Erich Kästner sagte einmal:"Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch!" Und dieses Kind in mir begleitet mich mein ganzes Leben lang. Jedes Jahr, wenn Weihnachten vor der Tür steht, wenn Schnee und Dunkelheit das Leben ruhiger und besinnlicher macht, dann erinnere ich mich an ein Weihnachtsfest, dass ganz aus den Tiefen meiner Kindheit heraufschwebt und mich zum Schmunzeln bringt - Vorfreude auf das kommende Weihnachtsfest!.
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Ein ganz besonderes Weihnachtsfest
Bewertung am 28.03.2026
Bewertungsnummer: 3092044
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"Der Weihnachtsmann Walburga"
Weihnachtsbücher gibt es viele – doch manche stechen durch ihre persönliche Note und Authentizität hervor. Andreas Schmidts "Der Weihnachtsmann Walburga" ist so ein Buch. Es trägt den Untertitel "Eine nicht ganz alltägliche Weihnachtsgeschichte" und genau das verspricht es auch zu halten: eine Erinnerung an ein Fest, das aus den Tiefen der Kindheit heraufschwebt und zum Schmunzeln bringt .
Die Idee: Nostalgie trifft auf Humor
Im Mittelpunkt steht eine besondere Kindheitserinnerung des Autors. Die Geschichte handelt von einem Weihnachtsfest, das "nicht so ganz alltäglich" war . Der Klappentext macht neugierig auf eine Erzählung, die gleichermaßen von Vorfreude, besinnlicher Ruhe und jener heiteren Unbeschwertheit geprägt ist, die nur die Kindheit zu bieten vermag .
Besonders charmant ist der Titel "Walburga" – ein ungewöhnlicher Name für eine Weihnachtsmann-Figur, der bereits andeutet, dass hier nicht die klassische Weihnachtsmann-Geschichte erzählt wird, sondern etwas ganz Eigenes, Persönliches.
Gestaltung und Ausgabe
Das Buch ist im Taschenbuchformat (ca. 12 x 19 cm) erschienen und umfasst etwa 88 bis 92 Seiten . Es wird als Großdruckausgabe angeboten , was besonders für ältere Leser oder zum gemeinsamen Vorlesen in der Familie angenehm ist.
Erhältlich ist es sowohl als Taschenbuch, Hardcover als auch als E-Book . Der Verlag tredition hat es im Jahr 2023 veröffentlicht .
Der Autor: Andreas Schmidt – Ein Leben mit Geschichten
Andreas Schmidt (Jahrgang 1951) ist kein Unbekannter in der Buchwelt – allerdings gibt es mehrere Autoren dieses Namens . Der Autor von "Der Weihnachtsmann Walburga" ist der ehemalige Schulleiter einer Schule für Hörgeschädigte in Erfurt . Aufgewachsen auf einem Bauernhof in Thüringen, wurde er von den Erzählungen seiner Großeltern und Tanten geprägt . Diese Verwurzelung in mündlicher Erzähltradition merkt man seiner Geschichte an: Sie ist nicht konstruiert, sondern gefühlt – eine echte Erinnerung, die weitergegeben wird.
Hinweis: Es gibt auch einen Krimiautor namens Andreas Schmidt aus Wuppertal . Bei diesem Buch handelt es sich jedoch um den Autor mit der pädagogischen Laufbahn und den Thüringer Wurzeln.
Für wen ist das Buch geeignet?
Die Altersempfehlung wird in den Quellen nicht explizit genannt, aber die Beschreibung als Großdruckausgabe und der nostalgische, rückblickende Charakter lassen darauf schließen, dass das Buch sich gleichermaßen an Erwachsene, die sich gerne an ihre eigene Kindheit erinnern, sowie an Kinder im Grundschulalter richtet, denen vorgelesen wird. Es ist eine Geschichte, die Generationen verbindet – zum Vorlesen in der Familie oder zum selbst Schmökern in der Adventszeit.
Kritische Anmerkung
Die Geschichte lebt stark von der persönlichen Erinnerung des Autors. Leser, die eine klassische, actionreiche Weihnachtsmann-Geschichte erwarten, könnten überrascht sein. Wer sich jedoch auf eine ruhige, besinnliche und humorvolle Rückschau einlässt, wird mit einem sehr authentischen Leseerlebnis belohnt.
Fazit
"Der Weihnachtsmann Walburga" ist eine liebevoll erzählte, persönliche Weihnachtsgeschichte, die weit weg ist vom kommerziellen Weihnachtsrummel. Sie erinnert daran, dass die schönsten Feste oft die sind, an die wir uns mit einem Lächeln im Gesicht erinnern – und genau das macht sie zu einer bereichernden Lektüre für die Adventszeit.
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