Adolf Uzarski Lesebuch Nylands Kleine Rheinische Bibliothek, Band 18
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
08.04.2023
Abbildungen
mit 10 Abbildungen
Herausgeber
Walter Gödden + weitereVerlag
Edition VirginesSeitenzahl
152
Maße (L/B/H)
18,4/11,8/1,5 cm
Gewicht
158 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-910246-15-7
Wegen einer körperlichen Beeinträchtigung war Uzarski vom Kriegsdienst befreit; er litt unter einer Verkrüm-mung des Rückgrats, was auf dem Porträt, das Otto Dix 1923 von ihm anfertigte, deutlich zu erkennen ist.1 Zu-nächst begrüßte er, wie viele andere deutsche Intellektu-elle und Künstler, den Ersten Weltkrieg enthusiastisch, um sich aber schon wenig später entschieden gegen den
1 Original im Kunstmuseum Düsseldorf.
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Krieg auszusprechen. Bereits während der Kriegsjahre trat er als Künstler vor ein größeres Publikum und stellte 1916 zusammen mit dem ihm befreundeten Maler Arthur Kaufmann in der Düsseldorfer Kunsthalle aus; 1917 und 1918 war er jeweils in Ausstellungen im Düs-seldorfer Kunstpalast vertreten. Die 1920er Jahre waren dann in jeder Hinsicht die Glanzjahre in Uzarskis Karri-ere. Er rückte vor in die erste Reihe der rheinischen Künstler, war in Düsseldorf in der Galerie von Alfred Flechtheim und im Laden der bekannten »Künstlermut-ter« Johanna Ey zu sehen, aber auch in Museen im ge-samten Rheinland. Gefragt war er weiterhin als Ge-brauchsgraphiker, illustrierte Bücher, entwarf und ge-staltete Plakate, Inserate, Werbemarken und Exlibris. Für Malerfeste schuf er aufwändige Dekorationen und für das Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Dumont/ Lindemann-Intendanz Bühnenbilder und Kostüme. Diese Arbeiten sicherten ihn finanziell ab und ermög-lichten ihm einen gewissen Lebensstandard, zu dem z.B. ausgedehnte Auslandsreisen gehörten.
Nachdem er mit kürzeren Texten in Düsseldorfer Zei-tungen, insbesondere dem »Düsseldorfer General-Anzei-ger«, der dann zu den »Düsseldorfer Nachrichten« wurde, erste Erfahrungen als Autor gesammelt hatte, be-gann Uzarski seit 1919 umfangreiche satirische Romane zu publizieren, die er durchweg üppig mit Illustrationen versah und die teils hohe Auflagen erreichten. Bis 1930 brachte er es auf insgesamt zehn Titel;
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