versuchen sie ihr Leben zu meistern und ihr eigenes Glück zu finden. Immer wieder müssen sie Rückschläge hinzunehmen. Ein Wunder, daß sie an manchem nicht zerbrechen, sondern immer wieder nach vorne schauen.
Die Geschichte hat mich sehr berührt, bei den liebevollen Beschreibungen ging mir das Herz auf und ich habe so mit Clara und Ruby gehofft, daß alles gut wird und sie eine glückliche Zukunft haben werden.
Den einzelnen Kapitel , aus den Perspektiven von Clara und Ruby erzählt, ist immer ein Spruch oder eine Aussage von Menschen, die mit Büchern zu tun haben, vorangestellt.
Die Sprecherin hat eine so tolle und mitreißende Art zu erzählen, daß ich am liebsten alles in einem Rutsch gehört hätte. Für alle Personen hatte sie jeweils eine besondere Stimmlage, die es einfach machte, alle auseinander zu halten. Besonders die Stimmung kam dadurch gut hervor.
Mich hat diese Geschichte sehr berührt. Besonders interessant fand ich, daß am Ende der Geschichte Kate Thompson über ihre Recherche berichtet. Die Aussagen von Zeitzeugen haben mich sehr bewegt.
Die Autorin hat ein Werk geschaffen, welches ich nicht so schnell vergessen werde. Die Menschen, die unter den ungewöhnlichen , schwierigen Umständen diesen Ort der Hoffnung geschaffen haben , verdienen Hochachtung.
Eine grandiose Verknüpfung von wahren Begebenheiten mit einer fiktiven Geschichte. Liebevoll dargestellte Charaktere , eine kraftvolle Gemeinschaft und eine ganz besondere Atmosphäre.
Ganz klare Leseempfehlung/ Hörempfehlung .
Meinung aus der Buchhandlung
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Die junge Clara hat nicht nur ihren Mann bei Dünkirchen verloren sondern auch ihr ungeborenes Kind.
Doch es gibt einen Ort im London des Jahres 1944, der ihr Kraft und Zuversicht gibt: Die unterirdische Bibliothek des Stadtteils Bethnal Green. Hierher kommen nicht nur Menschen die Ablenkung vom Krieg suchen. Viele brauchen auch einfach nur Gemeinschaft und Geborgenheit. Diese U-Bahn Station wurde erst nach dem Krieg in Betrieb genommen, davor boten die unterirdischen Gänge bis zu 5000 ausgebombten Menschen eine sichere Unterkunft.
Ein lebendiges Stück Zeitgeschichte spannend und gut recherchiert dargeboten.
Sehr lesenswert!!!
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