• Produktbild: Paris Requiem - Kriminalroman (Eddie Giral 2)
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Band 2

Paris Requiem - Kriminalroman (Eddie Giral 2) Vom Gewinner der HWA Gold Crown für den Besten Historischen Roman

Aus der Reihe Eddie Giral
110

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.01.2024

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

446

Maße (L/B/H)

21,1/13/3,7 cm

Gewicht

461 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Stefan Lux

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47373-3

Beschreibung

Rezension

»Eine fulminante Fortsetzung von Die Toten vom Gare d’Austerlitz .« ("Publishers Weekly")
»Spannungsgeladen und intensiv … definitiv eine fesselnde Lektüre!« ("Historical Novel Society")
»Lloyd verarbeitet exzellente Detailkenntnisse zu einer packenden Handlung vor stimmiger Kulisse. … Auf eine Fortsetzung darf man sich also bereits freuen.« ("Die Presse (Wien)")
»In der Tradition seiner Landsleute John Le Carré oder Eric Ambler präsentiert Chris Lloyd Zeitgeschichte als ein spannendes Lesevergnügen.« ("WDR5")
» Paris Requiem verbindet auf stilsichere Weise eine spannende Handlung mit einem einprägsamen Bild der Zeit.« ("literaturkritik.de")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.01.2024

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

446

Maße (L/B/H)

21,1/13/3,7 cm

Gewicht

461 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Stefan Lux

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47373-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Marita Robker-Rahe

    aus Belm

    5/5

    05.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    der zweite Fall von Eddie Giral

    Dieser Kriminalroman spielt 1940 während der deutschen Besatzung in Paris. Spannung und historische Fakten vermischen sich zu einem tollen zeitgeschichtlichen Roman Eddie Giral, dessen zweiter Fall dies ist, ermittelt wieder im halbseidenen Milieu. In einem von den Basatzern stillgelegten Jazzclub wird ein mit Angelgarn gefesselter Toter aufgefunden, der eigentlich im Gefängnis sitzen soll, denn dahin hat Eddie ihn gebacht. Mit zugenähten Lippen sietzt der Tote auf einem SDtuhl und Eddie fragt sich, wer dafür verantwortlich ist und wie er es aus dem Gefängnis geschafft hat. Nach und nach erfährt Eddie, dass er nicht der einzige Kriminelle ist, der es geschafft hat auf mysteriöse Weise aus dem Gefängnis zu kommen und es wird auch nicht der einzige Tote bleiben, den Eddie findet. Die Stadt leidet unter den Repressalien der Besatzer. Lebensmittel und Benzin sind rationiert. Die brutale Vorgehensweise gegen JUden, Andersdenkende und Schwarze kennt keine Grenzen. Zeitgleich scheint eine Bande ihr Unwesen in der Stadt zu treiben. Vielschichtige Aufgaben, die Eddie zu bewältigen hat. Eddi Giral ermittelt auf sehr unkonventieonelle Art und Weise und ist selbst ein sehr zwielichtiger Typ. Für mich ein mehr als gelungener Ermittler, dem es Spaß gemacht hat zuu folgen. Da ich Band 1 nicht gelesen habe. was ich aber schnell nachholen werde, fehlten mir ab und zu ein paar Kenntnisse, die den Lesespaß aber nicht beeinträchtigt haben. Was mir gut gefallen hat, waren die vielen geschichtlichen Zusammenhänge, die mir durch das Lesen verlittelt wurden. Tolle Dialoge und eine spannende Erzählweise haben das Ganze abgerundet. Ein komplexer und superspannender zeitgeschichtlicher Roman.

  • Joko

    aus Belm

    5/5

    05.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    der zweite Fall von Eddie…

    der zweite Fall von Eddie Giral Dieser Kriminalroman spielt 1940 während der deutschen Besatzung in Paris. Spannung und historische Fakten vermischen sich zu einem tollen zeitgeschichtlichen Roman Eddie Giral, dessen zweiter Fall dies ist, ermittelt wieder im halbseidenen Milieu. In einem von den Basatzern stillgelegten Jazzclub wird ein mit Angelgarn gefesselter Toter aufgefunden, der eigentlich im Gefängnis sitzen soll, denn dahin hat Eddie ihn gebacht. Mit zugenähten Lippen sietzt der Tote auf einem SDtuhl und Eddie fragt sich, wer dafür verantwortlich ist und wie er es aus dem Gefängnis geschafft hat. Nach und nach erfährt Eddie, dass er nicht der einzige Kriminelle ist, der es geschafft hat auf mysteriöse Weise aus dem Gefängnis zu kommen und es wird auch nicht der einzige Tote bleiben, den Eddie findet. Die Stadt leidet unter den Repressalien der Besatzer. Lebensmittel und Benzin sind rationiert. Die brutale Vorgehensweise gegen JUden, Andersdenkende und Schwarze kennt keine Grenzen. Zeitgleich scheint eine Bande ihr Unwesen in der Stadt zu treiben. Vielschichtige Aufgaben, die Eddie zu bewältigen hat. Eddi Giral ermittelt auf sehr unkonventieonelle Art und Weise und ist selbst ein sehr zwielichtiger Typ. Für mich ein mehr als gelungener Ermittler, dem es Spaß gemacht hat zuu folgen. Da ich Band 1 nicht gelesen habe. was ich aber schnell nachholen werde, fehlten mir ab und zu ein paar Kenntnisse, die den Lesespaß aber nicht beeinträchtigt haben. Was mir gut gefallen hat, waren die vielen geschichtlichen Zusammenhänge, die mir durch das Lesen verlittelt wurden. Tolle Dialoge und eine spannende Erzählweise haben das Ganze abgerundet. Ein komplexer und superspannender zeitgeschichtlicher Roman.

  • bookloving

    5/5

    13.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Packender historischer Krimi

    Mit „Die Toten vom Gare d’Austerlitz" ist dem britischen Autoren Chris Lloyd ein sehr spannender Auftakt einer neuen historischen Krimi-Reihe gelungen, der vor dem Hintergrund des 2. Weltkriegs während der deutschen Besatzung der französischen Hauptstadt durch die Nazis angesiedelt ist und sich mit dem Spannungsfeld von Kollaboration und Widerstand beschäftigt. Mit dem fesselnden zweiten Band „Paris Requiem“ führt Chris Lloyd gekonnt die Geschichte rund um seinen faszinierenden Protagonisten Inspecteur Eddie Giral fort und lässt uns in die düstere Stimmung und hochkomplexe politische Lage im herbstlichen Paris von 1940 eintauchen. Der Autor hat viele wenig bekannte und hervorragend recherchierte zeitgeschichtliche Details in seinen undurchsichtigen, sehr vielschichtigen Kriminalfall eingearbeitet, der mich vor allem durch seine beklemmende Atmosphäre, rätselhaften Verwicklungen und den mit viel Fingerspitzengefühl aufgeworfenen ethisch-moralischen Fragestellungen, denen sich seine Hauptfigur Giral stellen muss, in den Bann gezogen hat. Rasch werden wir an der Seite des französischen Inspecteur Eddie in ein packendes Katz- und Mausspiel mit fatalen Folgen hineingezogen. Sehr fesselnd ist es mitzuerleben, wie Inspecteur Giral bei seinen Ermittlungen zu einem Spielball von undurchsichtigen Machtspielen von Wehrmacht, SS, Gestapo und Deutscher Abwehr wird, fragwürdige Entscheidungen treffen muss und schließlich auch er in höchste Gefahr gerät. Nach der Entmachtung der französischen Polizei durch die deutschen Besatzer ist er ständiger Beobachtung, Willkür, Bedrohung und Manipulation ausgesetzt und muss auch in eigenen Reihen gegen so manche unsichtbare Gegner kämpfen, die verdeckt mit den Nazis kollaborieren. Lloyd versteht es jedoch hervorragend, Spannung aufzubauen, so dass man dem cleveren und unerschrockenen Giral bei seinen komplizierten und brandgefährlichen Ermittlungen gebannt durch das besetzte Paris folgt, um die Hintergründe einer perfiden Verschwörung aufzudecken. Mit seinen lebendigen, detailreichen Schilderungen gelingt es dem Autor hervorragend, die komplizierte politische Lage und die Schrecken jener dunklen Zeit einzufangen und uns anschaulich nicht nur die alltäglichen Sorgen und Nöte der Pariser Bevölkerung durch die Besatzung sondern auch die zunehmende Juden-Verfolgung vor Augen zu führen. Nachdrücklich beleuchtet er auch die vielen Schattierungen von geheimem Widerstand bis hin zu opportunistischer Kollaboration mit den Nazis sowie die psychologischen Hintergründe. Zudem greift er in einer Nebenhandlung auch unfassbare Gräueltaten der deutschen Wehrmacht während des Frankreichfeldzugs auf und verwebt diese sehr schlüssig mit dem Handlungsverlauf. Die verschiedenen Charaktere bis hin zu den Nebenfiguren sind sehr lebendig dargestellt und umfassen eine große Anzahl an undurchsichtigen Figuren und finsteren Widersachern, die geschickt in den faszinierenden zeitgeschichtlichen Zusammenhang eingebettet sind. Herausragend hat mir erneut die feinfühlige und facettenreiche Charakterzeichnung seines etwas unnahbaren Protagonisten Giral mit seiner komplexen Persönlichkeit gefallen. Nach und nach lernen wir den durch den 1. Weltkrieg traumatisierten Giral mit seiner Vorgeschichte und inneren Dämonen immer eingehender kennen, können sein Verhalten und seine schwierigen Gewissensentscheidungen in diesen dunklen Zeiten auch besser nachvollziehen. Die Hoffnung auf Wiedergutmachung für vergangene Fehler, der Wunsch nach Gerechtigkeit und der Bewahrung von Menschlichkeit aber auch die Einsicht, sich bisweilen zum Selbst- und Fremdschutz auf moralisch verwerfliche Kompromisse einzulassen – all dies macht Eddie Giral zu einem höchst faszinierenden Charakter in einer völlig aus den Fugen geratenen Welt. Nach einigen höchst überraschenden Wendungen gipfelt die komplexe Handlung schließlich mit einer sehr nachdenklich stimmenden Auflösung des Falls, die mich einer Fortsetzung sehr gespannt entgegen sehen lässt. FAZIT Sehr spannende Fortsetzung einer anspruchsvollen historischen Krimi-Reihe im besetzten Paris 1940 - mit einem unterhaltsamen, vielschichtigen Kriminalfall, einfühlsamer Charakterstudie und tollem Zeitkolorit.

  • Alice

    5/5

    09.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ermittlungen unter deutscher Beobachtung

    Paris ist seit drei Monaten von den Deutschen besetzt, die Lebensmittel rationiert, es herrscht eine bedrückte Stimmung unter der Bevölkerung - doch gemordet wird weiterhin. Inspecteur Giral gelingt es, sich geschickt in der besetzten Stadt zu bewegen und der Leser erfährt an seiner Seite nicht nur viel über die verschlungenen Wege einer besetzten Stadt, sondern ebenso viel über seine Vergangenheit und Beweggründe. Doch selbst der hartnäckige, unbeirrbare Inspecteur schafft es nicht, seine Ermittlungen durchzuführen ohne sich in Abhängigkeiten und Versprechungen zu begeben. Er muss nicht länger DEN Deutschen, sondern den verschiedensten, oft konkurrierenden Organisationen wie der Abwehr, Gestapo und dem SD Rede und Antwort stehen. Da kann man schon mal den Überblick verlieren und weiß dann nicht, wer in dem Auto sitzt, das einen gerade verfolgt. Chris Lloyd hat hier erneut einen düsteren, atmosphärischen Roman geschaffen, dessen Spannungslevel von Beginn bis Ende hoch ist. Erneut zeigt er sowohl bei den Personen als auch bei den Handlungsorten eine Liebe für Details und zeichnet ein umfangreiches Bild der besetzten Stadt. Zugleich kann man die fundierte und umfangreiche Recherche zu den historischen Hintergründen und Zusammenhängen zwischen den Zeilen herauslesen.

  • textinprogress_by_caro

    aus Willich

    5/5

    26.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Kriminalroman, der diese…

    Ein Kriminalroman, der diese Bezeichnung wirklich verdient! Denn hier wird tatsächlich ermittelt: Inspecteur Eddie Giral geht auf die Straße, befragt Zeugen und trifft sich mit Informanden, er kombiniert klug und vertraut auf seinen Instinkt – ganz ohne technischen Firlefanz. Das ist auch kaum möglich, denn wir befinden uns im Kriegsjahr 1940, in von den Deutschen besetzten Paris. Eddie wird zu einem Mordfall gerufen, der nicht nur auf eine skrupellose Bande der Banden hindeutet, in der die deutschen Besatzer ebenfalls involviert sind, sondern der ihn zusätzlich in seine eigene Vergangenheit versetzt. Chris Lloyd webt in „Paris Requiem“ eine vielschichtige Kriminalgeschichte mit historischen Fakten. Mit Zuckerbrot und Peitsche – so lernt Eddie, unser Ich-Erzähler, die deutschen Besatzer kennen, allen voran Hochstetter, den Major der Deutschen Abwehr, mit dem er gezwungen wird zusammenzuarbeiten. Eine Kollaboration, die lediglich darauf ausgerichtet ist, dass die französischen Polizisten ihr eigenes Volk kontrollieren und die Ordnung aufrechterhalten sollen. Eddie und seinem Kollege Boniface liegt aber viel mehr daran, den grausamen Mord an einem eigentlich in Fresnes einsitzenden Dieb aufzuklären. So stellen sich ihm mehr als nur die Frage, wer der Mörder ist, sondern auch, wer die Macht hat, ihn und einige andere Verbrecher aus dem Gefängnis zu entlassen, wem der Mörder mit dem Toten eine Warnung schicken wollte und wie die Deutschen damit zusammenhängen. Denn je weiter seine Ermittlungen gehen, je mehr er entdeckt, dass sich eine Bande der Banden aufbaut, die viertelübergreifend und skrupelloser als je zuvor operiert, desto mehr interessieren sich die Deutschen für ihn – und nicht nur die Wehrmacht. Der SD und die Gestapo verfolgen und verhören ihn. „Ich erinnerte mich an Dominique, die mir vorgeworfen hatte, mich für das einzige Opfer des Kriegs zu halten. Natürlich war ich das nicht. Aber ich war ein Opfer. Ich war so angeschlagen und windschief wie die Kugel, ich hatte die Orientierung verloren.“ Die Ereignisse um den Mord erwecken seine eigenen tief vergrabene Vergangenheit, seine Zeit als Rausschmeißer im Jazzclub, seine große Liebe, sein Sohn und allen voran seine Erlebnisse im Ersten Weltkrieg, die Schützengräben und das deutsche Gefangenenlager. Diese Zeit hat ihn stark geprägt, verhärmt und isoliert. Doch sein Kampfeswille ist noch da und so versucht er alles, um für seine zurückgelassenen Freunde da zu sein, sich ihre Vergebung zu verdienen. „Weißt du, Eddie, du bist kein schlechter Mann. Du vergisst nur manchmal, ein guter zu sein.“ Deutlich wird, dass während des Kriegs und der Okkupation es zwei Wege gibt zu handeln: Wegschauen und kooperieren wie Eddies Chef oder Widerstand leisten und für das Gute einstehen. Eddie kann natürlich seine Füße nicht stillhalten. Ihm wird aber bewusst, dass es in einer solchen Zeit nicht nur schwarz und weiß gibt, dass er auch mit den Grauschattierungen arbeiten und auf seine Freunde und Verbündete vertrauen muss, um etwas zu erreichen – vielleicht sogar das kleinere Übel wählen muss... Chris Lloyd hat mit dem zweiten Eddie Giral einen vielschichtigen spannenden Krimi vorgelegt mit unerwarteten Wendungen, berührenden Schicksalen eingebettet in traurig erschreckenden historischen Ereignissen. Es hat ein paar Seiten gebraucht, bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe, und auch einige unnötige Rechtschreibfehler haben mich abgelenkt, aber ich wurde mit einer richtig klugen Geschichte belohnt! Für klassische Ermittler-Fans ein Muss!

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