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Erdling Roman | »Glaubst du an Außerirdische, Oskar?« | Ein Heimatroman der fantastischen Art

1

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

425

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/3,3 cm

Gewicht

532 g

Farbe

Aubergine

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43101-6

Beschreibung

Rezension

»Braslavksy nutzt ihre Recherche-Reise durch die in Vergessenheit geratene deutsche Science-Fiction, um das erzählende Ich Schicht für Schicht von Selbstbildern, von Verdrängtem und Identitätsannahmen freizulegen.« ("der Freitag")
»Emma Braslavsky wischt alle Genres fort und beamt uns in den anspruchsvollsten Nonsens seit langem.« ("Kulturnews")
»Emma Braslavsky liefert nicht das Erwartbare.« ("Frankfurter Rundschau")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

425

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/3,3 cm

Gewicht

532 g

Farbe

Aubergine

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43101-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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Jahreshighlight

Bewertung am 12.12.2023

Bewertungsnummer: 2086798

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Alles, was den Inhaltsangaben auf dem Buch, auf den Verlagsseiten und in den generischen Rezensionen zu entnehmen ist und sein wird, wird stimmen: Völlig absurd, weird, abgedreht. Aber im Gegensatz zu den meisten Trailern und Vorankündigungen warten die genialsten Einfälle noch im Buch! Es gab vor der Lektüre eigentlich nur ein: Entweder „gut gemeint aber humorlos vergeigt“ oder „gut gemeint und größtartig genial umgesetzt“. Dieses Buch hat mich über 400 Seiten getragen. Es war ein binge-reading. Faszinierend, staunend, lachend, denkend, grübelnd, reisend, lernend, assoziierend, findend, weltenerschaffend, die Autorin in meinem Inneren lobpreisend. Ich kann nicht wirklich erklären, was Braslavsky in ihrem Erzählen macht. Ich will es auch nicht. Mit dem claim „Fantastischer Heimatroman“ ist die Begattung auf der U4 vorgegeben. „Erdling“ ist für mich ein Roman ganz eigener Sprache. Ganz eigener Welten, ganz eigener Vorstellungskräfte. Hoch inspirierend. Ich bewundere das Timing, mit dem Emma Braslavsky ihre Ideen, ihre Dialoge, ihre Personen einbringt und den Roman so Ebene um Ebene erweitert - auf ganz schwerelose Weise. Vielleicht erklärt Emma Braslavsky mir auf einer anderen Ebene wie wir unser Leben unter den geltenden Bedingungen der Quantentheorie leben, wie viel wir ausblenden, was alles möglich wäre, ließen wir es in uns zu. Vielleicht ist „Erdling“ das „Weiße Loch“, durch das ich, nachdem ich von der destruktiven Kraft des „Schwarzen Loches“ der Realität in einem neuformierten Anderen aufgehe. Es mag sein, dass dort auch David Bowie wartet. Auf alle Fälle möchte ich diese(n) „Erdling“ mit dabei haben.

Jahreshighlight

Bewertung am 12.12.2023
Bewertungsnummer: 2086798
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Alles, was den Inhaltsangaben auf dem Buch, auf den Verlagsseiten und in den generischen Rezensionen zu entnehmen ist und sein wird, wird stimmen: Völlig absurd, weird, abgedreht. Aber im Gegensatz zu den meisten Trailern und Vorankündigungen warten die genialsten Einfälle noch im Buch! Es gab vor der Lektüre eigentlich nur ein: Entweder „gut gemeint aber humorlos vergeigt“ oder „gut gemeint und größtartig genial umgesetzt“. Dieses Buch hat mich über 400 Seiten getragen. Es war ein binge-reading. Faszinierend, staunend, lachend, denkend, grübelnd, reisend, lernend, assoziierend, findend, weltenerschaffend, die Autorin in meinem Inneren lobpreisend. Ich kann nicht wirklich erklären, was Braslavsky in ihrem Erzählen macht. Ich will es auch nicht. Mit dem claim „Fantastischer Heimatroman“ ist die Begattung auf der U4 vorgegeben. „Erdling“ ist für mich ein Roman ganz eigener Sprache. Ganz eigener Welten, ganz eigener Vorstellungskräfte. Hoch inspirierend. Ich bewundere das Timing, mit dem Emma Braslavsky ihre Ideen, ihre Dialoge, ihre Personen einbringt und den Roman so Ebene um Ebene erweitert - auf ganz schwerelose Weise. Vielleicht erklärt Emma Braslavsky mir auf einer anderen Ebene wie wir unser Leben unter den geltenden Bedingungen der Quantentheorie leben, wie viel wir ausblenden, was alles möglich wäre, ließen wir es in uns zu. Vielleicht ist „Erdling“ das „Weiße Loch“, durch das ich, nachdem ich von der destruktiven Kraft des „Schwarzen Loches“ der Realität in einem neuformierten Anderen aufgehe. Es mag sein, dass dort auch David Bowie wartet. Auf alle Fälle möchte ich diese(n) „Erdling“ mit dabei haben.

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Erdling

von Emma Braslavsky

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