Fünf Fässer, tief in der Elbe versenkt. Und darin fünf Leichen - Der zweite Fall für Polizeitaucherin Svea Roth beginnt mit einer grausamen Entdeckung
Bei einem Tauchgang in der Elbe entdeckt Polizeitaucherin Svea Roth fünf Fässer. Nach der Bergung finden die Beamten in jeder der Tonnen eine Leiche. Unter ihnen ist auch eine junge Frau, die Tochter von Reinhold Ziegler, alleinerziehender Vater und Mitglied in Sveas Tauchclub. Sie war Programmiererin, hatte jedoch in der letzten Zeit kaum noch Kontakt zu ihrer Familie. Warum mussten sie und die anderen Opfer auf so grausame Weise sterben? Svea Roth ist fest entschlossen, die Wahrheit herauszufinden - und gerät dabei selbst in tödliche Gefahr.
Der zweite Fall für Polizeitaucherin Svea Roth und ihren Kollegen Jan Brixn
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rasant
mellidiezahnfee aus Upgant - Schott am 03.03.2024
Bewertungsnummer: 2145517
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Dieser zweite Teil der Reihe hat mich noch etwas mehr begeistert als der Auftakt.
Das tolle Hamburger Flair bekommt hier einige Risse durch dunkle Machenschaften, die mafiös strukturiert sind und sich gleich in fünf Leichen am Elbgrund zeigen. Svea entdeckt diese Leichen und ist auch persönlich involviert, denn sie kennt eines der Opfer persönlich. Es ist die Tochter eines Mitglieds ihres Tauchclubs. Nicht nur das Auffinden der Leichen ist persönlich, auch die Ermittler werden während der Ermittlungen persönlich bedrängt. Zu viel steht für die Täter auf dem Spiel.
Die Geschichte ist schlüssig aufgebaut und alle Charaktere entwickeln sich konsequent in eine für mich logische und stimmige Richtung. Das Verhältnis von Persönlichem und Story ist manchmal etwas unausgewogen, aber nie langweilig. Die Figur der Svea Roth wird etwas näher, weil sie es schafft, ein wenig nachzudenken und Trauer zuzulassen, was dem Buch sehr gut tut.
Es geht rasant zu in diesem Buch und auch hier wieder der kleine Kritikpunkt, dass sich die Charaktere manchmal medizinisch viel zu schnell regenerieren. Wobei die Spannung den Leser förmlich dazu zwingt, immer weiter zu lesen und auf eine glückliche Auflösung zu hoffen.
Gut gefällt mir auch der Teamgeist der verschiedenen Abteilungen untereinander und das Flair des Hamburger Hafens, das in diesem Buch sehr gut eingefangen wird.
Fazit: Ein rasanter zweiter Teil und eine klare Leseempfehlung.
Komplexer Krimi
Gertie G. aus Wien am 26.03.2024
Bewertungsnummer: 2163078
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Vor wenigen Tagen habe ich den ersten Fall dieser Reihe rund um Polizeitaucherin Svea Roth gelesen. Die unbewältigte Trauer um ihr kleine Tochter Lena, die vor zwei Jahren gestorben ist, hält sie nach wie vor fest gefangen. Es scheint, als sie aktuell nicht 100% dienstfähig ist. Dabei steht ihr Team vor ziemlichen Herausforderungen und unter großem Druck seitens der Politik, denn im Hamburger Hafen wird ein versenktes Sportboot gefunden, in dem sich fünf, in Fässer gefangene Leichen befinden. Die weibliche Leiche ist Yvette Ziegler, die Tochter eines Hochseekapitäns und Tauchklubkollegen von Svea.
Ob der Brutalität mit der die fünf erschossen worden sind, liegt der Verdacht nahe, dass hier die OK, also die organisierte Kriminalität ihre schmutzigen Finger im Spiel hat. Als dann endlich der Laptop von Yvette, die eine begnadete Programmiererin gewesen sein soll, endlich gefunden und entschlüsselt worden ist, zählt buchstäblich jede Sekunde, um ein weiteres Verbrechen zu verhindern.
Meine Meinung:
Dieser zweite Krimi mit Svea Roth hat mir ein wenig besser gefallen, als der erste. Allerdings halte ich es für höchst problematisch, dass eine Polizeitaucherin, die unter einem PTBS leidet (und etwas anderes ist die extreme Trauer um die tote Tochter nicht), weiterhin an so schwierigen Einsätzen teilnimmt. Ihre eigene Sicherheit und die des Teams kann hier nicht mehr gewährleistet werden, da es immer wieder zu kurzfristigen Flashbacks kommen kann und auch kommt. Hier verstößt, meiner Meinung nach, Sveas Vorgesetzte gegen seine Sorgfaltspflicht. Doch immerhin, im Zuge der Ermittlungen, wird auch Svea klar, dass sie professionelle Hilfe braucht. Ich denke, das wird Teil eines dritten Bandes sein, in dem die Leser dann (hoffentlich) die Umstände rund um Lenas Tod erfahren werden. Bislang gibt es ja nur kurze Andeutungen und Spekulationen, zumal ja Sveas Mutter in Kolumbien ermordet worden ist.
Doch zurück zum aktuellen Fall. Spannend ist beschrieben, wie gewiefte Hacker in das Computersystem von Schiffen eindringen kann und die Möglichkeiten, die sich für Kriminelle daraus ergeben.
Schmunzeln muss ich wieder über Maigret, den Waschbären, der auf Sveas Hausboot Orgien mit Chips feiert.
Die Charaktere dürfen sich weiterentwickeln, was mir in Serien immer gut gefällt.
Fazit:
Diesen Krimi, der auch einen Einblick in den Hamburger Hafen gibt, den man üblicherweise als Tourist nicht zu sehen bekommt, bewerte ich mit 4 Sternen.
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