Die Entwicklung der Frauenrolle in Kürenbergers und Reinmars Frauenliedern
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.03.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
544 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346831217
Bei diesen zwei Texten handelt es sich um Frauenlieder. Ingrid Kasten definiert Frauenlieder als einen lyrischen Text mit einem sprechenden weiblichen Ich. Diese Frauenlieder, auch Frauenstrophen oder Frauenmonologe genannt, wurden im deutschsprachigen Raum von Männern verfasst, während sie in Frankreich von den weiblichen Trobadors gedichtet wurden. Aus der männlichen Autorenschaft resultierte der Terminus Rollenlyrik, der in der Forschung jedoch umstritten ist. Dieser Begriff wurde verworfen, da er eine authentische Meinung des männlichen Autors in den Männerliedern voraussetzt und das Frauenlied demnach bloß das Hineinversetzen eines Mannes in die Frauenrolle suggeriert. Die mittelalterliche Lyrik wird nun vielmehr mit dem Terminus Variationskunst betitelt.
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