Der packende Auftakt des Historienabenteuers um den jungen Pferdezüchter Micha, der um Gerechtigkeit und seine große Liebe kämpft.
Kämpfst du gegen herrschendes Unrecht oder beschützt du diejenigen, die du liebst?
Norddeutschland 1164: Der zwölfjährige Micha hat nur ein Ziel: Gerechtigkeit für den grausamen Mord an seiner Familie. Bei einem Maultierzüchter findet er Zuflucht, in seiner Ziehschwester Sibilla eine beste Freundin. Doch er lebt nun ausgerechnet im Herrschaftsgebiet des verantwortlichen Grafen.
Jahre später hat Micha sich durch sein Geschick im Umgang mit Pferden einen Platz in der Burgmannschaft erarbeitet. Endlich sieht er sich in der Lage, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Aber Michas Herzensdame Johanna und seine Freunde sind von der Grafenfamilie abhängig. Kann und will er sie für seine Vergeltung in Gefahr bringen? Sibilla kämpft unterdessen darum, ihren Vater auch als Frau bei seinen Geschäften unterstützen zu dürfen – und mit ihren heimlichen Gefühlen für Micha.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bettina Dworatzek
5/5
07.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Dramatischer Auftakt der mehrteiligen Reihe
„Der Sturz des Löwen“ ist der Auftakt einer mehrteiligen historischen Buchreihe, die im 12. Jahrhundert in Deutschland spielt. In der Zeit, als Heinrich der Löwe sich mit seinem Vetter, dem Kaiser Barbarossa, zerstritt. Und das hatte Auswirkungen auf die ganze Bevölkerung.
Die Geschichte beginnt so dramatisch, wie ich es bei kaum einem anderen Roman je erlebt habe.
Micha – zu diesem Zeitpunkt erst 12 Jahre alt – muss miterleben, wie seine Familie getötet wird. Er schlägt sich in die nächste Stadt durch, wo er bei einem Maultierzüchter Zuflucht findet und als Knecht arbeiten darf.
Über die Jahre macht er sich einen Namen, weil er das ganze Wissen und Können seiner Kindheit, als Sohn eines Rössners, einbringt.
Sibilla, die Tochter des Maultierzüchters, wird seine beste Freundin und engste Vertraute. Ihr erzählt er auch, was sich zugetragen hat, was sie eng miteinander verbindet. Zumal die Mörder seiner Familie in der Burg leben, zu deren Ländereien auch der Hof des Maultierzüchters gehört.
„So viele Jahre war dieses Haus nun seine Zuflucht gewesen, und doch hatte Micha nicht aufgehört, sich nach einem anderen Dasein zu sehnen.“
Martha Sophie Marcus – Der Sturz des Löwen
Martha Sophie Marcus hat mich richtig gepackt und in die Handlung hineingezogen. Ich habe mit Micha und Sibilla auf jeder Seite mitgefühlt.
Vor allem gegen Ende konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Ich bin schon äußerst gespannt, wie die Geschichte der beiden weitergeht.
Andrea K.
5/5
27.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Spannender, lesenswerter Roman
Das Buch „Der Sturz des Löwen (Das Gold der Weiden, Band 1)" ist der Auftakt einer historischen Romanreihe, welche im 12. Jahrhundert in Norddeutschland spielt und die Geschichte von Michael von Auwied auf der Suche nach Gerechtigkeit erzählt, der als Pferdezüchter seinen Platz im Leben finden möchte.
Gleich zu Beginn des Buches, wird Michas Vater bei einem Raubüberfall ermordet und kurz danach auch sein Bruder.
Da seine Stiefmutter ihren Besitz verloren hat, wächst Micha bei Adam, dem Maultierzüchter und dessen Tochter Sibilla auf.
Mit seinem Standeswechsel kommt er gut zurecht.
Micha will die Verantwortlichen für den Tod seiner Familie finden, um sie zur Rechenschaft zu ziehen.
Vogt Borgward von Egersleben ist der Mann, welcher als Ministerialer unter Graf Meinhard den Mord an Michas Familie zu verantworten hat.
Durch die Bekanntschaft mit Jofridus bekommt Micha eine Kampfausbildung, die ihm später helfen kann.
Micha und Sibilla haben beide eine Begabung im Umgang mit Pferden und Maultieren.
Ihre Freundschaft bleibt auch in schwierigen Zeiten bestehen.
Durch sein Geschick im Umgang mit Pferden erarbeitet Micha sich einen Platz in der Burgmannschaft.
Man erfährt im Buch viel über die fehlenden Rechte und die Abhängigkeiten der Untertanen.
Sie sind der Willkür des Vogts Borgward ausgesetzt.
Michas Herzensdame Johanna und seine Freunde sind von der Grafenfamilie abhängig.
Der Konflikt zwischen Heinrich dem Löwen und Friedrich Barbarossa spielt im Sinne der Auswirkungen auf Summerburg eine Rolle und macht allen das Leben nicht leichter, ansonsten liegt das Hauptaugenmerk auf Micha und Sibilla.
Schon ab Beginn des Buches taucht man in die Geschichte ein und fiebert mit den Charakteren mit, in die man sich gut hineinversetzen kann.
Die Geschichte ist sehr spannend zu lesen und man kann gut in die Verhältnisse im 12. Jahrhundert eintauchen.
Mit einem flüssigen und bildhaftem Schreibstil führt Martha Sophie Marcus durch diese sehr gut recherchierte Geschichte.
Die Handlung endet leider mitten in der Geschichte , daher bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Band.
Ich vergebe eine klare Leseempfehlung für das Buch.
In Band 2 erfährt man dann sicher, ob und wie Micha zu seinem Recht kommt und ich freue mich auch schon darauf, mehr über die anderen Charaktere zu erfahren.
Das Buch habe ich freundlicherweise von der Autorin als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, ganz herzlichen Dank!
Das Gold der Weiden 1 - Der Sturz des Löwen
Verfasser: Martha Sophie Marcus
Verlag: Tinte & Feder
Veröffentlichung: 11. Juli 2023
Genre: Historischer Roman
Cover: Sehr ansprechend und passend zum Buch
Seiten: 447
Themen: Grafen, Pferde, Liebe, Mord, Raub, Rache
Zeit: 12. Jahrhundert
Hauptakteure: Micha und Sibilla
CurtGoetzFan
5/5
27.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Das Buch „Der Sturz des Löwen…
Das Buch „Der Sturz des Löwen (Das Gold der Weiden, Band 1)" ist der Auftakt einer historischen Romanreihe, welche im 12. Jahrhundert in Norddeutschland spielt und die Geschichte von Michael von Auwied auf der Suche nach Gerechtigkeit erzählt, der als Pferdezüchter seinen Platz im Leben finden möchte. Gleich zu Beginn des Buches, wird Michas Vater bei einem Raubüberfall ermordet und kurz danach auch sein Bruder. Da seine Stiefmutter ihren Besitz verloren hat, wächst Micha bei Adam, dem Maultierzüchter und dessen Tochter Sibilla auf. Mit seinem Standeswechsel kommt er gut zurecht. Micha will die Verantwortlichen für den Tod seiner Familie finden, um sie zur Rechenschaft zu ziehen. Vogt Borgward von Egersleben ist der Mann, welcher als Ministerialer unter Graf Meinhard den Mord an Michas Familie zu verantworten hat. Durch die Bekanntschaft mit Jofridus bekommt Micha eine Kampfausbildung, die ihm später helfen kann. Micha und Sibilla haben beide eine Begabung im Umgang mit Pferden und Maultieren. Ihre Freundschaft bleibt auch in schwierigen Zeiten bestehen. Durch sein Geschick im Umgang mit Pferden erarbeitet Micha sich einen Platz in der Burgmannschaft. Man erfährt im Buch viel über die fehlenden Rechte und die Abhängigkeiten der Untertanen. Sie sind der Willkür des Vogts Borgward ausgesetzt. Michas Herzensdame Johanna und seine Freunde sind von der Grafenfamilie abhängig. Der Konflikt zwischen Heinrich dem Löwen und Friedrich Barbarossa spielt im Sinne der Auswirkungen auf Summerburg eine Rolle und macht allen das Leben nicht leichter, ansonsten liegt das Hauptaugenmerk auf Micha und Sibilla. Schon ab Beginn des Buches taucht man in die Geschichte ein und fiebert mit den Charakteren mit, in die man sich gut hineinversetzen kann. Die Geschichte ist sehr spannend zu lesen und man kann gut in die Verhältnisse im 12. Jahrhundert eintauchen. Mit einem flüssigen und bildhaftem Schreibstil führt Martha Sophie Marcus durch diese sehr gut recherchierte Geschichte. Die Handlung endet leider mitten in der Geschichte , daher bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Band. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung für das Buch. In Band 2 erfährt man dann sicher, ob und wie Micha zu seinem Recht kommt und ich freue mich auch schon darauf, mehr über die anderen Charaktere zu erfahren. Das Gold der Weiden 1 - Der Sturz des Löwen Verfasser: Martha Sophie Marcus Verlag:Tinte & Feder Veröffentlichung: 11. Juli 2023 Genre:Historischer Roman Cover: Sehr ansprechend und passend zum Buch Seiten:447 Themen: Grafen, Pferde, Liebe, Mord, Raub, Rache Zeit: 12. Jahrhundert Hauptakteure: Micha und Sibilla
Büchertanz.de
aus Freiburg
5/5
14.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Eine spannende Reise ins Mittelalter
Norddeutschland im Jahr 1164: Hilflos muss der zwölfjährige Micha mit ansehen, wie sein Vater und sein Bruder grausam ermordet werden. Er und seiner Stiefmutter können flüchten, Micha findet bei einem Maultierzüchter und dessen Familie in Summerburg Zuflucht und ein neues Zuhause. Seine Ziehschwester Sibilla hegt schnell heimliche Gefühle für ihn.
Allerdings ist Vogt Borgward von Egersleben auf der Summerburg der Mann, welcher als Ministerialer unter Graf Meinhard den Mord an Michas Familie zu verantworten hat. Micha befindet sich nun im unmittelbaren Herrschaftsgebiet des Grafen und möchte um jedes Mittel Gerechtigkeit erlangen und die Täter zur Rechenschaft ziehen.
Jahre später hat Micha seinen Platz in der Burgmannschaft gefunden und ist wegen seines geschickten Umgangs mit Pferden beliebt. Doch nicht alle sind ihm wohlgesonnen – der Vogt hat nicht vergessen, wie gefährlich ihm Michas Wissen und Vergeltung werden könnten. Und auch Michas Herzensdame Johanna und seine Freunde sind von der Gunst der Grafenfamilie abhängig.
Als sich die politischen Ereignisse überschlagen, muss Micha sich entscheiden: Kann und will er das Erbe seines Vaters fortsetzen und der Familie seiner Ziehschwester beistehen oder soll er auf der Summerburg bleiben und dem Grafen dienen?
Viele der Figuren und auch der Handlungsort in „Das Gold der Weiden – Der Sturz des Löwen“ sind fiktiv, die Autorin erwähnt im Nachwort, dass „ein Teil ihrer Geschichte und ein Teil des Schicksals des dort herrschenden Grafensgeschlechts an die reale Sommerschenburg angelehnt“ sind. Es gibt auch einige historische Figuren – welche aber nicht die Hauptrollen spielen.
Im Mittelpunkt steht der zu Beginn der Handlung zwölfjährige fiktive Micha. Er muss von einem Moment auf den anderen erwachsen werden und ist dabei völlig auf sich allein gestellt. Doch er gibt sich, seine Träume und sein Erbe nicht leichtfertig auf – allerdings treibt ihn auch immer das immense Verlangen die Mörder seiner Familie zur Rechenschaft zu ziehen unermüdlich an. Seine Entwicklung von einem Jungen hin zu einem erwachsenen Mann ist außerordentlich gut und authentisch gelungen. Auch wenn ich nicht all seine Entscheidungen und Ansichten teilen konnte und auch sein mitunter gedankenloses Verhalten gegenüber seiner Ziehschwester Sibilla mich etwas verwunderten, litt ich mit Micha ab der ersten Seite mit und schloss ihn und seine sympathische Art schnell in mein Herz.
Bis zum Ende des Buches wirkt er rastlos und auf der Suche nach seinem Platz im Leben. Er ist einerseits sehr taff und stark, hat aber auch eine sensible und verletzliche Seite. Seine Liebe zu Pferden und Maultieren und sein stets respektvoller und sorgsamer Umgang mit diesen Tieren hat mir sehr gefallen und ich habe hier einiges neues erfahren und dazu gelernt.
An seiner Seite stehen einige weitere fiktive Figuren – allen voran Michas Ziehschwester Sibilla. Sie ist die Tochter des Maultierzüchters Adam und sie kämpft darum, dass sie ihren Vater bei seinen Geschäften unterstützen darf. Das ist kein leichtes Unterfangen in einer Zeit, in der Frauen nichts zu sagen hatten und unterdrückt wurden. Auch Sibilla lernt der Leser/ die Leserin als junges Mädchen kennen und sie entwickelt sich im weiteren Verlauf zu einer willensstarken und durchsetzungsfähigen Frau mit einer trotz allem feinfühligen Seite, welche sie aber unter einer harten Kruste zu verbergen versucht. Auch wenn sie zu den Menschen in ihrer Umgebung sehr direkt und ehrlich ist, schafft sie es nicht, sich Micha gegenüber zu öffnen und ihm ihre Gefühle für ihn zu gestehen. Auch ihre mehr oder weniger deutlichen Signale übersieht/ überhört er.
Auch die restliche Familie um Sibilla konnten mich mit ihren vielfältigen Lebensgeschichten und interessanten Entwicklungen begeistern – vor allem Adam, das Oberhaupt der Familie. Er ist ein aufmerksamer Mann, welcher auf den jungen Micha bei sich und der Familie aufnimmt und ihm damit ein neues Zuhause schenkt. Neben dem Wirt Kilian ist er einer der Charaktere, welche sehr viel Wärme und Geborgenheit in die Geschichte bringen.
Auch Michas beide Freunde Julius und Endris sind fiktiv und immer an Michas Seite. Eigentlich eine unmögliche Freundschaft und Verbundenheit, da Julius der jüngste Sohn von Michas Erzfeind ist. Doch die drei bilden eine gute Gemeinschaft.
Johanna, die Schwester von Endris, ist ein sehr unsteter und sprunghafter Charakter. Mit ihr wurde ich nie so richtig warm, auch wenn ihre ganze Lebensgeschichte sehr tragisch ist.
Die Familie um den Grafen Meinhard, sowie Vogt Borgward von Egersleben und auch dessen Familie sind fiktiv, konnten mich mit ihrer Ambivalenz überzeugen. Borgward ist von Beginn der undurchsichtige Bösewicht, welcher es immer wieder aufs Neue schafft, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen und andere für seine Taten büßen zu lassen. Die gegenseitige Bedrohung von Micha und dem Vogt ist äußerst fühlbar.
Heinrich der Löwe, Herzog von Bayern und Sachsen ist der Vetter von Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) – die beiden sind zwei der historischen Persönlichkeiten in diesem Roman. Auch wenn die beiden Figuren und deren Geschichte nicht im Mittelpunkt stehen, sind diese für den Fortgang der Handlung sehr wichtig.
Diese beiden und weitere historische Figuren hat Martha Sophie Marcus wunderbar in ihre Geschichte mit eingebunden, verwebt sie gekonnt mit den Lebensgeschichten ihrer fiktiven Figuren und sie alle konnten mich mit ihrer Lebensechtheit, ihrer Vielfältigkeit und ihren packenden Lebensgeschichten überzeugen. Auch die Tragik, die Spannungen, Zerwürfnisse und Differenzen zwischen einigen der Figuren waren stets fühlbar und zogen mich schnell in diese spannende Geschichte hinein. Es sind Figuren, welche ich mit Sicherheit noch lange in meinem Herzen tragen werde und ich bin sehr gespannt, wie es mit einigen von ihnen im nächsten Band weitergehen wird.
Martha Sophie Marcus zeichnet mit ihren vielen Figuren authentisches Bild der damaligen Gesellschaft, welche durch die Ständegesellschaft und das Lehnswesen geprägt war. Zum ersten Stand gehörte der Klerus, also alle Geistlichen, zum zweiten Stand zählten die Adligen, den dritten Stand bildeten die Bauern und einfachen Bürger. Der größte Teil der Menschen im Mittelalter gehörte zum dritten Stand – etwa 90 Prozent waren Bauern.
Nicht nur die Ständegesellschaft und das Lehnswesen prägten das Leben der Menschen im Mittelalter. Auch viele Krankheiten, Hunger, Kälte und politische Unruhen und Kriege bestimmten das Leben der Menschen. So kam es durch den aggressiven Herrschaftsausbau des Herzogs Heinrich in Sachsen und nördlich der Elbe zum Widerstand der anderen sächsischen „Großen“.
Diese akribisch recherchierten geschichtlichen und gesellschaftlichen Hintergründe werden in „Das Gold der Weiden – Der Sturz des Löwen“ sehr anschaulich dargestellt und ich konnte mit diesem gelungenen Reihenauftakt meinen geschichtlichen Horizont erweitern.
Von der ersten Seite an besticht die Geschichte durch ein hohes erzählerisches Tempo. Martha Sophie Marcus bildhafter, fesselnder und leidenschaftlicher Sprachstil nahm mich direkt mit in die Geschichte. Sie zeichnet ein starkes und unverzerrtes Bild der damaligen Zeit und schafft in ihrem Buch eine sehr dichte Atmosphäre, in welcher ich völlig abtauchen konnte. Nur ungern legte ich das Buch aus den Händen und die 447 Seiten flogen nur so dahin.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit einigen der Figuren im nächsten Band und bedanke mich ganz herzlich bei Martha Sophie Marcus für dieses lehrreiche, packende und erkenntniserweiternde Leseerlebnis.
Fazit: „Das Gold der Weiden – Der Sturz des Löwen“ ist ein rundum gelungener Reihenauftakt. Mit einer wunderbaren Mischung aus fiktiven und historischen Figuren, einem spannenden geschichtlichen Hintergrund und mit hohem erzählerischen Tempo ist dieses Buch wie eine Reise in längst vergangene Zeiten. Sehr lesens- und empfehlenswert!
Philiene
aus Süsel
5/5
11.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Sehr gelungener Mittelalterroman
Ein sehr guter Mittelalterroman, der viel über das Leben im Mittelalter erzählt. Bei dem Titel habe ich zwar zunächst an große Politik und Herrscher gedacht, aber schon der Klappentext verspricht eine andere Geschichte. Zwar wird im Hintergrund durchaus die Geschichte von Heinrich dem Löwen erzählt,aber eigentlich geht es um Micha und die großartige Sibilla. Micha wird mit zwölf Jahren zur Weise als sein Vater und sein Bruder ermordet werden. Gleichzeitig verliert er sowohl das Anwesen als auch die Pferde seines Vaters. Micha schwört Rache. Er schlüpft bei dem Maultierzüchter Adam und dessen Familie unter. Hier trifft er auf dessen Töchter Sibilla, für mich die Heldin der Geschichte. Die Beiden wachsen zusammen auf, doch während Micha Sibilla immer als Schwester sieht, ist diese heimlich in ihn verliebt...
Neben der Geschichte der Beiden dreht sich viel um die Maultierzucht und die Pferdezucht, um wahre Freundschaft und um Michas nie endende Wut auf die Mörder seiner Familie. Der Roman spielt sich zum größten Teil auf der Burg ab, zu der Adams Hof gehört, das hat mir besonders gefallen, da so Charactere immer wieder auftauchen und mir entweder ans Herz gewachsen sind oder auf sehr viel Ablehnung bei mir gestossen sind.
Für mich ein gut recherchierter und spannend erzählter Mittelalterroman.
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