Produktbild: Südfall

Südfall Roman

23

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2023

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,6 cm

Gewicht

406 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86532-851-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2023

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,6 cm

Gewicht

406 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86532-851-9

Herstelleradresse

Pendragon Verlag
Stapenhorststraße 15
33615 Bielefeld
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    17.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    tiefgründige und emotionale Flucht

    1944, das Kriegsende klopft an die Türe doch Daves Bomber wird abgeschossen. Dave ist ein englischer Soldat, dessen Bomber abgestützt und nahe Halligen im Watt zu Boden ging. Dort befinden wir uns zu beginn der Geschichte, mit Dave im Watt liegend und obwohl Krieg herrscht beginnt der Roman auf eine solche ruhige Art und Weise, dass man diesen Fakt kurz vergisst. Gleichzeitig entsteht sofort eine gewisse Spannung. Denn Dave befindet sich auf Deutschen Boden, er muss so schnell wie möglich verschwinden. Auf Daves Flucht begegnet er und auch wir verschiedene hilfsbereite Menschen. Das Buch steigt mit sehr kurzen Sätzen ein, was die Spannung, Angst und die vielen Gedanken von Dave wiederspiegelt. Im Laufe des Romans werden diese immer länger und auch die Szenerien werden immer Detailreicher, so erleben auch wir als Leser, wie die Gedanken immer klarer werden. Jedes Kapitel stellt eine neue Begegnung mit und von Dave dar. Was sehr gut gelungen ist, dass wir nicht Daves Sicht beschrieben bekommen, sondern das in jedem Kapitel die Figur, die Dave begegnet, als Protagonist beschrieben wird. So wechseln wir als Leser bei jedem Kapitel unsere Perspektive und bekommen keinen monotonen Einblick einer Flucht. Wir lernen viel über das Leben der Menschen in Deutschland, die sich nicht an der Front befinden und stellen fest, dass ein jeder Dave sofort helfen will, ohne dabei etwas zurückzubekommen. Gleichzeitig spiegelt diese Beschreibung der Flucht sehr gut Daves gang wieder, denn nach dem Kapitel tauchen die Figuren nicht wieder auf, denn Dave ist auf der Flucht. Er kann nirgendswo lange bleiben und ein Wiedersehen ist schlichtweg unmöglich für ihn. Ob es Dave gelingt wieder zurück nach England zu seiner geliebten zu kommen? OB er vorher von den Deutschen geschnappt und als Kriegsgefangener endet? All das gilt es herauszufinden. Das Ende ist so oder so emotional und läd zum lächeln ein. Der Schreibstil gefiel mir sehr. Anfangs dachte ich, „meine Güte…“ aber dann sah ich die Sinnhaftigkeit und das es sich änderte und war begeistert, kurz um: Eine klare Buchempfehlung.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    17.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tiefgründiger und berührender Roman über Menschlichkeit

    Im Sommer 1944 überlebt Dave den Abschuss seines Fliegers über dem nordfriesischen Wattenmeer. Der Brite wagt die Flucht von Husum die Küste entlang nach Dänemark. Er trifft Paul, dessen Tante Anna und Cecilie, die ihm helfen und deren Hilfe er annimmt. Es wird ein Plan entwickelt, wie Dave es zurück nach England schaffen könnte. Schon der erste Satz hat mich in die Szenerie versetzt: ich habe die Möwen schreien gehört, Sand und Schlick gefühlt und das Salz in der Luft geschmeckt. Dieses Sich-Hinein-Versetzen setzt sich fort, denn Florian Knöppler erzählt jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Person, die Dave auf seiner Flucht Richtung Dänemark trifft. Der Autor lässt den Leser teilhaben an den kurzen Begegnungen mit Dave, aber auch an deren Leben, an ihren Gedanken und Gefühlen. Florian Knöppler schafft es, für jeden Charakter eine eigene Sprache zu schaffen, die diesen dem Leser näher bringt. Es ist ein ruhig erzählter Roman, einer, der nicht alle Fragen beantwortet, sondern zum Nachdenken anregt. Zum Nachdenken darüber, wie man sich selbst verhalten hätte bzw. in einer ähnlichen Situation verhalten würde. Aber auch zum Nachdenken darüber, was wirklich wichtig ist. Und der Roman zeigt, dass auch kurze Begegnungen das Leben verändern können, unabhängig davon, ob sich die äußeren Umstände verändern oder nicht. Fazit: ein tiefgründiger und berührender Roman über Menschlichkeit in schwierigen Zeiten – ein Lesehighlight des Jahres

  • Bewertung

    aus Stade

    5/5

    14.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und mit Tiefe

    Es ist das Jahr 1944 und die Welt ist im Krieg. Dave, ein englischer Soldat stürzt mit seinem Flugzeug im Watt nahe der Halligen ab. Er wird von einer Bewohnerin gerettet und begibt sich auf eine Flucht Richtung Heimat. Dabei begegnet er einer Reihe verschiedener Menschen, die ihm helfen und dabei ein hohes Risiko eingehen. Wird Dave es bis nach England schaffen? Das Buch beginnt kurz nach dem Absturz ins Watt. Der Autor beschreibt die hoffnungslose Situation, die Angst, die Gedanken an die Heimat, die drohende Flut und das Ausgeliefertsein in kurzen Sätzen, die die Atmosphäre wunderbar einfangen. So hat mich das Buch schon auf der ersten Seite gefesselt. Jedes Kapitel ist einer Station auf Daves Flucht gewidmet und den unterschiedlichen Menschen, die ihm begegnen. Diese Menschen werden zuerst vorgestellt und man lernt sie kennen, bevor sie auf Dave treffen. So kann man nachvollziehen, wie diese Leute, die ja auch unter dem Krieg leiden, handeln. Alle diese Helfer mit ihren oft offenen Geschichten trifft man später nicht wieder. Ich finde diese Struktur sehr gut und realistisch, denn die Begegnungen sind ja alle kurz (aber nicht oberflächlich) und Dave ist auf der Flucht und kann sich nirgendwo lange aufhalten. Ein Wiedersehen gibt es nicht. So bleibt nur kurz Zeit, um sich wenigstens etwas kennen zu lernen. Ich habe mich oft gefragt, wie ich in den verschiedenen Situationen in der Zeit und unter den entsprechenden Umständen gehandelt hätte. Natürlich sage ich jetzt, dass ich Dave geholfen hätte, aber ich glaube wir können das aus der heutigen Sicht nicht beurteilen. Viele, die Dave helfen haben Familie und gehen ein hohes Risiko ein. Die Zeiten waren anders. Umso mutiger fand ich, wie Dave geholfen wurde. Fazit: Ein tolles Buch, spannend, flüssig zu lesen und tiefgründig. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

  • Nordseemädchen

    aus Stade

    5/5

    14.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es ist das Jahr 1944 und die…

    Es ist das Jahr 1944 und die Welt ist im Krieg. Dave, ein englischer Soldat stürzt mit seinem Flugzeug im Watt nahe der Halligen ab. Er wird von einer Bewohnerin gerettet und begibt sich auf eine Flucht Richtung Heimat. Dabei begegnet er einer Reihe verschiedener Menschen, die ihm helfen und dabei ein hohes Risiko eingehen. Wird Dave es bis nach England schaffen? Das Buch beginnt kurz nach dem Absturz ins Watt. Der Autor beschreibt die hoffnungslose Situation, die Angst, die Gedanken an die Heimat, die drohende Flut und das Ausgeliefertsein in kurzen Sätzen, die die Atmosphäre wunderbar einfangen. So hat mich das Buch schon auf der ersten Seite gefesselt. Jedes Kapitel ist einer Station auf Daves Flucht gewidmet und den unterschiedlichen Menschen, die ihm begegnen. Diese Menschen werden zuerst vorgestellt und man lernt sie kennen, bevor sie auf Dave treffen. So kann man nachvollziehen, wie diese Leute, die ja auch unter dem Krieg leiden, handeln. Alle diese Helfer mit ihren oft offenen Geschichten trifft man später nicht wieder. Ich finde diese Struktur sehr gut und realistisch, denn die Begegnungen sind ja alle kurz (aber nicht oberflächlich) und Dave ist auf der Flucht und kann sich nirgendwo lange aufhalten. Ein Wiedersehen gibt es nicht. So bleibt nur kurz Zeit, um sich wenigstens etwas kennen zu lernen. Ich habe mich oft gefragt, wie ich in den verschiedenen Situationen in der Zeit und unter den entsprechenden Umständen gehandelt hätte. Natürlich sage ich jetzt, dass ich Dave geholfen hätte, aber ich glaube wir können das aus der heutigen Sicht nicht beurteilen. Viele, die Dave helfen haben Familie und gehen ein hohes Risiko ein. Die Zeiten waren anders. Umso mutiger fand ich, wie Dave geholfen wurde. Fazit: Ein tolles Buch, spannend, flüssig zu lesen und tiefgründig. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    12.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch ist ein kleines Juwel

    Ein kleines, feines, ruhiges Buch über Menschlichkeit inmitten des 2. Weltkriegs. Erzählt wird die Geschichte von Dave, der als britischer Soldat über dem nordfriesischen Wattenmeer abgeschossen wird und sich wohl als einziger mit dem Fallschirm retten kann. Er kommt mitten im Watt zu sich und hat zwei Vorteile: Er kennt die Tücken des Watts aus seiner englischen Heimat und er spricht Deutsch, weil seine Großmutter Deutsche war. Eine Frau rettet ihn, die (historische Figur) sogenannte Halliggräfin auf der Hallig Südfall. Dort könnte er bleiben. Aber er will nach Hause. Zu viel an altem Leid schleppt er mit sich herum. Dave macht sich also auf den Weg gen Norden, nach Dänemark, um von dort aus hoffentlich mit einem Boot zurück nach England zu gelangen. Auf seinem Weg findet er zwar viele Gefahren (und einmal wird er fast verraten), doch es gibt auch viel Hilfe, von ganz normalem Menschen, die einem anderen Menschen einfach nur helfen. Obwohl es auch für sie gefährlich ist. Dies wird ohne Pathos, in einer sehr ruhigen Art und mit viel Inneneinblick in die jeweiligen Helfer erzählt. Die Perspektive wechselt jeweils mit den einzelnen Beteiligten. Zunächst ist dies ungewohnt, eröffnet jedoch eindrucksvolle Einsichten in das Leben in Nordfriesland im Jahr 1944. Obwohl der Krieg hier gefühlt weit weg ist. so ist doch jeder betroffen. Die Schüler in der HJ, die Frauen, die um ihr Männer an der Front bangen, die Menschen, die mit dem Regime nicht einverstanden sind und das nicht überall äußern können.... dazu kommt eine Fülle von Einblicken in das Gefühlsleben der jeweiligen Protagonisten und in die gesellschaftlichen Rollenerwartungen an Mann und Frau, die wohl keinen glücklich zu machen scheinen.... Dem Autor ist hier ein Kunststück gelungen: Ruhig und gleichzeitig poetisch und doch ohne Pathos und ohne Kitsch eine wahrhaft menschliche Geschichte zu erzählen. Wir leiden als Leser:innen mit, fühlen mit den Protagonisten und freuen uns, wie auch Dave langsam seine Traumata verarbeitet und (trotz Krieg) wieder positiv ins Leben blicken kann. Große Kunst! Erinnert ein wenig an "Offene See" von Benjamin Myers, hat aber einen ganz eigenen Sound. Jetzt muss ich bald die anderen Bücher des Autors Florian Knöppler lesen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

15

4

8

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (23)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Südfall