Produktbild: Der heimliche Beobachter

Der heimliche Beobachter Thriller

34

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,3/12,4/4,2 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

2. Auflage 2024

Originaltitel

Secluded Cabin, Sleeps Six

Übersetzt von

Anke Angela Grube

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-19248-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,3/12,4/4,2 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

2. Auflage 2024

Originaltitel

Secluded Cabin, Sleeps Six

Übersetzt von

Anke Angela Grube

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-19248-9

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Robert

    aus Leipzig

    5/5

    31.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Verborgene Wahrheiten im Schatten der Familie

    Als ich "Der heimliche Beobachter" von Lisa Unger in die Hände bekam, erwartete ich einen packenden Thriller voller Familiengeheimnisse und Spannung. Und ich wurde nicht enttäuscht. Unger entführt uns in die Abgeschiedenheit eines Luxus Cottages im Wald, wo ein Wochenendtrip unter Freunden und Familie schnell zu einem nervenzerreißenden Alptraum wird. Von Anfang an fesselt Ungers Erzählstil. Die Geschichte beginnt harmlos mit einer idyllischen Weihnachtsfeier, doch die Stimmung schlägt um, als unter dem Weihnachtsbaum DNA-Kits auftauchen, deren Herkunft niemand zugeben will. Diese mysteriösen Geschenke sind der Startschuss für eine Reise in die Abgründe vermeintlich guter Beziehungen und die Frage, was Familie wirklich bedeutet und wie tief genetische Verbindungen gehen können. Die Charakterzeichnung ist herausragend. Jeder der Anwesenden, von Hannah und ihrem Mann Bruce über Makos selbstsicheres Auftreten bis hin zu den unheimlichen Einschüben des Kochs, trägt eine Maske, die im Verlauf des Wochenendes Stück für Stück fällt. Die Dynamik innerhalb der Gruppe, gepaart mit der isolierten Lage des Cottages, schafft eine dichte Atmosphäre, die mit jeder Seite intensiver wird. Ungers Geschick, parallel laufende Handlungsstränge zu verweben, ist bewundernswert. Während wir die gegenwärtigen Ereignisse im Cottage verfolgen, tauchen wir ebenso in die Vergangenheit ein und enthüllen Stück für Stück die Geschichte von Henry, einem Charakter, dessen Schicksal eng mit dem Wochenende verwoben ist. Diese Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart baut eine unterschwellige Spannung auf, die bis zum überraschenden Finale stetig ansteigt. Besonders beeindruckend fand ich die Art und Weise, wie Unger es schafft, das Thema Familiengeheimnisse zu erforschen. Die DNA-Kits, die zunächst als harmloses Geschenk erscheinen, entpuppen sich als Katalysator, der lang verborgene Wahrheiten ans Licht bringt. Die Frage nach Natur versus Pflege, nach dem, was uns zu dem macht, wer wir sind, wird auf eindringliche Weise thematisiert. Der Schluss des Buches, ohne zu viel zu verraten, hat mich sowohl überrascht als auch nachdenklich zurückgelassen. Unger gelingt es, die einzelnen Fäden geschickt zusammenzuführen und bietet dabei eine tiefgründige Reflexion darüber, wie weit man für Familie gehen würde und was Vergebung wirklich bedeutet. "Der heimliche Beobachter" ist ein Thriller, der nicht nur durch seine spannende Handlung besticht, sondern auch durch die psychologische Tiefe seiner Charaktere und die meisterhaft erzählte Geschichte, die lange nach dem Zuklappen des Buches nachwirkt. Ein Muss für alle Fans von Nervenkitzel und tiefgründigen Charakterstudien.

  • sidis-bib

    5/5

    21.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Familiengeheimnisse, die ergründet werden wollen

    Lisa Unger widmet sich in ihrem neuesten Thriller Familiengeheimnissen, die lange verborgen wurden und nun mit voller Wucht an die Oberfläche drängen. Eine spannungsgeladene und irgendwie bedrohliche Atmosphäre, unterschwellige Konflikte, unter der Oberfläche brodelnde Geheimnisse und eine Prise Voyeurismus sind für den Leser garantiert. Um was geht es? Hannahs Familie, ihre Eltern und ihr Bruder mitsamt Frau erhalten zu Weihnachten ein Überraschungsgeschenk: DNA-Kits mit denen man nach unbekannten Verwandten suchen kann. Ein halbes Jahr später verbringt Hannah mit ihrem Mann Bruce, Bruder Mako mit Frau Liza und ihrer besten Freundin Cricket mit Partner Joshua ein Wochenende in einem Luxusferienhaus. Doch die DNA-Kits sind nicht ohne Folgen geblieben und lang gehütete Familiengeheimnisse drängen unaufhaltsam an die Oberfläche und bedrohen die luxuriöse Auszeit. In „Der heimliche Beobachter“ nimmt uns Lisa Unger mit auf eine spannende Reise in das Innerste ihrer Protagonisten. Müssen Geheimnisse zwangsläufig irgendwann an die Oberfläche gelangen? Wir erleben die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Hannah, die immer alles richtig gemacht hat, Familie über alles gestellt hat und diese immer um jeden Preis verteidigt hat. Dabei hat sie oft ihre eigenen moralischen Grundsätze zurückgestellt. Nun gerät sie im Feriencottage in eine Ausnahmesituation und muss sich nicht nur dem heimlichen Beobachter stellen, sondern auch ihren falsch getroffenen Entscheidungen in der Vergangenheit. Das erschüttert ihre Grundsätze bis in die Tiefen. Auch wenn Hannah die Protagonistin ist, so wird die Geschichte aus Sicht vieler weiterer sehr unterschiedlicher Personen geschildert: Bruce, Mako, Liza, Cricket und mehr. Immer wieder wechseln sich die Kapitel, geschrieben aus der Sicht der einzelnen Personen, ab. Das lässt uns tief in die Gefühlswelt der einzelnen Personen eintauchen und bringt gleichzeitig eine unglaubliche Dynamik in die Geschichte. Obwohl dieses Buch keine actiongeladene Spannung beinhaltet, so führen die Geheimnisse, die wir als Leser ergründen möchten, dazu, dass eine unglaubliche, unterschwellige Spannung und unangenehme Atmosphäre erzeugt wird. Es hat fast schon ein wenig was von Voyeurismus, wenn wir die „Darsteller“ im Buch begleiten. Darsteller bringt es auf den Punkt. Lisa Unger hat einen besonderen Schreibstil, den man mögen muss. In diesem Buch legt sie den Schwerpunkt sehr auf die einzelnen Personen, ihre Charakteristiken und Gefühlswelt und die angespannten Beziehungen unter den Freunden. Einen absoluten Sympathieträger gibt es, wie in so vielen anderen Romanen, nicht. Fast jede Person im Buch hat etwas gemacht, das den Leser betroffen zurücklässt und den schönen Schein bröckeln lässt. Wir erleben hier also kein schwarz und weiß, sondern sehr viele unterschiedliche Grauschattierungen. Fazit: Mit „Der heimliche Beobachter“ hat Lisa Unger eine ungewöhnliche Story geschaffen, die vor allem durch unterschwellige Spannung besticht und zum Ende der Geschichte eine wichtige Moral aufzeigt. Diese möchte ich an dieser Stelle nicht näher erläutern, sonst würde ich einen wichtigen Teil der Handlung verraten Fans actiongeladener Spannung sollten besser die Finger von dem Buch lassen. Wer aber Psychospielchen und die Abgründe der menschlichen Natur interessant findet und nicht permanent große Ereignisse in einer Handlung braucht, wird bei diesem Buch mehr wie auf seine Kosten kommen. Ungewöhnlich, atmosphärisch, gut.

  • Margit

    aus Dosssenheim

    5/5

    21.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte startet mit…

    Die Geschichte startet mit einem Familienweihnachtsessen inklusive kurzlebigen Freuden, den üblichen Spannungen und deren Bemühungen, diese zu schlichten. Unter dem Baum tauchen DNA-Tests auf, die niemand mitgebracht haben will. In der Folge lernen wir die Beteiligten aus deren Perspektive kennen, was die Spannung antreibt. Einige Personen werden eingefügt, von denen man erst ganz am Schluß erfährt, wie sie ins Geschehen passen. Im Sommer treffen sich 3 Paare aus dem Familien- und Freundeskreis in einem Luxusressort. In abgeschiedener düsterer Atmosphäre enthüllen sich nach und nach die Geheimnisse der Teilnehmer. Lisa Unger legt mehrere falschen Fährten, was den / die mitfiebernden Leser/in gut bei der Stange hält. Die Vielzahl der Charaktere erfordert etwas Konzentration. Der Stil ist durchgehend flüssig und hochspannend. Wiederum 6 Monate später werden die verschiedenen Handlungsstränge in einem neuen Weihnachtsessen zusammengeführt. Diesmal haben sich die Rollen verschoben. Die Familie ist erweitert um Freunde und Bekannte, die den Tag gerne miteinander verbringen. Lisa Unger läd ein zu der Frage: Was eigentlich macht Familie aus ? Bestimmen die Gene ? Oder doch die eigene Entscheidung, wie man leben will ? Allemal spannend und lesenswert. Unbedingte Empfehlung !

  • Bewertung

    aus Kaiserslautern

    5/5

    20.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Superspannend, unterhaltsam, origineller Plot

    Bereits das Cover mit den wunderschönen Blumen in Tiefblau, Rot, sanftem Grün und Weiß hat mich sehr angesprochen, auch wenn ich dahinter nicht einen Krimi vermuten würde. Die Blüten erinnern mich an die Alpen... Von Anfang an hat die Geschichte eine immense Spannung, und besonders amüsiert hat mich der Beginn, die "weihnachtlich" unweihnachtliche Stimmung mit dem aufgegessenen Truthahn, ausgepackten Geschenken und der typischen Tristesse, die jeder von Heiligabend kennt. Dann die geheimnisvollen SciFi Geschenke, zu denen sich niemand bekennt. Auch die Spannungen in der Familie werden sehr gut spürbar geschildert. Vorzeigepaare, bei denen es aber unter der Oberfläche grummelt, die Eltern, die ihr Sich-Nicht-Mehr-Nahe-Sein völlig unbekümmert zur Schau stellen, schwiegermütterliche Aversionen. Das Faszinierende ist, dass nichts Böswilliges wirklich offensichtlich ist, aber man spürt es einfach... Und es wird noch deutlicher, als es in den Sommer geht, in das bevorstehende Wellness-Wochenende. Fast jeder scheint ein Geheimnis zu haben. Die unterschiedlichen Paare und Einzelpersonen standen mir immer sehr lebendig vor Augen. In die Dialoge und Handlungen wurde viel hinein gepackt, was die Persönlichkeiten gut charakterisiert. Sehr gut geschildert finde ich die etwas unheimliche und angespannte Atmosphäre, sowohl rund um das Haus als auch zwischen den Paaren. Man spürt unterschwellig und zwischen den Zeilen, dass so manches nicht stimmt, ohne dass zunächst etwas besonders Dramatisches passiert wäre. Und dann nimmt die Geschichte gewaltig an Fahrt auf. Als Leser fängt man zwangsläufig an zu spekulieren, Verbindungen zu suchen, lässt sich in die Irre führen, durch Rückblenden verunsichern, man folgt falschen und richtigen Fährten, hat Ideen und verwirft sie wieder, zittert und fürchtet sich mit den Protagonisten. Ich habe über die Zusammenhänge lange im Nebel gestochert, die wirkliche Auflösung erfolgte erst ziemlich am Schluss. Ein paar lose Fäden bleiben für mich noch, aber das tut der Geschichte und der Gesamtlogik keinen Abbruch. Die Hintergründe und die Motive finde ich zumindest originell. Und Lisa Unger findet sogar trotz aller stellenweise aufgezeigten Düsternis noch eine versöhnliche Schlussszenerie. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen. Superspannend und unterhaltsam.

  • Bewertung

    aus Höchst

    5/5

    18.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Vertraue niemandem

    Weihnachtsabend mit der Familie – Zu den üblichen Spannungen in Hannahs Familie kommt ein mysteriöses Geschenk hinzu, von dem niemand weiß, wer es unter den Baum gelegt hat. Jedes Familienmitglied bekommt einen Gentest zur Klärung der Abstammung. Diese Geschichte ist noch nicht geklärt, als Hannah und ihr Mann Bruce im Sommer auf Einladung von Hannahs Bruder Mako und seiner Frau Lisa zu einem gemeinsamen Kurzurlaub in einem luxuriösen Cottage aufbrechen. Auch Hannahs Freundin Cricket ist mit ihrem neuen Freund eingeladen. Plötzlich verschwindet eine der Frauen spurlos und ein Sturm schneidet das Cottage von der Außenwelt ab. Das entspannte Luxuswochenende wird für alle Teilnehmer immer mehr zu einem Albtraum. In packendem, sehr detailliertem und bildhaftem Schreibstil und zwei Handlungssträngen erzählt Lisa Unger eine Geschichte voller Heimlichkeiten und Lügen. Anfangs scheinen beide Stränge nichts miteinander zu tun zu haben, bis sie dann nach und nach miteinander verknüpft werden. Die Protagonisten sind sehr unterschiedliche Charaktere. Hannah ist der harmoniebedürftige Familienmensch, ihr Mann Bruce ist ein arbeitssüchtiger Realist. Bruder Mako ist ein Narzisst, er verfolgt skrupellos seine Ziele. Seine Frau Lisa verschließt die Augen vor den Schwächen ihres Mannes. Freundin Cricket ist oberflächlich und naiv, ihr Freund Joshua undurchsichtig. Keiner kann dem anderen vertrauen, jeder scheint eine Leiche im Keller zu haben. Es gelingt der Autorin meisterhaft, die Spannung von Anfang bis Ende sehr hoch zu halten. Immer wieder streut sie kleine Details, um den Verdacht von einem Beteiligten auf den anderen zu lenken. Ich konnte ihr bis zum überraschenden Schluss nicht auf die Schliche kommen. Genau das macht einen guten Thriller aus. So bin ich mit diesem Buch hochzufrieden und empfehle es sehr gerne weiter.

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