Produktbild: Gott hassen

Gott hassen

1

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.02.2023

Verlag

MÄRZ Verlag

Seitenzahl

236 (Printausgabe)

Dateigröße

1020 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Clara Sondermann

Sprache

Deutsch

EAN

9783755050162

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

28.02.2023

Verlag

MÄRZ Verlag

Seitenzahl

236 (Printausgabe)

Dateigröße

1020 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Clara Sondermann

Sprache

Deutsch

EAN

9783755050162

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Feministischer Metallroman

Bewertung am 18.04.2023

Bewertungsnummer: 1924390

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Ich notiere: "Ich hasse Gott" . Was für eine arrogante Aussage, aber ich habe einen arroganten Charakter ("Ich" -ist das nicht auch nur ein anderes Wort für "Gott" ?). Im Jahr 1990 hasse ich Gott.« | 7 Hval hält die Lesenden im Kopf von "Ich" , einer Frau, die chronologisch-realistisch von der Kraft ihres stillen einsamen Hasses der Jugend in Südnorwegen zu erzählen beginnt, wo alles nach weiß, hell und Harmonie zu streben scheint. Je weiter »Gott hassen« voranschreitet, desto verdrehter wird der Text, ohne die Orientierung zu verlieren, denn er taucht ab, wieder auf und zieht in die assoziativ zusammengehaltenen Gedanken von "Ich" hinein. "Ich" liebt Deathmetal, die subversiven zerstörerischen Anfänge, die eigentlich vor ihrer Zeit stattfanden. Aber kann ein Mädchen hassen ohne Schranken? Laut, hässlich, brüllend? Kann "Ich" Teil werden der absterbenden männlichen Metallkultur? Kann "Ich" eine Gemeinschaft finden, die sich stark fühlt und alles, wofür Südnorwegen steht, zerschlagen? "Ich" findet Venke und Therese. Sie bilden ein Band, ein magisches Dreieck und eine Band, einen Hexenbund des Hasses. Hass gibt Energie, sich zu wehren gegen Südnorwegen, gegen amerikanische Schreibkurse, gegen männliche Objektifizierung, gegen beengende Bewertungen und Wertesysteme. Hass macht "Ich" frei und ermöglicht ihre Kunst. Hval hat mit »Gott hassen« einen experimentellen Roman geschrieben, der fesselt. Die assoziativen Ketten schreiben sich in viele Richtungen und kommen immer wieder zurück. Ihre Kunst ist vielleicht nicht für alle, aber wer will schon Konsenz, mir hat besonders Hvals aktivierende Energie imponiert. »Gott hassen« war mal einnehmend, klug, radikal, subversiv und klar, dann wieder freidrehend, surreal, absurd und voller hassender Energie. Auch wenn ich nicht immer folgen konnte und wollte: Hot shit! Und Märzverlag, das passt sehr, ich könnte mir keinen passenderen deutschsprachigen Verlag vorstellen.

Feministischer Metallroman

Bewertung am 18.04.2023
Bewertungsnummer: 1924390
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Ich notiere: "Ich hasse Gott" . Was für eine arrogante Aussage, aber ich habe einen arroganten Charakter ("Ich" -ist das nicht auch nur ein anderes Wort für "Gott" ?). Im Jahr 1990 hasse ich Gott.« | 7 Hval hält die Lesenden im Kopf von "Ich" , einer Frau, die chronologisch-realistisch von der Kraft ihres stillen einsamen Hasses der Jugend in Südnorwegen zu erzählen beginnt, wo alles nach weiß, hell und Harmonie zu streben scheint. Je weiter »Gott hassen« voranschreitet, desto verdrehter wird der Text, ohne die Orientierung zu verlieren, denn er taucht ab, wieder auf und zieht in die assoziativ zusammengehaltenen Gedanken von "Ich" hinein. "Ich" liebt Deathmetal, die subversiven zerstörerischen Anfänge, die eigentlich vor ihrer Zeit stattfanden. Aber kann ein Mädchen hassen ohne Schranken? Laut, hässlich, brüllend? Kann "Ich" Teil werden der absterbenden männlichen Metallkultur? Kann "Ich" eine Gemeinschaft finden, die sich stark fühlt und alles, wofür Südnorwegen steht, zerschlagen? "Ich" findet Venke und Therese. Sie bilden ein Band, ein magisches Dreieck und eine Band, einen Hexenbund des Hasses. Hass gibt Energie, sich zu wehren gegen Südnorwegen, gegen amerikanische Schreibkurse, gegen männliche Objektifizierung, gegen beengende Bewertungen und Wertesysteme. Hass macht "Ich" frei und ermöglicht ihre Kunst. Hval hat mit »Gott hassen« einen experimentellen Roman geschrieben, der fesselt. Die assoziativen Ketten schreiben sich in viele Richtungen und kommen immer wieder zurück. Ihre Kunst ist vielleicht nicht für alle, aber wer will schon Konsenz, mir hat besonders Hvals aktivierende Energie imponiert. »Gott hassen« war mal einnehmend, klug, radikal, subversiv und klar, dann wieder freidrehend, surreal, absurd und voller hassender Energie. Auch wenn ich nicht immer folgen konnte und wollte: Hot shit! Und Märzverlag, das passt sehr, ich könnte mir keinen passenderen deutschsprachigen Verlag vorstellen.

Kundinnen und Kunden meinen

Gott hassen

von Jenny Hval

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Gott hassen