Produktbild: Blinde Tunnel

Blinde Tunnel Kriminalroman | Von der Bestsellerautorin von "Sturmrot", "Erdschwarz" und "Nebelblau"

22

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

45370

Erscheinungsdatum

12.09.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2525 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783644017634

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

45370

Erscheinungsdatum

12.09.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2525 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783644017634

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  • Totto

    aus Nümbrecht

    4/5

    19.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    wiedergefundenes Vergessen

    Das Hörbuch "Blinde Tunnel" von Tove Alsterdal behandelt einen Kriminalfall, der gleichzeitig die sudetendeutsche Geschichte im tschechischen Grenzland behandelt. Sonja und Daniel ziehen von Schweden in die Tschechei, wo sie in ihrem zweiten Lebensabschnitt ein Weingut gekauft haben. Bei den Aufräumarbeiten finden sie eine mumifizierte Leiche. Sonja und ihre neue Freundin lässt der Hintergrund der Leiche keine Ruhe. Bald wird ersichtlich, dass einige sehr bemüht diesen Vorfall unter den Teppich zu kehren, um die Nachkriegsgeschichte dieses Dorfes in der Vergessenheit ruhen zu lassen. Schnell wird ersichtlich, dass vuele etwas zu verbergen haben oder sich freundlicher zeigen, als sie sind. Es bleibt nicht bei dem einen Verbrechen und bald stehen sie selbst vor Anklagen und Verdächtigungen. Die Geschichte ist spannend und mysteriös erzählt. Der Hintergrund der sudetendeutschen Geschichte gut recherchiert. Die Hauptcharaktere bestechen leider nicht durch offene Kommunikation und Aufrichtigkeit, was sie mir unsympathisch gemacht hat. Bis zum Ende lösen sich daher nicht alle Ungereimtheiten auf. Interessant für alle, die Krimis mögen und sich auch nicht scheuen geschichtliche Tabuthemen damit zu behandeln.

  • Bewertung

    5/5

    18.06.2024

    Hörbuch (CD)

    Tödliche Vergangenheit

    Sonja und Daniel wandern von Schweden nach Tschechien aus, um ein altes Weingut zu bewirtschaften und gemeinsam neu anzufangen. Doch bald mehren sich die Anzeichen, dass mit dem Anwesen etwas nicht stimmt. Als das Paar in einem alten Gewölbe die mumifizierte Leiche eines Jungen findet, beginnt eine nervenaufreibende Enthüllungsgeschichte, die weit in die Historie zurückreicht. Offenbar stehen die beiden einem mächtigen Gegner gegenüber, der die Vergangenheit ruhen lassen will und deshalb vor Mord nicht zurückschreckt - und Daniel unschuldig ins Gefängnis bringen will. Ein sehr ungewöhnlicher Krimi der anderen Art, exzellent gelesen von Sandra Voss.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    26.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein Freund, der Feind

    Sonja und Daniel erfüllen sich einen Traum und kaufen ein altes Weingut in Tschechien. Das schwedische Ehepaar hofft, dort ihre in Schieflage geratene Beziehung wieder kitten zu können. Bei Aufräumarbeiten entdecken sie im Keller Wein aus den Kriegsjahren sowie die mumifizierte Leiche eines Kindes, das eine weiße Armbinde trägt. Der Polizei liegt nichts an einer Aufklärung, einzig Anna Jones, eine Anwältin, die Sonja im Gasthaus des Ortes kennengelernt hat, will dem Paar helfen. Bevor es dazu kommt, wird Anna ermordet und Daniel wegen Mordes verhaftet. Sonja fängt an, in der Vergangenheit des Weingutes zu graben, und fördert Ungeheuerliches zutage. „Nach und nach begriff ich, dass er von jenem Abend erzählte. Von den Ereignissen auf der Brücke. Ich sollte es nicht Ereignisse nennen, es war so viel schlimmer als das.“ (Seite 274) Beim vorliegenden Buch handelt es sich um einen fiktiven Kriminalfall, die Geschichte könnte so oder so ähnlich passiert sein. Ruhig und methodisch erzählte die Ich-Erzählerin Sonja, was ihr und ihrem Mann zugestoßen war, welche Umstände dazu führten, dass Daniel in Untersuchungshaft gelandet und sie in Ostdeutschland gestrandet ist. Ganz und gar nicht fiktiv sind jedoch die historischen Hintergründe, die im Buch geschildert wurden und auf denen der Kriminalfall beruhte, der für mich im Laufe des Buches allerdings immer unwichtiger geworden ist. „Wie die Welt das habe zulassen können. Der Kommissar sah uns scharf an, als wären wir persönlich dafür verantwortlich, ein Teil der Westmächte, die dieses Land Hitler in die Arme getrieben hatten. München 1938, spuckte er aus.“ (Seite 83) Es ging um das Sudetenland, das seit Jahrhunderten zum Großteil von Deutschen besiedelt war, seit 1918 allerdings zur Ersten Tschechoslowakischen Republik gehörte. Es war bevölkert von Menschen verschiedener Nationalitäten, die im Frieden zusammenlebten, bis eine folgenreiche Entscheidung dies alles zunichte machte und zuerst dazu führte, dass aus Freunden Feinde wurden mit der bitteren Folge, dass nach dem Krieg Millionen Menschen aus ihrem Zuhause geworfen, ausgelöscht oder vertrieben worden sind. Grausame Taten folgten, ein im Frieden geführter Krieg führte zu unvorstellbaren Leid. Diese historischen Tatsachen baute die Autorin in die Geschichte ein und dies tat sie so unglaublich gut, dass es mir immer noch kalt über den Rücken läuft, wenn ich nur daran denke. Die Geschichte entfaltete erst langsam ihren Sog, zu Beginn hätte ich nicht ahnen können, wie sehr mich das Buch berühren würde, wie viele Stellen ich markieren und wie oft ich würde pausieren müssen, weil es emotional so aufwühlend geworden ist. Zusätzlich bin ich erstaunt darüber, dass ich über die damaligen Ereignisse noch nie etwas gehört oder gelesen habe, dies ist ein schwarzer Fleck, der dringend ausradiert gehört. Einiges habe ich nachlesen können und bin entsetzt, dass ein solches Unrecht nicht mehr Beachtung bekam in den letzten Jahrzehnten. Dies werde ich zumindest für mich nun ändern. Wer jetzt neugierig geworden ist, dem empfehle ich zum Einstieg diesen Kriminalroman, der großartig recherchiert worden ist. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir und eine Leseempfehlung obendrein.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    26.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sonja und Daniel erfüllen…

    Sonja und Daniel erfüllen sich einen Traum und kaufen ein altes Weingut in Tschechien. Das schwedische Ehepaar hofft, dort ihre in Schieflage geratene Beziehung wieder kitten zu können. Bei Aufräumarbeiten entdecken sie im Keller Wein aus den Kriegsjahren sowie die mumifizierte Leiche eines Kindes, das eine weiße Armbinde trägt. Der Polizei liegt nichts an einer Aufklärung, einzig Anna Jones, eine Anwältin, die Sonja im Gasthaus des Ortes kennengelernt hat, will dem Paar helfen. Bevor es dazu kommt, wird Anna ermordet und Daniel wegen Mordes verhaftet. Sonja fängt an, in der Vergangenheit des Weingutes zu graben, und fördert Ungeheuerliches zutage. „Nach und nach begriff ich, dass er von jenem Abend erzählte. Von den Ereignissen auf der Brücke. Ich sollte es nicht Ereignisse nennen, es war so viel schlimmer als das.“ (Seite 274) Beim vorliegenden Buch handelt es sich um einen fiktiven Kriminalfall, die Geschichte könnte so oder so ähnlich passiert sein. Ruhig und methodisch erzählte die Ich-Erzählerin Sonja, was ihr und ihrem Mann zugestoßen war, welche Umstände dazu führten, dass Daniel in Untersuchungshaft gelandet und sie in Ostdeutschland gestrandet ist. Ganz und gar nicht fiktiv sind jedoch die historischen Hintergründe, die im Buch geschildert wurden und auf denen der Kriminalfall beruhte, der für mich im Laufe des Buches allerdings immer unwichtiger geworden ist. „Wie die Welt das habe zulassen können. Der Kommissar sah uns scharf an, als wären wir persönlich dafür verantwortlich, ein Teil der Westmächte, die dieses Land Hitler in die Arme getrieben hatten. München 1938, spuckte er aus.“ (Seite 83) Es ging um das Sudetenland, das seit Jahrhunderten zum Großteil von Deutschen besiedelt war, seit 1918 allerdings zur Ersten Tschechoslowakischen Republik gehörte. Es war bevölkert von Menschen verschiedener Nationalitäten, die im Frieden zusammenlebten, bis eine folgenreiche Entscheidung dies alles zunichte machte und zuerst dazu führte, dass aus Freunden Feinde wurden mit der bitteren Folge, dass nach dem Krieg Millionen Menschen aus ihrem Zuhause geworfen, ausgelöscht oder vertrieben worden sind. Grausame Taten folgten, ein im Frieden geführter Krieg führte zu unvorstellbaren Leid. Diese historischen Tatsachen baute die Autorin in die Geschichte ein und dies tat sie so unglaublich gut, dass es mir immer noch kalt über den Rücken läuft, wenn ich nur daran denke. Die Geschichte entfaltete erst langsam ihren Sog, zu Beginn hätte ich nicht ahnen können, wie sehr mich das Buch berühren würde, wie viele Stellen ich markieren und wie oft ich würde pausieren müssen, weil es emotional so aufwühlend geworden ist. Zusätzlich bin ich erstaunt darüber, dass ich über die damaligen Ereignisse noch nie etwas gehört oder gelesen habe, dies ist ein schwarzer Fleck, der dringend ausradiert gehört. Einiges habe ich nachlesen können und bin entsetzt, dass ein solches Unrecht nicht mehr Beachtung bekam in den letzten Jahrzehnten. Dies werde ich zumindest für mich nun ändern. Wer jetzt neugierig geworden ist, dem empfehle ich zum Einstieg diesen Kriminalroman, der großartig recherchiert worden ist. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir und eine Leseempfehlung obendrein.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    11.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein vergessenes Kapitel der Zeitgeschichte

    Historische Romane, so sie sich auf konkrete Ereignisse beziehen, sollten gut recherchiert sein. Das gilt insbesondere dann, wenn sie in Unterhaltungsliteratur verpackt sind. Tove Alsterdals „Blinde Tunnel“ erfüllt diese Vorgabe und noch viel mehr, rückt sie doch in diesem als Krimi vermarkteten Roman Geschehnisse in den Vordergrund , die wahrscheinlich zumindest im Bewusstsein der jüngeren Generation wohl nicht mehr bekannt sind. Noch ahnen Sonja und Daniel nicht, was sie erwartet, als sie beschließen, einen Neuanfang zu wagen und ein stark renovierungsbedürftiges Weingut in Tschechien kaufen. Bei der Renovierung zeigt sich, dass das Anwesen Geheimnisse birgt, die niemals ans Tageslicht kommen sollten. „Blinde Tunnel“ beeindruckt durch seine Themenvielfalt. Natürlich kann man dieses Buch als Krimi lesen, denn das ist ja bereits durch den Fund in den Gewölben vorgegeben. Aber schon allein durch die Verankerung im historischen Kontext hat es weit mehr zu bieten. Ein kurzer Blick zurück: Nach dem Münchner Abkommen 1938 annektiert Hitler das Sudetenland, ein Gebiet im heutigen Tschechien, in dem viele Deutsche leben. Es gibt Spannungen unter der Bevölkerung, denn die einen sympathisieren mit den Nationalsozialisten, die anderen nicht. Nach Kriegsende gibt kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Tschechen und Deutschen, schließlich werden letztere, legitimiert durch die Dekrete der Siegermächte vertrieben und ihre Besitztümer den tschechischen Nachbarn übereignet. Ein historisches Ereignis der Zeitgeschichte, dessen tiefe Wunden bis in die Gegenwart sichtbar sind und nachwirken. Tove Alsterdal hat eine gut recherchierte Geschichte über Vertreibung und Flucht geschrieben, heute aktueller denn je. Über Heimat und deren Verlust, über Schuld, Schweigen und Verdrängung, über Traumata und deren Weitergabe an die nachfolgende Generation und nicht zuletzt über einer Region im Wandel, die sich ihrer Vergangenheit nicht stellen will. Ein sehr empfehlenswertes Buch, dem ich viele Leser wünsche!

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Bewertungen (22)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Damaris Kächele

    Damaris Kächele

    OSIANDER Metzingen

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    5/5

    30.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein Stück düstere Vergangenheit

    Bei der Renovierung eines alten Weingutes findet ein Ehepaar eine eingemauerte Leiche. Die Spuren führen zurück in die Besatzungszeit, doch scheinbar hat die Polizei kein Interesse an der Aufklärung. Jeder in dem kleinen tschechischen Dorf scheint ein Gehemnis zu haben, und auch die Hauseigentümer haben so einiges zu verbergen. Tove Alstertal hat ein Stück düstere Geschichte sehr gekonnt in ihren neuen Krimi eingeflochten, und beweist einmal mehr ihr gutes Händchen für spannende Lektüre.
  • Zum Bewerterprofil von Maren Zielke

    Maren Zielke

    OSIANDER Sigmaringen

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise in die unbequeme Vergangenheit

    Bei diesem Titel musste ich feststellen, dass ich mit völlig falschen Erwartungen an ihn rangegangen bin. Denn als ich ihn beendet hatte, wollte sich erst Enttäuschung in mir breit machen und ich hätte ihn als "Mäßig" eingestuft. Dabei war ich doch sonst von der Autorin so begeistert. Doch nach einem kleinen Perspektivwechsel konnte ich diesen Titel als das wertschätzen, was er ist: ein richtiggehender Athmosphären-Thriller. Während des kompletten Romans war ein hartnäckiges Unbehagen mein Begleiter, der mich nicht loslassen wollte. Auch hat es mich der Geschichte, der Vertriebenen der Nachkriegszeit näher gebracht.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Ehrmann

    Anja Ehrmann

    OSIANDER Schwäbisch Hall

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichtsunterricht einmal anders!

    Es sollte eigentlich ein Neuanfang werden. Ein schwedisches Paar kauft in Tschechien ein altes Weingut und möchte sich hier eine neue Existenz aufbauen. Doch es dauert nicht lange, bis sie in einem alten Tunnel unter dem Kellergewölbe auf die Leiche eines Kindes stoßen. Für Sonja und Daniel beginnt nun ein Albtraum, der sie zwingt, die Geschichte der Vorbesitzer zu recherchieren und sich mit dem tragischen Schicksal der Vertriebenen im Sudetenland auseinanderzusetzen. Düster und spannend bis zum Schluss!

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