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Diane Cook

1. Die neue Wildnis

Die neue Wildnis

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Birte Schnöink + weitere

Spieldauer

14 Stunden und 27 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

08.05.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

229

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742425850

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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14 Stunden und 27 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

08.05.2023

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

229

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Der Audio Verlag

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Deutsch

EAN

9783742425850

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Eine faszinierende und ungewöhnliche Dystopie

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 15.08.2022

Bewertungsnummer: 1767314

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie wäre es, wenn eine Gruppe von Menschen die Möglichkeit hätte, trotz der quasi weltumspannenden modernen Zivilisation wieder als Jäger und Sammler zu leben? Wie würde diese Gemeinschaft ihr Überleben sichern, in welche Richtung würde sie sich entwickeln? Diesen Fragen geht Diane Cook in ihrer Dystopie “Die neue Wildnis” anhand des Schicksals ihrer mutigen Heldin Bea und ihrer Tochter Agnes nach. Dabei zeigt sie eindrucksvoll, wie sich die Perspektiven von Menschen ändern, deren Überlebensinstinkt sich an ganz neue Umstände anpassen muss: erfüllte Grundbedürfnisse wie ausreichende Nahrung oder ein guter Schlafplatz werden zum Luxus, ein gebrochenes Bein hingegen zur tödlichen Gefahr. Dass dennoch eine Gruppe Mutiger dieses ursprüngliche Dasein dem Leben in den überfüllten Städten vorzieht, sagt viel über die Zustände in Cooks zukünftigem Amerika aus, obwohl die Autorin nicht viel Genaues darüber verrät. Doch eins wird klar: Menschen sind eine äußerst invasive Art. Cook hat ihre Dystopie in sieben Kapitel unterteilt, die sie in sehr ruhiger, fast abgebrühter Weise aus den wechselnden Perspektiven von Mutter und Tochter erzählt. So liest sich “Die neue Wildnis” wie eine Allegorie auf Gemeinschaften, die in den USA vor langer Zeit als Nomaden gelebt haben. Die Autorin schreibt dazu, dass sie über die Überlebenstechniken und Traditionen von Stammesgemeinschaften recherchiert und sich aus den Gebieten einiger First Nations Nordamerikas Inspirationen für die im Roman beschrieben Gegenden gesucht hat. “Die neue Wildnis” ist eine faszinierende und ungewöhnliche Dystopie über die Natur, die Menschen und das ursprüngliche Leben ohne technische Hilfsmittel.

Eine faszinierende und ungewöhnliche Dystopie

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 15.08.2022
Bewertungsnummer: 1767314
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie wäre es, wenn eine Gruppe von Menschen die Möglichkeit hätte, trotz der quasi weltumspannenden modernen Zivilisation wieder als Jäger und Sammler zu leben? Wie würde diese Gemeinschaft ihr Überleben sichern, in welche Richtung würde sie sich entwickeln? Diesen Fragen geht Diane Cook in ihrer Dystopie “Die neue Wildnis” anhand des Schicksals ihrer mutigen Heldin Bea und ihrer Tochter Agnes nach. Dabei zeigt sie eindrucksvoll, wie sich die Perspektiven von Menschen ändern, deren Überlebensinstinkt sich an ganz neue Umstände anpassen muss: erfüllte Grundbedürfnisse wie ausreichende Nahrung oder ein guter Schlafplatz werden zum Luxus, ein gebrochenes Bein hingegen zur tödlichen Gefahr. Dass dennoch eine Gruppe Mutiger dieses ursprüngliche Dasein dem Leben in den überfüllten Städten vorzieht, sagt viel über die Zustände in Cooks zukünftigem Amerika aus, obwohl die Autorin nicht viel Genaues darüber verrät. Doch eins wird klar: Menschen sind eine äußerst invasive Art. Cook hat ihre Dystopie in sieben Kapitel unterteilt, die sie in sehr ruhiger, fast abgebrühter Weise aus den wechselnden Perspektiven von Mutter und Tochter erzählt. So liest sich “Die neue Wildnis” wie eine Allegorie auf Gemeinschaften, die in den USA vor langer Zeit als Nomaden gelebt haben. Die Autorin schreibt dazu, dass sie über die Überlebenstechniken und Traditionen von Stammesgemeinschaften recherchiert und sich aus den Gebieten einiger First Nations Nordamerikas Inspirationen für die im Roman beschrieben Gegenden gesucht hat. “Die neue Wildnis” ist eine faszinierende und ungewöhnliche Dystopie über die Natur, die Menschen und das ursprüngliche Leben ohne technische Hilfsmittel.

Überleben!

Bewertung aus Köln am 06.06.2022

Bewertungsnummer: 1725330

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Welt ist zu einem nicht mehr sonderlich lebenswerten Ort geworden. Die Menschen leben in Städten, die krank machen. Es gibt Industriezonen, Minen und Mülldeponien. Natur findet man nur noch im sogenannten Wildnis-Staat. In einem Experiment wird eine Gemeinschaft von 20 Personen dorthin gebracht, um hier zu leben. Unter ihnen Bea, ihr Mann Glen und ihre Tochter Agnes. Die Familie hat sich für ein Leben im Wildnis-Staat entschieden, da Agnes aufgrund der Zustände in der Stadt todkrank wurde und dringend eine Luftveränderung brauchte. Die Geschichte beginnt nachdem die Gemeinschaft bereits einige Jahre in der Wildnis lebt. Sie verbringen ihre Zeit dort als Nomaden, dürfen nicht länger an einem Ort bleiben, um der Natur nicht zu schaden. Sie leben als Jäger und Sammler und überleben mit dem, was die Natur ihnen bietet. Alle paar Monate suchen sie die sogenannten Posten auf, in denen Ranger das Experiment überwachen. Das Leben in der Natur wird nicht romantisiert. Es geht um das nackte Überleben, aber auch um Konflikte innerhalb der Gemeinschaft sowie das schwierige Mutter-Tochter-Verhältnis von Bea und Agnes. Wir begleiten Agnes beim Erwachsenwerden. Sie war noch sehr jung bei ihrer Ankunft im Wildnis-Staat und ist sehr stark durch das Leben in der Wildnis geprägt. "Die neue Wildnis" hat mich gefesselt, auch wenn es ab und an eine kleine Länge in der Erzählung gab. Für mich bestand die ganze Zeit eine gewisse Distanz zu den Protagonist:innen und ich fühlte mich wie eine Beobachterin dieses Experiments. Nur Agnes ist mir mit der Zeit etwas näher gekommen, vermutlich da der Großteil der Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird. Das Buch spielt in einer trostlosen Welt, was wenig Hoffnung aufkommen lässt. Es wird bei mir aber mit Sicherheit noch eine Weile nachhallen. Wie realistisch ist diese Dystopie für die Zukunft unserer eigenen Welt? Und wie würde ich mich selbst verhalten, wenn es um das nackte Überleben geht?

Überleben!

Bewertung aus Köln am 06.06.2022
Bewertungsnummer: 1725330
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Welt ist zu einem nicht mehr sonderlich lebenswerten Ort geworden. Die Menschen leben in Städten, die krank machen. Es gibt Industriezonen, Minen und Mülldeponien. Natur findet man nur noch im sogenannten Wildnis-Staat. In einem Experiment wird eine Gemeinschaft von 20 Personen dorthin gebracht, um hier zu leben. Unter ihnen Bea, ihr Mann Glen und ihre Tochter Agnes. Die Familie hat sich für ein Leben im Wildnis-Staat entschieden, da Agnes aufgrund der Zustände in der Stadt todkrank wurde und dringend eine Luftveränderung brauchte. Die Geschichte beginnt nachdem die Gemeinschaft bereits einige Jahre in der Wildnis lebt. Sie verbringen ihre Zeit dort als Nomaden, dürfen nicht länger an einem Ort bleiben, um der Natur nicht zu schaden. Sie leben als Jäger und Sammler und überleben mit dem, was die Natur ihnen bietet. Alle paar Monate suchen sie die sogenannten Posten auf, in denen Ranger das Experiment überwachen. Das Leben in der Natur wird nicht romantisiert. Es geht um das nackte Überleben, aber auch um Konflikte innerhalb der Gemeinschaft sowie das schwierige Mutter-Tochter-Verhältnis von Bea und Agnes. Wir begleiten Agnes beim Erwachsenwerden. Sie war noch sehr jung bei ihrer Ankunft im Wildnis-Staat und ist sehr stark durch das Leben in der Wildnis geprägt. "Die neue Wildnis" hat mich gefesselt, auch wenn es ab und an eine kleine Länge in der Erzählung gab. Für mich bestand die ganze Zeit eine gewisse Distanz zu den Protagonist:innen und ich fühlte mich wie eine Beobachterin dieses Experiments. Nur Agnes ist mir mit der Zeit etwas näher gekommen, vermutlich da der Großteil der Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird. Das Buch spielt in einer trostlosen Welt, was wenig Hoffnung aufkommen lässt. Es wird bei mir aber mit Sicherheit noch eine Weile nachhallen. Wie realistisch ist diese Dystopie für die Zukunft unserer eigenen Welt? Und wie würde ich mich selbst verhalten, wenn es um das nackte Überleben geht?

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