Produktbild: Die Töchter des Bärenjägers

Die Töchter des Bärenjägers Roman

10

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31282

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Book Tropes

Found Family

Erscheinungsdatum

05.10.2023

Verlag

Hoffmann & Campe Digital

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

859 KB

Übersetzt von

Nina Hoyer

Sprache

Deutsch

EAN

9783455016413

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

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Verkaufsrang

31282

Book Tropes

Found Family

Erscheinungsdatum

05.10.2023

Verlag

Hoffmann & Campe Digital

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

859 KB

Übersetzt von

Nina Hoyer

Sprache

Deutsch

EAN

9783455016413

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Über gelebtes Querdenkertum

Sursulapitschi am 12.10.2023

Bewertungsnummer: 2042008

Bewertet: eBook (ePUB 3)

An dieses Buch bin ich mit falschen Erwartungen herangegangen. Ich habe mit einer Geschichte über Aussteigerinnen gerechnet, das karge Leben in der Wildnis, Zusammenhalt unter Schwestern, ein bisschen entbehrungsreiches Survival mit Lagerfeuerromantik und von dieser Erwartung sollte man sich direkt verabschieden. Hier geht es um sieben wilde, wenn nicht gar verwilderte, Mädchen, die sich nach dem Tod ihrer Eltern zurechtfinden müssen. Die Jüngste ist 12 und die Älteste 20. Von ihrem Vater haben sie gelernt, wie man jagt, dass man selbstständig sein muss, Behörden nicht trauen kann, Schule überflüssig ist, Ärzte nur Geld wollen, eine ganze schräge Querdenkeragenda. Ihre Mutter hat das mit religiösem Fanatismus angereichert und mit Prügeln untermauert. Die Mädchen sind ungehobelt, rauchen, saufen, prügeln sich brutal. Die Älteste will die Führung übernehmen und den vermeintlichen Willen des Vaters gnadenlos durchsetzen. Wer nicht spurt, verliert ein paar Zähne. Das ist sehr befremdlich und man fragt sich beim Lesen schon, wie eine Autorin auf solch eine Idee kommt. Ist es ein wertvoller Beitrag zur Emanzipation, wenn man Mädchen handeln lässt wie brutale, rüpelhafte Männer? Mit ein klein wenig Recherche findet sich dafür tatsächlich eine Erklärung. Die Autorin hat sich von einem finnischen Klassiker inspirieren lassen. Sie hat Aleksis Kivis »Sieben Brüder« aus dem Jahr 1870 in die Gegenwart verlegt und Schwestern agieren lassen. Ich kenne dieses Buch nicht, aber sie scheint sich sehr nah an der Vorlage zu bewegen. Es gibt sogar Parallelen bei den Namen der Brüder und Schwestern. Also, dieses Buch ist originell, aber auch befremdlich, fesselnd, brutal und blutig, berührend aber auch bisweilen obszön. Für mich ist es weniger ein Buch über „das ungezähmte Leben in der Wildnis“, als eins über gelebtes Querdenkertum, die Abkehr von zivilisatorischen Normen und Gesetzen. Wahrscheinlich hat man noch sehr viel mehr davon, wenn man »Sieben Brüder« kennt, aber auch so ist es eine aufregende Geschichte und eine eindringliche Lektüre.

Über gelebtes Querdenkertum

Sursulapitschi am 12.10.2023
Bewertungsnummer: 2042008
Bewertet: eBook (ePUB 3)

An dieses Buch bin ich mit falschen Erwartungen herangegangen. Ich habe mit einer Geschichte über Aussteigerinnen gerechnet, das karge Leben in der Wildnis, Zusammenhalt unter Schwestern, ein bisschen entbehrungsreiches Survival mit Lagerfeuerromantik und von dieser Erwartung sollte man sich direkt verabschieden. Hier geht es um sieben wilde, wenn nicht gar verwilderte, Mädchen, die sich nach dem Tod ihrer Eltern zurechtfinden müssen. Die Jüngste ist 12 und die Älteste 20. Von ihrem Vater haben sie gelernt, wie man jagt, dass man selbstständig sein muss, Behörden nicht trauen kann, Schule überflüssig ist, Ärzte nur Geld wollen, eine ganze schräge Querdenkeragenda. Ihre Mutter hat das mit religiösem Fanatismus angereichert und mit Prügeln untermauert. Die Mädchen sind ungehobelt, rauchen, saufen, prügeln sich brutal. Die Älteste will die Führung übernehmen und den vermeintlichen Willen des Vaters gnadenlos durchsetzen. Wer nicht spurt, verliert ein paar Zähne. Das ist sehr befremdlich und man fragt sich beim Lesen schon, wie eine Autorin auf solch eine Idee kommt. Ist es ein wertvoller Beitrag zur Emanzipation, wenn man Mädchen handeln lässt wie brutale, rüpelhafte Männer? Mit ein klein wenig Recherche findet sich dafür tatsächlich eine Erklärung. Die Autorin hat sich von einem finnischen Klassiker inspirieren lassen. Sie hat Aleksis Kivis »Sieben Brüder« aus dem Jahr 1870 in die Gegenwart verlegt und Schwestern agieren lassen. Ich kenne dieses Buch nicht, aber sie scheint sich sehr nah an der Vorlage zu bewegen. Es gibt sogar Parallelen bei den Namen der Brüder und Schwestern. Also, dieses Buch ist originell, aber auch befremdlich, fesselnd, brutal und blutig, berührend aber auch bisweilen obszön. Für mich ist es weniger ein Buch über „das ungezähmte Leben in der Wildnis“, als eins über gelebtes Querdenkertum, die Abkehr von zivilisatorischen Normen und Gesetzen. Wahrscheinlich hat man noch sehr viel mehr davon, wenn man »Sieben Brüder« kennt, aber auch so ist es eine aufregende Geschichte und eine eindringliche Lektüre.

Interessant

Shilo aus Ulm am 07.01.2024

Bewertungsnummer: 2103977

Bewertet: eBook (ePUB 3)

In diesem Buch geht es um sieben Schwestern, die als Waisen alleine in den finnischen Wäldern aufwachsen und überleben müssen. Dadurch, dass es ihnen von klein auf an mütterlicher Liebe gefehlt hat, sind sie emotional verkümmert. Wichtig ist ihnen nur in ihrer grenzenlosen Armut ihr eigenes Überleben. Aufgrund des Titels und der Leseprobe habe ich mir unter diesem Roman etwas ganz anderes vorgestellt. Gewaltszenen oder Misshandlungen, blutig und brutal, wie in dieser Geschichte, sind nicht meine Welt. Auch ekelerregende Beschreibungen wie z.B. von ungewaschenen, stinkenden Körpern sind mehr als unappetitlich. Auch war es mir nicht möglich, zu den einzelnen Protagonisten Zugang zu finden. Sie waren äußerst gewöhnungsbedürftig und mir alles andere als sympathisch. Einzig die Beschreibungen der finnischen Natur waren für mich ein Lichtblick. Sicher wird dieses Buch seine Liebhaber finden, doch für mich persönlich war es leider ein Fehlgriff. 3 Sterne.

Interessant

Shilo aus Ulm am 07.01.2024
Bewertungsnummer: 2103977
Bewertet: eBook (ePUB 3)

In diesem Buch geht es um sieben Schwestern, die als Waisen alleine in den finnischen Wäldern aufwachsen und überleben müssen. Dadurch, dass es ihnen von klein auf an mütterlicher Liebe gefehlt hat, sind sie emotional verkümmert. Wichtig ist ihnen nur in ihrer grenzenlosen Armut ihr eigenes Überleben. Aufgrund des Titels und der Leseprobe habe ich mir unter diesem Roman etwas ganz anderes vorgestellt. Gewaltszenen oder Misshandlungen, blutig und brutal, wie in dieser Geschichte, sind nicht meine Welt. Auch ekelerregende Beschreibungen wie z.B. von ungewaschenen, stinkenden Körpern sind mehr als unappetitlich. Auch war es mir nicht möglich, zu den einzelnen Protagonisten Zugang zu finden. Sie waren äußerst gewöhnungsbedürftig und mir alles andere als sympathisch. Einzig die Beschreibungen der finnischen Natur waren für mich ein Lichtblick. Sicher wird dieses Buch seine Liebhaber finden, doch für mich persönlich war es leider ein Fehlgriff. 3 Sterne.

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Die Töchter des Bärenjägers

von Anneli Jordahl

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Jenny Ritzenhoff

OSIANDER Baiersbronn

Zum Portrait

5/5

Ein ungewöhnlicher, faszinierender...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein ungewöhnlicher, faszinierender Roman den Anneli Jordahl erzählt. Sieben (wilde) Schwestern wachsen inmitten finnischer Wälder auf. Schonungslos beschreibt die Autorin den Überlebenskampf der Schwestern in der Wildnis. Ein Lese Erlebnis das mich nachhaltig beschäftigt hat.
  • Jenny Ritzenhoff
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein ungewöhnlicher, faszinierender...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein ungewöhnlicher, faszinierender Roman den Anneli Jordahl erzählt. Sieben (wilde) Schwestern wachsen inmitten finnischer Wälder auf. Schonungslos beschreibt die Autorin den Überlebenskampf der Schwestern in der Wildnis. Ein Lese Erlebnis das mich nachhaltig beschäftigt hat.

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Maria Köber

OSIANDER Bietigheim

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5/5

Eine Geschichte jenseits des Schönen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Familie des Bärenjägers lebt allein in der finnischen Wildnis fernab der Zivilisation. Der Vater möchte, bis auf seinen Handel mit Bärenfällen, nichts mit anderen Leuten zu tun haben und hält auch seine sieben Töchter von allen anderen Leuten fern. Lesen und Schreiben oder auch technischen Fortschritt braucht man nicht um in der Wildnis zu überleben. Hier geht es nur darum stark zu sein. Nachdem die Eltern nacheinander sterben sind die sieben Schwestern auf sich allein gestellt, und der Kampf ums Überleben beginnt... Eine Geschichte jenseits des Schönen: brutal, unmoralisch, wild, exzessiv - aber eine feine Gesellschaftskritik. Das Leben von Außenseitern, die am Schluss doch in der Gesellschaft Fuß fassen möchten oder doch nur müssen?
  • Maria Köber
  • Buchhändler/-in

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5/5

Eine Geschichte jenseits des Schönen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Familie des Bärenjägers lebt allein in der finnischen Wildnis fernab der Zivilisation. Der Vater möchte, bis auf seinen Handel mit Bärenfällen, nichts mit anderen Leuten zu tun haben und hält auch seine sieben Töchter von allen anderen Leuten fern. Lesen und Schreiben oder auch technischen Fortschritt braucht man nicht um in der Wildnis zu überleben. Hier geht es nur darum stark zu sein. Nachdem die Eltern nacheinander sterben sind die sieben Schwestern auf sich allein gestellt, und der Kampf ums Überleben beginnt... Eine Geschichte jenseits des Schönen: brutal, unmoralisch, wild, exzessiv - aber eine feine Gesellschaftskritik. Das Leben von Außenseitern, die am Schluss doch in der Gesellschaft Fuß fassen möchten oder doch nur müssen?

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Die Töchter des Bärenjägers

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