Produktbild: Afghanistan

Afghanistan Unbesiegter Verlierer

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13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Abbildungen

mit 17 Abbildungen

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

255

Maße (L/B/H)

18,6/11,3/2,2 cm

Gewicht

236 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4074-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Abbildungen

mit 17 Abbildungen

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

255

Maße (L/B/H)

18,6/11,3/2,2 cm

Gewicht

236 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4074-7

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    04.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Afghanistan: Eine menschliche Tragödie!

    Ullrich Angersbach: Das Sachbuch liest sich spannend wie ein Roman! Es führt die ganze menschliche Tragödie Afghanistans an Hand viele persönlicher Schilderungen hautnah und brutal vor Augen. Nach der Lektüre habe ich ein wesentlich besseres Verständnis über die Ursachen des Fehlschlags des NATO-Einsatzes am Hindukusch. Zudem vermittelt Natalie Amiri einen bitteren Nachgeschmack bei dem Gedanken an das viele Geld, dass humanitären Zwecken dienen sollte, aber durch weitverbreitete Korruption in finsteren Kanälen versickerte. Besonderes Augenmerk legt sie auf das Schicksal von Frauenrechtlerinnen in Afghanistan und den Akademikerinnen, die berufstätig waren und nun in vielen Bereichen nicht mehr arbeiten dürfen oder gar verfolgt werden. Auch fehlt es an den überreichlichen Hilfsgeldern des Auslandes, an das sich so viele gewöhnt haben. Jetzt bricht die Wirtschaft zusammen und es drohen Hungernöte überall. Und doch werden die Taliban nicht verteufelt, sondern es wird aufgezeigt, welche Fehler zu ihrer Wiedererstarkung geführt haben. Unbedingt lesenswert!

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    22.05.2022

    eBook (ePUB 3)

    Der längste Krieg und kein Ende

    Als die Taliban nach Abzug der westlichen Truppen Afghanistan Ende August 2021 das Land wieder in Besitz genommen haben, haben sich viele Menschen gefragt ob den Beteuerungen, der neuen, alten Herrscher Glauben geschenkt werden darf, dass u.a. Frauenrechte beachtet und eingehalten würden. Die Pessimisten haben recht behalten - nichts von den vollmundigen Versprechungen ist eingehalten worden. Rund 100 Tage nach der Machtübernahme ist die deutsche Journalistin Natalie Amiri nach Afghanistan gereist, um sich ihr eigenes Bild von der Lage der Bevölkerung zu machen. Dabei liegt ihr Fokus natürlich insbesondere auf den Frauen. Was Natalie Amiri und viele andere befürchtet haben, ist eingetroffen: Mit medienwirksamen Auftritten angeblich gemäßigter Taliban haben sie den Westen eingelullt, um weiterhin Hilfsgelder zu bekommen. Die zugesagten Rechte für Frauen und Mädchen für Arbeiten und Schulbesuch, sind drastisch eingeschränkt worden. Tausende Frauen verloren innerhalb weniger Tage ihre Jobs und dürfen nur mehr verschleiert und in Begleitung eines männlichen Familienmitglieds auf die Straße. Mädchen ist der Schulbesuch nur für wenige Jahre erlaubt. In diesem Buch verleiht Natalie Amiri allen jenen Afghaninnen und Afghanen eine Stimme. Sie erklärt auch, warum der Westen (und zuvor die Russen) so kläglich versagt haben. Die Autorin hat ungeachtet der Gefahr in der sie selbst schwebte, zahlreiche Fahrten durch das zerstörte Land unternommen, Dutzende BewohnerInnen getroffen und ihnen genau zugehört. Fazit: Mit diesem umfassenden Bild von Afghanistan verleiht sie den Afghaninnen und Afghanen, die nicht den Taliban angehören, eine Stimme. Möge sie gehört werden. Gerne gebe ich diesem wichtigen Buch 5 Sterne.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    22.04.2022

    eBook (ePUB 3)

    Unglaublich ehrlich und mit viel Tiefe

    Natalie Amiri ist eine deutsch-iranische Journalistin, die unter anderem den Weltspiegel moderiert. Sie kennt Afghanistan so gut wie kaum ein anderer und reist immer wieder dorthin. In dem Buch schreibt sie über ihre Erlebnisse dort, berichtet von Interviews mit Betroffenen und klärt auf. Wie es zum Rückzug der Taliban kam und was an Ignoranz des Westens nicht zu begreifen ist. Das Buch „Afghanistan“ von Natalie Amiri beginnt mit dem Satz: „Wenn du dich jemals nutzlos fühlst, dann erinnere dich daran, dass es 20 Jahre brauchte, Billionen von Dollar und vier US-Präsidenten, um die Taliban durch die Taliban zu ersetzen“. Damit zeigt die Autorin sehr deutlich, was sie von den Menschen hält, die Afghanistan demokratisieren wollten. Auf Biegen und Brechen. Dabei war es doch nachweisbar, dass sich bereits andere Herrscher die Zähne daran ausgebissen haben. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einer ist mit Sicherheit, dass viele Stämme und Glaubensrichtungen in einem Land leben. Sprache, Kultur sowie Religion sind so verschieden, dass es kaum Aussicht auf friedliches Zusammenleben gibt. Für mich gab es viel Neues zu lesen und seitdem lässt mich das Buch nicht mehr los. Das Leid der Menschen dort, und hier besonders jenes der Frauen, hat mich arg mitgenommen. Auch die Tatsache, dass immer noch viele von ihnen sich vor Verfolgung und Mord fürchten und die Ausreise in kläglicher Weise unterstützt wird. Das Buch ist lebendig geschrieben und das gilt auch für die Qualen und Ungerechtigkeiten der Bevölkerung. Viele Fotos lassen einmal mehr die innige Verbindung zu diesem Land erstehen. Fünf Sterne plus gibt es von mir und eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    4/5

    29.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    sympathisch naiv

    Ein interessanter Einblick dort, wo das Buch auf der beschreibenden Seite bleibt, aber in seinem Schwanken zwischen der Darstellung einer harten Realität und der Hoffnung auf die mutigen Frauen, die die Autorin mit Sympathie porträtiert, doch etwas zu journalistisch-oberflächlich. Am besten gefallen haben mir die Kapitel über die unglaubliche Korruption und über die nutzlosen westlichen Unterstützungszahlungen, die inflationsbereinigt die Mittel des Marshall-Planes überstiegen. Hier überführt sie auch westliche Politiker beinhart der Wählertäuschung.

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