Produktbild: Wintertöchter. Die Frauen
Band 3
Artikelbild von Wintertöchter. Die Frauen
Mignon Kleinbek

1. Wintertöchter. Die Frauen

Wintertöchter. Die Frauen Teil 3 der Forstau-Saga

Aus der Reihe Wintertöchter
Gesprochen von
25
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Anna Tefert

Spieldauer

14 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.03.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Anzahl Dateien

51

Verlag

Pinguletta Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783948063153

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Anna Tefert

Spieldauer

14 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.03.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Anzahl Dateien

51

Verlag

Pinguletta Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783948063153

Herstelleradresse

Boger, Silke
Durlacher Str. 32
75210 Keltern
Deutschland
Email: verlag@pinguletta.de
Url: www.pinguletta-verlag.de
Telephone: +49 7236 932473

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  • antjemue

    5/5

    15.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender und gefühlsintensiver Beginn einer interessanten Familiengeschichte

    Im Jahr 2004 schreibt die inzwischen 64-jährige Anna ihre Geschichte nieder. Geboren wurde sie in der Dreikönigsnacht im Jahre 1940 unter dramatischen Umständen. In der gleichen Nacht starb ihr Vater. Schon kurz nach ihrer Geburt weiß Annas Mutter Marie, dass das Mädchen die Gabe der Frauen der Familie geerbt hat. Doch das sollte außerhalb der Familie besser niemand erfahren. Da Annas Begabung auch ausgesprochen stark ist und sie erst lernen muss, wie sie damit umgehen kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, lebt Marie mit dem Mädchen zusammen ein arbeitsreiches, karges, aber dennoch recht glückliches Leben auf ihrer einsamen Alm. Trotzdem erleben auch sie während des Krieges ganz schreckliche Dinge hautnah mit. Als der Krieg vorbei ist, entwickelt sich Anna zu einem fröhlichen, unbeschwerten und überaus wissbegierigen Kind. Doch immer wieder geschehen aufgrund ihrer Gabe Dinge, die sie zurückwerfen. Allerdings wird sie von ihrer Mutter gut behütet und von ihrer Tante Barbara so gut es geht im Umgang mit der Gabe unterrichtet. Auf einmal scheint es sogar, dass Annas großer Traum, wahr werden könnte. Doch dann heiratet ihre Mutter wieder und als der Stiefvater seinen wahren Charakter offenbart, nimmt ihr Leben doch wieder einen ganz anderen Verlauf… Leicht und flüssig konnte ich diesen ersten Teil der Wintertöchter-Trilogie lesen. Erzählt wird die Geschichte in einer der damaligen Zeit angepassten schönen, einfachen und trotzdem sehr bildhaften Sprache, abwechselnd in der dritten Person aus verschiedenen Perspektiven und in der ersten Person aus der Perspektive von Anna. Letzteres ist das, was Anna niederschreibt und im Buch immer kursiv dargestellt. Beide Erzählweisen ergänzen sich hervorragend und es dauerte hier überhaupt nicht lange, bis ich von der Geschichte gefangen war. Die Hauptfiguren Marie, Barbara und Anna sind zwar vom Wesen her komplett unterschiedlich, hatten jedoch alle drei in kurzer Zeit mein Herz erobert. Es gab jedoch auch noch etliche weitere Charaktere, die ich sehr mochte. Aber eben auch welche, die ich, je besser ich sie kennenlernte, immer mehr verachtete. Aufgrund der bildhaften Beschreibungen konnte ich mir sowohl die Personen, als auch die Örtlichkeiten richtig gut vorstellen. Längen empfand ich nie. Das Kopfkino war von Anfang bis Ende vorhanden und auch den etwas mysteriösen Teil um die Gabe von Anna mochte ich sehr. So litt oder freute ich mich in vielen Situationen mit den mir sympathischen Figuren, trauerte, wenn sie sich von Jemandem verabschieden mussten, den ich mochte und war regelrecht wütend auf Unsympathen, wenn diese mit schlimmen Dingen einfach durchkamen. Das Lesen dieses Buches war für mich ein spannendes und ständiges Wechselbad der Gefühle, das sich für mich sehr authentisch anfühlte. Und obwohl ich nach diesem ersten Teil eigentlich erst einmal ein anderes Buch lesen wollte, entschied ich mich nach der letzten Seite um und begann mit dem zweiten Teil „Die Kinder“ sofort.

  • antjemue

    5/5

    15.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender und gefühlsintensiv…

    Spannender und gefühlsintensiver Beginn einer interessanten Familiengeschichte Im Jahr 2004 schreibt die inzwischen 64-jährige Anna ihre Geschichte nieder. Geboren wurde sie in der Dreikönigsnacht im Jahre 1940 unter dramatischen Umständen. In der gleichen Nacht starb ihr Vater. Schon kurz nach ihrer Geburt weiß Annas Mutter Marie, dass das Mädchen die Gabe der Frauen der Familie geerbt hat. Doch das sollte außerhalb der Familie besser niemand erfahren. Da Annas Begabung auch ausgesprochen stark ist und sie erst lernen muss, wie sie damit umgehen kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, lebt Marie mit dem Mädchen zusammen ein arbeitsreiches, karges, aber dennoch recht glückliches Leben auf ihrer einsamen Alm. Trotzdem erleben auch sie während des Krieges ganz schreckliche Dinge hautnah mit. Als der Krieg vorbei ist, entwickelt sich Anna zu einem fröhlichen, unbeschwerten und überaus wissbegierigen Kind. Doch immer wieder geschehen aufgrund ihrer Gabe Dinge, die sie zurückwerfen. Allerdings wird sie von ihrer Mutter gut behütet und von ihrer Tante Barbara so gut es geht im Umgang mit der Gabe unterrichtet. Auf einmal scheint es sogar, dass Annas großer Traum, wahr werden könnte. Doch dann heiratet ihre Mutter wieder und als der Stiefvater seinen wahren Charakter offenbart, nimmt ihr Leben doch wieder einen ganz anderen Verlauf… Leicht und flüssig konnte ich diesen ersten Teil der Wintertöchter-Trilogie lesen. Erzählt wird die Geschichte in einer der damaligen Zeit angepassten schönen, einfachen und trotzdem sehr bildhaften Sprache, abwechselnd in der dritten Person aus verschiedenen Perspektiven und in der ersten Person aus der Perspektive von Anna. Letzteres ist das, was Anna niederschreibt und im Buch immer kursiv dargestellt. Beide Erzählweisen ergänzen sich hervorragend und es dauerte hier überhaupt nicht lange, bis ich von der Geschichte gefangen war. Die Hauptfiguren Marie, Barbara und Anna sind zwar vom Wesen her komplett unterschiedlich, hatten jedoch alle drei in kurzer Zeit mein Herz erobert. Es gab jedoch auch noch etliche weitere Charaktere, die ich sehr mochte. Aber eben auch welche, die ich, je besser ich sie kennenlernte, immer mehr verachtete. Aufgrund der bildhaften Beschreibungen konnte ich mir sowohl die Personen, als auch die Örtlichkeiten richtig gut vorstellen. Längen empfand ich nie. Das Kopfkino war von Anfang bis Ende vorhanden und auch den etwas mysteriösen Teil um die Gabe von Anna mochte ich sehr. So litt oder freute ich mich in vielen Situationen mit den mir sympathischen Figuren, trauerte, wenn sie sich von Jemandem verabschieden mussten, den ich mochte und war regelrecht wütend auf Unsympathen, wenn diese mit schlimmen Dingen einfach durchkamen. Das Lesen dieses Buches war für mich ein spannendes und ständiges Wechselbad der Gefühle, das sich für mich sehr authentisch anfühlte. Und obwohl ich nach diesem ersten Teil eigentlich erst einmal ein anderes Buch lesen wollte, entschied ich mich nach der letzten Seite um und begann mit dem zweiten Teil „Die Kinder“ sofort.

  • Nina Albert

    5/5

    22.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von Oben.“ Jakobus 1.17

    Die kleine Annelie wird in einer frostklirrenden Raunacht am Dreikönigstag, inmitten eines eisigen Schneesturms, auf dem abgeschiedenen Julianenhof, in der verborgenen Forstau der österreichischen Bergwelt geboren. Sie erblickt das Licht der Welt mit einer schicksalhaften, unentrinnbaren Gabe und reißt uns mit in eine düstere Zeit, in der wir gemeinsam mit ihr, ihrer Mutter, der Bäuerin Marie und ihrer Tante, der Hebamme Barbara buchstäblich zwischen bildgewaltigen Worten ums Überleben kämpfen… „Die Gabe“ ist der dramatische Auftakt der tragischen „Wintertöchtertriologie“, einer einfühlsamen Familiengeschichte in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Schonungslos lässt Mignon Kleinbeck vor unserem inneren Auge das entbehrungsreiche, traditionsgeprägte Sein der Protagonistinnen lebendig werden, verwebt eine historische Geschichte gekonnt und detailverliebt mit fiktiven, mystischen Elementen und schafft so ein atmosphärisches, ausdrucksstarkes und facettenreiches Bild einer Zeit der Entbehrungen und grausamen Heimsuchungen. Die sich immer wieder zwischen die Erzählung drängenden, sich in kursiver Schrift abhebenden, melancholischen Briefe der erwachsenen Anne bilden einen emotionalen Kontrast und spiegeln betont ihre dynamische Gedanken- und Gefühlswelt wieder. Der erste Teil der Reihe zeichnet sich als eine herausragende, tiefgreifende Lektüre aus mit dem unbändigen Wunsch der Fortsetzung, dem die Autorin in den Bänden „Die Kinder“ und „Die Frauen“ nachkommt. Eine Generationen überdauernde Saga über drei Frauen mit einer vom Schicksal bestimmten Gabe.

  • Nina Albert

    5/5

    22.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    „Jede gute Gabe und jedes…

    „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von Oben.“ Jakobus 1.17 Die kleine Annelie wird in einer frostklirrenden Raunacht am Dreikönigstag, inmitten eines eisigen Schneesturms, auf dem abgeschiedenen Julianenhof, in der verborgenen Forstau der österreichischen Bergwelt geboren. Sie erblickt das Licht der Welt mit einer schicksalhaften, unentrinnbaren Gabe und reißt uns mit in eine düstere Zeit, in der wir gemeinsam mit ihr, ihrer Mutter, der Bäuerin Marie und ihrer Tante, der Hebamme Barbara buchstäblich zwischen bildgewaltigen Worten ums Überleben kämpfen… „Die Gabe“ ist der dramatische Auftakt der tragischen „Wintertöchtertriologie“, einer einfühlsamen Familiengeschichte in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Schonungslos lässt Mignon Kleinbeck vor unserem inneren Auge das entbehrungsreiche, traditionsgeprägte Sein der Protagonistinnen lebendig werden, verwebt eine historische Geschichte gekonnt und detailverliebt mit fiktiven, mystischen Elementen und schafft so ein atmosphärisches, ausdrucksstarkes und facettenreiches Bild einer Zeit der Entbehrungen und grausamen Heimsuchungen. Die sich immer wieder zwischen die Erzählung drängenden, sich in kursiver Schrift abhebenden, melancholischen Briefe der erwachsenen Anne bilden einen emotionalen Kontrast und spiegeln betont ihre dynamische Gedanken- und Gefühlswelt wieder. Der erste Teil der Reihe zeichnet sich als eine herausragende, tiefgreifende Lektüre aus mit dem unbändigen Wunsch der Fortsetzung, dem die Autorin in den Bänden „Die Kinder“ und „Die Frauen“ nachkommt. Eine Generationen überdauernde Saga über drei Frauen mit einer vom Schicksal bestimmten Gabe.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    29.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegende Geschichte

    „...Ich wurde am 6. Jänner 1940 geboren, in der Nacht zum Dreikönigstag. Während der Mann mit der sich überschlagenden Stimme die Welt und unser kleines Land in einen vernichtenden Krieg zog und die Erde mit Blutopfern tränkte, blutete meine Mutter auf den frisch gescheuerten Küchenboden. Er nahm viele Leben und sie schenkte eines. Sieg und Heil gab es für keinen...“ Mit diesen Zeilen endet der Prolog eines bewegenden Buches. Der Prolog, in dem Anna ihre Geschichte beginnt, spielt 2004. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet. Er hat die Besonderheit, dass zu Beginn jedes Kapitels die Familiengeschichte erzählt wird, und sich daran in kursiver Schrift die persönliche Schilderung von Anna anschließt. Die Handlung ist in Forstau angesiedelt, einem kleinen Bergdorf am Fuße der österreichischen Tauern. Toni und Marie hatten die Weihnachtstage auf dem Julianenhof verbracht, weit oberhalb des Dorfes. Dann setzen plötzlich die Wehen. Bei Schneesturm macht sich Toni auf den Weg zu Barbara, der Hebamme. Er sollte sie nie erreichen. Seine Tochter Anna überlebt, doch ihr Vater wird sie nie in den Armen halten. Von ihrer Großmutter hat Anna eine besondere Gabe geerbt. Barbara hat die gleiche und sie lehrt Anna, damit umzugehen. Gleichzeitig wird beschrieben, wie der Krieg in dem kleinen Ort wirkt. Es sind harte Zeiten. Sich von anderen zu unterscheiden, ist lebensgefährlich. Annas Worte klingen so: „...Sie konnten nichts aufhalten, denn es war alles längst vorherbestimmt. Wir entkamen unserer Bestimmung nicht...“ Auch nach dem Krieg lebt Anna meist bei der Mutter auf der Alm. Im Winter kommen beide bei Barbara unter. Drei Frauen haben es nicht einfach in einer männerbestimmten Welt. Marie verdient ihr Geld als Sennerin. Anna muss schon früh mithelfen. Sehr genau wird beschrieben, wie der tag auf der Alm abläuft. Doch die Zeiten ändern sich. Es muss ein Weg gefunden werden, dass Anna die Schule besuchen kann. „...Marie, es ist nicht mehr wie vor dem Krieg. Es hat sich so viel getan. Unsere Kinder müssen lernen! Die Welt verändert sich...“ Das Lernen fällt ihr leicht. Sie träumt davon, Ärztin zu werden. Das Leben aber stellt die Weichen ganz anders. Eines Tages macht Roman Marie den Hof. Nach Jahren der Trauer lässt sie sich auf den Mann ein. Alles scheint eitel Sonnenschein, doch das ändert sich schnell… Dieser erste Band endet, als Anna 14 Jahre ist. Da ist von ihren Lebensträumen schon nicht mehr viel übrig. „...Traurig sah sie die Tante an. “Ich habe keine Wahl, wie es scheint. Ich habe nie eine Wahl gehabt.“ Dann ging sie mit gesenkten Kopf hinein...“ Eingebunden in die Handlung sind Sagen und Legenden der Region. Ein inhaltsreiches Nachwort trennt Realität und Fiktion. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, wie sich die alten Strukturen auf den Dörfern auch nach dem Krieg gehalten haben. Noch sind die Veränderungen gering. Es gibt im Ort aber Mitgefühl und Hilfsbereitschaft. Im Ernstfall hält man zusammen.

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