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Band 3

Verborgen Ein Island-Krimi

Aus der Reihe Mörderisches Island
198

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14255

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.02.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,4/13,5/3 cm

Gewicht

439 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Næturskuggar

Übersetzt von

Freyja Melsted

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00586-8

Beschreibung

Rezension

»In ihrem dritten Krimi zeigt Eva Björg Ægisdóttir erneut, dass die Dinge oft nicht so sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen, und bestätigt ihren Ruf als herausragende Autorin von psychologisch spannenden Werken.« Sven Trautwein Frankfurter Rundschau 20240726

Produktdetails

Verkaufsrang

14255

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.02.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,4/13,5/3 cm

Gewicht

439 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Næturskuggar

Übersetzt von

Freyja Melsted

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00586-8

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Mareike91

    5/5

    15.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Nichts ist wie es scheint

    Inhalt: In der isländischen Kleinstadt Akranes brennt ein Einfamilienhaus. Der Sohn des Hauses, der 20-jährige Marino, in dessen Zimmer der Brand ausbrach, kann nur noch tot geborgen werden. Schnell verdichten sich die Anzeichen, dass das Feuer gelegt wurde. Kommissarin Elma und ihr Kollege Sævar hören sich im Familien- und Freundeskreis des Opfers um und stoßen dort auf ein vermisstes Au-pair-Mädchen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihrem Verschwinden vor zwei Wochen und Marinos Tod? Meine Meinung: "Verborgen" ist der dritte Band der Reihe und spielt ebenso wie seine Vorgänger in der isländischen Kleinstadt Akranes. Die Beschreibungen der Stadt und ihrer Bewohner, aber auch der umliegenden Landschaften sind bildhaft und authentisch. Elma, die Protagonistin der Reihe, die erst vor kurzem in ihre Heimatstadt zurückgekehrt ist, ist mir bereits aus den vorherigen Bänden bekannt und sympathisch. Sie ist eine sehr bodenständige Person, die öfters mal mit sich und ihrem Leben hadert, was zum großen Teil auch an ihrer Vorgeschichte liegt, über die der Leser in diesem Band wieder das eine oder andere Detail erfährt. Gerade das lässt sie aber sehr menschlich und authentisch wirken. Darüber hinaus ist sie eine gute Ermittlerin und es macht Spaß, sie bei ihren Ermittlungen zu begleiten und zuzusehen, wie es ihr nach und nach gelingt, die verschiedenen Puzzleteile an ihren richtigen Platz zu bringen. Der Plot des Buches ist gut durchdacht und konstruiert. Schnell zeigt sich, dass nicht alles so ist, wie es nach außen scheint, und die zunächst so heilen Fassaden zu bröckeln beginnen. Besonders gefallen haben mir die Rückblicke aus Sicht des vermissten Au-pair-Mädchens Lise. Durch sie erfährt der Leser nach und nach, was ihr zugestoßen ist. Zunächst wirkt alles perfekt in ihrer neuen Familie auf Zeit, doch nach und nach wird die Stimmung zusehends düsterer und die Situation angespannter, was auch für die Geschichte im Gesamten gilt. Der Leser wird eingeladen eigene Theorien aufzustellen, auch wenn man sich von diesen aufgrund der vielen Wendungen oft schnell wieder verabschieden kann. Die schlussendliche Auflösung ist gleichermaßen stimmig wie schockierend und für mich ein gelungener Abschluss dieses starken dritten Bandes. Fazit: Spannender dritter Band der Reihe mit jeder Menge Wendungen und einer tragischen Auflösung. Das Buch besticht vorallem durch die unterschwellige Bedrohung und die sich immer weiter steigernde Spannung, die den Leser so sehr fesseln, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    06.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn die Asche noch glüht – ein Krimi, der leise zerstört

    Dichter Rauch, kalte Asche und dieses ungute Gefühl, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Verborgen zieht sofort rein, ohne großes Vorgeplänkel, und lässt einen in dieser scheinbar ruhigen isländischen Kleinstadt stehen, während im Hintergrund schon alles knistert. Akranes wirkt harmlos, fast verschlafen – aber genau das macht die Geschichte so unheimlich. Der Hausbrand, der zunächst wie ein tragischer Unfall aussieht, entpuppt sich Schritt für Schritt als psychologisches Minenfeld. Eva Björg Ægisdóttir versteht es meisterhaft, Informationen dosiert fallen zu lassen. Immer gerade so viel, dass man glaubt, den Durchblick zu haben – nur um auf der nächsten Seite festzustellen, dass man wieder komplett danebenliegt. Dieses Buch spielt mit Erwartungen, und zwar mit Genuss. Besonders stark ist die zweite Zeitebene rund um das Au-pair-Mädchen. Die Atmosphäre kippt hier ganz leise, fast unmerklich. Kleine Gesten, schiefe Dialoge, ein Blick zu viel – all das baut eine Spannung auf, die nicht laut sein muss, um unter die Haut zu gehen. Man merkt früh: Hinter der perfekten Fassade dieser Familie fault etwas ganz gewaltig. Kommissarin Elma bleibt angenehm menschlich. Keine Superheldin, sondern jemand, der zweifelt, Fehler macht und trotzdem weitermacht. Gerade ihre privaten Baustellen verleihen der Geschichte Tiefe und sorgen dafür, dass man emotional dranbleibt. Wenn sie in Gefahr gerät, fühlt sich das nicht nach Thriller-Kalkül an, sondern nach echter Bedrohung. Verborgen ist kein schneller Action-Krimi, sondern ein düsterer, kluger Spannungsroman, der sich festsetzt. Ein Buch für lange Abende, wenn draußen Wind ums Haus zieht und man danach noch eine Weile ins Dunkel starrt, weil der Kopf nicht abschalten will.

  • Heike

    aus Draßburg

    5/5

    01.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Island - Krimi der Extra- Klasse

    Ich muss zugeben: Ich habe ein Faible für Island. Das Land hat ganz eigene Seiten in mir zum Klingen gebracht und so kann ich isländischen Krimis nur schwer widerstehen. Und bei dieser Reihe um die Kommissarin Elma und ihr Team ist Spannung von Anfang an garantiert. Natürlich kann man jeden Band eigenständig lesen, aber fängt man von vorne an, so baut man automatisch eine Beziehung zu den handelnden Personen auf und freut sich auf ein Wiedersehen. Von diesem roten Faden abgesehen, ist jeder Fall einzigartig. In Verborgen ist die Handlung zwar sehr komplex, doch schließen sich am Ende alle Kreise. Der Inhalt ist logisch aufgebaut und lädt zum Miträtselnein. Das richtige Buch für schlaflose Nächte!

  • Ilses Lesetipps

    aus Wien

    5/5

    11.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen, aber selten etwas Besseres (G.E. Lessing)

    „Verlassen“ von Eva Björg Ægisdóttir ist der vierte Band dieser Reihe, ein spannender Kriminalroman mit packender isländischer Atmosphäre. Kurz zum Inhalt: In einem einsam gelegenen Hotel im Westen Islands versammelt sich die schwerreiche Familie Snaeberg zu einer Geburtstagsfeier. Was auf den ersten Blick nach fröhlichem Beisammensein aussieht, offenbart bei näherem Hinsehen wenig Herzlichkeit und eine Menge Aversionen. Hinter der Fassade brodeln allerlei Heimlichkeiten. Und dann wird plötzlich ein Gast vermisst … Das Cover mit der in Schwarz-Weiß gehaltenen isländischen Landschaftsdarstellung unterstreicht das mystische Flair dieser Insel mit der einmaligen Lavalandschaft. Stilistisch ist es den Vorgängerbänden angepasst, wodurch sich ein eindeutiger Wiedererkennungswert ergibt. Bei „Verlassen“ handelt es sich um einen Folgeband einer Reihe. Ich hatte als Quereinsteiger nicht das Gefühl, dass mir Vorkenntnisse gefehlt hätten. Es handelt sich um einen eigenständigen Fall. Die Originalausgabe kam 2021 unter dem Titel „þú sérð mig ekki“ (Du siehst mich nicht) heraus und wurde von Freyja Melsted übersetzt. Die deutsche Fassung erschien 2025 im Verlag Kiepenheuer & Wisch. Die Kapitel sind datiert, wodurch man sich gut chronologisch orientieren kann. Die untergeordneten Abschnitte sind mit Namen übertitelt. Der Schreibstil ist flüssig und gut beschreibend. Als Island-Fan begeisterten mich die Landschaftsbeschreibungen. Die tiefe Dunkelheit, der unwirtliche Schneesturm, die schroffen Klippen und die klirrende Kälte verdeutlichen die unwirtliche Natur Islands, insbesondere im Winter. Geschichten über Elfen und Trolle unterstreichen das Mystische. Eigene Reiseerinnerungen belebten mein Kopfkino – ich besichtigte u.a. die Holzkirche von Búðir und den Strand Djúpalónssandur. Die Handlung spielt Anfang November 2017, umfasst die Geschehnisse eines Wochenendes. Im Hinblick auf den umfangreichen Personenkreis erweist sich der am Beginn des Buches befindliche Stammbaum der Großfamilie als sehr hilfreich. Der Handlung ist raffiniert aufgebaut. Obwohl bereits nach wenigen Seiten feststeht, dass eine Leiche am Fuß der Klippen liegt, weiß man bis zuletzt nicht, wer das Opfer ist, bzw. ob es ein Unfall oder Mord war. Insbesondere die Perspektivenwechsel gestalten die Handlung so spannend. Die Protagonisten geraten immer wieder in prekäre Situationen, es gibt unheimliche Szenen. Oft enden die Abschnitte noch dazu mit einem Cliffhanger, wodurch man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Es ist ein stetiges Hin und Her zwischen dem Jetzt – den eher kurz gehaltenen Ermittlungen der Polizei – und den Ereignissen davor, die abwechselnd aus Sicht von vier Personen geschildert werden. Auch der Erzählstil unterscheidet sich. Während die Abschnitte mit den Kriminalkommissaren in der Mitvergangenheit verfasst sind, sind die der Protagonisten im Präsens und in Ich-Form gehalten. Im Mittelpunkt stehen Petra und ihre Tochter Lea, Tryggvi, der Lebensabschnittspartner von Petras Tante, und Irma, eine Hotelangestellte. Die Vier beobachten nicht nur die anderen während des Treffens oder agieren mit verschiedenen Familienmitgliedern, sondern ihre Gedanken schweifen auch in die Vergangenheit, u.a. werden Kindheitserinnerungen geweckt. Von Beginn an spürt man, dass diese Schlüsselpersonen irgendein Geheimnis mit sich herumtragen, sei es ein traumatisches Erlebnis oder Schuldgefühle, auf jeden Fall etwas, das sie belastet, das niemand wissen darf, auch nahe Verwandte nicht. Je mehr man hinter die Fassade dieser Menschen blickt, desto offenbarer wird es, das dies keine herzliche, emphatische Familie ist. Sie wirken kaum sympathisch, sondern ichbezogen, oberflächlich, überheblich; sie kümmern sich nicht umeinander. Nach außen wahren sie den Schein der Reichen und Schönen. Im Grunde sind sie alle seelisch vereinsamt, im tiefsten Inneren eigentlich unglücklich. Sie ertränken ihre Probleme in Alkohol, auch Drogen sind im Spiel. Die Charaktere sind sehr gut vorstellbar gezeichnet. Das Buch ist vom Anfang bis zum Ende fesselnd geschrieben. Die Autorin führt die Leserschaft geschickt in die Irre. Man vermutet mal dieses, mal jenes Familienmitglied als Opfer, sieht verschiedene Personen als Täter. Immer wieder überrascht eine unerwartete Wendung, bis letztlich nach einem dramatischen Finale alle Fäden zueinander finden, sich alles klärt. Mir hat „Verlassen“ sehr spannende Lesestunden bereitet und Lust auf weitere Bände dieser Autorin gemacht. Eine Leseempfehlung mit 5 Sternen.

  • Im_Lesehimmel

    aus Berlin

    5/5

    08.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Tolle Reihe

    Ich habe auch diesen Fall mit den Kommissaren Elma und Sævar sehr gerne gelesen, obwohl ich zu Sævar noch immer eine gewisse Distanz spüre. Der Lösung des Falles bin ich nicht so einfach auf die Spur gekommen. Man nähert sich der Lösung des Falles auf mehreren Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven an und der Autorin ist es gut gelungen, den Verdacht abwechselnd auf unterschiedliche Personen zu lenken. In der Mitte des Buches hatte ich aufgrund des komplexen Konstrukts verschiedene Ideen, wie es abgelaufen sein könnte, aber die Gewissheit kam doch erst später. Die Beschreibung der Ermittlungsarbeit hat mich gefesselt und fand ich gut gelungen. Parallel zum Arbeitsalltag nimmt man am Privatleben der Ermittler teil und da ich die beiden und ihre Familien sowie die Familie des Kriminaldirektors seit Band 1 begleite, war ich natürlich neugierig wie es weitergeht. Die Entwicklung der Figuren ist sehr gut nachvollziehbar. Die Bände der Reihe kann man auch unabhängig voneinander lesen, da die größeren Veränderungen nochmals erwähnt werden und die Fälle in sich abgeschlossen sind. Nur mit den isländischen Namen hadere ich manchmal ein wenig, da sie mir doch ziemlich fremd sind. Für alle, denen es genauso geht, gibt es am Ende ein Personenregister. Ich finde es besser, wenn das am Anfang zu finden ist, denn wenn man am Ende des Buches angekommen ist, nützt es einem nur noch eingeschränkt.

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