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Die Dolmetscherin - Ihre Übersetzung entscheidet über das Urteil

18

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2023

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/3,5 cm

Gewicht

390 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Interpreter

Übersetzt von

Alice Jakubeit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-52990-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2023

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/3,5 cm

Gewicht

390 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Interpreter

Übersetzt von

Alice Jakubeit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-52990-4

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Bewertung

    aus Beckingen

    4/5

    18.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Fehler kann alles ruinieren

    Die Dolmetscherin - Brooke Robinson Revelle Lee spricht 11 Sprachen und ist als Dolmetscherin bei Gericht tätig. Dort soll sie eine Aussage eines Verdächtigen in einer Mordermittlung übersetzen. Da sie von der Schuld des Verdächtigen überzeugt ist, ändert sie die Übersetzung ab und bringt damit einen Unschuldigen ins Gefängnis. Während sie versucht, ihren Fehler wieder gut zu machen, wird sie von jemandem erpresst, der von ihrem dunklen Geheimnis weiß. ------------------------------------------ Mir hat die Dolmetscherin gut gefallen. Revelle als Charakter fand ich symphatisch und ich konnte mich sehr gut in ihre mißliche Lage hineinversetzen. Die Versuchung, Gerechtigkeit selbst in die Hand zu nehmen und einen Mörder hinter Gitter zu bringen, ist immens groß, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Blöd nur, wenn sich später herausstellt, dass es gar kein Mörder war. Brooke Robinson gelingt es sehr gut die Gefahr von vorschneller Verurteilung, Fällen eines Fehlurteils, Ausüben von Selbstjustiz und deren Konsequenzen darzustellen und den Leser zum Nachdenken zu animieren. Wie würde man wohl selber in Revelles Situation handeln? Die Lage spitzt sich für Revelle dann noch zu, als sie von jemand unbekanntem erpresst und bedroht wird. Nach und nach kommen dadurch dunkle Geheimnisse aus Revelles Vergangenheit ans Licht bis sich die Fäden endgültig in einem Showdown zu einem sinnvollen Abschluss entwirren. Die Ganze Zeit, während ich Revelle durch ihren Alltag begleite, empfinde ich eine bedrückende unterschwellige Spannung und Bedrohung, die sich gemächlich bis zum Ende hin steigert. Der Schreibstil ist leicht verständlich und ohne Schnörkel, dadurch ist ein zügiger Lesefluss möglich. Von Anfang bis zum Ende habe ich mit Revelle mitgefiebert und konnte es kaum erwarten, herauszufinden, was hinter der Erpressung wohl stecken mag. Die Auflösung hat mich überzeugt. Ich fühlte mich gut unterhalten und zum Nachdenken animiert.

  • Jill von Letterheart

    aus Berlin

    4/5

    26.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr interessant aufgebaut

    Eins meiner ersten Bücher dieses Jahr war dieser interessante Thriller von Brooke Robinson. Revelle Lee arbeitet als Dolmetscherin und ist unfassbar sprachbegabt. Offiziell dolmetscht sie zwischen 10 Sprachen und bietet ihre Dienste für Zeugen, Opfer und Angeklagte an. Allein dieses Aspekt fand ich schon unglaublich spannend - ich selbst besitze leider so gar kein Talent für Sprachen - denn dieser Beruf bringt so einige Tücken mit sich. Revelle muss stetig absolute Neutralität bewahren, egal für wen oder was sie doletscht. Auch wenn es Täter sind und sie ganz genau merkt, dass diese lügen. Lange Zeit ist sie damit zurechtgekommen, doch auf einmal fängt sie an ihr Handeln zu hinterfragen - doch steht es ihr zu, hier selbst zu urteilen? Doch nicht nur diese moralische Misere hält sie auf Trab, parallel lebt nun Elliot die ersten Monate bei ihr und sie wünscht sich nichts mehr, als das Adoptivverfahren zu einem positiven Abschluss zu bringen. Die Kombination fällt ihr aber immer schwerer, vor allem weil es jemand auf sie und ihren Schützling abgesehen hat und so spitzt es sich immer weiter zu... Natürlich hat auch Revelle eine düstere Vergangenheit und ein Päckchen mit sich zu tragen, typisch für das Genre, was lange ein Geheimnis bleibt. Ich muss zugeben, dass mich die Auflösung nicht nur überraschen, sondern auch überzeugen konnte und ich so schnell echt nicht darauf gekommen wäre. Es gibt zwei Erzähl-Perspektiven, wobei die eine immer so diskret gehalten wird. Zwischendurch habe ich hier auf das Hörbuch geswitcht, was ich ebenfalls sehr empfehlen kann. Nicht blutig, aber auf jeden Fall spannend und für mich persönlich durch die Themen "Dolmetschen" und "Adoption" auch einfach sehr interessant durch die entsprechende Recherchearbeit!

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    4/5

    18.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Emotional aufgeladenes und bewegendes Psychodrama

    In “Die Dolmetscherin” erzählt Brooke Robinson ein psychologisches Thrillerdrama, in dem sich die Ich-Erzählerin Revelle Lee mit inneren Schuldgefühlen und realen Bedrohungen auseinandersetzen muss. Um zu zeigen, dass sie eine bessere Mutter ist als ihre eigene, will sie den kleinen Eliot adoptieren. In ihrem Job beschreibt die Autorin Revelle als eine Koryphäe, die nicht nur mehrere Sprachen beherrscht, sondern auch ein besonderes Gespür für die feinen Unterschiede in der Wortwahl hat. Beispiele für die große Bedeutung, die selbst kleinste sprachliche Nuancen im menschlichen Miteinander haben können, streut sie immer wieder ein. Wer also auf emotional aufgeladenen und bewegende Psychodramen steht, ist bei “Die Dolmetscherin” genau richtig.

  • Bücherträumerin

    4/5

    16.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende EInblicke

    3,5 Sterne Auf den Thriller "Die Dolmetscherin - Ihre Übersetzung entscheidet über das Urteil" von Brooke Robinson, übersetzt von Alice Jakubeit, hat mich in jedem Fall unterhalten, wenn ich auch etwas mehr Thrill-Effekt erhofft hatte. Die Protagonistn aka die Dolmetscherin Revelle Lee ist ein kleines Sprachgenie, zumindest spricht sie 11 Sprachen und ist am Gericht in London für Dolmetscheraufträge zuständig. Sie spricht für Zeugen, Opfer, Angeklagte etc. Dabei macht sie sich ohne größere Absicht einige Feinde. Aktuell hat sie einen Pflegesohn und sorgt sich um ihn und hofft, ihn auf Dauer bei sich behalten zu dürfen. Doch es gibt einige Stolpersteine, die sie überwinden und aufklären muss. Der Schreibstil war etwas distanzierter und hat doch einige Einblicke in die Gedankenwelt und Arbeit von Revelle geliefert. Zumindest kenne ich es so auch aus anderen Thrillern. Die Handlung ist spannend, aber wer einen richtig blutigen Thriller erwartet, sollte von diesem Buch absehen. Ich hingegen fand sowohl ihre Arbeit als Dolmetscherin und die damit einhergehenden Vor- und Nachteile, sehr spannend und habe die Geschichte daher auch gern gelesen.

  • clematis

    4/5

    14.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Am Gericht

    Revelle Lee ist in ihrer Kindheit in vielen Ländern herumgekommen und spricht elf Sprachen, ist also das, was man gemeinhin unter hyperpolyglott versteht. Durch diese Vielseitigkeit ist sie im Laufe der Jahre zu einer gefragten Dolmetscherin geworden, insbesondere am Londoner Strafgerichtshof Old Bailey übersetzt sie für Zeugen, Opfer und Angeklagte. Dabei wird sie gleichsam zur Stimme des anderen, zu seinem Spiegel, seinem Klon (kindle, Pos. 625). Gewissenhaft die Worte der Klienten zu dolmetschen und keinesfalls zu interpretieren oder gar zu werten und damit den Inhalt einer Aussage zu verfälschen, ist Revelle enorm wichtig, allerdings ändert sich das, als ihr bei einer Vernehmung das Opfer bekannt ist. Aus der Überzeugung heraus, dass der Verdächtige schuldig ist und sein Zeuge lügt, verändert die Dolmetscherin kleine Details in dessen Angaben. Ob dies den Ausgang des Prozesses beeinflussen wird? Sehr ruhig und detailgenau geht Autorin Brooke Robinson an diesen ungewöhnlichen Roman heran, es dauert geraume Zeit, bis sich Spannung aufbaut und die Szenen aus dem Klappentext Gestalt annehmen. Revelle wird als zurückhaltende, gewissenhafte Frau dargestellt, die einem nicht unbedingt sympathisch ist und den Leser auch in gewisser Weise auf Distanz hält, obwohl sie selbst ihre Sicht der Dinge schildert. Dennoch ist sie für mich glaubwürdig gezeichnet mit allen Problemen, die jemand mit sich schleppt nach einer unsteten Kindheit voller Übersiedlungen durch aller Herren Länder und sich später als freiberufliche Dolmetscherin ohne Lebenspartner um die Adoption eines Kindes bemüht. Robinsons Sprachmelodie ist eher nüchtern, wodurch sich Revelles Probleme widerspiegeln und ihre innere Zerrissenheit zeigt. Insbesondere die faszinierende Arbeit eines Gerichtsdolmetschers hat die Autorin sehr gut vermittelt und auch Revelles Sorge um den sechsjährigen Elliot, den sie keinesfalls wieder verlieren möchte. Sprünge in die Vergangenheit tragen einiges zum Verständnis bei, verwirren aber manchmal auch ein wenig, da sie oft überraschend ins Geschehen eingebaut sind. Ein bisschen mehr Spannung hätte dem Ganzen gut getan, dennoch konnte mich „Die Dolmetscherin“ überzeugen mit Robinsons Schreibstil und den interessanten Inhalten, welche hier verarbeitet worden sind.

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