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Der Letzte seiner Art Roman | Die bewegende Freundschaft eines Naturforschers zum letzten Riesenalk | »Ein unvergessliches Buch!« Brigitte

14

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20/12,6/2,7 cm

Gewicht

301 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Le Dernier des Siens

Übersetzt von

Sabine Schwenk

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-168-3

Beschreibung

Rezension

Sibylle Grimberts Buch beeindruckt nicht nur mit seiner erkennbar intensiven Hintergrundrecherche, durch die Realität und Fiktion glänzend verwoben werden, sondern vor allem durch seine Wechsel zwischen Scheußlichkeit und Verzweiflung auf der einen sowie Hoffnung und Schönheit auf der anderen Seite. Die Momente, in denen sich der Riesenalk Prosp dem Menschen Gus annähert, obwohl dieser ihn seiner natürlichen Umgebung entrissen hat, sind zutiefst ergreifend. ("Mare")
Ein unvergessliches Buch, in Leinen gebunden und mit Lesebändchen schon als Geschenk geschmückt. ("Brigitte")
Grimbert bringt das Kunststück fertig, die drängendsten Themen der Gegenwart in eine Parabel ohne jeden Gegenwartsbezug zu fassen. Mit leichter Hand porträtiert sie eine der ungewöhnlichsten Freundschaften, die die Literatur kennt, und schafft ein hinreißend poetisches Plädoyer für den Respekt vor dem Anderssein. ("Hamburger Abendblatt")
Konzeptionell klug spielt Grimbert mit Fremd- und Vertrautheit. Dennoch wird immer wieder eine tiefe Verbundenheit zwischen Mensch und Tier spürbar. Es ist dieses Ringen um Verständnis, welches den gesamten Roman durchzieht. ("Deutschlandfunk")
Es hat mein Herz erwärmt. Man spürt Sibylle Grimberts Faszination für die seltsame Verbindung zwischen Mensch und Tier und sie schafft es, den Leser mitzunehmen. Ein leicht zu lesendes Plädoyer dafür, dass der Mensch nicht so stark in die Natur eingreifen sollte. ("RBB Kultur")
Die französische Autorin schreibt zart und beeindruckend über das Artensterben. ("Stern")
Zum ersten Mal hat mich ein Charakter wirklich berührt, der nicht durch Sprache kommunizieren kann, der nicht menschlich ist. Ein beeindruckender Roman! ("Michel Houellebecq")
Ein wunderschöner Roman über das Verhalten von Tieren und darüber, was die Natur den Menschen lehren kann. Man kann ihn nicht lesen, ohne an „Mein Freund, der Krake“ zu denken, die Dokumentation über das Leben eines Oktopus und die Bindung, die der ihn beobachtende Taucher mit ihm eingeht. Und man denkt an „Der alte Mann und das Meer“ von Ernest Hemingway. Der alte Fischer Santiago und der junge Wissenschaftler Gus teilen dieselbe Einsamkeit und dieselben Fragen nach Schicksal und Mut. Ein Glücksfall für die Literatur. ("Marie Claire")
Dieses Buch ist eine Reflexion über das tierische Wesen und über die Stellung des Menschen im Universum. Überwältigend! ("Geo")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20/12,6/2,7 cm

Gewicht

301 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Le Dernier des Siens

Übersetzt von

Sabine Schwenk

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-168-3

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

Email: kontakt@eisele-verlag.de

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Genau dies ist Höher-Schneller-Weiter!

Kaffeeelse (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 27.08.2024

Bewertungsnummer: 2277323

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein wunderschönes Buch! Ein Buch voller Emotionen! Ein intensives Buch! Ein trauriges Buch! Ein Buch über unser Tun. Ein Buch, welches zeigt, was genau dieses egoistische und Profit orientierte Denken der Gattung Homo Sapiens mit der Umwelt macht. Höher-Schneller-Weiter! Und das, ohne nach rechts und nach links zu sehen. Ich Ich Ich! Ich will, ich will, ich will. Wie ein verzogenes Kind bewegt sich der jetzige Mensch durch die Umwelt. Und alles, was sich nicht retten kann, ist dem Untergang geweiht. Ein Untergang, wie ihn die Gattung der Riesenalk-Vögel heimsucht. Flugunfähig und von den Menschen diffamiert. Keine zum Überleben geeignete Ausgangslage. Sie können nicht schnell verschwinden. Und genau dies wird ihnen den Untergang bringen. Und natürlich wir, die Krone der Schöpfung. Der Mensch.  In einem tief berührenden Buch schildert die Autorin eine fiktive Begebenheit im 19. Jahrhundert. Der junge Zoologe Gus wohnt einem Massaker an einer Gruppe von Riesenalk-Vögeln bei und rettet einen von ihnen. Erst geschieht dies aus dem menschlichen Eigennutz, aber dann entwickelt sich eine Beziehung zwischen dem Riesenalk und dem Zoologen. Denn wenn man mit Tieren zusammenlebt und noch etwas Gefühl in sich trägt, passiert genau dies. Es entsteht eine Beziehung zwischen Tier und Mensch, denn die Reaktionen des Tiers bewirken genau dies. Vielleicht ist diese Beziehung etwas überzeichnet, aber dies hat mich nicht gestört, denn ich empfand genau diese Überzeichnung als völlig richtig. In dieser Überzeichnung kann die Autorin die Fragen in die Geschichte einbauen, die ihr am Herzen liegen. Und genau durch diese etwas Gefühls überfrachtete Überzeichnung trifft sie mitten ins Herz der Leserschaft! Dieses Buch ist definitiv ein Highlight in diesem Lesejahr für mich. Ein Buch, welches, obwohl ich es als E-Book gelesen habe, dennoch in Buchform zu mir wandern wird. Und dies zeigt ja schon meine Gefühlswelt zu diesem Buch. Unbedingt lesen!

Genau dies ist Höher-Schneller-Weiter!

Kaffeeelse (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 27.08.2024
Bewertungsnummer: 2277323
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein wunderschönes Buch! Ein Buch voller Emotionen! Ein intensives Buch! Ein trauriges Buch! Ein Buch über unser Tun. Ein Buch, welches zeigt, was genau dieses egoistische und Profit orientierte Denken der Gattung Homo Sapiens mit der Umwelt macht. Höher-Schneller-Weiter! Und das, ohne nach rechts und nach links zu sehen. Ich Ich Ich! Ich will, ich will, ich will. Wie ein verzogenes Kind bewegt sich der jetzige Mensch durch die Umwelt. Und alles, was sich nicht retten kann, ist dem Untergang geweiht. Ein Untergang, wie ihn die Gattung der Riesenalk-Vögel heimsucht. Flugunfähig und von den Menschen diffamiert. Keine zum Überleben geeignete Ausgangslage. Sie können nicht schnell verschwinden. Und genau dies wird ihnen den Untergang bringen. Und natürlich wir, die Krone der Schöpfung. Der Mensch.  In einem tief berührenden Buch schildert die Autorin eine fiktive Begebenheit im 19. Jahrhundert. Der junge Zoologe Gus wohnt einem Massaker an einer Gruppe von Riesenalk-Vögeln bei und rettet einen von ihnen. Erst geschieht dies aus dem menschlichen Eigennutz, aber dann entwickelt sich eine Beziehung zwischen dem Riesenalk und dem Zoologen. Denn wenn man mit Tieren zusammenlebt und noch etwas Gefühl in sich trägt, passiert genau dies. Es entsteht eine Beziehung zwischen Tier und Mensch, denn die Reaktionen des Tiers bewirken genau dies. Vielleicht ist diese Beziehung etwas überzeichnet, aber dies hat mich nicht gestört, denn ich empfand genau diese Überzeichnung als völlig richtig. In dieser Überzeichnung kann die Autorin die Fragen in die Geschichte einbauen, die ihr am Herzen liegen. Und genau durch diese etwas Gefühls überfrachtete Überzeichnung trifft sie mitten ins Herz der Leserschaft! Dieses Buch ist definitiv ein Highlight in diesem Lesejahr für mich. Ein Buch, welches, obwohl ich es als E-Book gelesen habe, dennoch in Buchform zu mir wandern wird. Und dies zeigt ja schon meine Gefühlswelt zu diesem Buch. Unbedingt lesen!

berührend schön, ungemein traurig

Edith Berger am 16.07.2024

Bewertungsnummer: 2245596

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gus hat eigentlich Pharmazie studiert. Von Zoologie hat er nur ansatzweise Kenntnisse. Nun ist er im Auftrag des Naturhistorischen Museums Lille unterwegs, um die Fauna des Nordatlantik zu studieren. Er wird Zeuge, als die Mannschaft seines Frachters auf Eldey, ein Blutbad anrichtet. Auf dieser kleinen, felsigen Insel brütet die letzte Kolonie von Riesenalken. Gleichgültigkeit, Geldgier, Abgestumpftheit, Dummheit. In diesem Sinne macht sich die sogenannte Krone der Schöpfung mit der ihr eigenen Brutalität die Erde untertan. Eher überrascht gelingt es Gus, ein dieser pinguinähnlichen Vögel aus dem Wasser zu ziehen. Noch weiß er nicht, dass es der letzte seiner Art ist.

berührend schön, ungemein traurig

Edith Berger am 16.07.2024
Bewertungsnummer: 2245596
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gus hat eigentlich Pharmazie studiert. Von Zoologie hat er nur ansatzweise Kenntnisse. Nun ist er im Auftrag des Naturhistorischen Museums Lille unterwegs, um die Fauna des Nordatlantik zu studieren. Er wird Zeuge, als die Mannschaft seines Frachters auf Eldey, ein Blutbad anrichtet. Auf dieser kleinen, felsigen Insel brütet die letzte Kolonie von Riesenalken. Gleichgültigkeit, Geldgier, Abgestumpftheit, Dummheit. In diesem Sinne macht sich die sogenannte Krone der Schöpfung mit der ihr eigenen Brutalität die Erde untertan. Eher überrascht gelingt es Gus, ein dieser pinguinähnlichen Vögel aus dem Wasser zu ziehen. Noch weiß er nicht, dass es der letzte seiner Art ist.

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Der Letzte seiner Art

von Sibylle Grimbert

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Bernadette Koschinski

OSIANDER Stuttgart – Das GERBER

Zum Portrait

5/5

Über das unwiederbringliche Aussterben eines Seevogels

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman ist brutal, schön und traurig zugleich. Er verdeutlicht auf eine eindringliche Art und Weise das Aussterben des Riesenalks, der bis Ende des 19. Jahrhunderts gelebt hat. Dieser starb nicht durch eine veränderte Biodiversität verursacht durch den Klimawandel aus, sondern er wurde von Seeleuten für seine Daunen und das reichhaltige Fett brutal abgeschlachtet. Zudem zahlten Naturkundemuseen hohe Preise für ein ausgestopftes Exemplar. Der Zoologe Gus erlebt das furchtbare Massaker mit und kann einen schwer verletzten Risenalk retten. Er nimmt ihn mit, versorgt, studiert und füttert ihn. Nach und nach bauen Tier und Mensch eine einzigartige und fragile Verbindung zueinander auf, eine Art Vertrauen stellt sich ein. Gus vernachlässigt dabei sogar seine Frau und ihre Bedürfnisse. Eines Tages erfährt Gus, dass sein Riesenalk der vermutlich Letzte seiner Art ist. Die internationalen Interessenten werden immer mehr. Er versucht seine Studien über und mit dem Risenalk schnellstmöglich abzuschließen und wird sich immer mehr der Grausamkeit bewusst, die Menschen der Natur zufügen.
  • Bernadette Koschinski
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Über das unwiederbringliche Aussterben eines Seevogels

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman ist brutal, schön und traurig zugleich. Er verdeutlicht auf eine eindringliche Art und Weise das Aussterben des Riesenalks, der bis Ende des 19. Jahrhunderts gelebt hat. Dieser starb nicht durch eine veränderte Biodiversität verursacht durch den Klimawandel aus, sondern er wurde von Seeleuten für seine Daunen und das reichhaltige Fett brutal abgeschlachtet. Zudem zahlten Naturkundemuseen hohe Preise für ein ausgestopftes Exemplar. Der Zoologe Gus erlebt das furchtbare Massaker mit und kann einen schwer verletzten Risenalk retten. Er nimmt ihn mit, versorgt, studiert und füttert ihn. Nach und nach bauen Tier und Mensch eine einzigartige und fragile Verbindung zueinander auf, eine Art Vertrauen stellt sich ein. Gus vernachlässigt dabei sogar seine Frau und ihre Bedürfnisse. Eines Tages erfährt Gus, dass sein Riesenalk der vermutlich Letzte seiner Art ist. Die internationalen Interessenten werden immer mehr. Er versucht seine Studien über und mit dem Risenalk schnellstmöglich abzuschließen und wird sich immer mehr der Grausamkeit bewusst, die Menschen der Natur zufügen.

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