Produktbild: Frauenmord in Venberg

Frauenmord in Venberg

9

12,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.2023

Verlag

Buchschmiede

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,1 cm

Gewicht

324 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99139-931-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.2023

Verlag

Buchschmiede

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,1 cm

Gewicht

324 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99139-931-5

Herstelleradresse

Buchschmiede von Dataform Media GmbH
Julius Raab Straße 8
2203 Großebersdorf
Österreich
Email: info@buchschmiede.at
Url: www.buchschmiede.at
Telephone: +43 2245 32620

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  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    5/5

    27.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Man bekommt eine andere Sicht auf die Dinge

    Dieses Buch erschien 2023 und beinhaltet 308 Seiten. Venberg ist ein idyllischer Vorort in Österreich, der Schauplatz einer Gewalttat wird. Eben noch ist eine Frau vertieft in die Lektüre ihrer Zeitung, da wird sie hinterrücks erschossen. Es gibt eine kürzlich ergangene Gesetzesänderung, die den Fall in den Fokus der Medien und das ohnehin gespaltene Polizeiteam bei der Suche nach dem flüchtigen Frauenmörder in Bedrängnis rückt. Die Wertehaltung jedes Einzelnen steht auf dem Prüfstand. Welchen Weg wird wohl der Mörder einschlagen und wie wird sich die Polizei entscheiden. Hier handelt es sich um einen Roman über einen Frauenmord, die Gesellschaft, ihre Werte und Moralvorstellungen. Ich war sehr gespannt auf diese Geschichte und musste schon nach dem Lesen der ersten Seiten feststellen, dass sie anders ist als ich es gewöhnt bin. Hier geht es keinesfalls darum, den Täter zu finden, denn der Täter steht von Anfang an fest. Es geht mehr darum, zu verstehen, wie der Täter tickt und denkt und welche Beweggründe er hatte, die Tat durchzuführen. Hier erzählen Norbert und Manuel abwechselnd aus ihrer Perspektive. Manuel ist ein Polizist, der ziemlich gegen die Gewohnheiten seiner Kollegen kämpft. Norbert erzählt uns rückwirkend, wie es zur Tat kam. Das finde ich sehr interessant. Nicht, dass ich Sympathie für dem Täter entwickelt, es gibt aber schon einige Momente, wo ich ihn irgendwie verstehen konnte. Dann gibt es da eine Gesetzesänderung (das ist aber fiktiv) in Österreich, über die ich aber nichts verraten möchte. Ich finde die Geschichte echt interessant, da man mal eine ganz andere Sicht auf die Dinge bekommt. Der Schreibstil der Autorin Ella Stein gefällt mir sehr gut. Natürlich erfahren wir auch noch jede Menge über andere Personen, nämlich die Frau von Norbert, Manuela Partnerin, Manuel Kollegen und noch einige andere. Dieses Buch habe ich an einem Abend verschlungen und ich empfehle es sehr gern weiter. Es ist spannend, aufregend, fesselnd und packend und hat mich mit einem Ende überrascht, mit dem ich nicht gerechnet habe. Mich hat die Autorin Ella Stein mit diesem Buch begeistert, fasziniert und komplett überzeugt, da es eben so anders ist!

  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    24.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Im ruhigen und idyllischen…

    Im ruhigen und idyllischen Städtchen Venberg geschieht ein Mord. Ursula wird während des Frühstücks hinterrücks von ihrem Mann erschossen. Der flüchtige Täter Norbert wirft Fragen in der Bevölkerung auf, denn kürzlich gab es eine Gesetzesänderung bezüglich Femizide. Der junge Polizist Manuel möchte gesetzestreu bleiben und spaltet somit das Team. Sehr interessant fand ich diesen Kriminalroman, denn er beleuchtet das Leben von Norbert und Ursula aus Sicht von ihm. Von außen ein ganz normales Ehepaar. Er arbeitet und die Frau bleibt zu Hause bei den Kindern. Geld ist immer knapp. Träume werden nicht erfüllt. Abgestumpftheit in der Ehe ist spürbar. Dann begleiten wir den jungen Polizisten Manuel und man hat den Eindruck, dass sein Leben ähnlich verlaufen wird, wie Norberts. Im Vordergrund steht aber die Frage, wie wird zum neuen Gesetz Femizid Stellung bezogen und dies wurde ohne erhobenen Zeigefinger erörtert. Fazit: Ein wortgewaltiger Kriminalroman, der zum Nachdenken anregt. Das Thema macht betroffen und setzt Denkanstöße über Moral und Wertvorstellungen. Er ist tiefgründig, spannend und mit dem fiktiven Thema Femizid versehen. Es liest sich dennoch leicht und ist mit trockenem Humor gewürzt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    24.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wortgewaltiger Kriminalroman

    Im ruhigen und idyllischen Städtchen Venberg geschieht ein Mord. Ursula wird während des Frühstücks hinterrücks von ihrem Mann erschossen. Der flüchtige Täter Norbert wirft Fragen in der Bevölkerung auf, denn kürzlich gab es eine Gesetzesänderung bezüglich Femizide. Der junge Polizist Manuel möchte gesetzestreu bleiben und spaltet somit das Team. Sehr interessant fand ich diesen Kriminalroman, denn er beleuchtet das Leben von Norbert und Ursula aus Sicht von ihm. Von außen ein ganz normales Ehepaar. Er arbeitet und die Frau bleibt zu Hause bei den Kindern. Geld ist immer knapp. Träume werden nicht erfüllt. Abgestumpftheit in der Ehe ist spürbar. Dann begleiten wir den jungen Polizisten Manuel und man hat den Eindruck, dass sein Leben ähnlich verlaufen wird, wie Norberts. Im Vordergrund steht aber die Frage, wie wird zum neuen Gesetz Femizid Stellung bezogen und dies wurde ohne erhobenen Zeigefinger erörtert. Fazit: Ein wortgewaltiger Kriminalroman, der zum Nachdenken anregt. Das Thema macht betroffen und setzt Denkanstöße über Moral und Wertvorstellungen. Er ist tiefgründig, spannend und mit dem fiktiven Thema Femizid versehen. Es liest sich dennoch leicht und ist mit trockenem Humor gewürzt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

  • Bewertung

    5/5

    12.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend, mal anders

    Ich habe nicht nur den Inhalt, sondern auch den Aufbau des Buches als sehr bemerkenswert empfunden - die unterschiedlichen Sichtweisen - die unterschiedlichen Charaktere. Es geht in dem Buch nicht nur um die Klärung des eigentlichen Falls - Tötung der Ehefrau, sondern vielmehr auch um die Lösung privater Probleme und um den Umgang mit einer Gesetzesänderung - der Wiederzulässigkeit der Todesstrafe. Auch der Schreibstil kann nur positiv beurteilt werden - sehr empfehlenswerte Lektüre.

  • Gina

    5/5

    08.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr zum Nachdenken anregendes Buch

    Ein tiefgründiges Buch über wichtige Themen der Gesellschaft. Inhalt: Der idyllische Vorort Venberg wird Schauplatz einer Gewalttat: Eine Frau, eben noch vertieft in die Lektüre ihrer Zeitschrift, wird hinterrücks von ihrem Ehemann erschossen. Eine kürzlich ergangene Gesetzesänderung rückt den Fall in den Fokus der Medien und das ohnehin gespaltene Polizeiteam gerät bei der Suche nach dem flüchtigen Frauenmörder in Bedrängnis. Auf dem Prüfstand steht die Wertehaltung eines jeden Einzelnen.... Ich empfand das Buch als sehr tiefgründig, es regt einen selbst sehr zum Nachdenken an und behandelt so wichtige leider aktuelle Themen. Femizide sind keine Seltenheit leider und passieren viel zu oft überall auf der Welt. Nach dem meist typischen Klischee, wenn ich dich nicht haben kann, soll dich keiner haben, werden viele Frauen ermordet. Oftmals werden ebendiese Morde, als Familientragödie oder Beziehungsdramen abgetan... aber es sind und bleiben Morde. Die Autorin Ella Stein setzt dieses Themen sehr gut in ihrem Roman Frauenmord in Venberg um. Die Geschichte an sich ist rein fiktiv, hat als Hintergründe aber auch wahre Begebenheiten. Ihr bildhafter Schreibstil gefällt mir sehr gut und die Figuren sind sehr gut erarbeitet und wirken authentisch. Die Geschichte wird aus zwei männlichen Perspektiven erzählt, zum einen aus der Sicht des Jungpolizisten Manuel Benda und des Täters Norbert Hader. Von beiden erhält man einen Einblick in ihr bisheriges und jetziges Leben. Manuel fühlt sich auf der Wache oft herabgestuft und nicht ernst genommen, ebenso steht er in einer Art Konkurrenzkamof mit seiner Kollegin Irene. Durch den Polizisten Manuel erhalten wir auch einen Einblick in die polizeilichen Ermittlungen und deren Vorgehensweise und nächsten Schritte. Durch den Charakter des Norbert erfahren wir etwas von seinem Leben mit seiner Frau und seinen Kindern, seine Frau hat ihn nach all den Jahren betrogen und möchte die Scheidung. Norbert scheint dadurch sehr viel zu plagen und er ist damit nicht einverstanden. Ein um das andere mal haben mich die Aussagen und Gedankengänge dieser beiden Männer regelrecht wütend gemacht und man fragt sich, kann jemand wirklich so denken, so plump sein...zu all dem bekommt Manuel von seiner Freundin Karin auch noch die Nachricht, dass diese Schwanger ist und es ergeben sich für ihn ganz neue und gänzlich andere Probleme. Neben diesen beiden männlichen Figuren lernt man noch weitere kennen, jedoch erfahren wir nie die Gedanken und Gefühle der weiblichen Figuren. Ich hätte auch so gerne ihre Innenleben erfahren, wie erging es der Frau von Norbert oder der Irene, die so verhasst ist von Manuel. Der Roman von Ella Stein greift ein fiktives Gesetz auf, bei dem auf ein Femizid als Folge die Todesstrafe stehen kann. Was mich selbst sehr zum Nachdenken angeregt und auch aufgewühlt hat, was ist dabei richtig und was falsch... Welchen Weg schlägt man da ein, gibt es überhaupt ein richtig. Auch die Figuren im Roman entscheiden sich unterschiedlich diesbezüglich. Mir selbst ist das Positionieren schwer gefallen zu diesem Thema. Die Figur des Manuel macht für mich eine gute Entwicklung im Roman und ist am Ende zur eigenen Selbstreflexion befähigt und trifft für sich und seine Zukunft wichtige Entscheidungen. Der Roman von Ella Stein ist absolut lesenswert, gut geschrieben, behandelt wichtige Themen auf eine gute und interessante Art. Ein toller Roman meiner Meinung nach. Ich werde definitiv noch mehr von der Autorin lesen.

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