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Verfehlungen und Verbrechen True-Crime-Geschichten. Mit einem Vorwort von Sabine Rückert

3

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.11.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,7/12,9/2,7 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Lichtgrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07252-6

Beschreibung

Rezension

»Die (...) Stärke der Autorin liegt im Eindringen ins Innere der mutmaßlich Kriminellen und der gekonnten Analyse ihrer Wesen.« ("(A) Vorarlberger Nachrichten")
»Feinster True-Crime« ("Weser Kurier")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.11.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,7/12,9/2,7 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Lichtgrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07252-6

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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Und der Mensch bleibt Mensch...

Michael Sterzik aus Wallenhorst am 07.12.2023

Bewertungsnummer: 2083586

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Verbrechen“ – geschehen aus einer Vielzahl von Gründen und Motiven. Die 7 Sünden gehören ggf. zu den Motivatoren um zu stehlen, betrügen, rauben, oder sogar einem Menschen das Leben zu nehmen. Verbrechen ist kein Ausbildungsberuf, keine Lehrzeit, die einen darauf vorbereitet – ein perfektes Verbrechen zu planen und durchzuführen. Doch jedes Verbrechen schlägt auch Wellen, als würde man einen Stein in einen Teich werfen, und diese gleichen oftmals einem emotionalen Tsunami. „Opfer“ können dann auch die Angehörigen sein, die psychischen Kollateralschäden, über die man zwar spricht – aber die man viel öfters auch schweigt. Ursula März ist eine erfahrene Gerichtsreporterin, sie ist eine Literaturkritikerin, eine hervorragende und prämierte Autorin und Journalistin, die ein besonderes Talent hat, den Menschen hinter dem Verbrechen zu beschreiben. Nicht die Tat – nicht den Ort oder das Motiv. Was fühlen und erzählen die Täter, wenn sie rückblickend betrachten, welche Auswirkungen ihr Verbrechen hat. Manchmal kann es ein verzweifelter Offenbarungseid sein, manchmal eine psychotische Krankheit, und manchmal ist ihre eigene Selbstreflexion ein verzerrter, kranker und abstrakter Kosmos. Im Streubereich zwischen Wahrheit und Lüge spielen sich Schicksale ab, die Ursula März spannend und informativ erzählt. Es sind Kurzgeschichten, die zum Teil auch schon im Podcast – der ZEIT Verbrechen detaillierter von Ursula März und den beiden großartigen Moderatoren Sabine Rückert und Andreas Sentker behandelt wurden. Geschichten aus Gerichtssälen vom Leben am Rande der Legalität und dem entscheidenden Schritt darüber hinaus. Kriminalität in den unterschiedlichsten Kreisen, aus den erstaunlichsten Motiven und mit überraschendem Ausgang. Und eine Topografie des Verbrechens, denn Ursula März hat als Gerichtsreporterin seit den 90er-Jahren Prozesse aus fast allen Bezirken Berlins begleitet. Milieugeschichten, Einzelschicksale, gesellschaftliche Verhältnisse, alles kommt zusammen und ergibt ein faszinierendes Bild unserer Gegenwart. Literarisch verdichtet und packend erzählt, man möchte immer weiterlesen. (Verlagsinfo) Der Titel: „Verfehlungen und Verbrechen“ gehört ins Genre True Crime. Das Buch ist hochklassischer Journalismus. Die geschilderten Schicksale behandeln keine stereotypischen Verbrecher und ordnen sie kategorisch gleich die Einordnung „Böse“ ein. Es gibt Geschichten in diesem Roman, die werfen, Fragen auf, sie animieren zu einem Lächeln und auch zu einem verzweifelten Gedanken über die Dummheit der Täter, als auch der Opfer. Der Leser ist hier kein Statist, sondern hat die Gelegenheit diese Menschen – Täter und Opfer aus der ersten Reihe zu beobachten. Diese meditative Soziologie des Alltags präsentiert dem Leser auch keine Allerweltsmoral. Kein erhobener Zeigefinger, kein Fingerpointing und erst recht wird es nicht eindimensional erzählt. Ursula März gibt uns einen umfassenden Einblick in die Gedankenpaläste der Opfer und der Täter. Und wir sitzen mit der Autorin vor Gericht, uns begegnen Verteidiger, Staatsanwälte und Richter, die auf der Suche nach der Wahrheit auch Tätern begegnen, die ein nachhaltiges Echo wecken. Diese Ausflüge in die Mikrowelten dieser Menschen – egal auf welcher Seite des Gesetzes sie sich positioniert haben, sind großartig erzählt. Konsequente und kompromisslose Berichterstattung die unter die Haut geht. Was ist nur eine Verfehlung und was kann man als ein Verbrechen bezeichnen. Die Grenze ist verschwimmend – und mit einem Bein auf jeder Seite steht ein „Mensch“ mit all seinen Prägungen der Vergangenheit und seiner ganz eigenen Vorstellung von Werten und Idealen. Die Geschichten sind keine Google-Suche entfernt zu finden, dafür sind sie unspektakulär – dennoch aber auch voll voller Dramatik und Tragik. „Verfehlungen und Verbrechen“ sind das emotionale Spiegelbild von Menschen, die jeder von uns kennen könnte. Wer etwas mehr an Informationen über diese „Fälle“ erhalten möchte, dem empfehle ich den Podcast – ZEIT Verbrechen. Fazit Und der Mensch, bleibt Mensch – hochklassiger Journalismus, der nicht nur aufklärt, sondern auch eine erstklassige Unterhaltung bietet. Emotionale Berichterstattung, die ein Echo erzeugt, über das man als Leser nachdenken wird. Absolute Leseempfehlung. Michael Sterzik

Und der Mensch bleibt Mensch...

Michael Sterzik aus Wallenhorst am 07.12.2023
Bewertungsnummer: 2083586
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Verbrechen“ – geschehen aus einer Vielzahl von Gründen und Motiven. Die 7 Sünden gehören ggf. zu den Motivatoren um zu stehlen, betrügen, rauben, oder sogar einem Menschen das Leben zu nehmen. Verbrechen ist kein Ausbildungsberuf, keine Lehrzeit, die einen darauf vorbereitet – ein perfektes Verbrechen zu planen und durchzuführen. Doch jedes Verbrechen schlägt auch Wellen, als würde man einen Stein in einen Teich werfen, und diese gleichen oftmals einem emotionalen Tsunami. „Opfer“ können dann auch die Angehörigen sein, die psychischen Kollateralschäden, über die man zwar spricht – aber die man viel öfters auch schweigt. Ursula März ist eine erfahrene Gerichtsreporterin, sie ist eine Literaturkritikerin, eine hervorragende und prämierte Autorin und Journalistin, die ein besonderes Talent hat, den Menschen hinter dem Verbrechen zu beschreiben. Nicht die Tat – nicht den Ort oder das Motiv. Was fühlen und erzählen die Täter, wenn sie rückblickend betrachten, welche Auswirkungen ihr Verbrechen hat. Manchmal kann es ein verzweifelter Offenbarungseid sein, manchmal eine psychotische Krankheit, und manchmal ist ihre eigene Selbstreflexion ein verzerrter, kranker und abstrakter Kosmos. Im Streubereich zwischen Wahrheit und Lüge spielen sich Schicksale ab, die Ursula März spannend und informativ erzählt. Es sind Kurzgeschichten, die zum Teil auch schon im Podcast – der ZEIT Verbrechen detaillierter von Ursula März und den beiden großartigen Moderatoren Sabine Rückert und Andreas Sentker behandelt wurden. Geschichten aus Gerichtssälen vom Leben am Rande der Legalität und dem entscheidenden Schritt darüber hinaus. Kriminalität in den unterschiedlichsten Kreisen, aus den erstaunlichsten Motiven und mit überraschendem Ausgang. Und eine Topografie des Verbrechens, denn Ursula März hat als Gerichtsreporterin seit den 90er-Jahren Prozesse aus fast allen Bezirken Berlins begleitet. Milieugeschichten, Einzelschicksale, gesellschaftliche Verhältnisse, alles kommt zusammen und ergibt ein faszinierendes Bild unserer Gegenwart. Literarisch verdichtet und packend erzählt, man möchte immer weiterlesen. (Verlagsinfo) Der Titel: „Verfehlungen und Verbrechen“ gehört ins Genre True Crime. Das Buch ist hochklassischer Journalismus. Die geschilderten Schicksale behandeln keine stereotypischen Verbrecher und ordnen sie kategorisch gleich die Einordnung „Böse“ ein. Es gibt Geschichten in diesem Roman, die werfen, Fragen auf, sie animieren zu einem Lächeln und auch zu einem verzweifelten Gedanken über die Dummheit der Täter, als auch der Opfer. Der Leser ist hier kein Statist, sondern hat die Gelegenheit diese Menschen – Täter und Opfer aus der ersten Reihe zu beobachten. Diese meditative Soziologie des Alltags präsentiert dem Leser auch keine Allerweltsmoral. Kein erhobener Zeigefinger, kein Fingerpointing und erst recht wird es nicht eindimensional erzählt. Ursula März gibt uns einen umfassenden Einblick in die Gedankenpaläste der Opfer und der Täter. Und wir sitzen mit der Autorin vor Gericht, uns begegnen Verteidiger, Staatsanwälte und Richter, die auf der Suche nach der Wahrheit auch Tätern begegnen, die ein nachhaltiges Echo wecken. Diese Ausflüge in die Mikrowelten dieser Menschen – egal auf welcher Seite des Gesetzes sie sich positioniert haben, sind großartig erzählt. Konsequente und kompromisslose Berichterstattung die unter die Haut geht. Was ist nur eine Verfehlung und was kann man als ein Verbrechen bezeichnen. Die Grenze ist verschwimmend – und mit einem Bein auf jeder Seite steht ein „Mensch“ mit all seinen Prägungen der Vergangenheit und seiner ganz eigenen Vorstellung von Werten und Idealen. Die Geschichten sind keine Google-Suche entfernt zu finden, dafür sind sie unspektakulär – dennoch aber auch voll voller Dramatik und Tragik. „Verfehlungen und Verbrechen“ sind das emotionale Spiegelbild von Menschen, die jeder von uns kennen könnte. Wer etwas mehr an Informationen über diese „Fälle“ erhalten möchte, dem empfehle ich den Podcast – ZEIT Verbrechen. Fazit Und der Mensch, bleibt Mensch – hochklassiger Journalismus, der nicht nur aufklärt, sondern auch eine erstklassige Unterhaltung bietet. Emotionale Berichterstattung, die ein Echo erzeugt, über das man als Leser nachdenken wird. Absolute Leseempfehlung. Michael Sterzik

Von Tätern und Opfern

Shilo aus Ulm am 30.11.2023

Bewertungsnummer: 2078869

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wie kam es zu den Verbrechen und was sind es für Menschen, die Täter und die Opfer? In 14 Kurzgeschichten, die sich wirklich ereignet haben, erzählt Ursula März, wie es zu den Straftaten kam und welche Menschen sich dahinter verbergen. So erfährt der Leser unter anderem die Geschichte von Rolf Vogelsang, einem 50jährigen Ingenieur, der sich über beide Ohren in eine Prostituierte verliebt und dabei sein Hab und Gut verliert. Oder von Frank Meinhard, dessen unglaublicher Geruchssinn ein Verbrechen ans Tageslicht holt. Auch von einem Astrophysiker, der sich in einen Fast-Unfall mit seinem Fahrrad hineinsteigert und seinen „Fast-Mörder“ unbedingt vor Gericht bringen will. Dies sind nur drei von den 14 faszinierenden Fällen, die das Geschehen von der Entstehung an durchleuchten und verständlich und überaus fesselnd auf den Leser hinüberbringen. Dabei wird schnell klar, dass es sich bei all den Menschen um Personen handelt, die ihre eigenen Träume und Wünsche, Eigenarten und Besonderheiten haben. Und die von ihrer eigenen Vergangenheit tief geprägt sind. In all den Geschichten stehen die Menschen im Vordergrund, die neutral und ohne Vorbehalt geschildert werden. Dieses Buch hat mich tief beeindruckt. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Von Tätern und Opfern

Shilo aus Ulm am 30.11.2023
Bewertungsnummer: 2078869
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wie kam es zu den Verbrechen und was sind es für Menschen, die Täter und die Opfer? In 14 Kurzgeschichten, die sich wirklich ereignet haben, erzählt Ursula März, wie es zu den Straftaten kam und welche Menschen sich dahinter verbergen. So erfährt der Leser unter anderem die Geschichte von Rolf Vogelsang, einem 50jährigen Ingenieur, der sich über beide Ohren in eine Prostituierte verliebt und dabei sein Hab und Gut verliert. Oder von Frank Meinhard, dessen unglaublicher Geruchssinn ein Verbrechen ans Tageslicht holt. Auch von einem Astrophysiker, der sich in einen Fast-Unfall mit seinem Fahrrad hineinsteigert und seinen „Fast-Mörder“ unbedingt vor Gericht bringen will. Dies sind nur drei von den 14 faszinierenden Fällen, die das Geschehen von der Entstehung an durchleuchten und verständlich und überaus fesselnd auf den Leser hinüberbringen. Dabei wird schnell klar, dass es sich bei all den Menschen um Personen handelt, die ihre eigenen Träume und Wünsche, Eigenarten und Besonderheiten haben. Und die von ihrer eigenen Vergangenheit tief geprägt sind. In all den Geschichten stehen die Menschen im Vordergrund, die neutral und ohne Vorbehalt geschildert werden. Dieses Buch hat mich tief beeindruckt. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Verfehlungen und Verbrechen

von Ursula März

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