Aus den Tiefen des Alls, aus interstellaren Fernen, taucht ein Objekt auf, das zunächst für einen Asteroiden gehalten wird. Doch dann steuert es eine Umlaufbahn um den Saturn an und beginnt, ein regelmäßiges Signal auszusenden. Man tauft es auf den Namen Zeta. Eine auf dem Saturnmond Titan stationierte Forschungsgruppe, eine vom Mars entsandte Expedition und ein Forschungsschiff der Erde machen sich auf den Weg, um die Geheimnisse des Objektes zu erkunden. Noch ahnt niemand, dass Zeta die Menschheit vor ihre größte Herausforderung stellen wird …
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Martin L.
5/5
15.02.2024
Buch (Taschenbuch)
Achtung Suchtgefahr :-)
Das Andreas Brandhorst spannende Romane schreiben kann, wissen wir schon seid seinem Maschinenintelligenz-Zyklus. Zeta steht diesen in nichts nach und ich habe das Buch geradezu verschlungen. Ohne hier Spoiler in irgendeiner Form zu schreiben, kann ich nur sagen ein weiteres Meisterwerk. Ich konnte es nicht weglegen.
Absolute Leseempfehlung für alle SF-Fans.
Sue
aus Uelzen
4/5
08.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Spannend, klug und sehr kreativ!
Mit "Zeta" liefert uns Andreas Brandhorst einen wirklich kreativen und klugen Science Fiction Roman.
Wir befinden uns im Jahr 2150. Die Menschheit ist aufgebrochen und hat das Sonnensystem besiedelt. Ob auf dem Mars, den Monden anderer Planeten, dem Uranus oder Pluto, überall haben sich neue Städte, Habitate und Kulturen entwickelt. Nightingale Loi, eine 42-jährige Astrobiologin von der Erde, wurde ausgebildet, um den ersten interstellaren Flug der Menschheit zum Stern Proxima Centauri durchzuführen. Doch dann taucht in der Nähe des Saturnmondes Titan ein seltsames Objekt auf, von dem Funksignale empfangen werden. Das wirft alle Pläne über den Haufen und Nightingale Loi wird auf die Mission geschickt, sich dieses Objekt und seine Geheimnisse genauer anzusehen. Doch auch vom Titan und vom Mars machen sich Expeditionsteams auf den Weg, um das Rätsel dieses asteroidenartigen Objektes zu erkunden.
Brandhorst ist mit "Zeta" wirklich eine interessante, kluge und spannende Geschichte gelungen, die auch Raum für eigene Gedanken und Überlegungen lässt. Der rote Faden der Geschichte mag im ersten Moment nicht ganz offensichtlich sein, doch lohnt es sich absolut sich auf die Ideen der Geschichte einzulassen. Dann entdeckt der aufmerksame Leser auch den roten Faden, der sich durch die Geschichte windet. Das einzige Manko für mich sind hier die Charaktere, die für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe verdient hätten.
Der Mittelteil mag zwar durchaus ein paar Längen aufweisen, die aber dann im letzten Drittel, mit der Auflösung des Rätsels definitiv wieder wettgemacht werden. Auch sprachlich konnte mich Brandhorst absolut überzeugen. "Zeta" ist sehr angenehm zu lesen. Besonders hervorheben möchte ich auch noch einmal den Anhang: Hier findet man zum Verständnis der Geschehnisse der Menschheit einen Überblick über die Jahre von 2020 - 2150. Auch die Hauptfiguren und viele Fremdwörter werden hier erklärt. Ich mag das sehr gerne, da ich mir definitiv vom Autor abgeholt fühle.
In manchen Punkten konnte ich der Geschichte zwar nicht immer ganz folgen, hier merkt man dann doch, dass sie die Story eher an erfahrenere Science Fiction Leser und Leserinnen wendet, doch trotzdem hatte ich unglaublich viel Spaß an der Geschichte.
Vanessa
aus Heilbronn
4/5
09.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Kreativ und unvorhersehbar
Kurzmeinung:
Das Buch nimmt uns mit auf eine außergewöhnliche Reise ins All und besticht vor allem durch die Kreativität des Autors und die Unvorhersehbarkeit der Story. Das Ende war nicht zu 100% meins, aber trotzdem ein guter Abschluss und man sagt ja die Reise ist das Ziel . Für Fans von Hard-Sci-Fi, die sich auf eine überraschende Forschungsreise einlassen möchten.
Ausführlich:
Das Buch an sich kann als Standalone gelesen werden, lässt aber ein winziges Türchen offen, dass einen zweiten Band ermöglichen würde. Vor allem dieses Türchen finde ich am Ende interessant gewählt und regt zum Nachdenken an.
Was bei diesem Buch meiner Meinung nach entscheiden ist:
Man muss sich auf die Geschichte einlassen und sich vom Autor überraschen lassen und akzeptieren, dass der rote Faden nicht direkt zu Beginn ersichtlich wird. Denn wenn ich das Buch mit einem Wort beschreiben würde, dann wäre dies wohl: Unvorhersehbar! Genau das hat mir am Besten gefallen, auch wenn es mich an einigen Stellen verwirrt zurückgelassen hat.
Einiges war wirklich etwas schwer zu verstehen, vor allem rund um zwei Protagonisten (Chen und Letho), wobei ich aber glaube, dass dies durchaus gewollt vom Autor war, um zu zeigen, dass diese beiden doch anders als „normale“ Menschen sind.
Alles in allem war das Buch ein wilder Ritt durch das All und hat mich gut unterhalten. Allerdings würde ich es eher erfahrenen Sci-Fi Lesern empfehlen.
Bewertung
aus Michelstadt
2/5
20.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Enttäuschend
Nach dem wirklich sensationellen SF "das Schiff" ist dem Autor wohl nichts mehr eingefallen. Die Handlung ist konfus, nicht gerade schlüssig und sehr langatmig. Bisher fand ich Brandhorst wirklich sehr gut.
Bewertung
5/5
23.02.2024
eBook (ePUB)
Zeta
Mit "Zeta" beweist Andreas Brandhorst erneut, warum er in die Spitze deutscher SF-Autoren gehört. Es ist einfach faszinierend zu lesen, wie die Zukunft der Menschheit aussehen könnte. Und da das All vermutlich unendlich ist, spielt auch der Autor mit Dimensionen, die schwer vorstellbar, aber großartig zu lesen sind. "Zeta" ist eine üppige und absolut fesselnde Space Opera! Leseempfehlung!
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