Produktbild: Laufendes Verfahren

Laufendes Verfahren Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

6346 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104916088

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

6346 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104916088

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Die „Wir-Erzählerin“ sitzt im…

bolie aus Langscheid am 15.08.2023

Bewertungsnummer: 2815786

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die „Wir-Erzählerin“ sitzt im Gerichtssaal. Auf einer Empore mit vielen anderen Zuschauern. Sie hat einen guten Blick zum Richter, den Angeklagten und den Verteidigern. Für das Verfahren wurden extra Räume umgebaut und viele Stühle platziert. Das Interesse war sehr groß und der Platz nur begrenzt. Zumal auch eine Vielzahl an Medienvertretern der Verhandlung folgten. „Laufendes Verfahren“ beschreibt ebenfalls, dass selbst Männer mit Hakenkreuztattoo im Nacken zur Aussage zugelassen wurden. Unmöglich in Deutschland? Nein, eine Tatsache. Ich behaupte mal, dass kein Prozess so sehr beachtet wurde, wie dieser sogenannte NSU-Prozess. Und eine Bundeskanzlerin versprach den Betroffenen sogar „rückhaltlose Aufklärung“. Was war es zum Schluss? „Pflaster drauf und gut ist´s“? 5 Jahre dauerte das Hin und Her. Formfehler wurden beanstandet, Verteidiger ausgewechselt und immer wieder wurde vertagt. Es gab Nebenkläger, die davon derart zermürbt waren, dass sie ihre Klage zurücknahmen. Die Autorin schreibt tatsächlich immer „wir“. Sie beobachtet gemeinsam mit einer „Omagegenrechts“, einem „Gerichtsopa“, einer „Grundsatzyiliz“ und einem „Bloggerklaus“. Sie zitiert manchmal wörtlich aus den Akten und dann wieder humorvoll, aus ihrer Phantasie. Und trotzdem bleibt nach dem Lesen ein fader Geschmack. Eins wird nämlich deutlich: zu viele Fakten wurden verschwiegen und das gilt besonders für den Verfassungsschutz und dessen V-Männer. In meinen Augen haben die Verantwortlichen versagt und die Täter mit Samthandschuhen angefasst. Das Buch ist durchaus lesenswert, wenngleich auch die Gedankengänge der Autorin nicht immer nachvollziehbar sind.

Die „Wir-Erzählerin“ sitzt im…

bolie aus Langscheid am 15.08.2023
Bewertungsnummer: 2815786
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die „Wir-Erzählerin“ sitzt im Gerichtssaal. Auf einer Empore mit vielen anderen Zuschauern. Sie hat einen guten Blick zum Richter, den Angeklagten und den Verteidigern. Für das Verfahren wurden extra Räume umgebaut und viele Stühle platziert. Das Interesse war sehr groß und der Platz nur begrenzt. Zumal auch eine Vielzahl an Medienvertretern der Verhandlung folgten. „Laufendes Verfahren“ beschreibt ebenfalls, dass selbst Männer mit Hakenkreuztattoo im Nacken zur Aussage zugelassen wurden. Unmöglich in Deutschland? Nein, eine Tatsache. Ich behaupte mal, dass kein Prozess so sehr beachtet wurde, wie dieser sogenannte NSU-Prozess. Und eine Bundeskanzlerin versprach den Betroffenen sogar „rückhaltlose Aufklärung“. Was war es zum Schluss? „Pflaster drauf und gut ist´s“? 5 Jahre dauerte das Hin und Her. Formfehler wurden beanstandet, Verteidiger ausgewechselt und immer wieder wurde vertagt. Es gab Nebenkläger, die davon derart zermürbt waren, dass sie ihre Klage zurücknahmen. Die Autorin schreibt tatsächlich immer „wir“. Sie beobachtet gemeinsam mit einer „Omagegenrechts“, einem „Gerichtsopa“, einer „Grundsatzyiliz“ und einem „Bloggerklaus“. Sie zitiert manchmal wörtlich aus den Akten und dann wieder humorvoll, aus ihrer Phantasie. Und trotzdem bleibt nach dem Lesen ein fader Geschmack. Eins wird nämlich deutlich: zu viele Fakten wurden verschwiegen und das gilt besonders für den Verfassungsschutz und dessen V-Männer. In meinen Augen haben die Verantwortlichen versagt und die Täter mit Samthandschuhen angefasst. Das Buch ist durchaus lesenswert, wenngleich auch die Gedankengänge der Autorin nicht immer nachvollziehbar sind.

Der Prozess

yellowdog am 26.07.2023

Bewertungsnummer: 1987846

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Kathrin Röggla hatte schon ein Theaterstück über den NSU-Prozess gemacht, jetzt folgt der Roman. Über den Ablauf und Inhalt des NSU-Prozess erfährt man nicht so viel, da muss man Kenntnisse darüber schon mitbringen. Röggla zeigt unabhängige Zuschauer aus der Mitte der Gesellschaft. Erzählt wird in einer Wir-Form. Daher haben die erzählenden Figuren kein eigenes Profil, aber ihr Blick auf das geschehen lässt einen allgemeinen Eindruck zu. Und es gibt die Figuren in der Zuschauerumgebung des Wir. Da ist z.B. Bloggerklaus, Omagegenrechts und ähnliche skurrile Figuren. Durch die gediegene Erzählform gelingt es Kathrin Röggla Ironie und Leichtigkeit in den ernsten Stoff hinauszubringen. Teilweise finde ich das sehr interessant, streckenweise bleibe ich aber auch ratlos. Immerhin bekommt man einen Eindruck, wie dieser entscheidende Prozess auf die Zuschauer wirkte.

Der Prozess

yellowdog am 26.07.2023
Bewertungsnummer: 1987846
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Kathrin Röggla hatte schon ein Theaterstück über den NSU-Prozess gemacht, jetzt folgt der Roman. Über den Ablauf und Inhalt des NSU-Prozess erfährt man nicht so viel, da muss man Kenntnisse darüber schon mitbringen. Röggla zeigt unabhängige Zuschauer aus der Mitte der Gesellschaft. Erzählt wird in einer Wir-Form. Daher haben die erzählenden Figuren kein eigenes Profil, aber ihr Blick auf das geschehen lässt einen allgemeinen Eindruck zu. Und es gibt die Figuren in der Zuschauerumgebung des Wir. Da ist z.B. Bloggerklaus, Omagegenrechts und ähnliche skurrile Figuren. Durch die gediegene Erzählform gelingt es Kathrin Röggla Ironie und Leichtigkeit in den ernsten Stoff hinauszubringen. Teilweise finde ich das sehr interessant, streckenweise bleibe ich aber auch ratlos. Immerhin bekommt man einen Eindruck, wie dieser entscheidende Prozess auf die Zuschauer wirkte.

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Laufendes Verfahren

von Kathrin Röggla

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