“Dioses de jade y de sombra” hat mir sehr gut gefallen, vor allem wegen der faszinierenden Verbindung von mexikanischer Mythologie und lebendigen Figuren. Die Kapitel sind angenehm kurz, was das Lesen flüssig macht – allerdings war das Buch für mich dadurch auch etwas zu schnell vorbei. Ich hätte mir gewünscht, dass mehr über andere mythologische Wesen oder Legenden erzählt wird. Besonders schön fand ich die subtile Romanze zwischen den beiden Hauptfiguren: ihre Gefühle füreinander waren deutlich spürbar, ohne dass es zu viel Raum eingenommen hat. Auch die Frage, wie sich die Beziehung zwischen der Protagonistin und ihrem Cousin entwickeln würde, blieb bis zum Schluss spannend. Casiopea Tun spürt von Beginn an ein tiefes Verlangen nach Freiheit, und durch ihre Begegnung und Reise mit dem Gott Hun-Kamé begibt sie sich auf einen Weg, der sie dieser Freiheit näherbringt. Insgesamt ein tolles, originelles Buch, das einen auf eine magische Reise mitnimmt.
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