Ein packendes, temporeiches Abenteuer in einer gefährlichen Parallelwelt – perfekt für Fans von Adrian Tchaikovsky und Michael Crichtons „Jurassic Park“!
Sie sind groß, gefährlich und vom Aussterben bedroht …
Jamies Traum war es, bei einem Tech Start-up in New York City groß herauszukommen. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: auf eine demütigende Entlassung folgt ein schlecht bezahlter Job als Lieferfahrer inmitten einer Pandemie. Es sieht düster für ihn aus, doch schließlich trifft er beim Ausliefern einer Bestellung einen alten Bekannten wieder. Tom hat dringend eine Stelle in seinem Team zu vergeben: Die Bezahlung ist gut, und Jamie hat Schulden – die Entscheidung ist klar. Doch erneut sieht er sich in seinen Erwartungen getäuscht … Und dieses Mal steht sein Leben auf dem Spiel.
Toms „Tierschutzorganisation“ ist nicht das, was sie zu sein scheint: Die Tiere, die sie retten will, befinden sich nicht einmal auf der Erde! Zumindest nicht auf unserer. In einer anderen Dimension ist sie tropisch warm und nicht von Menschen bevölkert, sondern von riesenhaften dinosaurierähnlichen Bestien. Die Kaijū mögen die größten und gefährlichsten Tiere ihrer Welt sein – doch sie brauchen Hilfe, um zu überleben.
Toms „Gesellschaft zur Erhaltung der Kaijū-Monster“ wollen ihnen beispringen, andere jedoch wollen Profit aus ihnen schlagen. Wenn sie nicht aufgehalten werden, könnte die Trennung zwischen den Welten fallen – mit verheerenden Folgen.
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Humorvoll
merlinxbooks am 27.05.2024
Bewertungsnummer: 2210169
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
John Scalzi ist es gelungen mich mit einem humorvollen und actiongeladenen Abenteuer zu fesseln. Das Buch vereint Sci-Fi-Elemente mit einer Prise gesellschaftskritischem Humor und erschafft eine Welt, die sowohl faszinierend als auch gefährlich ist.
Die Geschichte beginnt mit Jamie, dessen Traum vom Erfolg in der New Yorker Tech-Welt platzt. Nach einer erniedrigenden Entlassung und einem neuen Job als Lieferfahrer scheint sein Leben in eine Abwärtsspirale zu geraten. Doch als er auf einen alten Bekannten, Tom, trifft, wendet sich das Blatt. Tom bietet ihm einen ungewöhnlichen Job an – und Jamie nimmt das Angebot an, ohne zu ahnen, dass er sich bald in einer anderen Dimension wiederfinden wird. Diese Dimension wird von gigantischen, dinosaurierähnlichen Kreaturen, den Kaijū, bevölkert, die dringend Hilfe brauchen. Doch nicht alle Beteiligten haben edle Motive, und so entspinnt sich ein Wettlauf gegen die Zeit, um die Welten vor dem Zusammenbruch zu bewahren.
Die Charaktere sind lebendig und sympathisch. Jamie als Hauptfigur ist ein glaubwürdiger Protagonist, dessen Verzweiflung und Hoffnung gleichermaßen spürbar sind. Tom hat mir auch gut gefallen und die Interaktionen zwischen den beiden sind oft humorvoll. Auch die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet.
Der Schreibstil ist leicht und zugänglich, was den Einstieg in das Buch leicht macht. Er schafft es, mit bildhaften Beschreibungen die fremdartige Welt der Kaijū lebendig werden zu lassen. Der Humor kommt dabei nicht zu kurz und es gibt zahlreiche Anspielungen auf bekannte Filme.
Das Buch ist temporeich und actiongeladen, was die Spannung konstant hochhält. Mir ist nicht langweilig geworden. Das war mein erstes Buch des Autors und ich werde bestimmt nochmal eins lesen.
Es ist ein rundum gelungenes Buch, das Fans von Science-Fiction und Abenteuerromanen begeistern wird. John Scalzi kombiniert Humor, Action und eine interessante Story, sodass es Spaß macht das Buch zu lesen.
Es macht einfach Laune!
Miss Pageturner am 22.01.2025
Bewertungsnummer: 2393067
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Auf dieses Buch habe ich mich gefreut, seit ich es letzten Herbst im Cross Cult Programm entdeckt habe und hab es direkt vorbestellt. Ich mein, ein Forschungsteam, dass Godzillas Friends untersucht, das klingt das unterhaltsamer, kurzweiliger Lektüre, was kann da schon schiefgehen? Gut, das dachte ich beim Drachenzoo auch und ihr könnt ja lesen, wie es mir mit Der große Zoo von China ergangen ist. Ob die Kaijus dasselbe Schicksal erleiden mussten, wie die Drachen?
Der beste, schlimmste Job der Welt
Das Buch startet ohne viel Federlesen. Schon auf den ersten Seiten verliert Jamie seinen Job und schon ein paar Seiten weiter sitzt er am Flughafen auf dem Weg in fremde (Kaiju)Gefilde. Das macht den Einsteig in die Geschichte unkompliziert und leicht und schon nach kurzer Zeit steigt der Spannungsbogen, weil man zusammen mit Jamie staunend diese andere Welt und die fremdartigen Kreaturen entdeckt.
Was dann folgt ist erstmal Alltag in der Forschungsstation. Klingt vielleicht erstmal langweilig, aber wir reden hier ja von der Erforschung 30m hoher radioaktiver Riesenviecher in Begleitung von aggressiven Parasiten im Fressrausch. “Erforschen” heißt hier also durchaus mal sich mit Kaiju-Stinkepheromone einzureiben, um nicht gefressen zu werden, oder in einem wahnwitzigen Helikopterflug vor einem Kaiju im Paarungsrausch zu flüchten. An Action mangelt es also nicht, mir haben aber genauso auch die ruhigeren Szenen im Camp sehr gefallen. Der Zusammenhalt im Team ist toll und erinnerte mich an meine Ausgrabungen während des Studiums. Klar völlig anderes Themengebiet und “Gefahrenlevel”, aber dieses “gemeinsam im Feld leben und arbeiten” Gefühl ist dasselbe und hat sehr dazu beigetragen, dass ich mit dem Buch so viel Freude hatte. Ja insgeheim hätte ich sogar Lust dort zu arbeiten. Also “Hallo Gesellschaft zur Erhaltung der Kaijū-Monster, falls es euch doch gibt und ihr das hier lest: Ich kann prima Dinge tragen! Call me.”
Wie ihr sehr hatte ich wirklich meinen Spaß mit dem Buch, da kann ich dann auch locker drüber hinwegsehen, dass die Figuren nicht allzu vielschichtig sind. Es ist halt ein Action/Abenteuerroman, hier geht es um Unterhaltung, nicht um Tiefgründigkeit. Es soll einfach Laune machen, und das tut dieses Buch. Und manchmal ist das auch genau das, was man im stressigen Alltag braucht: Ein Buch zum Abschalten in dem riesenhafte Echsenmonster sich aus Versehen auf Raum-Zeit-Risse setzten, Upps.
Mein einziger Kritikpunkt am Buch ist, dass die Story doch sehr geradlinig ist. Wie gesagt, es braucht für mich hier gar nicht großartig irgendwelche tiefgreifende, den Sinn des Universum hinterfragende Gesellschaftskritik, aber den ein oder anderen Plottwist, der noch etwas mehr Schwung und Unvorhersehbarkeit ind ie Handlung gebracht hätte, hätte gerade dem finalen Showdown noch gutgetan.
Fazit:
Die Gesellschaft zur Erhaltung der Kaijū-Monster ist großartige Unterhaltung für Zwischendurch. Ein Buch, das einem nicht viel abverlangt, sondern einfach nur Spaß macht. Noch ein bisschen mehr Pepp, grade beim Finale und ich wäre restlos begeistert gewesen.
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