Produktbild: Girlhood

Girlhood »Ein feministisches Zeugnis des Überlebens.« The New York Times Book Review — »Ein feministisches Zeugnis des Überlebens.« The New York Times Book Review

5

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.09.2023

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,2/2,5 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Melone / Schwarz

Auflage

1

Übersetzt von

Stefanie Jacobs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910372-15-3

Beschreibung

Rezension

»Eine überwältigende Kartographie der Gewalt, Scham und Kontrolle, der Frauen unterworfen sind. Melissa Febos zeichnet einen befreienden Ausweg aus all dem.« Esquire
»Febos erzählt im Kern vom schmerzhaften Wesen der Veränderung, von den komplexen Erscheinungsformen des Patriarchats und den Spuren, die sie bei ihr hinterlassen haben. (…) Davon, wie Frauen in verschiedenster Hinsicht darauf programmiert sind, an ihrer eigenen Herabwürdigung mitzuwirken. (…) Und sie hat durchaus eine Idee, wie sich dieser Teufelskreis durchbrechen ließe.« The New Yorker
»Ich bezweifle, dass es auch nur eine einzige Frau auf diesem Planeten gibt, die sich nicht in einer oder mehreren von Febos‘ Erfahrungen wiederfindet. « The Guardian

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.09.2023

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,2/2,5 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Melone / Schwarz

Auflage

1

Übersetzt von

Stefanie Jacobs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910372-15-3

Herstelleradresse

Kjona Verlag
Zweibrückenstraße 3
80331 München
DE

Email: hello@kjona.eco

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  • mel0501

    aus Deutschland

    5/5

    09.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Bestseller in den USA…

    Ein Bestseller in den USA findet nun seinen Weg nach Deutschland. Das Cover wirkt unauffällig aber soll durch die Ballons wohl die weiblichen Züge darstellen. Das Buch dreht sich um das Leben der Autorin Melissa Fabos, deren Kindheit keine leichte war. Frühe Pubertät, den Jungs ausgeliefert und später als Domina arbeiteten, um ihr Vergangenheit umzudrehen. Der Schreibstil ist informativ geschrieben, mit erlebten Erfahrungen von Melissa, selbst durchzuführten interviews und von anderen Quellen, wie Büchern oder Experimenten. In vielen Momenten sieht man sich als Frau selber wieder, da viele Aspekte immer noch als komplett normal für heranwachsende Mädchen oder Frauen stigmatisiert sind und von der männerdominierenden Welt ausgehen. Eine tolle Biographie, die mir sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

  • Isa.Literature.Love

    aus Hamburg

    4/5

    17.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartiges, feministisches Memoir und Auseinandersetzung mit GIRLHOOD

    »Es war mir unmöglich zu unterscheiden, was an meinem Verhalten wirklich ich und was dagegen kulturell auferlegt war - insofern das überhaupt je möglich ist.« (S. 108) Diese und viele weitere extrem kluge, deepe und zum Nach- und Weiterdenken anregenden Sätze habe ich mir in dem Memoir & Sachbuch »GIRLHOOD« von Melissa Febos ( Übersetzung: Stefanie Jacobs) herausgeschrieben. In »GIRLHOOD« schreibt die Autorin basierend auf ihren eigenen Erfahrungen über die Einflüsse des Patriarchats und der Gesellschaft auf ihr Aufwachsen, Erwachsen werden, Sexualität, Sexualisierung und Selbstbild als Frau. Wirklich beeindruckend ist BTW, wie viel die Autorin bereits erlebt hat: Vom Aufwachsen mit einer feministischen und caring Mutter in Cape Cod, über Drogensucht ab Anfang 20, Arbeit als Domina zur Studiumsfinanzierung bis zur Gegenwart, in der sie als Professorin arbeitet und mit ihrer Ehefrau zusammenlebt. In den insgesamt 6 versammelten Essays dieses Buches werden Themen wie sexualisierte Gewalt, Missbrauch, Beeinflussung von Geschlechterstereotypen auf Aufwachsen und Sozialisierung, Slutshaming (inkl. Begriffsentwicklung), Hexen, Überkommen von Schönheitsidealen und Körperbewertung, Mutter-Tochter-Beziehung und zahlreiche weitere feministische Themen aufgegriffen. »Das Schreiben dieses Buchs hat mir geholfen, die Geschichte meiner Mädchenjahre zu korrigieren und Wege zurück zu mir selbst zu finden. Die Geschichten anderer Frauen haben mir gezeigt, dass ich nicht allein bin, und die Erkenntnis, wie gewöhnlich wir alle sind, hat etwas Heilendes.« Vorwort (S. 10) Beim Lesen des Buches wird genau dies auch deutlich: Die Verarbeitung der eigenen Erfahrungen und Vergangenheit der Autorin durch ihr Schreiben und ihre Essays. Dabei schafft die Autorin eine sehr passende, literarisch anspruchsvolle und inhaltlich starke Verknüpfung ihrer eigenen, teilweise intimen Erfahrungen mit Zitaten und Gedanken anderer Autor*innen bzw. Wissenschaftler*innen und setzt damit alles in philosophische und soziologische Kontexte und steuert Fakten bei. Dadurch wird das Buch auf eine sachlichere Ebene gehoben, zugleich schafft die Autorin aber auch eine sehr persönliches Verständnis der Themen zum Wiederfinden in der ein- oder anderen Beschreibung. Gerade die erste Hälfte des Buches empfand ich als sehr stark und habe mir etliche Passagen und Argumente markiert. Im Vergleich dazu fand ich die letzten beiden Essays nicht ganz so stark, aber dies ist bei dieser persönlichen Verarbeitung von Themen sicherlich auch eine subjektive Wahrnehmung. ALL IN ALL: Ein sehr wichtiges, feministisches Memoir, aus dem ich viele kluge Gedanken und schöne Formulierungen mitnehmen konnte. Große Empfehlung

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    05.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnliche Biografie & feministisches Sachbuch, keine leichte Kost

    “Als junge Frau warf ich mich gegen alles - andere Körper, Städte, mich selbst - und rieb mich daran, konnte aber den Spuren, die ich auf den Dingen hinterließ oder diese Dinge auf mir, nie irgendeine Aussage entnehmen. Ich warf mich gegen mein Leben, als könnte es mir verraten, was ich tun musste, um keinen Schmerz mehr zu fühlen, so lange, bis ich innerlich grün und blau war. Das Weiche, das ich dabei hin und wieder fand, so klein und flüchtig es auch gewesen sein mochte, war kostbar. Gut möglich, dass es mir das Leben gerettet hat.”   Melissa Febos hat im Vergleich zu den meisten “Durchschnittsfrauen” eine ungewöhnliche und teils heftige Lebensgeschichte (Drogen, Arbeit als Domina, …) hinter sich. Diese hat sie in ihrem Buch “Girlhood” verarbeitet.  Gerade zu Anfang fand ich ihre Geschichte schwer zugänglich und etwas sperrig geschrieben. Doch nach und nach tauchten einige wirklich kluge feministische Gedanken auf, vor allem, was das Aufwachsen als Mädchen und Frau in einer patriarchalischen Gesellschaft angeht:   “So unmöglich es mir damals schien, über den Schmerz und die Dunkelheit zu sprechen - ich glaube heute nicht mehr, dass ich etwas Außergewöhnliches erlebt habe. Für viele ist es eine dunklere Zeit, als wir uns eingestehen wollen. In diesen Jahren verinnerlichen wir immer mehr die Geschichte, die man uns erzählt, eine Geschichte über uns - was wir wert sind, was Schönheit bedeutet, was gefährlich ist und was normal. Nach und nach lernen wir, die Gefühle anderer, das Wohlergehen anderer, ihre Wahrnehmungen und ihre Macht über unsere eigenen zu stellen. Diese Konditionierung kann dazu führen, dass wir viele Aspekte unseres Selbst verbannen, dass wir anfangen, unseren Körper zu hassen und zu missbrauchen, dass wir versuchen, andere Mädchen zu kontrollieren und ein Leben lang Werten anhängen, die nicht in erster Linie unserer Unversehrtheit, unserem Glück, unserer Freiheit oder unserem Vergnügen dienen. Auch wenn meine Mädchenjahre mit die letzten waren, die noch nicht unter dem Einfluss des Internets standen, sind mir bei denen, die seitdem groß wurden und werden, viele derselben Herausforderungen begegnet.”   “Bevor ich erfuhr, was man unter Schönheit verstand, hatte ich an meinem Körper nichts als Freude.”   "Mädchen hatten nicht riesig zu sein. Sie hatten nicht stark und verschorft zu sein. Groß und stark, das wollte jedes Tier sein, aber wir wollten das unerklärlicherweise nicht. Mensch zu sein bedeutete, dass die Weibchen anders als die der meisten Spezies ein prachtvolles Gefieder zu pflegen hatten. Wir wetteiferten darum, die Schwächste, Kleinste und Kindlichste zu sein. Wie es aussah, verwendeten wir all unsere Kraft darauf, uns klein zu machen, um den Männchen zu gefallen. Ziel war es, so weich und reinlich und zart wie möglich zu sein. Das ergab überhaupt keinen Sinn. Ich war es nicht gewohnt, mich kleinzumachen. Ich war weder reinlich noch zart."   "Diese extreme Werteumkehr - “groß und stark” wird vom Besten zum Schlechtesten - finde ich im Nachhinein schockierend. Männern stand offenbar die ganze Welt offen, sie schienen auf sämtliche wahrnehmbare Artenals überlegen zu gelten, aber uns hielt man davon ab, nach irgendeiner als männlich gelesenen Form von Dominanz zu streben. In irgendeiner Hinsicht als “männlich” beschrieben zu werden, war die schlimmste aller Beleidigungen."   “Mein Körper, wenn auch vom Wesen her unbeständig, ließ sich aushungern, verstecken und durch verlangen quasi neu konfigurieren - wenn ihm jemand schön fand, wurde er es.”   "Stell dir nur mal diese Energievereudung vor! Aber wahrscheinlich brauchst du das gar nicht, denn du weißt selbst, dass man sein Leben danach ausrichten kann, das Patriarchat zu bekämpfen, und trotzdem noch Anteile in sich hat, die der Überzeugung sind, der eigene Wert würde exakt mit der eigenen Attraktivität für Männer korrelieren. Es ist eine der Raison d’Êtres des Feminismus."   “Aber es ist das Zusammenspiel all dieser Faktoren, das die Macht des Patriarchats festig: eine elegante Maschinerie, deren Kolben sich still und leise in unserem eigenen Kopf bewegen und deren glänzendes Räderwerk wie irrtümlich für unseren eigenen Schmuck halten. ”   "Wir wissen das, oder etwa nicht? Zumindest, wie häufig es zu sexuellen Übergriffen kommt - etwa eine von vier Frauen erleben Sie -, aber ich habe keinerlei Forschungsergebnisse darüber gefunden, wie oft wir ohne unser Einverständnis von Männern berührt werden, und zwar von klein auf: Man kneift uns in den Bauch oder in die Wange, drückt uns die Schulter oder legt uns eine Hand aufs Bein, ganz zu schweigen von missliebigen Umarmungen oder der Hand eines Fremden die in einer Bar unseren Rücken streift. Schon ein oberflächlicher Blick genügt, um sich nicht mehr zu wundern, warum eine Frau “sehr verwirrt” darüber sein kann, “wem ihr Körper eigentlich gehört”.   Das Buch bietet einige interessante Denkanstöße, jedoch hätte ich mir noch andere Impulse gewünscht. Stellenweise war es mir etwas zu langatmig und ausschweifend geschrieben. Es ist keine leichte Kost und sicher nicht für jeden zugänglich.  Insgesamt eine interessante Biografie, die mich literarisch jedoch nicht komplett überzeugen konnte.

  • Elina Z.

    3/5

    15.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufwändige Lektüre

    Ich weiß nicht, von wo ich anfangen soll. Das Buch ist keine leichte Kost. Ich kann es mir kaum vorstellen, was die Autorin erlebt hat. Sie beschreibt ihre eigenen Erfahrungen des Erwachsenwerdens, Sexualität, Unterdrückung, Stalking und Drogenabhängigkeit als eine Frau in einer patriarchalen Welt und verknüpft diese mit den Erfahrungen der anderen Frauen sowie wissenschaftlichen Aufsätzen. Es ist keine bloße Autobiografie. Es ist eine Mischung von verschiedenen Genres, im Zentrum von denen ein Bild einer Frau im sozialen, politischen und kulturellen Kontext dargestellt wird. Ich habe sehr lange gebraucht, in die Geschichte reinzukommen, manche Stellen musste ich mehrmals lesen und zwischendurch Pausen einlegen. Der Sprachstil ist aufwändig. Nichtsdestotrotz haben die beschriebenen Ereignisse sich in mein Gedächtnis tief eingeprägt und mir die Sprache geraubt. Febos reflektiert viel und verarbeitet ihre Erfahrungen dadurch. Ich kann aber nicht behaupten, dass dieses Buch mich hundertprozentig überzeugt hat. Manchmal war es mir einfach too much. Es ist ein feministisches Buch, das ich nicht jedem empfehlen würde aufgrund der Thematik.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    2/5

    23.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mir zu herb

    Es gibt so vieles, was ich an diesem Buch toll finde. Das Cover, das Thema, den Verlag … aber ich bin in diesen Text nicht reingekommen. Das war mir alles viel zu heftig. Ich habe gemerkt, dass ich richtig mitgenommen beim Lesen war und irgendwann habe ich aufgehört. Das soll nichts über die Qualität des Buches sagen, sondern nur über mich und meinen Geschmack. Bei den Büchern von der tollen Bestseller-Autorin Sibylle Berg muss ich auch ständig abbrechen, weil ich eine so krasse Weltuntergangsstimmung bekomme, dass ich es kaum noch aushalte.

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