Produktbild: Die Kinder von Beauvallon
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Bettina Storks

1. Die Kinder von Beauvallon

Die Kinder von Beauvallon

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48
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Tessa Mittelstaedt

Spieldauer

10 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.04.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

149

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742425294

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Tessa Mittelstaedt

Spieldauer

10 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.04.2023

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Fassung

gekürzt

Medium

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Anzahl Dateien

149

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Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

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9783742425294

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  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    19.05.2025

    Hörbuch-Download

    Gerettet von den Helden der Résistance

    Obwohl das Buch und das Hörbuch bereits zwei Jahre auf dem Markt sind, habe ich es erst jetzt gehört. Mich hat die Geschichte, die auf wahren Ereignissen basiert, zutiefst berührt. Die Autorin Bettina Storks hat in unnachahmlicher Weise Tatsachenberichte und Dokumente mit ihrer literarischen Fiktion vereint und so dem Hören resp. Leser die menschliche Größe der Résistancekämpfer, ihren Mut und ihre Opferbereitschaft gezeigt, ohne die die Kinder von Beauvallon verloren gewesen wären. Erzählt wird der Roman aus der Sicht von Agnes, die als Mädchen den Abtransport ihrer jüdischen Freundin Lily aus ihrem Heimatort Sulzburg erlebte. Die zweite Erzählebene ist das Martyrium von Lily, ihren Eltern und unzähligen anderen Juden, die nach Gurs in Frankreich deportiert wurden. Die meisten von ihnen starben später in Auschwitz oder anderen Vernichtungslagern. Aber eine kleine Anzahl von Kindern konnte durch die Résistance gerettet werden. Unter ihnen die Kinder von Beauvallon, die auf abenteuerlichsten Wegen dorthin gebracht wurden und bis zum Kriegsende durch die Hilfe auch der Einwohner des Dorfes dort beinahe friedlich leben konnten. Mitte der 1960er Jahre ist Agnes Journalistin beim Rundfunk und hat alle Versuche, Lily wiederzufinden, bereits aufgegeben. Durch Zufall kommt sie durch die Reportage eines anderen Journalisten zu neuen Erkenntnissen und beginnt umfangreiche Recherchen. Im Wirtschaftswunderland BRD macht sie sich zu dieser Zeit keine Freunde, als sie beginnt, alte Wunden aufzureißen. Dass sie Lily wiederentdeckt und versucht zu ihrer ehemaligen besten Freundin wieder Kontakt aufzunehmen, ist der Ausgangspunkt für den weiteren spannenden Verlauf des Romans. Mich hat die Wahrhaftigkeit der Erzählung sehr bewegt, seien es die Berichte über die Zustände in Gurs, seien es die Berichte über das Leben der Kinder an einer Schule, die sich ihrer von ganzem Herzen annimmt. Auch wenn es um den Widerstandskampf, um Liebe, Verrat und Verzeihen geht, bleibt die Autorin immer glaubhaft. Es ist ihr gelungen, all ihre Protagonisten eindringlich zu charakterisieren, ob es die Widerstandskämpfer sind, die Lehrerinnen von Beauvallon, die Eltern von Lily oder Agnes, die Vorgesetzten beim Radio, mit den Agnes klarkommen muss, bis hin zu Nebenrollen, wie der ehemaligen Nachbarin in Sulzburg. Sie alle leben, denken und handeln im Roman entsprechend ihrer Charaktere vollkommen plausibel. Besonders gut ist das bei der Figur der Lily gelungen. Der Leser/Hörer lernt ein Opfer des Holocaust kennen, das die gesamte Familie verloren hat und sich mühsam durchbeißt, allen Vorurteilen und Hindernissen zum Trotz. Von Lily, deren Seele zutiefst verletzt wurde, hätte ich aber gern noch mehr erfahren, ihr Leben von 1945 bis 1965 ist nur bruchstückhaft sichtbar geworden. Von meiner Mutter, die vor wenigen Jahren starb, weiß ich, dass sie bis zu ihrem Tod die zwölf Jahre der Hitlerdiktatur und der Ausgrenzung als Halbjüdin nie verwunden oder gar vergessen hat. Auch Überleben hat seinen Preis. Das wird in diesem Roman überdeutlich. Durch meine eigenen Recherchen über die Nazizeit, mein Vater war auch im Widerstand und wurde 1935 verraten, kann ich vieles sehr gut nachvollziehen. Es gab im Untergrundkampf die sonderbarsten Zufälle, die über Leben und Tod entschieden. An keiner Stelle im Buch ist das mehr besser zu verstehen als beim Wiedersehen und Wiederverstehen der beiden Hauptpersonen Lily und Agnes. Und nicht alles benötigt Worte, manchmal reichen Blicke. Fazit: Das Buch setzt den Rettern wie den jüdischen Kindern ein wunderbares Denkmal. Ich empfehle es aus ganzem Herzen. Es ist in einer klaren, schnörkellosen Sprache geschrieben, entbehrt aber in keiner Weise Empathie und Verständnis für die Protagonisten. Tessa Mittelstaedt liest von der ersten bis zur letzten Zeile adäquat und mit Gefühl. Hervorragend!

  • Bewertung

    5/5

    01.01.2025

    eBook (ePUB)

    Packende Erzählung über das Schicksal der Kinder von Beauvallon

    Die Erzählerin wechselt spannungsaufbauend zwischen den Nachkriegsjahren (1960er) und den Jahren des Krieges im besetzten Frankreich. Mit Spannung werden die Schicksale der Kinder, deren Ängste, Wünsche und Hoffnungen, sowie das gefährliche Leben der Menschen in der Résistance anschaulich geschildert.

  • Fotofeder

    aus Barmstedt

    5/5

    04.12.2023

    eBook (ePUB)

    Eine wahre Geschichte, die unter die Haut geht

    https://fotofeder.de/die-kinder-von-beauvallon/ Eine wahre Geschichte, verpackt in einen fesselnden Roman mit Tiefgang. Die Kinder von Beauvallon erzählt eine Geschichte über die furchtbaren Verbrechen des zweiten Weltkrieges, über die Schicksale von Kindern und über die ungebrochene Menschlichkeit und Güte Derjenigen, die sich in ihrem Selbstverständnis die Rettung von Kindern zur Lebensaufgabe gemacht haben. Das Wunder von Dieulefit war Realität und ist es bis heute, so wie die Schicksale der Menschen die während des zweiten Weltkriegs ihrer Existenzgrundlage beraubt, in die Flucht geschlagen, erniedrigt und ermordet worden sind. Umso wichtiger ist es darüber zu schreiben, darüber zu lesen und darüber zu sprechen. Denn wer die Vergangenheit verdrängt, vergiss und als abgeschlossen betrachtet, kann aus dieser auch nichts lernen – und das ist ein unabdingbares Muss. Während ein zweiter Erzählstrang sich mit der Recherche einer Journalistin in den 60er Jahren befasst, die in jene Vergangenheit eintaucht, nimmt uns die eigentlich entscheidende Geschichte mit in die Vergangenheit. Keine Zeile dieses Romans lässt einen unberührt. Bei der Vorstellung ähnliches Geschehen, könnte unsere Realität erreichen, stockt einem das Herz. Lesen und Nachdenken.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    26.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch hat mehr als 5 Sterne verdient

    !ein Lesehighlight 2023! Klappentext: „Dieulefit, 1965: Im Auftrag ihres Freiburger Radiosenders reist die Moderatorin Agnes in einen kleinen französischen Ort, wo im Zweiten Weltkrieg mehr als tausend Flüchtlinge Schutz fanden. Darunter viele jüdische Kinder, die in der Schule Beauvallon von den mutigen Dorfbewohnern versteckt wurden. Könnte auch Agnes’ Freundin Lily überlebt haben, von der seit zwanzig Jahren jede Spur fehlt? Welche Antworten hat ein damals ranghoher Résistance-Offizier? Agnes’ Recherche wird zu einer aufwühlenden Reise in die Vergangenheit, die sie mit der Macht des Schweigens und einem Versprechen von einst konfrontiert.“ Autorin Bettina Storks hat mit ihrer Geschichte „Die Kinder von Beauvallon“ ein extrem lesenswertes und sehr emotionales Buch verfasst. Die Geschichte geht einerseits tief in die französische Geschichte, in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und des Nazi-Regines zurück, beleuchtet aber auch die katholische Kirche und irgendwie auch noch so viel mehr. Hauptprotagonisten in diesem Buch sind Lily, Agnes und Jolie. Auch wenn sie nur bedingt miteinander zu tun haben, verbinden sich ihre Geschichten wie ein geflochtener Zopf. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und als Leser taucht man gekonnt in diese ein. Autorin Bettina Storks ist mir bereits durch andere Bücher aus ihrer Feder bekannt und ich wurde bislang nie enttäuscht! Mit diesem Werk führt sie diesen Erfolg gekonnt weiter. Wir lernen die Damen in verschiedensten Situationen kennen und fühlen uns sofort mit ihnen verbunden. Storks fängt bemerkenswert die Stimmung in den Zeiten ein und wir Leser sind rasch mittendrin. Schlussendlich bildet diese (fiktive) Geschichte aber nur ein gewisses Bild vor eben einem wahren Hintergrund. Storks beleuchtet, wie bereits gesagt, hier französische Geschichte und erklärt anhand der Damen einerseits dem Leser eine Zeit inkl. Geschehnissen, die man wohl so (noch) nicht auf dem Bildschirm hatte oder in Vergessenheit gerät. Dass die Dorfbewohner aus Dieulefit damals so viele jüdische Kinder vor dem Tot bewahrt und versteckt haben, grenzt schier an ein Wunder. Der Mut der Menschen, ihr Zusammenhalt, ihren Kampf gegen das Böse sind mit nichts zu vergleichen! Storks bringt dies grandios mit den richtigen Worten herüber und nimmt uns Leser eben mit den Figuren bestens an die Hand! Die Emotionen gehen in der Geschichte auf und ab und genau so liegt Freud und Leid beieinander. Das Leben bringt oft Freud aber eben auch Leid und tiefe Trauer. Bettina Storks gibt der unglaublichen Geschichte von der Schule Beauvallon in Dieulefit ein Gesicht und bildet einen gewissen Rahmen. Egal was hier fiktiv gestaltet wurde oder nicht - die Geschichte lebt hier neu auf und dringt zu den Lesern durch. Storks hat einen stets feinen und perfekt gewählten Sprachstil eingebracht. Ihr Ausdruck, ihre Wortwahl sind immer auf dem Punkt, genau wie der rote Faden der Geschichte. Der zieht sich akurat von Anfang bis Ende und ebenso erwähnenswert ist der Spannungsbogen. Wie bereits von mir hier beschrieben: hier ist alles dabei was dabei sein muss in so einer Geschichte. Sie merken schon, die Geschichte war einfach großartig und ist uneingeschränkt eine Leseempfehlung. Die Autorin muss für ihre angesprochene Thematik hoch gelobt werden, denn fest steht, diese dunkelbraune Zeit mit all ihrem Schmerz und Leid von damals darf nie in Vergessenheit geraten. So etwas darf nie wieder an die Macht kommen, so etwas darf sich nie wieder wiederholen! Chapeau Bettina Storks für dieses großartige Werk! 5 Sterne hierfür, auch wenn sie mehr verdient hätte!

  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    5/5

    23.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wo ist Lily?

    Ein in der Mitte gerissenes Foto, das die neunjährige Lily ihrer Freundin Agnes zum Abschied gibt, lässt auf eine Wiedervereinigung der Freundinnen hoffen. Mir hat der Einstieg sehr gut gefallen. Die Charaktere sind authentisch, die Geschichte traurig und man hofft natürlich, dass die jüdische Familie irgendwie überlebt. Die eigentliche Geschichte beginnt 1965 mit Agnes, die seit sechs Jahren als Journalistin beim Hörfunk arbeitet und den Rechercheauftrag erhält, in einem französischen Dorf nach dem Verbleib von jüdischen Kindern aus Südbaden zu forschen. Die vielen Dialoge haben mich schnell in die spannende Geschichte eintauchen lassen. Auch die kurzen Kapitel mit zeitweisem Erzählerwechsel von Agnes und Lily sind gut nachzuvollziehen. Die Geschichte fesselt mich und gleichzeitig erzeugt sie immer die Angst, welche Verbrechen die Nazis als Nächstes begehen. In dem Roman erfährt man viel über die französische Widerstandsbewegung Résistance. Immer eine Zigarette im Mundwinkel und einen Codenamen im Kopf bringt Jolie jüdische Kinder auf gefährlichen Wegen bis zum Department Ardéche. Eine sehr berührende und spannende Fluchtbeschreibung. Mir gefallen die Gegenwartbezüge und die Kritik an der katholischen Kirche, die im Nachkriegsdeutschland den führenden Vertretern des Naziregimes mit falschen Papieren zur Flucht nach Argentinien verholfen hat. Über deutsche Nazigemeinden in Südamerika habe ich schon einiges gehört, aber die Unterstützung der Rattenlinie – darüber spricht man in der katholischen Kirche wohl nicht gerne. Ein sehr gut recherchierter Roman! Wir erfahren, dass die engagierte Jolie den Krieg auf tragische Weise nicht überlebt, weil sie einen kurzen Moment ihrem Instinkt nicht folgt, sondern das Wiedersehen mit der eigenen Familie so herbeisehnt, dass ihr die Gefahr unwichtig erscheint. Der Roman hat viele hochkarätig emotionale Stellen. Und die Lösung der dramatischen Geschichte? „Der einzige Weg hieß Verzeihen, vor allem sich selbst.“(S.404) Ein bewegendes, aber versöhnliches Ende. Agnes und Lily finden wieder zueinander und darüber bin ich sehr froh. Ein wunderbares bewegendes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

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Bewertungen (48)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Martina Wertsch-Rommel

    Martina Wertsch-Rommel

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Widerstand im 2. Weltkrieg

    Die Moderatorin Agnes reist 1965 in den französischen Ort Beauvallon, wo im 2.Weltkrieg mehr als tausend Frlüchtlinge Schutz. Darunter viele jüdische Kinder, denen die Dorfbewohner ein Schul-und Familienleben ermöglichten. Über ihre Recherchen versucht Agnes auch ihre Jugendfreundin Lily zu finden, deren Deportation sie erlebte. Spannende und toll recherchierte Geschichte,nicht nur über Freundschaft, sondern auch über die schrecklichen Verbrechen des Nationalsozialsismus
  • Zum Bewerterprofil von Damaris Kächele

    Damaris Kächele

    OSIANDER Metzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.07.2023

    eBook (ePUB)

    Das Wunder von Dieulefit

    Am 22. Oktober 1940 wird Lily Blum zusammen mit ihren Eltern und allen anderen jüdischen Bewohnern ihres Dorfes nach Frankreich deportiert. 25 Jahre später recherchiert Lilys beste Freundin Agnes, mittlerweile erfolgreiche Journalistin, in einem Dorf in Frankreich, in dem angeblich unzählige jüdische Flüchtlinge von der Résistance versteckt wurden. Für sie endlich die Gelegenheit, etwas über das Schicksal ihrer Kindheitsfreundin herauszufinden. Bettina Stork erzählt respektvoll und mit einem guten Gespür für Spannung diese bewegende Geschichte einer tiefen Freundschaft, die auf historischen Tatsachen beruht.
  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Grun-Stransky

    Yvonne Grun-Stransky

    OSIANDER Pfaffenhofen

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Gegen das Vergessen

    Beruhend auf wahren Begebenheiten! Eine eindrückliche und sehr gut recherchierte Reise in die deutsch-französische Vergangenheit. Der Mut einzelner, die jüdische Kinder untertauchen ließen, die Resistance im besetzten Frankreich und auch vor allem die "Aufarbeitung" im Nachkriegsdeutschland zu diesem "Kapitel der Geschichte", das man nur zu gerne vergessen wollte...

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