Produktbild: Die schwarze Rose

Die schwarze Rose Roman

8

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2023

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/4,7 cm

Gewicht

534 g

Farbe

Anthrazit / Camel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77354-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2023

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/4,7 cm

Gewicht

534 g

Farbe

Anthrazit / Camel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77354-1

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

spannend, authentisch, mitreissend!

Bewertung aus Oberursel am 12.02.2024

Bewertungsnummer: 2129203

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Klappentext klang schon vielversprechend: „Als Ketzer denunziert, muss sich im Jahr 1328 der berühmte deutsche Prediger Eckhart von Hochheim am Hof des Papstes in Avignon der Inquisition stellen. In Begleitung seines Novizen Wittekind wird Meister Eckhart Zeuge eines blutigen Raubüberfalls. Als Wittekind selbst angegriffen wird, ahnen die beiden, dass sie in einen Finanzbetrug von europäischem Ausmaß hineingezogen werden. Im Schatten des Papstpalasts ist auch der geheimnisvolle Franziskaner William von Baskerville den Tätern auf der Spur. Dort, wo Umberto Ecos „Der Name der Rose“ aufhört, setzt Dirk Schümers packender historischer Roman an. Wir erleben eine finstere Metropole der Religion, in der nur ein Credo gilt: Gold.“ Die historische Gestalt des Meister Eckharts finde ich hochinteressant, und wenn dann noch William von Baskerville auftritt, dann muss ich den Roman lesen . Und um es gleich zu sagen: das war ein brillanter historischer Roman, der mich auf jeder der knapp 600 Seiten abgeholt hat. Wirklich, wirklich gut. Historisch detailliert recherchiert, und spannend geschrieben. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive des jungen deutschen Dominikaner-Novizen Wittekind geschrieben, und ich gestehe, ich hatte stilistisch ein paar Eingewöhnungsprobleme, denn wenn Wittekind erzählt und Dialoge wiedergibt, dann fehlt fast immer das Anführungszeichen, und da bin ich die ersten Seiten drüber gestolpert. Aber man gewöhnt sich dran, und irgendwann fällt es kaum mehr auf. So. Wittekind ist Schüler vom Meister Eckhart, dem Theologen und Philosoph, dem „Erfinder der Achtsamkeit und Gelassenheit“, dem Prediger, der den Zorn des Papstes Joan aus Avignon auf sich zog und dorthin1328 beordert wurde, auf dass man ihm hier seinen Prozess als Häretiker machen konnte. Meister Eckhart zieht nun in Begleitung seines Schülers auch nach Avignon, und in der Woche, in der die beiden dort auf den Prozess warten, geschehen merkwürdige kriminelle Dinge, von denen uns Wittekind erzählt. Alles beginnt damit, dass die beiden Mönche in der Nähe ihrer Unterkunft Zeuge eines blutigen Raubüberfalls werden. Das Opfer stirbt wenig später, nicht ohne vorher noch ein paar kryptische Worte zu murmeln – und Wittekind, der ja gerade eh nichts zu tun hat, geht dem nach. Auf der Suche nach dem Mörder beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen, und Wittekind findet sich bald in der Mitte von Verschwörungen unfassbaren Ausmaßes, bei denen der Papst und sein Gegenspieler Napoleone Orsini eine große Rolle spielen….. und ganz nebenbei bereitet sich nicht nur Meister Eckhart als auch der englische Philosoph Wilhelm von Occam auf ihren Inquisitor vor…. Ich kürze ab, wir haben hier einen spannenden Krimi, ein Gemälde der damaligen Zeit, und eine coole Abenteuergeschichte. Ich hatte immer einen Film in meinem Kopf . Was auch an William von Baskerville lag; als der aufgetreten ist so in der Mitte des Romans, hatte ich Jean Connery in Mönchskluft vor meinen Augen. Also; wer den „Namen der Rose“ als Film gefeiert hat, hat jetzt so ungefähr eine Idee vom Setting. Nur nicht auf dem Lande, sondern in der damaligen Papsthauptstadt, in Avignon. Der Roman hat aber auch seine nachdenklichen Seiten; ich persönlich fand es immer sehr interessant, wenn Meister Eckhart sein Weltbild erklärt hat, und über die Gesellschaft nachdachte. Es geht immer nur ums Geld und um die Macht. Die Menschen werden durch Angst regiert. Irgendwie haben wir uns als Menschheit die letzten 700 Jahre nicht wirklich weiterentwickelt. Mein „favourite“, als Eckhart die Wissenschaft betrachtet: „Mein lieber Wittekind, damals habe ich als studierter Mann gelernt, dass man sich vor der Wissenschaft in Acht nehmen muss, weil ihre Knechte ihre Fahne immer in den Wind der Macht halten.“. Mit den Ansichten wäre der Gute heute auch ein Außenseiter. Ach ja, ganz am Ende wird’s noch mal witzig, bzw. spannend: Der Autor hat sich ein cooles Nachwort überlegt: Die Geschichte ist natürlich nicht erfunden, sondern die Übersetzung eines frühmittelalterlichen Tagebuches, dass man ihm zur Übersetzung gab …. von niemand anderem verfasst als Wittekind! Ich glaube, den Autor muss ich mir merken – ich werde bestimmt noch mehr von ihm lesen!

spannend, authentisch, mitreissend!

Bewertung aus Oberursel am 12.02.2024
Bewertungsnummer: 2129203
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Klappentext klang schon vielversprechend: „Als Ketzer denunziert, muss sich im Jahr 1328 der berühmte deutsche Prediger Eckhart von Hochheim am Hof des Papstes in Avignon der Inquisition stellen. In Begleitung seines Novizen Wittekind wird Meister Eckhart Zeuge eines blutigen Raubüberfalls. Als Wittekind selbst angegriffen wird, ahnen die beiden, dass sie in einen Finanzbetrug von europäischem Ausmaß hineingezogen werden. Im Schatten des Papstpalasts ist auch der geheimnisvolle Franziskaner William von Baskerville den Tätern auf der Spur. Dort, wo Umberto Ecos „Der Name der Rose“ aufhört, setzt Dirk Schümers packender historischer Roman an. Wir erleben eine finstere Metropole der Religion, in der nur ein Credo gilt: Gold.“ Die historische Gestalt des Meister Eckharts finde ich hochinteressant, und wenn dann noch William von Baskerville auftritt, dann muss ich den Roman lesen . Und um es gleich zu sagen: das war ein brillanter historischer Roman, der mich auf jeder der knapp 600 Seiten abgeholt hat. Wirklich, wirklich gut. Historisch detailliert recherchiert, und spannend geschrieben. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive des jungen deutschen Dominikaner-Novizen Wittekind geschrieben, und ich gestehe, ich hatte stilistisch ein paar Eingewöhnungsprobleme, denn wenn Wittekind erzählt und Dialoge wiedergibt, dann fehlt fast immer das Anführungszeichen, und da bin ich die ersten Seiten drüber gestolpert. Aber man gewöhnt sich dran, und irgendwann fällt es kaum mehr auf. So. Wittekind ist Schüler vom Meister Eckhart, dem Theologen und Philosoph, dem „Erfinder der Achtsamkeit und Gelassenheit“, dem Prediger, der den Zorn des Papstes Joan aus Avignon auf sich zog und dorthin1328 beordert wurde, auf dass man ihm hier seinen Prozess als Häretiker machen konnte. Meister Eckhart zieht nun in Begleitung seines Schülers auch nach Avignon, und in der Woche, in der die beiden dort auf den Prozess warten, geschehen merkwürdige kriminelle Dinge, von denen uns Wittekind erzählt. Alles beginnt damit, dass die beiden Mönche in der Nähe ihrer Unterkunft Zeuge eines blutigen Raubüberfalls werden. Das Opfer stirbt wenig später, nicht ohne vorher noch ein paar kryptische Worte zu murmeln – und Wittekind, der ja gerade eh nichts zu tun hat, geht dem nach. Auf der Suche nach dem Mörder beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen, und Wittekind findet sich bald in der Mitte von Verschwörungen unfassbaren Ausmaßes, bei denen der Papst und sein Gegenspieler Napoleone Orsini eine große Rolle spielen….. und ganz nebenbei bereitet sich nicht nur Meister Eckhart als auch der englische Philosoph Wilhelm von Occam auf ihren Inquisitor vor…. Ich kürze ab, wir haben hier einen spannenden Krimi, ein Gemälde der damaligen Zeit, und eine coole Abenteuergeschichte. Ich hatte immer einen Film in meinem Kopf . Was auch an William von Baskerville lag; als der aufgetreten ist so in der Mitte des Romans, hatte ich Jean Connery in Mönchskluft vor meinen Augen. Also; wer den „Namen der Rose“ als Film gefeiert hat, hat jetzt so ungefähr eine Idee vom Setting. Nur nicht auf dem Lande, sondern in der damaligen Papsthauptstadt, in Avignon. Der Roman hat aber auch seine nachdenklichen Seiten; ich persönlich fand es immer sehr interessant, wenn Meister Eckhart sein Weltbild erklärt hat, und über die Gesellschaft nachdachte. Es geht immer nur ums Geld und um die Macht. Die Menschen werden durch Angst regiert. Irgendwie haben wir uns als Menschheit die letzten 700 Jahre nicht wirklich weiterentwickelt. Mein „favourite“, als Eckhart die Wissenschaft betrachtet: „Mein lieber Wittekind, damals habe ich als studierter Mann gelernt, dass man sich vor der Wissenschaft in Acht nehmen muss, weil ihre Knechte ihre Fahne immer in den Wind der Macht halten.“. Mit den Ansichten wäre der Gute heute auch ein Außenseiter. Ach ja, ganz am Ende wird’s noch mal witzig, bzw. spannend: Der Autor hat sich ein cooles Nachwort überlegt: Die Geschichte ist natürlich nicht erfunden, sondern die Übersetzung eines frühmittelalterlichen Tagebuches, dass man ihm zur Übersetzung gab …. von niemand anderem verfasst als Wittekind! Ich glaube, den Autor muss ich mir merken – ich werde bestimmt noch mehr von ihm lesen!

Ein echter Pageturner

Bewertung am 23.02.2023

Bewertungsnummer: 1886471

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer gute, geistreiche Unterhaltung sucht und dabei etwas übers Mittelalter erfahren will, sollte diesen spannenden Roman lesen. Der Bezug zu Umerto Eco ist nicht vordergründig, sondern schwingt als tiefe Verbeugung vorm Autor von „Der Name der Rose“ mit.

Ein echter Pageturner

Bewertung am 23.02.2023
Bewertungsnummer: 1886471
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer gute, geistreiche Unterhaltung sucht und dabei etwas übers Mittelalter erfahren will, sollte diesen spannenden Roman lesen. Der Bezug zu Umerto Eco ist nicht vordergründig, sondern schwingt als tiefe Verbeugung vorm Autor von „Der Name der Rose“ mit.

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Die schwarze Rose

von Dirk Schümer

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Ulrike Eppel

OSIANDER Villingen

Zum Portrait

5/5

Schöne Sprache, gebildeter Inhalt und Spannung dazu!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch weckte als großer „Der Name der Rose“-Fan natürlich mein Interesse und ich wurde nicht enttäuscht! Eine schöne Sprache, viel Wissen über die klerikalen, politischen und zwischenmenschlichen Intrigen im 14. Jahrhundert in Avignon, gewitzte Dialoge und Spannung bieten den perfekten Rahmen für einen jungen und wissbegierigen Novizen, der in einen brisanten Mordfall hineingerät. Feinster Lesegenuß!
  • Ulrike Eppel
  • Buchhändler/-in

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5/5

Schöne Sprache, gebildeter Inhalt und Spannung dazu!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch weckte als großer „Der Name der Rose“-Fan natürlich mein Interesse und ich wurde nicht enttäuscht! Eine schöne Sprache, viel Wissen über die klerikalen, politischen und zwischenmenschlichen Intrigen im 14. Jahrhundert in Avignon, gewitzte Dialoge und Spannung bieten den perfekten Rahmen für einen jungen und wissbegierigen Novizen, der in einen brisanten Mordfall hineingerät. Feinster Lesegenuß!

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Antje Haensel

OSIANDER Böblingen

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4/5

Spannender und gut zu lesender Abenteuerroman

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich habe ich nur zu diesem Buch gegriffen, weil ich eine gute Kurzbesprechung eines Kollegen in einer unserer Buchhandlungen gelesen habe – und weil ich mal wieder Lust auf einen historischen Schmöker hatte. Über die historischen Ereignisse von 1328 weiß ich nicht viel, daher kann ich nicht beurteilen, ob der Autor tatsächlich gut recherchiert hat oder wie viel künstlerische Freiheit er sich genommen hat. Was ich aber sagen kann: Es ist ein äußerst spannender, gut zu lesender historischer Abenteuerroman, der zwar an manchen Stellen kleine Längen hat, aber insgesamt einfach großen Spaß macht.
  • Antje Haensel
  • Buchhändler/-in

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4/5

Spannender und gut zu lesender Abenteuerroman

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich habe ich nur zu diesem Buch gegriffen, weil ich eine gute Kurzbesprechung eines Kollegen in einer unserer Buchhandlungen gelesen habe – und weil ich mal wieder Lust auf einen historischen Schmöker hatte. Über die historischen Ereignisse von 1328 weiß ich nicht viel, daher kann ich nicht beurteilen, ob der Autor tatsächlich gut recherchiert hat oder wie viel künstlerische Freiheit er sich genommen hat. Was ich aber sagen kann: Es ist ein äußerst spannender, gut zu lesender historischer Abenteuerroman, der zwar an manchen Stellen kleine Längen hat, aber insgesamt einfach großen Spaß macht.

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