Produktbild: Vaters Stimme

Vaters Stimme Roman

4

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.08.2023

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

2277 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446278752

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.08.2023

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

2277 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446278752

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Unaufgeregte Geschichte über väterliche Schuld und Verdrängung

MarieOn am 18.11.2024

Bewertungsnummer: 2344079

Bewertet: eBook (ePUB)

Nina, Ende vierzig, hat sich von Ron getrennt. Außerdem ließ sie ihren gemeinsamen Sohn Lenny bei Ron. Diese Entscheidung bricht ihr spätestens jedes zweite Wochenende das Herz, wenn sie Lenny bei sich hat, manchmal auch jedes dritte, wenn Lenny krank ist oder eine Pyjamafeier auf ihn wartet. Es passiert zuweilen auch, dass sie ihn nur einmal im Monat sieht, wenn sie verreisen muss. Sie wollte Lenny nicht aus seiner gewohnten Umgebung reißen und Ron hat ja auch eine Tochter aus erster Ehe. Ihr beruflicher Alltag ist so unstet. Sie hat ihren eigenen Vater zuletzt vor 25 Jahren gesehen, vielleicht für eine Stunde, dabei ging es um Geld. Danach verschwand er wieder, wie zuvor. Und jetzt rollt Lenny, wie ein Überfallkommando über sie weil er seinen Opa kennenlernen will. Sie schreiben Ninas Vater Hans gemeinsam einen Brief und Hans ruft prompt bei Lenny an. Daraufhin meldet Hans sich bei Nina und sie hört seine Stimme. Die Stimme ist tief, klingt fröhlich, voller Euphorie wieder zu Kontakt zu ihr haben und bringt etwas in ihr zum Schwingen, von dem sie nicht wusste, dass es da ist. Nina fährt mit ihrem Sohn nach Süddeutschland um ihre Mutter und ihren Vater zu besuchen. Ihre Mutter lebt in einem gerontopsychiatrischem Heim, in dem man ihrer Depression mit Medikamenten beizukommen versucht. Ihr Vater lebt in dem Häuschen seiner zweiten Frau. Hans beantwortet Ninas Fragen geduldig und wenn es ihm zu viel wird, dreht er den Ton des Fernsehers so laut, dass ein Gespräch unmöglich wird. Er erzählt von seinem guten Händchen in punkto Geschäftssinn und von seinem Fleiß, zu dem ja heute kein Junger mehr fähig ist. Die Kopfnüsse seines Großvaters und die Maulschellen seines Vaters lacht er weg …“So war das eben damals“. Fazit: Tanja Schwarz hat eine diffizile Familiengeschichte geschaffen. Mit unaufgeregter Stimme zeigt sie die Schuld, die Hans auf sich geladen hat und erfolgreich verdrängt. Zuerst sucht die Protagonistin nach Ähnlichkeiten mit ihm, identifiziert sich und glaubt ihm seine Geschichten, in denen ihm alles so mühelos gelang, dem Hans, dem echten Kerl. Dann hört sie sich den anderen Teil der Familie an, von dem sie gar nicht wusste, dass es ihn gibt und Hans Lügen fallen in sich zusammen. Am Ende ist er ein Produkt der Erziehung seines Vaters und Großvaters. Eine Erziehung, die er unhinterfragt auf seinen Sohn übertrug. Dieses Bild des Hans, der toxischen Männlichkeit, ständigen Selbstbeweihräucherung und Selbstbetrugs ist weit verbreitet. Ich finde es großartig, nach vielen ungesunden Mutter-Tochter-Beziehungen, nun eine Vater-Tochter Geschichte lesen zu können, die es in sich hat. Eine ganz und gar gelungene Ich-Erzählung, die sich mit Leichtigkeit lesen lässt.

Unaufgeregte Geschichte über väterliche Schuld und Verdrängung

MarieOn am 18.11.2024
Bewertungsnummer: 2344079
Bewertet: eBook (ePUB)

Nina, Ende vierzig, hat sich von Ron getrennt. Außerdem ließ sie ihren gemeinsamen Sohn Lenny bei Ron. Diese Entscheidung bricht ihr spätestens jedes zweite Wochenende das Herz, wenn sie Lenny bei sich hat, manchmal auch jedes dritte, wenn Lenny krank ist oder eine Pyjamafeier auf ihn wartet. Es passiert zuweilen auch, dass sie ihn nur einmal im Monat sieht, wenn sie verreisen muss. Sie wollte Lenny nicht aus seiner gewohnten Umgebung reißen und Ron hat ja auch eine Tochter aus erster Ehe. Ihr beruflicher Alltag ist so unstet. Sie hat ihren eigenen Vater zuletzt vor 25 Jahren gesehen, vielleicht für eine Stunde, dabei ging es um Geld. Danach verschwand er wieder, wie zuvor. Und jetzt rollt Lenny, wie ein Überfallkommando über sie weil er seinen Opa kennenlernen will. Sie schreiben Ninas Vater Hans gemeinsam einen Brief und Hans ruft prompt bei Lenny an. Daraufhin meldet Hans sich bei Nina und sie hört seine Stimme. Die Stimme ist tief, klingt fröhlich, voller Euphorie wieder zu Kontakt zu ihr haben und bringt etwas in ihr zum Schwingen, von dem sie nicht wusste, dass es da ist. Nina fährt mit ihrem Sohn nach Süddeutschland um ihre Mutter und ihren Vater zu besuchen. Ihre Mutter lebt in einem gerontopsychiatrischem Heim, in dem man ihrer Depression mit Medikamenten beizukommen versucht. Ihr Vater lebt in dem Häuschen seiner zweiten Frau. Hans beantwortet Ninas Fragen geduldig und wenn es ihm zu viel wird, dreht er den Ton des Fernsehers so laut, dass ein Gespräch unmöglich wird. Er erzählt von seinem guten Händchen in punkto Geschäftssinn und von seinem Fleiß, zu dem ja heute kein Junger mehr fähig ist. Die Kopfnüsse seines Großvaters und die Maulschellen seines Vaters lacht er weg …“So war das eben damals“. Fazit: Tanja Schwarz hat eine diffizile Familiengeschichte geschaffen. Mit unaufgeregter Stimme zeigt sie die Schuld, die Hans auf sich geladen hat und erfolgreich verdrängt. Zuerst sucht die Protagonistin nach Ähnlichkeiten mit ihm, identifiziert sich und glaubt ihm seine Geschichten, in denen ihm alles so mühelos gelang, dem Hans, dem echten Kerl. Dann hört sie sich den anderen Teil der Familie an, von dem sie gar nicht wusste, dass es ihn gibt und Hans Lügen fallen in sich zusammen. Am Ende ist er ein Produkt der Erziehung seines Vaters und Großvaters. Eine Erziehung, die er unhinterfragt auf seinen Sohn übertrug. Dieses Bild des Hans, der toxischen Männlichkeit, ständigen Selbstbeweihräucherung und Selbstbetrugs ist weit verbreitet. Ich finde es großartig, nach vielen ungesunden Mutter-Tochter-Beziehungen, nun eine Vater-Tochter Geschichte lesen zu können, die es in sich hat. Eine ganz und gar gelungene Ich-Erzählung, die sich mit Leichtigkeit lesen lässt.

Der unbekannte Vater, den Nina...

Bewertung am 23.10.2023

Bewertungsnummer: 2050197

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der unbekannte Vater, den Nina erst spät auf Drängen ihres Sohnes kennenlernt. Die Nähe macht sie glücklich, obwohl sie von inneren Zwängen zerissen ist. Ein überraschendes Debüt!

Der unbekannte Vater, den Nina...

Bewertung am 23.10.2023
Bewertungsnummer: 2050197
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der unbekannte Vater, den Nina erst spät auf Drängen ihres Sohnes kennenlernt. Die Nähe macht sie glücklich, obwohl sie von inneren Zwängen zerissen ist. Ein überraschendes Debüt!

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Vaters Stimme

von Tanja Schwarz

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