Produktbild: Solito

Solito The New York Times Bestseller

5

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10322

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2023

Verlag

Oneworld Publications

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,1/13,1/4,5 cm

Gewicht

347 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-86154-472-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10322

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2023

Verlag

Oneworld Publications

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,1/13,1/4,5 cm

Gewicht

347 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-86154-472-1

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

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  • Bewertung

    aus Freising

    5/5

    23.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    bewegend

    Bücher, denen eine wahre Geschichte zu grunde liegt, können, wenn sie gut geschrieben sind, den Leser noch mehr berühren, als erfundene Romane. So ein Buch ist Solito für mich. Hauptperson ist der kleine Javier Zamor, dessen Eltern heimlich in die USA eingewandert sind. Den kleinen Sohn lassen sie einige Jahre bei den Großeltern in El Salvador, bis sie denken, er wäre alt genug, um ihnen zu folgen. Leichter gesagt als getan. Diese Reise wird zu einer wahren Odyssee für den kleinen Jungen der sich mit einer kleinen Gruppe Erwachsener und einem Schleuser aufmacht in das so gelobte Land. Aber vor allem zu seinen Eltern. Die Story hat alles, was einem die Tränen in die Augen treibt. Der Mut und eiserne Wille des Kleinen ist bewundernswert. Wie überhaupt alle auf dieser Reise Personen sind, die einem ans Herz wachsen. Man wünscht ihnen allen Glück und ein besseres Leben. Man kommt ins Nachdenken, was man gegen das Schicksal einer Geburt in Armut tun kann und was die Reichen aller Länder tun sollten, um ihnen zu helfen. Auch wenn man von Anfang an weiß, dass die Reise gelingen wird, so ist es doch sehr spannend zu lesen. Da alles aus Sicht des Jungen erzählt wird, kann man seine Gefühle sehr gut nachempfinden.

  • drawe

    aus Landau

    5/5

    08.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abschied von der Kindheit

    El Salvador 1999: Korruption, eine nicht funktionierende Justiz, wirtschaftliche Probleme. Armut, Alkoholismus und vor allem Gewalt, wohin man sieht, im staatlichen und im familiären Bereich: mit den Augen eines Kindes beschreibt Zamora in Episoden, oft nur in Nebensätzen die Welt, in der er groß geworden ist. Seine Eltern sind illegal in die USA eingewandert, und so bleibt ihnen auch nur der illegale Weg, ihren Sohn nachzuholen. Der 9jährige Javier begibt sich auf den Weg, der sich als lebensgefährliche Route entpuppt, und nach über 20 Jahren ist er nun in der Lage, die traumatische Geschichte seiner wochenlangen Flucht zu erzählen. Javiers Geschichte ist beeindruckend. Er erlebt ein Höchstmaß an Einsamkeit, Angst und Hilflosigkeit, und er erkennt selber, dass er nun seine Kindheit hinter sich lässt. Er erlebt aber auch die selbstlose Zuwendung von Menschen, die vor allem bei der tödlichen Durchquerung der Sonora-Wüste sein Überleben ermöglichen. Auch die Weise, wie Zamora seine Geschichte erzählt, ist beeindruckend. Er bleibt streng bei der Perspektive des Kindes. Dadurch entstehen Leerstellen, die er der Phantasie des Lesers überlässt und der dadurch z. B. zur grausigen Überzeugung kommt, dass außer Javier und seinen drei Begleitern niemand aus dem Treck die Durchquerung der lebensfeindlichen Sonora-Wüste überlebt hat. Durch eine meist parataktische, eher einfache Sprache ahmt er den Sprechduktus des Kindes nach und verleiht dem Erzählten eine beklemmende Authentizität – und die wird wiederum gesteigert durch kindliche Erinnerungen an Tiere, an das Aussehen der Pflanzen, an Gerüche und Geschmäcke. Es ist erstaunlich, mit welcher Intensität Zamora sich an Geschmäcker, an Gerüche, an das Aussehen von Pflanzen etc. erinnert, an das Aussehen, die Gesten und die Sprache anderer Menschen. Hier zeigt Zamora seine Sprachkunst: jedes Wort und jeder Satz sitzt, alles ist durchdacht, und auch anrührende Stellen werden in einer kunstvollen sprachlichen Verhaltenheit erzählt, ohne in Sentimentalität und Larmoyanz abzurutschen. Zur Authentizität gehört auch die ständige Verwendung spanischer Begriffe. Das Nachschlagen im Glossar bremste den Lesefluss sehr, aber der Kunstgriff hat seine Funktion. Das erzählende Kind vergewissert sich damit seiner Herkunft und seiner Heimatsprache. Und der erzählende Autor geht einen Schritt weiter: er versetzt seinen Leser damit in die Rolle eines Migranten und lässt ihn die sprachlichen Barrieren selber erleben, denen ein Migrant ausgesetzt ist. Damit werden die Einsprengsel über die Frage der Authentizität hinaus zu einem Symbol für die Heimatlosigkeit dieser Menschen bzw. für den Verlust ihrer alten Welt. Insgesamt ein ungemein beeindruckendes Lese-Erlebnis, das den Blick weitet.

  • Joko

    aus Belm

    5/5

    10.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein sehr zu Herzen gehendes…

    ein sehr zu Herzen gehendes Buch „Solito“ist ein autobiographischer Roman, der aus der Sicht des neunjährigen Javier geschrieben ist, der sich , nachdem seine Eltern, die schon in Kalifornien leben, entschieden haben ihn zu sich zu holen, auf den gefährlichen und einsamen Weg von Südamerika nach Amerika macht.Mit einem Schiff und zu Fuß geht es Aufenthalt den viele tausend Kilometer langen Weg, auf den Javier sich auf einige Menschen verlassen kann, eine Mutter mit ihrer Tochter und ein junger Mann, dessen jüngerer Bruder gestorben ist , nehmen sich seiner an und ich denke ohne sie hätte er es auch nicht geschafft. Die Schilderungen dieser strapaziösen und auch sehr gefährlichen Reise werden sehr eindringlich und realistisch erzählt und man fragt sich immer wieder, wie dieser Junge es geschafften hat das zu überstehen. Als Mutter dreier Kinder kann ich mir ausmalen, welche Ängste und Sorgen die Eltern während der Flucht ihres Sohnes hatten, muss aber auch gestehen, dass ich es sicherlich anders gehandhabt hätte. Aber ich denke, ich kann mit meinem westlichen Wohlstandsdenken manche Entscheidungen auch nicht nachvollziehen, wenn Not und Elend manche Menschen zu so etwas treibt. Der Schreibstil ist an sich flüssig und spannend, trotzdem wird der Lesefluss durch viele spanische Wörter und Redewendungen unterbrochen, die man in einem Glossar nachschlagen kann, aber man unterbricht jedes Mal die Geschichte, was etwas störend war. Die spanische Sprache lässt das Buch allerdings authentischer erscheinen. Dieses Buch hat mir noch einmal deutlich gemacht, welche Strapazen und auch Gefahren Menschen auf sich nehmen, um ihrem Elend zu entfliehen und dass hinter jeder Flüchtlingszahl, die wir lesen oder im TV hören , jedes Mal ein Menschenschicksal steckt.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    04.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Sehr persönlich

    Wann immer über Flüchtlinge während der letzten 80 Jahre gesprochen wird, denkt man an jene die aus der Ukraine, Asien, Afrika sowie an die jüdische Bevölkerung, die aus Nazi-Deutschland geflohen sind. Dabei vergisst man häufig, dass auch in Mittel- und Südamerika Menschen gezwungen sind/waren, vor einem Bürgerkrieg und/oder einem Diktator zu fliehen. Dieses Buch, das die Flucht des damals neun-jährigen Javier Zamora im Jahr 1999 beschreibt, erinnert daran. Die Zamoras leben in den 1990er-Jahren in El Salvador und fliehen als dort der Bürgerkrieg (1980-1991) ausbricht. Zuerst die Mutter, dann der Vater. Näher Begründungen gibt es nicht. Der kleine Javier bleibt zunächst bei den Großeltern zurück, weil die Schlepper die Reise eines kleinen Kindes für zu gefährlich halten. Erst 1999, mit neun Jahren, darf er sich auf die gefährliche und lange Reise machen, die von den Eltern, die inzwischen in den USA leben, und den Großeltern generalstabsmäßig und heimlich vorbereitet wird. Auf seinem Weg in die USA schippert er mit zahlreichen anderen Flüchtlingen mehrere Tage die Pazifikküste entlang, bis die Gruppe wieder an Land kann. Anschließend durchquert er mehrere Länder illegal, bis er schließlich nach mehreren Versuchen die US-Grenze überwindet. Meine Meinung: Mit diesem Buch arbeitet Javier Zamora mit Hilfe seiner Therapeutin seine eigene Fluchtgeschichte auf. Daher ist die die Geschichte aus seiner, Javiers, Perspektive erzählt. Manchen Lesern wird der detailreiche und bildhafte Schreibstil ein wenig sonderbar vorkommen. Doch ich glaube, die Erlebnisse haben sich so in Javiers Unterbewusstsein gebrannt, dass sie mit Unterstützung der Therapeutin wieder an die Oberfläche geholt worden sind. Interessant ist zu lesen, worüber sich der kleine Javier auf dieser mehr als sieben Wochen dauernden Reise Gedanken macht. Dass er dicklich ist und in der Schule damals wegen seiner fast weiblichen Brüste verspottet worden ist, weshalb er sich vor den Mitgliedern der Flüchtlingsgruppe nicht ausziehen will, oder dass er nie zuvor seine Wäsche waschen musste und sich geniert, weil er so stinkt. Die vielen spanische Wörter haben mich nicht gestört. Einerseits kann ich italienisch und daher kann ich einiges herleiten und andererseits macht das die Geschichte authentisch. Das Buch zeigt, dass neben Gaunern, die den Flüchtlingen das Geld abnehmen, auch helfende Hände (im wahrsten Sinne des Wortes gibt), die den Jungen beschützen und die wenigen Nahrungsmittel sowie die Unterkünfte miteinander teilen. Vieles, was im Hintergrund abgelaufen ist, erfährt Javier auch später nicht, um die Fluchthelfer nicht zu entlarven. Es scheint, dass diese Schlepper nicht so geldgierig waren, wie heute, die das Geld der Flüchtlinge nehmen und sie dann irgendwo hilflos aussetzen. Das Buch ist fesselnd und berührend zugleich. Ich hätte mir im Nachwort noch etwas mehr Informationen über die damalige und aktuelle politische Situation in El Salvador gewünscht. Das österreichische Außenministerium (BMEIA) hat wegen des seit 2022 verhängten Ausnahmezustandes El Salvador die Warnstufe 4 (hohes Sicherheitsrisiko im ganzen Land) ausgesprochen. Fazit: Gerne gebe ich dieser sehr persönlichen Fluchtgeschichte 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    02.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unvorstellbare Flucht

    'Solito', geschrieben von von Javier Zamora, handelt von Javier selbst. Seine Eltern sind aufgrund des Bürgerkriegs in El Salvador in die USA geflohen und Javier folgte ihnen Jahre später. Illegal durchquerte er mehrere Länder und letzten Endes - nach einigen Versuchen - schaffte er es es über die Grenze in die USA. Der Schreibstil ist sehr detailreich und mit vielen spanischen Wörtern versehen sodass die Fluchtgeschichte langsam begann und anfangs langatmig wirkte. Die gesamte Geschichte ist aus Sicht des kleinen Javiers geschrieben und man lernt ihn, seine Gedanken und Gefühlswelt sehr gut kennen. Das Buch möchte man nicht mehr aus der Hand legen. Zu aufregend, zu fesselnd, zu niederschmetternd, zu viel von allem. Eine unfassbare Geschichte, die von dem Mut des Jungen, aber auch dessen fremde Beschützer und allen anderen Personen dazwischen handelt. Durch dieses Buch ist mir wieder einmal bewusst geworden, in welch privilegierten Welt wir in Deutschland leben und was andere Menschen erlebten, immer noch erleben und erleben werden. Mein großer Respekt geht an Javier, der es nach all diesen Jahren geschafft hat, seine eigene Geschichte aufzuarbeiten und die Welt daran teilhaben lässt. Danke.

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