Produktbild: Die schwarze Lilie

Die schwarze Lilie Roman

12

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

21271

Erscheinungsdatum

24.07.2023

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

608 (Printausgabe)

Dateigröße

3141 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552073807

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

21271

Erscheinungsdatum

24.07.2023

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

608 (Printausgabe)

Dateigröße

3141 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552073807

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  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    30.07.2023

    eBook (ePUB)

    Mord in Florenz

    Pest,Mord,Mittelalter das verspricht ei en spannenden Roman. Genau das haben wir hier vorliegen. In der Stadt Florenz wütet die Pest. Das normale Leben findet quasi gar nicht mehr statt. Doch dann werden nacheinander dir Söhne eines Bankiers Tod aufgefunden. Was ist geschehen? Wittekind Tentronk soll herausfinden was geschehen ist... Der Roman mischt spannende Krimi Elemente mit historische Fakten. Natürlich fühlt man sich beim Gedanken an die Pest sofort an Corona erinnert und irgendwie kann man das Leid der Menschen viel deutlich nachempfinden. Der Autor hat eine Welt erschaffen in der es nur so von interessanten Charakteren wimmelt. So begegnen wir den Söhne von Bekannten Dichtern und pfiffigen Marktverkäuferinnen., genauso wie den reichen Floreninern. Dazu dann der spannende Kriminalfall. Einfach perfekt.

  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    28.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    grandioser Mittelalterroman!

    Dies ist nach „Die schwarze Rose“ der zweite Mittelalter-Schmöker von Dirk Schümer um den deutschen Mönch / Abenteurer / Agenten Wittekind Tentronk. Man kann aber getrost die Bücher auch einzeln lesen; die Stories sind in sich abgeschlossen und bauen auch nicht unbedingt aufeinander auf. In diesem Buch ist Wittekind knappe 50 Jahre alt, also gute 3 Dekaden älter als in Band 1, und die paar Reminiszenzen an den ersten Teil bekommt der neue Leser hier nebenbei. Nun denn – wir befinden uns mittlerweile in Florenz im Jahre des Herrn 1348, und sein abenteuerliches Leben hat Wittekind an den Hofe des Bankiers Peruzzi gebracht. Das Wort Hof kann man ruhig so prachtvoll verstehen wie ich es gerade gebraucht habe, denn es ist die Epoche, in der die Florentiner Banken die Welt beherrschen, und die Peruzzis sind eines der großen Bankhäuser. Pacino Peruzzi, der alte Padrone, hat in Wittekind einen schlauen und gebildeten und zeitgleich schlagkräftigen Mann erkannt, den er in seine Hausgenossenschaft aufgenommen hat und ihn mit Spezialaufträgen versorgt. Aktuell hat er ein Problem: nacheinander werden peu a peu seine Söhne auf grauenvolle Art ermordet. Irgendjemand setzt ein Zeichen – nur welches? Und wer ist der Mörder? Wittekind wird zum Leibwächter und Ermittler befördert, und braucht allen Witz, Erfindungsreichtum und Connections, um Licht ins Dunkel zu bringen.... Ihm zur Seite stehen Cioccia, seine neue Liebe, Giovanni Boccaccio (genau, DER Boccaccio – bevor er zum berühmten Renaissancedichter aufstieg, der die italienische Sprache für immer prägen sollte), und nebenbei auch wieder William Baskerville, sein alter Ziehvater, der ihm nach langen Jahren wieder begegnen soll. Baskerville (ja, DER Baskerville, den wir auch aus dem „Namen der Rose“ kennen :-) ) war übrigens zwischenzeitlich in Indien und hat dort als Weiser Vasudeva gelebt und gepredigt....ja so schließt sich der philosophische Kreis einer Epoche auch wieder :-) Jacopo Alighieri als Sohn des großen Dantes treffen wir übrigens in Wittekinds Stammschenke auch an. Auch noch bevor die Welt erahnen konnte, das Dantes „göttliche Komödie“ irgendwann mal Weltliteratur sein wird...damals war das einfach eine gruselige Novelle über Höllentore, die man lesen konnte ...oder auch nicht :-) Also man merkt, der Autor verbindet hier einen Abenteuerroman mit fiktionalen und tatsächlichen Persönlichkeiten, und ich muss sagen, er macht das erneut sehr gekonnt, ich kann mir das haargenau so vorstellen mit den historischen Protagonisten. Schümer ist Historiker und kennt sich sehr genau in dieser Epoche aus, und er hat mit diesem 600-Seiten-starken Schmöker auch wieder einen Mix aus Krimi und Abenteuerroman hingelegt, der mich absolut gefesselt hat. Was mich hier besonders fasziniert hat: Florenz in diesen Zeiten – oder vielmehr die Welt in diesen Zeiten – war eine super interessante Epoche. Wir haben hier die Pest, die sich pandemisch über die ganze Welt gezogen hat, und wir haben hier den aufkommenden weltweiten Kapitalismus. Die Macht des Geldes und der Bankhäuser nahm ja bekanntlich in Florenz seinen Ursprung und begann mehr oder weniger mit dem Aufstieg der dortigen Kaufleute und der Einführung der doppelten Buchführung. Und während Wittekind seinen Mörder sucht, muss er den Spuren des Geldes folgen und bekommt von mehreren Protagonisten eine extrem interessante Einführung für Dummies ins globale Bank- und Politikgeschehen. Es herrschen ja in Florenz nicht die Stadträte, die offiziell gewählt sind, sondern die Leute mit der Finanzmacht im Hintergrund, und wie das so läuft mit Staatsanleihen, Kriegsgeldern etc., das muss sich Wittekind erklären lassen, um seinen Fall mit Logik und Deduktion anzugehen. Ja nun – ich sag mal, prinzipiell hat sich da ja in den letzten 700 Jahren nicht viel geändert, und so viel verfeinert hat sich an den Dingen auch nichts. Die Prinzipien der Weltpolitik und der Vermögensverwaltung kann man 1:1 sich auch von Meo, dem Schankwirt oder einem Peruzzi erklären lassen. Ich hab auf jeden Fall was dazu gelernt. Und zwar nicht zu knapp. Danke Herr Schümer, ein paar Dinge habe ich tatsächlich jetzt kapiert. Abgesehen davon: das war eine spannende Geschichte, die keine Minute langweilig war! Und wie das Leben so ist, das Ende war unerwartet. In jeglicher Beziehung. Hat mich nicht glücklich gemacht, aber genau so hat es gepasst.

  • Bewertung

    5/5

    27.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein spannender Roman im mittelalterlichen...

    Ein spannender Roman im mittelalterlichen Florenz. Eine Bankiersfamilie, die sich gegen Intrigen und Anschläge wehren muss. Historischer Krimi für Umberto Eco Leser.

  • KarinJ

    4/5

    21.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach einem effektheischendem Einstieg ging es dicht und interessant weiter bis es reißerisch und verworren wurde.

    Dirk Schümer kann viel, hat aber auch zuviel gewollt - Eine fast gelungene Mischung aus Historienroman und Krimi, die im letzten Drittel schwächelt Der Inhalt: Florenz im Jahr 1348, als die Pest die Bevölkerung hinwegrafft. Dem reichen Kaufmann Pacino Peruzzi (eine historische Person) wird ein Sohn ermordet. Er trägt seinem Angestellten Wittekind auf, die Angelegenheit zu untersuchen. Dieser ist froh, als Ausländer in den Haushalt von Peruzzi aufgenommen worden zu sein und dort seinen Lebensunterhalt verdienen zu können, und er hofft darauf, dass seine Geliebte, die schöne Gemüsehändlerin Cioccia, ihn heiratet. Meine Bewertung: Den Einstieg fand ich holprig, weil mir der Prolog nicht gefallen hatte und ich ihn zu effektheischend empfand. Danach konnte mich der Roman allerdings sehr schnell begeistern. Ich mochte diese dichte Erzählweise, in der der Protagonist Wittekind alle möglichen Belange des Lebens im 14. Jahrhundert benennt und erklärt. Sei es die Lebensweise, die Politik, das Geschäft mit dem Geld, das fand ich alles sehr interessant, informativ und abwechslungsreich. Geschickt wurde der Anspruch, sowohl eine Kriminalgeschichte als auch einen historischen Roman zu bieten, erfüllt. Es war innerhalb der Geschichte immer ist Zeit, um ein bißchen von der Lebensgeschichte der Nebenfiguren und von der Zeit zu erfahren. Und trotzdem wurde auch die Kriminalgeschichte vorangetrieben. Ich fand das alles anfangs sehr geschickt abgestimmt. Dem Autor gelang es, detailreichzu schreiben, ohne dass man als Leser*in die Geschichte aus den Augen verlor. Ich hatte meistens das Gefühl, in der Geschichte genau an der richtigen Stelle zu sein. Im letzten Drittel allerdings kam dann ein Einschub, den ich als unpassend empfand. Ich denke, hier ging es dem Autoren darum, eine Homage an Umberto Ecco zu schreiben. Dafür wurden mehrere Kapitel geopfert, die nach meinem Empfinden störend waren. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Szenen, die ich reißerisch fand, mehr und mehr. Und die Geschichte war nicht mehr wohltuend verworren, sondern die Dramaturgie wirkte allmählich bemüht. Um Spannung aufzubauen, gibt es dann sehr schnell hintereinander Tote. "Tarantino-hafte Splatterszenen", welche der Klappentext ankündigt, empfand ich als effekthaschend und plakativ, obwohl ich viele Tarantino-Filme mag. Es hat mich auch einiges gestört, das zu reibungslos ging, oder offensichtlich unbeachtet blieb. Die Auflösung war für mich überraschend und das finde ich immer als angenehm, wenn man bei einem Krimi das Ende nicht kommen sieht. Insgesamt hat mir der Roman gefallen. Auch das schwächere letzte Drittel habe ich noch mit einem gewissen Vergnügen gelesen und ich kann mir vorstellen, dass ich sogar den ersten Wittekind-Roman "Die schwarze Rose" lesen würde.

  • Bewertung

    aus Wertingen

    4/5

    16.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die schwarze Lilie

    Florenz im Jahr 1348. Der schwarze Tod rafft einen großteil der Bevölkerung nur so dahin. Der mächtige Bankier Pacino Peruzzi beauftragt Wittekind Tentronk damit, seinen Sohn Ruffo zu suchen, der als Geldeintreiber unterwegs ist. Wittekind ist aus Avignon nach Florenz gekommen und für Peruzzi als Agent tätig. Dieser findet Ruffo, getötet und ans Kreuz geschlagen. Nach und nach werden die Söhne und auch die Vertrauten des Moguls ermordet, er aber scheint das emotionslos hinzunehmen. Wittekind ist dem Täter auf der Spur, einen kräftige Gestalt, ganz in schwarz gekleidet, jedoch entkommt ihn dieser immer wieder. Privat ist Wittekind mit der hübschen Witwe und Gemüsehändlerin Ciocca verbandelt, die ihm zwei Waisenkinder als Bedienstete aufschwatzt. Wir werden auch mit Dichtern bzw. dessen Söhnen in dem Buch konfrontiert und lesen einige Texte dazu. Das erste Drittel des Buches liest sich sehr schwer und träge, da der Autor sehr viel über das Finanzwesen zu der damaligen Zeit und die politische Situation erzählt. Man ist fast gezwungen, weiterzulesen. Auch kommen sehr viele Personen und Namen darin vor, die einen anfangs erschlagen und man immer wieder im Namensverzeichnis nachlesen muß, wer zu wem gehört. Doch dann ab dem zweitem Drittel nimmt das Buch Fahrt auf, Morde geschehen und man hat so seinen Verdacht, jedoch der Schluß und die Auflösung lassen den Leser wirklich sprachlos zurück und man denkt, ob nicht schon früher darauf etwas hingedeutet hat. Die Sprache ist sehr gewählt und elitär und man kann das Buch nicht mal so zwischendurch lesen, denn es forderte enorme Konzentration. Jedenfalls erfahren wir so manches über das Leben zu dieser Zeit, eben genau da, wenn Wittekind in die Schankwirtschaft zu Meo geht und dort die Mahlzeiten einnimmt. Eine weitere Tatsache scheint zu sein, dass die Herren Doktoren die Operationen und andere Eingriffen von den Chirurgen machen ließen, nicht das, was wir heute als Chirurg verstehen, sondern eine Art Bader. Ganz gut sind die Standesunterschiede der Bevölkerung beschrieben, hier die Reichen in Gold und Purpur und da die Armen, die kaum was zu Essen haben. Korruption unter den Großbankiers gab es auch damals schon, ebenso wie verschleppte Konkurse. Alles in allem in Buch, das uns in die Welt des Mittelalters geführt hat. Am Ende finden wir einen Stadtplan von Florenz von 1348. Das Cover zeigte eine schöne Frau, sehr gepflegt und teuer gekleidet.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (12)

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