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Die Welt vor den Fenstern Roman | Ein eindrucksvoller Debütroman, der mit seiner eindrücklichen und dichten Sprache glänzt

9

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.12.2023

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18/11,3/2,4 cm

Gewicht

229 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01293-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.12.2023

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18/11,3/2,4 cm

Gewicht

229 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01293-0

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • Vanessa | @herbsandhexes

    aus Köln

    4/5

    15.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ungewöhnliches Buch

    Wie gefährlich ist es, wenn ein Narrativ zur Wahrheit erhoben wird? Mit dieser Frage beginnt der Klappentext & für mich war klar: Das will ich auf jeden Fall lesen! Das Buch hat mich dank der Atmosphäre direkt in seinen Bann gezogen. Die immer wiederkehrenden täglichen Abläufe im Kontrast zu dem wachsenden Bewusstsein, dass etwas nicht stimmt, haben für mich das unbehagliche Gefühl des Settings noch intensiviert. So ist zwar die ganze Zeit klar, dass etwas passieren wird, bloß nicht was und auch nicht wann. Dafür habe ich beim Lesen fleißig Theorien gesammelt, was dort aus welchen Motiven geschieht oder noch geschehen könnte. Die strikten Regeln innerhalb der Familie orientieren sich an der Astrologie – eine Verknüpfung, die ich in der Ausgestaltung sehr interessant fand. So tragen z. B. alle den Namen eines Sterns, der wiederum die Position innerhalb der Familie vorgibt. Außerdem werden jeden Tag Geschichten erzählt, die einen spannenden Einblick in das Wissen über die Welt sowie die Träume und Wünsche bieten. Zudem wird die Mythologie häufiger zu Rate gezogen. Niemand kommt rein, niemand geht raus. Und doch füllen sich die Vorräte, wenn sie auf die entsprechenden Stellen am Boden gestellt werden, in unbeobachteten Momenten wieder auf. Während ich mir direkt Gedanken gemacht habe, wie das durch wen bewerkstelligt wird, ist in der Gemeinschaft klar: Das Haus versorgt uns mit allem, was wir benötigen. Und diese Antwort muss genügen. Insgesamt habe ich das Buch gern gelesen & die Atmosphäre war genau so, wie ich es erwartet hatte. Allerdings bleiben bis zum Ende einige (für mich) zentrale Fragen offen, was mich doch etwas enttäuscht hat. Ein Epilog hätte die Geschichte für mich einfach abgerundet.

  • Clautsch

    5/5

    09.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Super!

    Super spannendes Buch. Irgendwie mal was anderes. Gemeinsam mit der Protagonistin fischt man erstmal im Trüben und hat einige Fragezeichen. Nach und nach erfährt man mehr und ist geschockt und fasziniert, von dem was für diese Familie offensichtlich „normal“ zu sein scheint. Manche Sachen bleiben am Ende vage und ungeklärt, was mir aber sehr gefallen hat, denn es lädt ein, selbst Vermutungen anzustellen. Und trotzdem gibt es genügend Infos um zu wissen wie es schlussendlich um die Protagonistin steht. Ich Liebs!

  • Bewertung

    5/5

    01.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Maias Welt ist wie in einem Märchen....

    Maias Welt ist wie in einem Märchen. Behütet wächst sie in einem verzauberten Haus auf, welches sie aber niemals verlassen darf. Doch was passiert, wenn man die Regeln und Lehren der Ältesten hinterfragt? Und welches dunkle Geheimnis wird in den Tiefen des Hauses gehütet?

  • mari_liest

    5/5

    20.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine atmosphärische Geschichte

    In einem Haus, in einem Wald, umgeben von Bäumen, davor eine Wiese, nur die Familie, kein Weg nach draußen. Dieses Leben lebt Maja, doch nicht auf böse Weise, sondern eingebettet in Strukturen innerhalb der Gemeinschaft, der Familie, in der sie lebt. Niemand darf das Haus jemals verlassen, denn das würde böse enden. Jede Person im Haus hat bestimmte Aufgaben, es gibt strenge Regeln. Es wird immer gemeinsam gegessen, was zuvor immer mit einer Geschichte beginnt. Eine immens wichtige Rolle spielt die Lehre der Sterne, die Astronomie, nach denen sich die Welt dort dreht; auch sind alle Personen nach Sternen benannt. Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass Maja anders tickt, sich nicht mehr nur den Regeln unterwerfen will. Sie möchte hinaus, die Welt kennenlernen. Doch allein die Frage danach, wird bestraft. Bei einem Verstoß muss das Familienmitglied während des Essens mit einem Kohlestück im Mund sitzen und erhält kein Mahl. Es führt kein Weg hinaus und auch keiner hinein. Erst dachte ich „In Herrgottsnamen, wo bin ich denn da gelandet? In einer mikroskopischen Version einer durchgeknallten Familie?“ … Doch diese Geschichte ist so anders … so gaaaaaanz anders, so unheimlich, und gefühlt doch irgendwie normal, so schaurig und doch so klar …ich kann es nicht so richtig in Worte packen, aber ich versuch‘s. Eine richtige Beziehung konnte ich zu keiner der Personen aufbauen, auch nicht zu Maja – auch hier kann ich nicht sagen: wäre das erforderlich, um in die Geschichte zu tauchen und sie zu verstehen? Dennoch, dieses Buch hat was, so eine derartige Sogwirkung, die mich vollkommen in den Bann zog. Maja ist sehr wissbegierig und klug, scheut sich auch nicht davor, eins auf die Nase zu bekommen (im übertragenen Sinn), und sie denkt. Denkt, dass man ihr hier eine Pinocchio-Geschichte aufgetischt hat und betreibt innerhalb des Hauses Recherche. Doch das ist auch die Crux. Fehler dürfen nicht geschehen. Dinge dürfen nicht NICHT geglaubt werden. Und gedacht werden darf auch nicht. Die Einhaltung von Regeln gilt unter allen Umständen. Eine unerklärbare Tradition bahnt sich über Generationen ihren Weg, mit sonderbaren Geschehnissen. Macht wird ausgeübt, getarnte Lügen weitergereicht. Gefühlt geschieht nicht viel, aber in diesem Haus, diesem Mikrokosmos, geschieht eigentlich sehr viel. Aus der Ich-Perspektive von Maja kommt die Geschichte sehr atmosphärisch daher und zaubert diesen Hauch von Gänsehaut beim Lesen. Und zum Ende zaubert sie noch einen WTF-Moment … lasst Euch drauf ein – ihr werdet es nicht bereuen! Von meiner Seite eine Leseempfehlung für dieses schöne Debüt

  • BücherBummler

    4/5

    17.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tatjana von der Beek - Die Welt vor den Fenstern

    Maia und ihre Familie wohnen in einem Haus am Waldrand. Ihre Familie, das sind die Großmutter, Maias Mutter, Tante, Onkel und ihre Cousine. Das Haus ist eines, das niemand jemals verlässt. Es hat nicht einmal Türen zur Außenwelt. Für das, was man zum Überleben braucht, werden Glasglocken auf bestimmte Stellen des Bodens gestellt, in denen sich das Benötigte manifestiert. Alle in der Familie sind nach Sternen benannt, Charakter und Konstellationen in den Beziehungen scheinen sich nach diesen Namensvettern zu richten. Überhaupt spielt die Astronomie eine große Rolle im Alltag, gehört zum einzigen, womit man sich, neben den Aufgaben im Haushalt, beschäftigt. Maia hat das alles nie hinterfragt, für sie gab es nie etwas anderes. Doch dann macht sie eines Tages eine Entdeckung, die ihr ganzes Glaubenskonstrukt zusammenbrechen lässt. Und sie beschließt, dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Ganz kurzgefasst hat mich „Die Welt vor den Fenstern“ von Tatjana von der Beek von Anfang an gepackt. Ein beeindruckendes Debüt von einer jungen Autorin, die schon ihren ganz eigenen Ton gefunden hat. Von der Beek gehört eindeutig zu den Schriftstellerinnen, die es verstehen, einen direkt vor Ort dabei sein zu lassen, ihr Stil spricht alle erreichbaren Sinne an. Die feinfühlige Stimmung, die sie mit ihrer klaren, schönen Sprache schafft, die auf der einen Seite wohlige Harmonie, auf der anderen das über allem hängende Enigma durchschimmern lässt, ist - ja, ich habe dieses Wort gerade eben schon einmal verwendet, aber es ist nun mal so - beeindruckend. Diese Unmittelbarkeit allein hätte schon gereicht, mich an das Buch zu fesseln, aber die Neugierde, was hinter dem Lebensstil dieser ungewöhnlichen Familie steht, hat sein Übriges getan. Trotzdem von der Beek sehr ruhige erzählt, sich viel Zeit für Details und kleine Beobachtungen lässt, zieht sie den Spannungsbogen gezielt und ohne Unsicherheiten. Wie einen roten Faden, den man fast traumwandlerisch folgt. Und gerade weil alles so wunderbar stimmig, so rund und komplett war, habe ich mich nach Beendigung des Buches im Stich gelassen gefühlt. Es ist unmöglich, darüber zu schreiben, ohne zu viel zu verraten, aber was, Frau von der Beek, was haben Sie sich nur dabei gedacht? So wurde aus einer perfekten Lektüre eine nur fast perfekte Lektüre. Aber gut, das ist ja auch noch eine Menge wert. Sollten Sie noch einen Roman schreiben, haben Sie mich jedenfalls als Leserin an Bord. Leseempfehlung!

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